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One last war

von Deathboy
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16 / MaleSlash
Annabeth Chase Jason Grace Nico di Angelo OC (Own Character) Percy Jackson Will Solace
15.12.2020
15.04.2021
37
62.869
3
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08.04.2021 2.178
 
Die Nacht kam schneller als es sich anfühlte. Ich wäre fast an Langeweile gestorben. „Pass auf dich auf“, verabschiedete sich Aaron und gab mir einen Kuss. „Immer doch. Schlaf, du brauchst dir keine Sorgen zu machen“, versicherte ich ihm. „Das musst du wohl mir überlassen.“ Ich schüttelte amüsiert den Kopf und stieg zum Rest in das Flugzeug. Daniel und Pidge saßen vorne im Cockpit, wie vier saßen auf den Sitzbänken im Laderaum. „Und du bist dir sicher dass dein Gerät funktioniert Pidge?“, fragte ich durch das Headset. „Ja. Es funktioniert jetzt seit drei Wochen, dann wird es jetzt ja wohl kaum falsch liegen.“ „Nächster Halt: Tasmanien“, verkündete Daniel. „Wieso ist Kratos in Tasmanien?“, fragte Nico. „Fragen wir ihn doch“, schlug Keith vor. Zwei Stunden später befanden wir uns in etwa über Kratos´ Position. „Wenn ich euch nicht direkt vor seiner Nase absetzen soll wird landen hier schwer“, teilte uns Daniel mit. Ich schaute auf eine Digitale Karte auf einem der Laptops von Pidge. Wir schwebten über dem Cupola, einem Berg in Frankland Range. Die Spitze war zwar relativ flach, doch wie Daniel gesagt hatte, wenn wir da landen würden wäre Kratos direkt vor uns. Das wäre beim Gott der rohen Gewalt etwas unpraktisch. „Casper, kannst du uns da nicht irgendwie runter fliegen?“, fragte Logan. „Damit ich noch irgendwelche Flügel bekomme? Ganz sicher nicht“, verneinte ich. „Jungs, wart ich schon mal Fallschirmspringen?“ Mir wurde klar was Pidge vorschlug. „Leute, das wird ein Spaß“, meinte ich ironisch. Dann löste ich die Schwertscheiden von meinem Rücken, sie waren festgemacht wie ein Köcher, und zog einen Fallschirm unter der Bank hervor. Nico, Keith und Logan taten es mir gleich. Es piepste laut und Daniel öffnete die Ladeklappe. Ich setzte den Rucksack auf, zurrte das Schild an meinem Arm fest und griff nach den Schwertscheiden. „Ihr ruft uns an wenn ihr fertig sein, wir bleiben so lange hier oben“, sagte Pidge. „Machen wir“, bestätigte Nico, wir setzten unsere Headsets ab und sprangen.


