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Warum einfach wenns auch kompliziert geht

von Paro
GeschichteAllgemein / P16 / MaleSlash
Taichi "Tai" Yagami und Agumon Yamato "Matt" Ishida und Gabumon
19.12.2020
19.09.2021
19
32.852
5
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19.12.2020 1.000
 
So ich habe einer Freundin versprochen das hochzuladen, bitte seid nicht zu hart mit mir. Wenn es überhaupt einer liest :) Die beiden Hauptcharaktere sind ein wenig ooc. Naja ich versuchs mal. Ach ja, Entschuldigung Titel liegen mir nicht so ...

~*~*~*~


Es hatte sich so eingebürgert, dass Taichi zu den Konzerten von seinem Kumpel Yamato ging und dieser zu den Fußballspielen des etwas Jüngerem. So war es auch an diesem Freitag Abend der Fall. Der Blonde Sänger hatte seinen Freund schon im Publikum erblickt und lächelte deswegen. Nach dem Konzert wollten sie einen Film Abend bei diesem Zuhause machen. Während des Auftritts zerbrach der Brünette sich plötzlich seinen Wuschelkopf. Er wollte dem Sänger heute Abend seine Gefühle beichten, hatte er sich zumindest vorgenommen. Dabei malte er sich sämtliche Szenarien aus wie es ausgehen könnte. Kurz vor Ende der Vorstellung wurde dem sonst so quirligem Jungen Mann etwas schmerzlich bewusst. Er sah den etwas Älteren auf der Bühne, sah die ganzen Mädchen in den vorderen Reihen und wie sie ihn anschmachteten und damit sah er nur noch Schwarz für sein Vorhaben. //Oh Gott, was mache ich hier eigentlich? Bin ich total bescheuert oder was? Niemals im Leben wird er das für mich empfinden, was ich für ihn empfinde. Scheiße verdammt, ich muss hier raus// So schnell ihn seine Beine trugen haute er ab, schrieb während des Verlassens des Gebäudes noch eine Nachricht ~Sorry Yama, heute doch keine Zeit~ Er rannte einfach nur blind durch die Gegend. Irgendwann stand er dann doch vor der Wohnungstür der Yagamis. Gott sei Dank sollte niemand zuhause sein. Seine Schwester war ebenfalls auf dem Konzert und wollte danach bei einer Freundin schlafen. Die Eltern des Sportlers waren ausgegangen und waren wohl auch erst sehr spät wieder da. Erst jetzt bemerkte er die Tränen, welche ihm heiß die Wangen hinab liefen. Erschöpft zog er seine Schuhe aus und verschwand sofort in seinem Zimmer. Dort schmiss er sich auf sein Bett und ließ den Tränen freien Lauf.

Das Konzert war beendet, zufrieden verließen die Vier Jungs von Knife of Day die Bühne. Von allen Seiten kam Lob wie toll es wieder gelaufen ist. Wie immer nach einem Auftritt blickte der Blonde einmal kurz auf sein Handy //Was ist denn nun los? Ist irgendwas passiert?// Sofort rief er den Jüngeren an, dieser nahm nicht ab. Auch nach dem Zehnten Mal bekam er keine Antwort, also tippte er eine Nachricht ~Hey alles okay? Melde dich bitte~  Seine Bandkollegen sahen ihn alle drei an: „Hey Matt, alles okay? Wollte Yagami nicht eigentlich jetzt hier sein?“ „Ja, ihm kam aber etwas dazwischen.“ //Ob alles gut ist? Warum geht er nicht einmal ans Handy? Ich wollte es ihm doch heute sagen wenn wir bei mir sind. Hatte den Abend so schön geplant. Verdammt! Ich versuche es später noch mal// Sehr niedergeschlagen packte er seine Sachen zusammen und verließ das Gebäude. Den ganzen weiteren Abend sollte er weiterhin keine Antwort mehr von seinem Besten Freund bekommen.

Die Nacht haben die beiden Jungen Männer nicht gut hinter sich gebracht. Der eine zerbracht sich die ganze Zeit den Kopf, der andere war die ganze Zeit nur am weinen ohne Ende. Es ließ Yamato keine Ruhe ~Komm schon Tai, melde dich! Was ist los bei dir?~ Der Empfänger las die Nachricht, ignorierte sie aber wie alles weitere davor ebenso. Noch immer lag er total verkrochen im Bett. Weder hatte er Hunger, noch irgendwelche anderen Bedürfnisse. „Verdammte Scheiße ey … Warum lässt er mich einfach nicht in Ruhe?“, ein tiefer Seufzer entkam seinen Lippen daraufhin. Inzwischen hatten natürlich auch seine Eltern bemerkt, dass ihr Sohn schon daheim war. Vorsichtig klopfte seine Mutter an die Tür: „Tai mein Schatz, magst du mit uns beiden frühstücken?“ Nein, er wollte nichts essen und vor allem auch niemanden sehen. Bemüht seine Stimme Normal klingen zu lassen antwortete der Brünette: „Nein Danke Mum. Keinen Hunger gerade … Bin noch von Gestern total voll,“ fügte er noch schnell hinzu. „In Ordnung Tai... Dann iss einfach etwas, wenn du soweit bist.“ Seine Mutter Yuuko ging, machte sich aber Sorgen. Es kam so gut wie nie vor, dass ihr Sohn keinen Hunger hatte. Kraftlos ließ der junge Star Fußballer sich erneut in die Kissen sinken. //Warum tue ich mir das eigentlich an? Das ist doch verrückt, so bin ich nicht. Ich muss unbedingt den Kopf frei kriegen.// „Mum ich geh etwas laufen, bis später.“ So schnell konnte seine Mutter gar nicht reagieren, wie er aus seinem Zimmer kam, Schuhe anhatte und weg war. Während er die Treppen des Hochhauses runter rannte, stellte er seine Musik an und steckte sie die Stöpsel in  die Ohren ein. Vor dem Haus begann er einfach los zu laufen. Er wusste nicht wohin, nur er würde lange laufen.

//Meine Güte, ob irgendwas passiert ist? Aber dann hätte sich bestimmt schon T.K. gemeldet. Kari hätte gewiss schon etwas gesagt. Ich verstehe es einfach nicht, der Abend stand doch lange an und vor allem auch fest. So was macht er doch sonst auch nicht. Ja er handelt sehr oft ohne Nachzudenken, aber so was ist wirklich untypisch für ihn// Ein tiefer Seufzer entfuhr ihm, da klingelte sein Handy. Ohne nachzusehen ging er ran: „Ja bitte?“ Seine Hoffnung auf Rückmeldung durch seinen Besten Freund wurde im Keim erstickt: „Hi Yamato, ich bins Sora. Aber das hörst du ja schon.“ Ein leises unsicheres Kichern kam von ihr. Die Junge Frau ging in die selbe Klasse wie die Jungs. Sie wollte vorher etwas mit Taichi anfangen, aber der hatte sie abblitzen lassen, was sie hart getroffen hatte. „Sora, hi was gibt’s denn?“ „Ja... Also... Ähm … Naja ich wollte fragen, ob du den Tag vielleicht mit mir verbringen würdest.“ Bei dem Satz verdrehte der Blonde die Blauen Augen, er wusste genau das er, ebenso wie sein Bester Freund, die Mädchenschwärme der ganzen Schule waren mit ihren 17 Jahren. Aber irgendwo war er froh über die Willkommene Ablenkung: „Ja gerne, ich komme dich gleich abholen.“ Das Rothaarige Mädchen lächelte: „Danke bis gleich.“
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