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folklore und evermore.

SammlungRomance, Freundschaft / P16 / FemSlash
Jane Rizzoli Maura Isles
13.12.2020
25.01.2021
7
9.396
5
Alle Kapitel
13 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
13.12.2020 1.624
 
heyho!

selbst wenn du mit Taylor Swift nichts anfangen kannst bitte ich dich diesen Oneshots eine Chance zu geben! Jeder kann einzeln gelesen werden und ist in sich abgeschlossen außer ich schreib es explizit dazu.

ich schreibe nicht zu allen Liedern etwas sondern nur zu manchen und auch nicht regelmäßig. Ich hoffe euch gefallen sie trotzdem!! :))

***

Hier das Lied zu dem OS: https://www.youtube.com/watch?v=K-a8s8OLBSE&ab_channel=TaylorSwiftVEVO

“Maura warte!”

Die siebzehnjährige Jane Rizzoli stürzt aus dem Haus ihrer Eltern, hastet ihrer besten Freundin hinterher. Es regnet an diesem Septembertag. Sie zieht ihre helle Strickjacke über ihren Kopf und ruft: “Maura! Wo bist du?”

Doch ihre Freundin ist unauffindbar.

Jane rinnen Tränen über die Wangen, ihre Kleidung ist schon komplett durchnässt. Sie gibt auf und will zurück ins Haus gehen. Doch da packt sie jemand am Arm. Jane erschreckt und dreht sich zu der Person um: “Maura?” flüstert sie leise.

Doch sie blickt in die Augen ihres jüngeren Bruders Frankie. Er schüttelt den Kopf: “Maura will nach Hause. Ich fahre sie. Dazu brauche ich aber bitte die Schlüssel die Dad dir überlassen hat.”

Jane wehrt sich: “Erstens bist du erst fünfzehn, du wirst Maura ganz bestimmt nicht fahren und zweitens ist sie meine Freundin. Und ich muss mit ihr reden! Wo ist sie?”

Jane sieht sich um und da sieht sie Maura, sie steht in einigen Metern Entfernung an einen Baum gelehnt und beobachtet die Geschwister.

“Jane bitte…”, erwidert Frankie.

“Nein Frankie. Geh wieder rein. Ich muss das jetzt klären.” Sie schreit ihren Bruder fast an, so wütend ist sie mittlerweile.

Frankie zögert kurz doch gibt nach. Er kennt seine Schwester, sie wird nicht lockerlassen. Also geht er wieder nach drinnen. Immerhin findet dort eine Party statt.


Und Jane geht langsam auf Maura zu.

“Bitte Maura, lass es mich erklären.”

Mauras Gesicht ist nass und das nicht wegen des Regens, Jane kann jede einzelne Träne erkennen.

Maura macht einen Schritt auf sie zu. Jane deutet auf den Wagen ihres Vaters: “Lass uns ins Auto setzen, sonst wirst du noch krank.”

Maura nickt, Jane denkt anscheinend doch noch an sie.

Sobald die beiden Mädchen auf der Rückbank sitzen seufzt Jane. Sie kann Mauras Gesicht kaum erkennen in der Dunkelheit. Nur etwas Licht einer Straßenlaterne erhellt den Wagen.

“Es tut mir so Leid, Maura. Bitte glaub mir aber als du…” Sie schließt die Augen und atmet tief ein, beruhigt sich etwas.

“Darf ich auch mal was sagen?”, fragt Maura schließlich leise.

Jane nickt.

“Es war eine schlechte Idee.”

Jane ist verwirrt: “Was? Die Party? Ja ich gebe dir Recht…”

Maura unterbricht sie: “Nein, ich spreche von uns!”

Jane starrt ihre Freundin an: “Nein. Maura! Wie kannst du das sagen?”

“Jane!”, ihre Stimme zittert, Maura schreit fast.. Und das tut die sonst so vernünftige, ruhige Schülerin eigentlich nie.

“Was?” antwortet Jane sofort in einem ebenfalls lauten Tonfall.

“Es war ein blödes Spiel, ich war nur mit Taylor in diesem Schrank weil alle es gefordert haben!”

“Aber du hast sie geküsst!” schreit Jane.

“Und du hast Casey geküsst, deinen Ex!” schreit Maura zurück.

“Ja aber nur weil du Taylor geküsst hast!” Jane schreit erneut.

Maura blickt sie an. Für einen kurzen Moment sagt keiner mehr was.

Janes Stimme wird ruhiger: „Wir wollten doch heute allen sagen, dass wir zusammen sind… und du hast es ruiniert, jetzt wissen alle, dass du auf Frauen stehst und ich aber nicht und jetzt denken alle…”

Maura greift nach Janes Hand: “Ich stehe nicht auf Frauen Jane, ich stehe auf dich! Nur auf dich.”

“Und wieso hast du dann Taylor geküsst?” Jane ist immer noch wütend.