„Das mach ich nicht nochmal“, stöhnte Nico nach der Landung. Wir waren an der Kuppe gelandet, so dass uns Kratos nicht sehen konnte wenn er da oben stand. Die schwarzen Fallschirme waren auch ganz praktisch gewesen. Ich hängte mir meine Schwerter um und tastete nach meinem Dolch. Er hing immer noch längs hinten an meinem Gürtel. Langsam und leise schlichen wir voran. Kurz darauf konnten wir über die Kante spähen. Circa 30 Meter entfernt saß ein großer Mann im Schneidersitz und meditierte scheinbar. Auf seinen Beinen lag eine lange Axt. „Wie gehen wir vor?“, fragte Keith. „Einfach auf ihn zustürmen und ihn abmurksen.“ „Logan, nein!“, zischte ich. Doch es war zu spät. Logan prüfte kurz seine Handschuhe und sprang über die kleine Kante hinter der wir uns versteckt hatten. „Kratos, komm sterben!“, brüllte er. „Hat er sich den Kopf gestoßen?“, rätselte ich. „Wir müssen diesem Idioten helfen“, stellte Nico fest. Ich lugte nochmal über die Kante. Kratos erhob sich gerade mit einem sehr, sehr wütendem Gesichtsausdruck. Ich verdrehte die Augen, zog mein Xiphos und sprang Logan hinterher. Im Augenwinkel sah ich, dass Nico und Keith direkt hinter mir waren. „Du bist der der stirbt“, sagte Kratos kalt und schwang seine Axt. Wäre Logan nicht zur Seite gehechtet könnten wir ihn in zwei Teilen nach Hause bringen. „Wer seid ihr denn?“, fragte Kratos an uns gewandt. „Die Klinge des Chaos.“ „Was ist das denn für ein dummer Name?“, wunderte er sich. „Er passt. Muss ich dir eine Rede halten warum wir dich umbringen oder bringen wir es einfach hinter uns?“, fragte ich. Als Antwort schwang Kratos seine Axt. Ich sprang zurück doch war zu langsam. Ich spürte wie der obere Ausläufer der Klinge meine Wange streifte. Es fühlte sich an als hätte ich mich beim Kochen geschnitten, konnte also nicht tief sein. Wo war Logan wenn man ihn brauchte? Ich wollte mich umsehen, wurde aber von Kratos behindert. Ich konnte gerade noch mein Schild haben. Mit der Wucht eines Vorschlaghammers traf seine Axt mein Schild und ich wurde zurück geschleudert. Nico und Keith attackierten ihn derweil von den Seite, wirklich viel richteten sie aber nicht aus. Ich rappelte mich wieder auf und wollte Kratos angreifen, da sah ich Logan. Er schlich sich von hinten an Kratos heran. So dumm das vorhin auch war, umso schlauer war das jetzt. Ich erkannte was er vorhatte und beschloss ihm dabei zu helfen. Ich hielt das Schild vor meinen Oberkörper und stürmte auf Kratos zu. So überrumpelt wie er war, reagierte er nicht schnell genug. Ich stieß ihn nach hinten, direkt auf Logan zu. Der streckte seine Arme aus. Seine Krallen bohrten sich in Kratos´ Kopf und Rücken. Augenblicklich zerfiel er zu weinrotem Staub. „Wenn das immer so einfach geht wird das ein Spaziergang“, sagte Logan.


Seine Krallen hatten kurz rot geleuchtet, was von Nico nicht unbemerkt blieb. „Ein weiterer Gott für´s Goldfischglas“, kommentierte er. Ich wischte mir mit dem Ärmel das Blut aus dem Gesicht. „Logan, so etwas Dummes machst du nicht nochmal. Haben wir uns verstanden?“ „Du bist nicht mein Boss“, murrte er. Ich wandte mich an Nico und Keith. „Ihr Beiden, wer sollte eurer Meinung nach das Kommando haben?“ „Du“, antworteten sie synchron. „Und was wenn ich nicht auf dich hören will?“ „Kämpf gegen mich, gewinne und du kannst gerne die Anweisungen geben“, bot ich ihm an. Er ließ seinen Blick schweifen. „Na gut“, sagte er zu. Wir stellten uns gegenüber auf und starrten uns in die Augen. Keith´s Handy klingelte. „Ja Pidge?“ Ich hörte nicht was sie sagte, doch anhand seiner Antwort konnte ich es mir denken. „Wir haben Casper spontan zum Anführer gemacht und Logan stellt sich quer.“ Eine kurze Pause. „Nein, er bringt ihn nicht um. Wenn Logan gewinnt führt er uns an.“ Keith lächelte kurz wegen Pidge´s Worten und legte auf. „Jungs, ihr sollt euch nicht so sehr zurichten, wir haben keinen Arzt an Bord“, sagte er. „Los geht’s“, verkündete Nico. Logan sprintete sofort auf mich zu. Glaubte er wirklich, er könnte mit diesen Krallen gewinnen? Es war eine Leichtigkeit ihn abzuwehren. Seine Krallen prallten an dem Schild ab und er rutschte ab. Das nutzte ich aus und schlug ihm mit der flachen Seite des Schwerts auf den Rücken. Er stolperte , strauchelte und fiel. Ich setzte ihm die Schwertspitze an den Hals. „Logan, vergiss nicht warum du hier bist. Um Matt zu beschützen. Und Matt braucht keinen Schutz, also benimm dich, du bist entbehrlich“, sagte ich drohend. „Ihre Kämpfe werden immer kürzer“, hörte ich Nico flüstern. Ich schob mein Schwert wieder in die Scheide und rief Pidge an. „Pidge, ihr könnt runter kommen, wir sind hier fertig.“ Keine fünf Minuten später saßen wir wieder im Flugzeug und machten uns auf den Heimweg. „Casper, Will sollte sich deine Wange mal angucken“, riet mir Nico. Ich nickte und lehnte mich zurück. Ich weiß nicht wie lang es brauchte, aber ich schlief ein.


