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Funkenflug - die Funkensaga Teil 4

von Roskva
GeschichteAbenteuer, Sci-Fi / P12 / Gen
Banshee / Sean Cassidy Beast / Henry "Hank" Philip McCoy OC (Own Character) Professor X / Professor Charles Francis Xavier Storm / Ororo Munroe
15.12.2020
30.05.2021
8
14.050
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06.03.2021 2.471
 
„Scheiße!“
Charles schlug mit der Faust auf das Pult vor sich. Was hatte er sich nur gedacht? Wieso hatte er sich nicht einfach zurückgezogen. Er wußte doch, dass sie ihn nicht sehen wollte. Verdammt!
Tränen der Wut und der leisen Verzweiflung rannen über sein Gesicht. Er war so versessen darauf gewesen, sie wieder zu sehen, dass er jede Vorsicht vergessen hatte. Was war nur los? Wo war sein Verstand hin? Er zweifelte langsam daran, dass er in ihrer Gegenwart überhaupt noch etwas richtig machen konnte.

Hank, der noch immer neben Charles gestanden hatte, sah besorgt auf seinen Freund hinunter.
„Ich will nicht mehr Hank.“ sagte Charles leise und ließ den Kopf hängen. „Ich glaube, ich mache nur noch Fehler, seitdem sie hier aufgetaucht ist.“
„Nein, das stimmt doch nicht.“
„Sicher?“ Charles hob den Kopf und sah Hank mit rot geränderten Augen an. „Ich habe so viele falsche Entscheidungen getroffen und alle nur, weil ich zuerst an sie gedacht habe. Ich bringe euch alle in Gefahr.“ Charles drehte den Rollstuhl und kehrte Cerebro den Rücken.
„Nein, Charles, das tust du nicht. Du bist nicht allein für uns verantwortlich. Wir sind ebenso fähig, Entscheidungen zu treffen. Und glaube mir. Ich hätte vermutlich ganz genau so entschieden.“ Als er Hanks Worte hörte, musste er lächeln. Hank war einfach zu gut für all die schlimmen Dinge dieser Welt. Warum nur waren sie in all das hinein geraten? Dabei hatte er zu Anfang doch einfach nur andere Mutanten finden und beschützen wollen. Das war nun offiziell gründlich in die Hose gegangen. Charles verließ den Raum und hörte die Türverriegelung hinter sich, nachdem auch Hank wieder neben ihm im Flur stand.
„Ich werde morgen noch einmal kontrollieren, dass Stella weiterhin in Roanoke ist, und Newton informieren. Danach sind sie auf sich allein gestellt.“
„Was? Aber wie sollen sie… Willst du das wirklich tun?“ Hank stotterte irritiert. Dass Charles aufgab, sah ihm nicht ähnlich.
„Ich werde sie respektieren, Hank. Tesla hat sich deutlich ausgedrückt.“
„Tesla?“
Charles schüttelte etwas hektisch den Kopf. „Melody, also…“ Mit Daumen und Ziegefinger massierte er kurz seine Nasenwurzel, bevor er mit einem lauten Seufzen weiter sprach. „So nennt sie sich jetzt. Wie es scheint, hat sie mit uns allen abgeschlossen. Und das muss ich akzeptieren.“
Mit einem müden Lächeln wandte sich Charles ab und verließ den Keller, um zurück in sein Zimmer zu gelangen. Hank ließ er einfach stehen.
Was hatte sie nur gesagt, dass er sich nun so zurückzog?

