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Winter Date

OneshotHumor, Romance / P12 / Gen
18.12.2020
18.12.2020
1
3.112
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Dieses Kapitel
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18.12.2020 3.112
 
Ein kleiner One Shot für euch passend zur Jahreszeit ;-)
Habt schöne Weihnachten und kommt gesund ins neue Jahr 2021 ♡





"Ok, wieso hast du ihm soviel Geld gegeben? Hier sind überall Stände mit Essen und Süßigkeiten, du weißt doch, dass er da durchdreht."

Yukine blickte durch die Gegend, in der Hoffnung Yato irgendwo in diesem dichten Menschengetümmel zu finden, bevor er seine Hände in die Hosentaschen steckte und sich ärgerte, dass er keine Handschuhe angezogen hatte. Es war wirklich kälter als gedacht, er wartete nur noch auf den Schnee.

Hiyori, die dicht neben ihm stand seuftzte leise und rückte einen Schritt in der Schlange nach vorne die zu einem Stand führte, der heiße Getränke verkaufte.

"Ich höre ihn schon jammern, das er lieber ein Bier will! Wieso bringst du ihm überhaupt was mit? Er sitzt sicherlich irgendwo und schlägt sich den Bauch voll mit den Sachen, die er von deinem Geld gekauft hat."

Hiyori kicherte und schüttelte den Kopf.

"Er weiß das ich ihm noch kein Bier kaufen kann, weil ich zu jung bin und ich bin mir sicher, dass er uns etwas mitbringt Yukine-kun. Na komm schon, ich hab mich so auf diesen Abend gefreut, hör auf zu nörgeln. Ich hole uns drei jetzt was warmes zum trinken und dann suchen wir ihn, wenn er nicht herkommt ok? Oder ich rufe ihn an."

Der blonde Junge bekam ein paar Minuten später eine Tasse mit einer heißen, dunkelroten Flüssigkeit in die Hand gedrückt, die süß und köstlich duftete.

"Also, hast du Yato irgendwo gesehen?"

"Nein bisher nicht, aber er ist bestimmt schon seit 20 Minuten weg, also wird er ja hoffentlich bald wieder da sein!"

Er pustete in seinen Becher und trank einen Schluck. Das Zeug war echt lecker und so schön warm.

"Danke Hiyori für die Einladung heute hier her. Ich dachte eigentlich, dass ihr mich gar nicht mitnehmen wollt."

Sie spürte, wie ihr die Hitze in die Wangen stieg und drehte sich etwas von Yukine weg, in der Hoffnung er würde es nicht sehen. Als sie gelesen hatte, dass dieser Wintermarkt stattfand, mit Fahrgeschäften und einem Riesenrad und verschiedenen Ständen mit Essen aus aller Welt, wusste sie, dass sie hier mit Yato hinmusste. Er hatte sich so gefreut, als sie ihm Anfang der Woche diesen Vorschlag machte, dass sie jeden Tag von ihm dran erinnert wurde. Hiyori musste zugeben, dass sie schon von einem Date mit ihm geträumt hatte. Dieser Markt hätte sich auch zu gut geeignet, aber natürlich wollte und konnte sie Yukine nicht ausschließen.

"Ach was, wie kommst du denn da drauf!"

Sie nahm selbst einen Schluck und verzog das Gesicht. Das schmeckte zwar gut aber irgendwie...

Yukine hatte währenddessen seine Tasse schon fast leer und spürte eine angenehme Wärme, die sich in seinem Inneren ausbreitete.

"Also, wenn die Jogginghose nicht gleich hier ist, trink ich seine Tasse auch noch! Dann hat er pech gehabt aber kalt schmeckt das Zeug sicherlich nicht mehr!"

"Hmm, da könntest du recht haben, aber sag mal Yukine-kun...findest du nicht auch, dass das irgendwie komisch schmeckt?"

"Komisch? Das ist mega lecker!!"

Hiyori roch an Yatos Tasse, die sie in ihrer anderen Hand hielt, bevor sie davon einen kleinen Schluck davon trank, jedoch konnte sie keinen Unterschied feststellen.

"Ja mir schmeckt das auch, aber ich hatte es irgendwie anders in Erinnerung."

"Vielleicht ist das ein anderes Rezept, als das vom letzten Jahr, wie auch immer. Meins ist leer, komm ich nehme dir seine Tasse ab, damit du in Ruhe trinken kannst."