Aaron Pov:
Entgegen Casper´s Bitte hatte ich im Wohnzimmer auf ihn gewartet. Als er durch die Tür kam sah ich etwas dass ich schon erwartet hatte. Zwar nicht in in diesem Ausmaß, aber ich hatte es erwartet. Auf seiner linken Wange zeichnete sich ein großer, genähter Schnitt ab. „Oh Cas, was hast du angestellt?“, fragte ich. Er schloss die Tür hinter sich. „Kratos´ Axt war länger als gedacht. Will sagt das gibt ne Narbe. Aber die kann ich verschwinden lassen wenn du willst“, erzählte er. Das machte mich ein bisschen traurig, denn mir wurde etwas bewusst. „Casper, Baby, darf ich sehen wie du wirklich aussiehst? Ohne dieses ganze Loki-Gehabe“, bat ich. „Willst du das wirklich?“, hakte er nach. „Ja.“ Er seufzte und schloss seine Augen. Seine Haare wurden kurzer und etwas dunkler, karamellbraun beschreibt es gut. Mit etwas Gel könnte man seine Haare zu einer Igelfrisur aufstellen. Auf seinem Nasenrücken erschien eine kleine Narbe und als er die Augen wieder öffnete war ich überrascht. Nur sein linkes Auge hatte die orangene Färbung die ich gewohnt war, das Rechte war grau-blau. „Deswegen haben sie dich in England gehänselt. Deine Augen“, erkannte ich. „Ja. Sie sind -“ Er schien nicht recht zu wissen was er sagen sollte. Ich umarmte ihn. „Sie sind wunderschön.“ Ich löste mich von ihm und schaute in sein Gesicht. „Die kleine Narbe auf der Nase, wo kommt die her?“, fragte ich neugierig. Er setzte sich auf ein Sofa und ich mich ihm gegenüber. „Meine erste Prügelei. Die waren zu dritt.“ Irgendwie hatte ich Mitleid mit ihm. „Wieso haben die das gemacht?“, fragte ich. „Es war an einem Valentinstag. Damals war ich acht und zum ersten Mal so etwas wie verknallt gewesen. Naiv wie ich war hab ich ihm Blumen geschenkt.“ Er schüttelte den Kopf, als wäre er amüsiert über das was er gemacht hatte. „Das war doch ganz süß. Und das schon mit acht Jahren“, warf ich ein. „Er fand das nicht und hat mir vor der ganzen Klasse eine geklatscht“, erzählt er weiter. Ich musste ungewollt grinsen. Casper sah das und lächelte. „Er hat Nachsitzen von der Lehrerin bekommen, aber seine Freunde waren nach der Schule zur Stelle. Sie meinten dass ich eine Missgeburt sei und dass das nicht natürlich wäre. Nun ja, dann kam eines zum anderen und am Ende hatten wir drei Große ganz klein und einen Casper der sich einen Verweis eingehandelt hatte“, endete er grinsend.


Ich brauchte kurz um das Ganze zu verstehen. „Sie wollten dich wegen deinen Augen und deiner Sexualität verprügeln? Und du hast gewonnen?“, fragte ich verwundert. Er nickte. „Wo kommt dann die Narbe her?“ Er machte ein ernstes Gesicht. „Eine Lehrerin hatte das aus dem zweiten Stock beobachtet und vor Schreck einen Blumentopf vom Fensterbrett gestoßen. Ein Splitter hat mich an der Nase erwischt und die Jungs hatten es dringender nötig, also hat keiner meine Nase verarztet“, sagt er. Er schaute mir in die Augen und wir brachen in Lachen aus. „Deine Narbe kommt von einem Blumentopf?“, fragte ich keuchend. Er schnaufte. „Ja, genau.“ Dann wurde er wieder ernst. „Die letzte Person die mich so gesehen hat war meine Mutter.“  Da war er wieder, der melancholische Gesichtsausdruck. „Ich denke wir sollten schlafen gehen“, schlug ich vor. „Ja, das ist eine gute Idee“, stimmt er zu.