***

Hank sortierte Bücher in der Bibliothek und hörte nur vereinzelt, dass Schüler hinter ihm etwas sagten. Er war zu tief in seinen Gedanken versunken, um genau zuzuhören. Als jedoch jemand auf seine Schulter tippte, erschrak er und drehte sich um. Orora sah ihn grinsend an. „Was hast du? Du bist ja völlig neben dir.“ Sie griff nach dem Buch, das er gerade ins Regal schieben wollte und schlug es wahllos auf, überflog den Text und klappte es mit einem Schulterzucken wieder zu.
„Ach wirklich?“ brummte Hank und nahm ihr das Buch wieder ab.
„Ja, wirklich. Also, jetzt sag schon. Irgendwas beschäftigt dich doch.“
Hank sah sich kurz im Raum um und als er sicher war, dass keine Schüler anwesend waren, die sie hören konnten, sah er Orora an. „Der Professor hat aufgegeben.“
„Wie meinst du das? Aufgegeben?“
„Ich meine, dass er nicht mehr nach Stella suchen will.“ sagte er.
„Naja, er konnte sie doch ohnehin nicht finden. Vielleicht sollten wir uns was anderes einfallen lassen.“ Orora lehnte sich gegen die Wand und verschränkte die Arme.
„Nein.“ protestierte Hank kopfschüttelnd. „Er hat sie gefunden. Vorhin erst. Aber er will jetzt nicht mehr weiter machen.“
Begeistert riss sie die Augen auf und schnappte nach Luft. „Aber wieso denn? Das ist doch super. Wir müssen es Nick sagen, dann können sie…“
Hank unterbrach ihren Redeschwall. „Schon passiert.“
„Ja, aber wo ist dann das Problem?“
„Melody … oder Tesla…“ Hank schüttelte noch einmal verwirrt den Kopf. „Also sie hat Charles erwischt und ihm ganz schön zugesetzt.“
„Wie meinst du das?“
„Sie hat ihn sozusagen weggestoßen. Hat ihn angegriffen.“
„Was?“ Orora glaubte, ihren Ohren nicht trauen zu können. „Aber warum macht sie sowas? Ist sie sich denn nicht bewußt, dass sie unsere Hilfe braucht?“ Orora schüttelte den Kopf. Schließlich war gerade Melody schon mehrfach auf Charles Xaviers Hilfe angewiesen gewesen. Außerdem dachte Orora daran, wie Melody Charles immer angesehen hatte. Nie hätte sie sich vorstellen können, dass sie ihn verletzen würde. Was musste geschehen sein, dass sie jetzt so überreagierte ?
Hank seufzte. „Ich fürchte, selbst wenn sie es weiß, ist es ihr egal. Sie will Charles oder uns nicht dabei haben.“
„Das ist doch… Wie kann man nur so stur sein.“ Orora suchte nach Worten für die aufkeimende Wut in sich.
„Keine Ahnung. Jedenfalls will Charles sich ab sofort raushalten.“ Hank griff nach dem nächsten Buch, um es mit hängenden Schultern ins Regal zu stellen. Orora hingegen stieß sich von der Wand ab und stellte sich mit geballten Fäusten direkt vor Hank.
„Na gut. Er kann sich raushalten, aber ich werde jetzt nicht mehr rumsitzen. Ich hab die Nase gestrichen voll. Wo ist Stella jetzt?“
„Roanoke.“ antwortete Hank.
„Dann werd ich mal einen kleinen Ausflug machen.“
Orora verließ ohne zu zögern die Bibliothek und Hank, der ihr nur verwundert nachsehen konnte, fuhr bald darauf weiter fort, die Bücher einzuräumen. Bei den Fachbüchern hielt er kurz inne. Es fehlten zwei.

***

Im Zug nach Roanoke lehnte Newton den Kopf an die Scheibe und versuchte, noch etwas zu schlafen. Nach dem Krach letzte Nacht, hatte er nicht wirklich erholsam geschlafen. Es tat ihm leid, wie all das eskaliert war. Allerdings bereute er keine Sekunde, den Professor zu Rate gezogen zu haben. Endlich hatten sie wieder eine Spur. Er spürte Ungeduld in den Fingerspitzen kribbeln, wenn er daran dachte, dass er seine Schwester vielleicht endlich bald wiederhaben könnte. Dass dieser Alptraum ein Ende nehmen konnte.
Er wollte nicht mehr im Trüben fischen. Er wollte Stella finden, von Ariel befreien und zurück noch Hause fahren. Dort wartete noch jemand auf ihn, dem er eine Erklärung schuldig war.
Er hatte versucht, so wenig wie möglich an Cassandra zu denken, aber es gelang ihm nicht wirklich. Sie war ihm unter die Haut gegangen und jetzt sehnte sich noch immer jeder Zentimeter danach, sie zu berühren und im Arm zu halten. Selbst nach dem Übergriff an ihrem letzten gemeinsamen Tag, hatte dieses Gefühl nicht nachgelassen. Denn eigentlich hatte sie nichts falsches getan, wie er sich eingestehen musste. Sie hatte ihn davor bewahrt, zum Mörder zu werden. Einzig sein verletzter Stolz hatte sie abgewiesen. Sein Herz hatte sie in seine Arme gesehnt. Er hatte nur nicht darauf gehört und war geflohen.
Er schlug die Augen kurz auf und warf einen Blick auf Tesla. Sie hatte die Schuhe ausgezogen und die Beine angewinkelt auf ihren Sitz gequetscht. Während sie in einem Buch herumblätterte, kaute sie auf einem Bleistift herum. Er hatte sie in den letzten Wochen oft so gesehen. Irgendwelche Wissenschaftsbücher, die sie immer wieder und wieder las, so als erwartete sie, dass sich deren Inhalt auf wundersame Weise beim x-ten Mal ändern würde. Sie schien irgendetwas zu suchen, aber Newton hatte keine Ahnung, was das war. Und er hatte auch keine Lust sie danach zu fragen.
Sie schien völlig versessen auf etwas zu sein, was er nicht verstand. Irgendetwas, das mit ihrer Mutation zu tun hatte, glaubte er allerdings. Ihm fielen die Bilder der letzten Nacht ein. Sie hatte ganz schön viel auf ihn losgelassen. Ob das Absicht gewesen war? Oder ein Unfall? Zu ihrer beider Glück war es schnell beendet gewesen, aber irgendetwas sagte Newton, dass das eine ziemlich gefährliche Nummer war, die sie da abgezogen hatte. Hoffentlich hatte sie sich jetzt besser im Griff.