"Hiyyyyooooooriiiiiiii!!!!!"

Yato bahnte sich seinen Weg durch die Menge und grinste breit. Seine Jackentaschen waren ausgebeult mit Süßigkeiten und in seiner Hand hielt er drei Portionen fritierte Teigstangen, die in Zucker oder Schokolade getaucht waren.

"Sag nicht du hast nur deshalb so ewig gebraucht!"

Yukine hatte mittlerweile Yatos Anteil des Punsches zur Hälfte geleert und irgendwie war ihm etwas schwummrig und auch ein wenig flau im Magen. Das Zeug war aber auch so süß, dass er gerade überhaupt keine Lust auf noch mehr Zucker hatte. Etwas herzhaftes wäre ihm lieber gewesen und vielleicht auch etwas Wasser.

"Was heißt so ewig! Schau dich mal um was hier los ist, ich war nur an zwei Ständen und hatte es schwer in der Masse überhaupt wahrgenommen zu werden. Aber dafür hab ich uns was mitgebracht, hier!"

Er hob den Blonden das Gebäck unter die Nase, der dieses etwas skeptisch entgegennahm.

"Schau nicht so, das schmeckt dir sicher! Was trinkt ihr eigentlich? Gibts auch noch was für mich?"

"Oh ich habe uns etwas Punsch geholt, aber du kommst etwas zu spät. Yukine wollte deine Tasse auch, die ist jetzt wahrscheinlich schon leer."

Hiyori bekam ebenfalls etwas zu Essen von Yato in die Hand gedrückt, das sie dankend annahm, bevor sie ihren Kopf zu dem Blonden drehte, der plötzlich überhaupt nicht mehr gut aussah.

"Yukine-kun? Alles ok? Du bist plötzlich ganz blass!"

"Warte, was ist das für Punsch den ihr da..."

Yato riss Hiyori regelrecht ihre Tasse aus der Hand und trank die mittlerweile fast kalte Flüssigkeit in einem Zug leer.

"Hiyori!! Da ist Alkohol drin, das kannst du dem Jungen doch nicht geben!!"

"Was? Wovon redest du? Ich hab nichts mit Alkohol bestellt!!"

"Ach und wieso ist Yukine dann total besoffen?"

Yukine taumelte ein paar Schritte vor und zurück. Ihm war so verdammt schlecht und schwindelig, er wusste gar nicht was auf einmal los war, zudem sah er gerade doppelt.

"Yato, mir ist so schlecht und ich hab Durst, ich brauche bitte etwas Wasser..."

Hiyori blickte aufgeregt zwischen den beiden Jungs hin und her. Deshalb hatte es so anders geschmeckt. Irgendjemand musste versehentlich die Tassen vertauscht haben. Yukine tat ihr so leid. Sie selbst bemerkte noch nicht so viel von dem Alkohol, außer das sie gerade etwas mehr Hunger hatte und ihr ziemlich warm war.

Der dunkelhaarige seufzte und fasste sich an den Nasenrücken.

"Ok, bevor du dich hier noch übergibst, bringe dich lieber zurück zu Kofuku. Da kannst du dich ausnüchtern und Daikoku macht dir sicher was zu essen!"

"Tut mir leid Yukine-kun! Ich wusst nicht, dass da Alkohol drin war, aber Yato hat recht. Geht lieber nach Hause!"

"Was? Ich komme wieder hier her Hiyori! Es gibt noch so viel was ich essen will und außerdem wollten wir doch noch eine Runde mit dem Riesenrad fahren! Warte einfach ein paar Minuten auf mich ok? Ich komme gleich wieder zurück!"

"Oh ok...! Na dann, gute Besserung Yukine-kun. Bis morgen."

Die beiden verschwanden in einem hellen Licht und Hiyori brachte die Tassen an den Stand zurück. Sie hatte zwar ein schlechtes Gewissen, dass sie mehr oder weniger an seinem Zustand Schuld war, aber trotzdem schlug ihr Herz gerade viel schneller, bei dem Gedanken daran, den restlichen Abend mit Yato alleine verbringen zu dürfen. Sie biss genüsslich in die Teigstangen, die ihr Yato gegeben hatte und beobachete die vielen Menschen, die sich die glitzernden Lichter betrachteten, die bunt aus allen Ecken leuchteten und der leisen, stimmungsvollen Musik lauschten. Kinder sprangen umher und Paare warfen sich verliebte Blicke zu oder fütterten sich gegenseitig, mit den verschiedensten Leckereien. Es war eine wunderschöne Atmosphäre und sie konnte es schon gar nicht mehr abwarten bis...