Casper Pov:
Am nächsten Morgen wachte ich allein auf. Erschöpft drehte ich meinen Kopf zur Uhr. Es war kurz vor 12! ich war sofort hellwach. Wieso hatte Aaron mich so lange schlafen lassen? Während ich mich anzog hörte ich Stimmen aus dem Wohnzimmer. Es handelte sich Aaron, Tracy , John und Dad. „Morgen“, grüßte ich. „Ausgeschlafen?“, fragte Aaron. Ich nickte. „Das ist mal ein ganz neuer Look“, stellte Tracy fest. Dad´s Blick wanderte von meinen Haaren bis zu meinen Füßen. „Nicht neu, alt“, berichtigte er sie. „Wieso wenn ich fragen darf?“, fragte er. „Es wurde Zeit“, antwortete ich. „Was hast du an deiner Wange gemacht?“, meldete sich John zu Wort. „Unwichtig. Wieso seid ihr hier?“, winkte ich ab. „Ich habe einen neuen Halbtitan lokalisiert. Sie wird morgen auf einem Abschlussball in LA sein“, erklärte Dad. „Ich bin morgen mit Shiro in Sydney, also muss einer von euch nach La“, fügte Tracy hinzu. Ich schaute zu John und er erwiderte den Blick. „Viertelmeile oder ein Kampf?“, fragte er. „Dad, hast du eine Münze?“ Er holte eine hervor und warf sie mir zu. „Zahl Viertelmeile, Kopf Kampf“, erläuterte ich. John stimmte zu und ich schnippst die Münze hoch. „Zahl“, verkündete ich. „Na, hast du einen fahrbaren Untersatz?“ John knirschte mit den Zähnen. „Das nächste Mal geh ich“, sagte er. „Oder ich“, merkte Tracy an. „Gerne doch.“ „Weißt du schon wen du mitnehmen möchtest?“, fragte Dad. „Aaron, Lust zu tanzen?“ „Aber natürlich“, sagte er zu. „Gut. Piper, Jason, vielleicht Leo, Keith und Lance“, zählte ich auf. „Alles klar. Ich besorge euch Abendgarderobe“, sagte Dad. „Bitte etwas Weiteres, wir sollten da nicht unbewaffnet antanzen. Wir wissen nicht ob sie und freundlich gesinnt ist“, bat ich. „Wer ist ihr göttliches Elternteil?“, fragte Tracy. „Okeanos.“


„Okay, das ist interessant“, gab John zu. „Weißt du auch interessant ist? Tracy, was läuft jetzt eigentlich zwischen dir und Shiro?“, fragte Aaron. Tracy, John und Dad hatten ihn quasi in die Familie aufgenommen, da konnte er sich solche Fragen schon erlauben. Sie wurde rot. „Wir daten.“ „Was? Mehr Informationen kriegen wir nicht?“, hakte ich nach. „Wenn ihr morgen auf einem Highschool-Ball seid sind wir essen. So, mehr nicht.“ Dad zog eine Augenbraue hoch.  „Und er ist der Richtige?“ Tracy stöhnte. „Ja verdammt! Wieso sprechen wir hier nur über mein Liebeslieben? Die Beiden kleben doch auch förmlich aufeinander!“, beschwerte sie sich und zeigte zu mir und Aaron. „Stimmt doch überhaupt nicht!“ „Stimmt doch“, hüstelte John. Auf einmal riss er die Augen auf. „Ich hab noch einen Termin! Ich muss los, sorry“, sagte er hastig und verschwand. „Ich geh dann auch mal“, verabschiedete sich Tracy. Als sie aus der Tür war, wandte ich mich an Dad. „John hat ja bald Geburtstag.“ „Ja?“ „Na ja, ich hab eine Idee was wir ihm schenken könnten.“ „Ich höre.“

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Ich weiß nicht, was ich groß sagen sollte, deshalb: Ich würde mich freuen eure Meinung zu Geschichte oder diesem Kapitel zu hören. Bis nächsten Donnerstag.
Peace
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