***

Tesla starrte auf Skizzen von Ionenkanälen, auf Zeichnungen von Nervenzellen und irgendwelche Diagramme, die Ladungssprünge zeigen sollten. Fasziniert hatte sie diese Bilder schon hunderte Male angesehen. Wie eine kleine Bewegung eines so winzigen Teilchens dazu führen konnte, dass sich Ladung aufbaute, die zu einem geformten Signal werden konnten. Und irgendwann zu einem präzisen Befehl, der den Menschen bewegen konnte. Es war beeindruckend.
Sie hatte in ihrer Zeit in der Schule schon etwas über neuronale Netzwerke gelernt, aber es blieb dennoch nur ein Bruchteil von dem, was sie lernen musste, um zu verstehen, was sie alles im Stande war zu tun.
Sie las über Nervenleitgeschwindigkeiten, über Wellenmuster in den verschieden Ableitungen elektrischer potentiale von Muskeln und auch von Hirnströmen. Die Unterschiede von Wach- und Traumzustand und jene zwischen hoher geistiger und reiner körperlicher Aktivität. Am Rand der Seite, die sie gerade vor sich liegen hatte, stand eine Notiz, die eindeutig Hank dort hinterlassen hatte. Sie las die wenigen Zeilen und verstand erfreut seine Idee, was die Wellenmuster bei Mutanten so einzigartig machte.
Sie war fasziniert davon, was alles über Elektrizität gesteuert wurde. Im Grunde war sie überall. Und Tesla könnte sich mit etwas Übung auch überall mit ihr verbinden. Sie schlug das Buch zu und griff nach einem Physik-Buch. Wenn sie sich überall mit Schaltkreisen verbinden konnte, dann könnte sie wohl auch überall Energien abziehen. Ihr Blick wanderte von den Zahlen und Buchstaben auf dem Papier weiter zu ihren Fingerspitzen, die auf der Seite lagen. Sie spannte die Finger an und drehte sie. Sie sahen aus wie ganz normale Finger, und doch spürte sie bereits jetzt schon wieder das haltlose Kribbeln, das unter ihrer Haut wartete. Ihr Herz schlug etwas schneller. Sie verstand mehr und mehr, wozu sie im Stande war und sie wollte ihre Potentiale auch voll ausschöpfen, um gegen Ariel bestehen zu können. Aber sie begann auch zunehmend, sich vor ihrer Kraft zu fürchten. Dieses Gefühl hatte sie schon einmal gehabt, als sie noch gar nicht einordnen konnte, was mit ihr los war. Als sie nichts von Ariel ahnte, die tief in ihrem Unterbewusstsein schlummerte. Doch jetzt lagen alle Erinnerungen ausgebreitet vor ihr. Sie wußte ganz genau, worauf sie sich einließ, wenn sie aus dem Strom ihrer Kräfte zehrte, und das ängstigte sie beinahe noch mehr. Das letzte Nacht war nur ein Vorgeschmack gewesen. Tesla hatte gespürt, dass es nur die Spitze des Eisberges sein sollte, denn sie hatte gerade erst angefangen, sich aufzuladen. Wäre Newton nicht dazwischen gegangen, wer weiß, was passiert wäre. Gott sein Dank, war er da gewesen.
Sie bemerkte gar nicht, wie die Zeit verging und plötzlich der Bahnhof von Roanoke ausgerufen wurde. Schnell packten sie ihre Sachen zusammen und verließen den Zug.

***

Es war kurz nach Acht, als sie auf dem Bahnhof standen und die Schilder nach dem Ausgang absuchten. Wohin sollten sie jetzt gehen? Newton sah Tesla an. Diese schien völlig gelassen in die erstbeste Richtung zu marschieren, die sie finden konnte. Er schnaubte leise. Als ob sie eine Ahnung hätte, wohin sie gehen mussten. Newton sah sich um. Der Professor wollte ihm sagen, wohin er gehen müsste. Aber dazu musste er ihrem Schild entkommen.
Er räusperte sich. „Ich muss nochmal zur Toilette.“
Tesla sah ihn abfällig an, als würde sie diese Verzögerung als äußerst unangenehm empfinden, nickte dann aber brummend. Newton eilte zurück ins Gebäude und lief so weit und so schnell, wie er glaubte, von Tesla fort sein zu müssen, um für den Professor erreichbar zu sein.
Schließlich blieb er stehen und horchte in sich hinein.
„Professor?“ fragte er leise und schloss die Augen.
„Bitte. Professor! Bitte lassen Sie mich nicht hängen.“ Er sah sich hektisch um. Vielleicht war sie ihm gefolgt und er war überhaupt nicht erreichbar. Was dann? Er war so nah dran, er konnte jetzt nicht aufgeben. Er brauchte nur noch einen Hinweis, wohin er gehen musste.