Endlich klingelte ihr Handy und zeigte seine Namen an. Sie nahm das Gespräch entgegen und keine Sekunde später stand er wieder vor ihr und grinste sie breit an.

"Tu mir den Gefallen und sag das nächste mal einfach, wenn du mit mir alleine sein möchtest, anstatt Yukine abzufüllen und außer gefecht zu setzten."

"Yato! Ich hab..."

"Du hast das nicht mit Absicht gemacht, ich weiß schon. Trotzdem musste ich die Hälfte der Süßigkeiten die ich einstecken hatte, gerade an Kofuku und Daikoku abdrücken, damit die sich um Yukine kümmern! Sag mal, wie geht es dir eigentlich?"

Er beugte sich zu ihr, so nah das ihre Nasen nur noch wenige Zentimeter von einander getrennt waren und sah ihr so tief in die Augen, dass ihre Knie weich wurden. Ihr Blick hielt seinem stand, wanderte aber dann unkontrolliert zu seinen Lippen. Ob er genauso himmlich schmeckte wie er roch? Sie hätte so gerne einen Kuss, so gerne würde sie seine weichen Lippen mit ihren berühren und die Schande von Fujisaki  ein für alle mal aus ihrem Kopf verbannen.

"Du hast auch ganz rote Wangen Hiyori. Wenn es dir auch nicht gut geht, dann bringe ich dich nach Hause."

Sie zuckte zusammen und riss die Augen weiter auf, bevor sie sich ein Stück von ihm entfernte.

"Mir gehts gut. Lass uns doch einfach ein wenig rumlaufen, wo willst du denn hin?"

"Ok, wie du meinst. Es gibt noch einige Stände, denen ich einen Besuch abstatten möchte. Komm..."

Er griff nach ihrer Hand und verschränkte seine Finger mit ihren.

"Das du mir nicht verloren gehst ok?"

Sie nickte und ließ sich von ihm mitziehen und natürlich war er wieder total aufgedreht und freute sich über alles möglichen Kleinigkeiten wie die bunten, mit Lichtern bestücken Figuren oder die Zuckerwatte in Regenbogenfarben die verkauft wurde, unter anderem natürlich auch an ihn. Hiyori genoss es einfach nur mit ihm zusammensein zu können. Er hatte ihre Hand bisher nicht einmal losgelassen, nicht mal beim essen der klebrigen Süßigkeit, doch nun hatte sie selbst Hunger und der Stand mit den Takoyaki Bällchen hatte es ihr gerade besonders angetan. Also beschlossen sie sich dort anzustellen. So langsam Schritt der Abend voran und ihr wurde kälter, sie hätte doch eine dickere Jacke anziehen sollen.

"Sag mal, ist dir kalt? Du zitterst ein wenig. Wenn du heim gehen möchtest, sag einfach Bescheid."

"Ja ein bisschen, aber wir können gerne noch etwas bleiben. Wenn ich mich bewege dann geht das schon, nur jetzt beim Warten ist es schon ein wenig gemein. Das du nicht frierst in deinem Jogginganzug!"

"Nahh du kennst mich doch! Ich habe schon kältere Nächte darin überstanden. Warte kurz."

Jetzt ließ er ihre Hand doch los, was sie schon fast ein wenig bedauerte, weil er ihr so wenigstens etwas Wärme spendete. Sie dachte erst er würde den Reisverschluss seiner Jacke öffnen aber...

"Yato, lass deine Jacke an ich..."

Sie spürte ihn ganz plötzlich hinter sich, seine Arme wanderten um ihren Bauch und ihr Rücken drückte an seinen Oberkörper, was sie überrascht zusammenzucken und ihn direkt wieder zurückschrecken ließ.

"Oh tut mir leid, wenn du das nicht möchtest!"

"Nein!"

Sie drehte ihren Kopf ein Stück zu ihm und sah in sein rotes Gesicht.

"Nein, schon ok. Ich habe gerade nur nicht damit gerechnet, das du..."

"Ok, also darf ich?"

"Mhm..."

