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Hinter großen Mauern

von Jenny1998
KurzgeschichteAllgemein / P18 Slash
Hermine Granger Severus Snape
17.12.2020
13.01.2021
5
5.157
1
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13.01.2021 784
 
Severus Faust knallte gegen seine Komode. Was machte dieses Gör mit ihm.
Anstatt zu vergessen was am frühen Abend geschehen war hatte sie es wieder geschafft das er sich vergass und sämtliche kontrolle scheinbar vor ihm davon lief.
Ausserdem hatte sie dann auch noch die Dreistigkeit besessen seinen Kuss zu erwiedern. Sofort nach diesem Gedanken schallte er sich einen narren. Er könnte ihr keinen Vorwurf machen. Sie hatte es nicht begonnen. Er alleine hatte es begonnen und ihren Wiederstand zum einstürzen gebracht.
Wieder traf seine Faust die komode.
Eigentlich sollte er befürchten das die kleine löwin zur Löwen Mama rannte, das tat er jedoch nicht. Er glaubte nicht das sie ihn verpetzen würde. Diese Erkenntnis erfüllte ihn mit Erleichterung.
Er ging rüber zu seinem Whisky Schrank und goss sich ein Glas feuerwhisky ein.
Er musste etwas unternehmen sich endgültig entschuldigen und dann Abstand von ihr halten.
Er raufte sich die Haare zusammen, hätte sie ihn nicht von sich gestoßen wer weiß was noch alles geschehen wäre.
Seufzend Wand er sich seinem Schreibtisch zu und begann einen Brief zu schreiben. Mal wieder.


Hermine wollte erst zum Gryffindor turn rennen, entschied sich dann jedoch anders. Ginny und die anderen Mädchen würden sicherlich noch nicht schlafen und sie wollte und konnte sich ihren Fragen momentan noch nicht stellen.
Viel zu aufgewühlt war ihr inneres. Sie brauchte ruhe.
Ihre Füße trugen sie wie von selbst immer höher hinauf, bis in den höchsten Turm von ganz Hogwarts. Dem Astronomie turm.
Auf den letzten Stuffen empfing sie bereits eine kühle briese. Sie trat die letzten Stufen hinauf und atmete erleichtert aus. Der Turm lag verlassen vor ihr. Hier oben war es kühler als sie erwartet hatte,weswegen sie ihren Zauberstab zückte und sich eine dünne Decke herbei kommen ließ.
Die Decke eng um ihre Schultern geschlungen und die Beine durch die Stange vom Geländer gesteckt saß sie nun dort und hing ihren Gedanken nach.
Sie wusste nicht was genau in Snape gefahren war, allerdings konnte sie sich genauso Fragen was in sie Gefahren war.immerhin hatte er sie nicht gezwungen seinen Kuss zu erwidern.
Sie ließ ihren Kopf gegen das Geländer fallen und seufzte schwer, dann hob sie ihren Finger an ihre lippen.

Schmerzen, das erste was Hermine am nächsten Morgen fühlte waren Schmerzen. Stöhnend richtete sie sich auf und realisierte das sie gestern an das Geländer gelehnt eingeschlafen war.
Sie reckte sich, versuchte ihre verspannten Muskeln zu lockern. Sich die Decke enger um die Schulter schlingend stand sie auf und dann sah sie sie, die kleine Schwarze eule, die Eule die sie gestern schon kennengelernt hatte.
Wieder trug die kleine Eule einen Brief in ihrem schnabel. Hermine streckte die Hand danach aus und ließ sich den Brief geben.
Dieses mal ließ sich das Schwarze Federtier noch kurz den Kopf streicheln und nahm einen Eulenkeks entgegen ehe sie sich flatternd wieder von dannen machte.
Heute war Samstag. Hermine hatte also frei. Sie ging hinüber zu einer Mauer und ließ sich dagegen sinken, ehe sie den Umschlag öffnete und zu lesen begann...

"Sehr geehrte Miss Granger,
Wieder einmal muss ich mich entschuldigen. Der Gedanken gefällt mir nicht besonders. Ein Secrets Shape entschuldigt sich nicht. Jedoch muss ich zugeben das mein Verhalten jede Regel das angemessenen gesprenkt hat.
Auch wenn mein Verhalten nicht zu verzeihen ist, hoffe ich doch inständig das sie dennoch darüber hinweg sehen können.
Der Grund weshalb ich ihnen diesen Brief schreibe ist, das ich es für äußerst unklug halte das wir beide und noch einmal ohne andere Gesellschaft sehen.
Ich werde versuchen Ihnen aus den Weg zu gehen. Im Gegenzug möchte ich sie darum bitten auch mir aus dem Weg zu gehen.

Anbei; dieser Brief wird sich selbstständig vernichten sobald sie ihn zuwende gelesen haben.

S. Snape "

Sobald Hermine das letzte Wort gelesen hatte setzte sich der Brief selber in flammen. Sie ließ ihn fallen und sah zu wie er komplett verbrannte.
Hermine wusste das er recht hatte, doch irgendwie spürte sie trotzdem einen Stich in ihrem magen.
Warum wusste sie nicht und ließ es auch einfach so stehen. 'es ist gut das es vorbei ist bevor irgendetwas beginnen konnte!' Betete sie in ihren Gedanken runter. Ausserdem wollte sie doch auch gar nicht das es weiter ging.
Fest entschlossen genug gegrübelt zu haben stand sie auf und ließ ihre Decke verschwinden und ging mit festen Schritten zur Treppe und machte sich auf den Weg in den Gryffindor turm.

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Das Kapitel ist mal wieder etwas kürzer geworden... Irgendwie habe ich momentan fast wie es wie eine blockade. Ich weiß wie es weiter gehen soll aber mir fällt es verdammt schwer es in Worte zu fassen. Ich hoffe ich komme bald wieder etwas in gang.

Lg
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