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Tödliche Moral - wenn das Gewissen entscheidet

GeschichteAllgemein / P18 / Gen
Ben Jäger OC (Own Character) Semir Gerkhan
20.12.2020
06.08.2021
73
34.617
 
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Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
20.12.2020 538
 
Hallo meine lieben Leserinnen und Leser,
leider musste ich meine andere Geschichte löschen, da ich dort aus irgendeinem Grund nichts mehr hochladen konnte. Um euch aber in diesem doch recht Chaotischen Jahr nicht komplett ohne zulassen , habe ich kurz entschlossen angefangen eine neue zu schreiben.

Ich hoffe doch, dass die ab jetzt folgende Geschichte nicht  all zu doof ist und an manchen Stellen dem ein oder anderen mal die Frage nach der Moral anwirft .
Ich bin immer wieder erfreut von euch zu lesen.
Kritik, Anregungen oder wie ihr das alles seht.

Ich wünsche euch hiermit einen schönen vierten Advent.
LG
Seeschurke aka Yazz


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0.1.1

Der Wind pfiff durch das lose Dachgebälk. Das morsche Holz knarrte und ächzte, drohte jeden Moment unter dem Druck zusammenzubrechen. Moos wucherte an der Frontwand empor, erklomm die Spitze des Daches und ließ eine schaurig, beruhigende Atmosphäre wirken.

“Sehen sie sich in der Lage jemanden umzubringen ? Ich bezahle natürlich gut.”

Mit offenem Mund starrte der ältere Mann  in das bleiche Gesicht seines Gegenübers, dessen tief schwarze Augenringe im starken Kontrast zu den Strahlend weiß gepflegten Zähnen aus seinem steifen, schmierigen Lächeln stachen.
Er schluckte: “Sie scherzen.Sie wollen mich verarschen!” Das zögern war ihm deutlich anzuhören.  Er schaute sich suchend um, lachte verunsichert und drehte den schlichten Ring an seinem Knochigen Finger.

“Oh keineswegs…” der Mann grinste “...die Frage war ernst gemeint, so wahr ich hier stehe.” Er betrachtete den Nervösen einige Sekunden lang. Seine Augen blitzten und rissen ihn mit der nächsten Frage jäh aus seiner Trance.
“Nervös?”
“Äh…” der Angesprochene stockte.
“Wissen sie , Mr. Parker…” seine Stimme war heiser und leise, dennoch troff sie vor Ekel. “...sehen sie ,sie sind nervös. Sie spielen mit ihrem überaus hübschen Ring und versuchen mir und meiner Frage zu entgehen.” Abwertend flossen die Worte aus seinem verzogenen Mund.

“Hören sie, ich…” versuchte der Zitternde es erneut.
“Nein, Mr. Parker. Ich mache ihnen ein Angebot. Wissen sie , Geld ist Zeit und zeit ist Leben. Drum gebe ich ihnen Geld, damit sie mir meine Zeit sparen und mir helfen. Tun sie das jedoch nicht und lehnen das Angebot ab, so nehme ich ihnen ihre Zeit und somit ihr  Leben.”
Er grinste schleimig, zupfte an seinem Mantel.

Parker schaute verstört in die glänzenden braunen Augen des Mannes.
“Aber...wer sind sie überhaupt? Und woher zum Teufel kennen sie meinen Namen?”
“Ach Robert, …” er schnippte mit seinen ledernen Handschuhen. Sofort eilten mehrere vermummte und schwer bewaffnete Männer aus dem Gesträuch rundherum und positionierten sich einkesselnd.
Der Wind pfiff sein stürmisches Lied.
“...Es spielt keine Rolle woher ich was weiß. Es geht hier um das Geschäft, aber wenn sie nicht wollen, dann …”er zuckte die Schultern.  Die Mündungen der Waffen richteten sich auf dem Kopf des Mannes.
“Ok...wow….nicht schießen. Ich ...ich mache es, aber...ich will vorher noch einige Fragen beantwortet haben.”
“Sehr gute Entscheidung. Sie erhalten von mir einige Informationen zu der Zielperson. Am morgigen Tag.”
Er nickte.
“Kommen sie jedoch nicht, oder zu spät....” Der jüngere grinste diabolisch und zog seinen Zeigefinger bedeutungsvoll über seine Kehle. Er grinste : “Für den Anfang, nennen sie mich einfach Chef. Wir treffen uns hier wieder, wenn der morgige Vollmond zu seiner Höchstform aufläuft.”
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