Hiyoris Herz schlug ihr bis zum Hals, als sie spürte, wie er sie wieder umarmte. Und ihm schien es nicht anders zu gehen. Sie konnte es spüren, das Hämmern seines Herzens, doch sie genoss es und lehnte sich noch ein Stück mehr nach hinten, gegen ihn. Ihre Hände wanderten zu seinen, die auf ihrem Bauch ruhten und sie verschränkte erneut ihre Finger miteinander. Sie konnten es nicht mehr leugnen. Etwas hatte sich verändert, so Nahe waren sie sich früher nicht. Yato war zwar schon immer anhänglich, aber so...

Hiyori spürte seinen Atem an ihrem Ohr, atmete seine  Duft ein, der sie vollkommen umhüllte und wünschte sich innerlich, dass noch ein paar mehr Menschen in der Schlange vor ihnen warten würden, damit sie diesen intimen Moment mit ihm noch länger auskosten konnte, doch leider..."

"Hallo? Hören Sie mir zu? Was bekommen Sie denn?"

"Eh?"

Sie schreckte aus ihren Gedanken und hob ihren Kopf um in das Gesicht des Mannes in dem Verkaufsstand zu blicken. War sie etwa schon an der Reihe?

Yato lachte und streifte mit seinen Lippen federleicht ihr Ohr, was ihr eine Gänsehaut bereitete.

"Du bist dran Hiyori."

"Ahhh, uhh ja!! Tut mir leid, ich nehme bitte zwei Portionen!"

"Alles klar!!"

Um zu bezahlen musste sie Yato leider zu ihrer Enttäuschung komplett loslassen. Sie nahm die beiden Schälchen mit den Tintenfischbällchen und folgte Yato, der zufällig einen freien Platz an einem der Tische gefunden hatte. Endlich ein wenig sitzen, so langsam Tat ihr der Rücken weh.

"Danke Hiyori, für die Einladung heute und das Essen, oh und die Süßigkeiten und Getränke!!"

"Ja ja, schon gut! Hab ich gerne gemacht."

Sie schob sich ein Takoyaki in den Mund und blickte in Yatos grinsendes Gesicht.

"Naja weißt du, ich sehe es einfach als Opfergabe."

Hiyori verdrehte die Augen und schluckte, bevor das nächste Bällchen in ihren Mund wanderte. Sie hatte wirklich Hunger!

"Na bei der Menge die ich dir heute "geopfert" habe, habe ich aber einen Wunsch frei!"

"Eine  Wunsch? Du hast einen Wunsch? Du hattest schon lange keinen Wunsch mehr!"

"Was? Oh nein eigentlich hab ich das gerade nur so gesagt."

Sie bemerkte, wie sie schon wieder rot wurde. Fast schon ein Dauerzustand an diesem Abend.

"Ach komm schon, das glaub ich dir nicht! Irgendeinen Wunsch hast du doch bestimmt! Mein Angebot gilt nur heute Abend! Morgen kostet es dich wieder 5 Yen! Also überleg es dir gut!"

Hiyori seufzte und musste sich das Lachen verkneifen.

"Du machst mich ja echt arm. Na gut, ich überlege mal so lange wir noch hier sind und jetzt ess lieber, ansonsten nehm ich deine Portion auch noch!"

"Ok und dann? Was möchtest du noch machen Hiyori?"

"Mhm...du wolltest doch noch unbedingt mit dem Riesenrad fahren oder? Dann lass uns das noch machen, bevor wir gehen!".

Der Markt schloss in einer knappen dreiviertel Stunde, von daher mussten sie nicht sehr lange anstehen, bis sie eine der geschlossenen Kabinen des Riesenrades betreten konnten und das glücklicherweise auch zu zweit, da hinter ihnen eine Familie mit Kindern wartete, die alleine eine der Gondeln besetzte. Yato setzte sich Hiyori gegenüber und sah zu, wie sie sich einen Moment die Hände rieb.

"Dir ist immer noch kalt oder? Möchtest du nicht doch noch meine Jacke haben? Oder soll ich mich neben dich setzen?"

"Ja, das wäre schön. Lass deine Jacke an, sonst erkältest du dich noch."