***

Tesla sah auf die Uhr. Was machte er nur so lange? Menschengruppen liefen an ihr vorbei. Manche plauderten miteinander, andere hielten den Kopf gesenkt und eilten schnell in die nächsten Straßeneingänge. Tesla versuchte die verschiedenen Möglichkeiten abzuwägen, die sie jetzt hatten. Sie konnte zum erstbesten Motel gehen und dort ihr Lager aufschlagen. Oder ziellos durch die Stadt marschieren und hoffen, Ariel über den Weg zu laufen. Aber nach den letzten Wochen war das sicher die schlechteste Option. Also wie sollten sie jetzt am besten vorgehen?
Sie wußten zumindest, dass sie hier in dieser Stadt war. Auch, wenn sie noch immer stinksauer auf Newton war, so hatten sie doch endlich wieder einen Schritt weiter gehen können.
Ohne Charles’ Fähigkeiten wäre ihnen das nicht gelungen. So schwer es auch war, das zuzugeben. Sie musste Charles dankbar sein.
Tesla ließ ihren Rucksack zu Boden gleiten und lehnte sich an eine Mauer. Als diese Reise begonnen hatte, hatte sie gehofft, dass sie bald schon wieder nach Hause zurückkehren würde.
Zu Hause … Tesla musste lächeln, wenn sie an die wunderschöne Villa und das sie umgebende Anwesen dachte, in der sich die Schule befand. Wie gern wäre sie noch immer dort. Aber sie hatte es sich zur Aufgabe gemacht, zunächst alle Gefahren, die ihre Vergangenheit mit sich gebracht hatte, auszuräumen. Sie wußte, dass sie sich niemals sicher fühlen konnte, solange Ariel irgendwo hier unterwegs war. Es musste endlich ein Ende finden.
Sie wollte sich Ariel stellen, und dann würde es enden. Auf die eine oder andere Weise.
Sie wußte nicht, wie stark Ariel in Stellas Körper war, aber ganz sicher würde sie keine leichte Gegnerin sein. Dafür war sie zu gerissen.
Vielleicht würde es also auch nicht so enden, wie Tesla sich das ganze erhoffte?

Tesla sah wieder auf ihre Hände. In den letzten Wochen hatte sie versucht, so viel wie möglich über die Ursprünge ihrer Fähigkeiten zu lernen. Das prickelnde Summen unter ihrer Haut war allgegenwärtig, und es kostete sie zunehmend Kraft, sich zusammen zu halten. Charles hätte ihr sicher geholfen, sich ausreichend zu konzentrieren, um es sich einfacher zu machen. Sie dachte an Charles’ Gesicht in der letzten Nacht. Er hatte müde gewirkt. Der ungepflegte Bart, der sich auf seinem Gesicht zeigte, konnte nicht von den Sorgenfalten oder Augenringen ablenken, die ihr sofort ins Auge gesprungen waren. Sie war zwar außer sich gewesen, dass sie so hintergangen wurde, und dennoch machte ihr Herz Luftsprünge, als sie erkannte, dass er noch immer da war. Sie wollte ihn nie verlassen. Sie hatte nur keinen anderen Ausweg gesehen, wollte alles allein schaffen. Niemanden mit in ihre Angelegenheiten herieinziehen. Doch Charles ließ sich nicht aufhalten. Er war immer noch da und wollte helfen.
Tesla seufzte traurig beim Gedanken daran, dass sie ihn vielleicht zu hart von sich gestoßen hatte. Ihre Augen brannten, während sie daran dachte, dass es vielleicht ihre letzte Möglichkeit gewesen war, mit ihm zu reden. Sie könnte es ihm nicht verübeln, wenn er sie nicht mehr zuhause willkommen heißen würde.

Jetzt war sie auf sich gestellt. Nur Newton war noch bei ihr. Dieser nervtötende Kerl, der ihr letzte Nacht wahrlich den Hintern gerettet hatte. Was auch immer da genau passiert war, sie musste verdammt genau aufpassen, dass sie nicht nochmal so aus den Fugen geriet.
Sie sah sich erneut um. Wo blieb der Kerl nur?
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