Yato lächelte sie an und bemerkte, wie sich das Riesenrad bereits anfing zu drehen, also stand er auf und lies sich neben sie fallen, bevor er vorsichtig einen Arm um ihre Schulter
legte. Hiyori drehte sich ein wenig zu ihm, so dass sie aus dem großen Fenster schauen konnte und lehnte ihren Kopf dabei gegen seine Schulter. Ihre Hände fanden von ganz alleine wieder zueinander und für einen Moment ignorierte sie den Drang einfach die Augen zu schließen. Es war so ruhig in dieser Gondel, sie hörte und spürte seine leisen Atem, seinen schnellen Herzschlag und das Quietschen und Knacken, dass das Riesenrad ab und zu von sich gab. Yato war so warm, sie spürte ihre Müdigkeit und merkte, wie ihre Augen schwer wurden, je mehr diese über die bunten Lichter der Stadt wanderten. Eine atemberaubende Aussicht, die sie nicht oft zu sehen bekam. Hiyori spürte seinen Daumen, der kleine Kreise über ihren Handrücken zog und einen leichten Ruck, da das Rad kurz zum stehen kam und die Kabine etwas wackelte. Danach war es so still das sie ihren Herzschlag in ihren Ohren hörte. Yato bewegte sich keinen Zentimeter, jedoch kitzelte sein Atem ihren Hals und so langsam  konnte sie an nichts anderes mehr denken, als an seine weichen Lippen. Sie seufzte leise und flüsterte seinen Namen, bevor sie sich etwas bewegte und ihren Kopf zu ihm drehte.

"Mhm?"

Er war ihr schon so nah, das sie nicht mehr nachdachte, die Augen schloss und ihrem Verlangen nachgab. Sie beugte sich nur einen Zentimeter zu ihm und presste ihren Mund sanft auf seinen. Er zuckte etwas zurück und sie verließ ganz plötzlich der Mut, weshalb sie sich wieder von ihm löste und ihm in seine großen Augen blickte, die sie überrascht ansahen. Hiyori wollte irgendwas sagen, doch fand keine Worte und starrte ihn einfach nur weiterhin an. Es ruckelte erneut und das Rad drehte sich weiter und endlich schien auch Yato in der Realität angekommen zu sein. Er legte seine Hand an ihre Wangen und fuhr mit seinem Daumen ihre Unterlippe nach, bevor er sich zu ihr beugte und sie erneut küsste. Seine Lippen waren warm und weich und es dauerte nicht lange, bis er seinen Mund etwas öffnete. Sie ließ sich von ihm führen und tat es ihm gleich, bis sie seine Zunge spürte, die vorsichtig ihre berührte. Es war ein wunderschönes und unglaubliches Gefühl, von dem sie mehr wollte. Also wanderten ihre Arme um seinen Nacken und sie genoß den intensieven Kuss so lange, bis sie sich lösen musste um Luft zu holen.

Ihre Stirn lehnte gegen seine und ihre Finger kraulten seinen Nacken.

"Ok, wow."

Yato grinste ein wenig und hauchte ihr nochmal einen Kuss auf ihre Lippen.

"Daran könnte ich mich gewöhnen. Was meinst du?"

Sie lächelte und wanderte mit ihren Händen an seine Wangen.

"Ehrlich gesagt ist das im Moment mein größter Wunsch."

"Ohh, also doch einen Wunsch?"

"Ja. Ich möchte dich noch viel öfter küssen dürfen und nicht nur das...ich..."

Sie schluckte, sah ihn seine glänzenden Augen, die fast schon hoffnungsvoll auf ihr lagen. Er sah so süß aus, wenn er sie so verlegen an sah.

"Gott..., ich liebe dich Hiyori!"

Sie war überrascht, dass diese Worte gerade aus ihm herausplatzen, als wäre es völlig normal. Hatte sie gerade richtig gehört? Hiyori strahlte ihn an und schüttelte ungläubig den Kopf.

"Hey, das wollte ich doch gerade sagen. Ich habe mich auch in dich verliebt Yato und ich kann meine Gefühle nicht mehr unterdrücken.

"Das brauchst du auch nicht mehr. Ich erfülle dir deinen Wunsch nur zu gerne."

Ihre Lippen fanden erneut zu einander und lösten sich nicht mehr, bis das Riesenrad anhielt, da die Fahrt zu Ende war.

"Lass uns nach Hause gehen ok?"

Er nahm ihre Hand und stieg mit ihr aus, bevor er einen kurzen Moment stehen blieb.

"Also hast du Yukine doch mit Absicht abgefüllt was?"

Er lachte, verstummte aber, als er in ihr grinsendes Gesicht blickte.

"Ein bisschen vielleicht."

"Hiyori!!!"
 
 
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