Maura seuzft: “Es tut mir Leid…”

Dann fügt sie hinzu: “Sie ist in Frankie verliebt und hat noch nie jemanden geküsst. Sie wollte wissen wie das so ist…”

“Taylor mag meinen kleinen Bruder!?! Aber …” Jane seufzt wieder: “Egal, es geht um uns.”

Maura zittert, ihr ist eiskalt, Jane zieht ihre nasse Strickjacke aus, rutscht ein Stück an Maura heran und fragt: „Darf ich?“

Ihre Freundin nickt, lässt sich in eine Umarmung ziehen und von Jane in ihre Strickjacke wickeln.

„Mir tut es auch Leid,“ flüstert Jane: „aber als ich dich mit Taylor gesehen habe, da hab ich verrückt gespielt… Und Casey, naja er stand gerade da, deswegen habe ich ihn geküsst. Aus keinem anderen Grund.“

„Wir sind schon ganz schön blöd oder?“

Jane hält schockiert die Luft an: „Maura Isles! Hast du dich etwa gerade als blöd bezeichnet du Genie?“

Maura muss lachen: „Ja, das habe ich, aber nur was meine Gefühle betrifft. Du verwirrst mich. Schlau bin ich immer noch.“

„Das bist du.“

Jane zieht Maura noch enger an sie. Maura bewegt ihre Hände, die langsam warm geworden sind an Janes Körper auf und ab. Jane schnurrt und küsst Maura auf den Haaransatz: „Ist zwischen uns alles in Ordnung?“

Maura löst sich aus der Umarmung um Jane in die Augen sehen zu können: „Ja.“

Jane antwortet leise: „Ja.“

Die beiden Mädchen lächeln sich an, nähern sich einander an und küssen sich zaghaft. Einmal. Zweimal. Dreimal. Dann lösen sie sich voneinander.

„Ich liebe dich. So sehr,“ flüstert Jane ihrer Freundin ins Ohr.

Maura grinst: „Ich liebe dich auch Jane.“

Und während sie diese Worte ausspricht schiebt sie ihre Hand unter Janes Pullover. Diese grinst zurück: „Maura… nicht hier.“

Doch Maura lässt sich nicht beirren und streichelt sanft über Janes Bauch. Maura küsst vorsichtig Janes Hals, nähert sich ihren Lippen. Und dann treffen sich ihre Lippen, ihre Zungen. Und Mauras Hand schiebt sich langsam nach oben in Richtung von Janes BH.

Sie haben anscheinend beide vergessen wo sie sich befinden, obwohl der Regen immer noch wie wild aufs Autodach trommelt. Halt! Das ist nicht der Regen: „Jane.“

Eine Stimme lässt die beiden auseinander fahren.

Frankie.

Jane räuspert sich und sagt: „Ich glaube wir sollten wieder reingehen.“

Mauras Wangen sind rot, Jane küsst sie nochmal schnell auf die Wange und steigt dann aus dem Wagen. Maura schlüpft in Janes Strickjacke und folgt ihr nach draußen. Der Regen hat mittlerweile aufgehört.

„Ähm… willst du nichts sagen? Oder warum bist du rausgekommen?“ fragt Jane ihren Bruder. Als sie diese Worte sagt spürt sie Mauras Hand an ihrer, und sofort verschränken sich ihre Hände miteinander.

Frankie schaut immer noch zwischen den Freundinnen hin und her, dann räuspert er sich und sagt: „Jemand hat Alkohol mitgebracht und die Bowle verfeinert… Isabell hat sich gerade auf den Teppich übergeben.“

„Verdammt,“ flucht Jane: „Dann beenden wir die Party mal…“

Jane und Maura gehen Hand in Hand in Richtung des Hauses.

Doch Frankie hält sie zurück: „Ich finde es übrigens schön... also, dass ihr zusammen seid. Ich habs mir schon gedacht.“

Jane lächelt ihren Bruder an, er zieht sie in eine Umarmung: „Danke Frankie.“

Maura lächelt ihn ebenfalls an, dann umarmen sich die beiden auch.

Frankie flüstert seiner Schwester noch zu: „Maura war in letzter Zeit ja ziemlich oft hier.“

Maura antwortet: „Ich bin schon immer oft hier.“

Frankie zuckt mit den Achseln: „Aber irgendwie wirkt ihr viel harmonischer als früher.“

Jane grinst und sieht Maura an: „Ja, die ganzen aufgestauten Gefühle der letzten Jahre können wir nun endlich ausleben.“

Maura grinst zurück und küsst Jane schnell auf die Lippen bevor die drei das Haus betreten.


Jane redet auf ihre Freundesgruppe ein, doch niemand gibt zu den Alkohol mitgebracht zu haben. Sie dachte sie kennt ihre Freunde, doch irgendjemand der 23 Leute in ihrem Haus lügt… Als der Teppich gereinigt ist verspricht Taylor Isabell heimzubringen. Und somit löst sich die Party auf. Bis nur noch Maura, Jane und Frankie im Wohnzimmer zurückbleiben. Und Casey. Doch Jane bittet auch ihn zu gehen und bringt ihn noch zur Tür.

Casey flüstert: „Viel Glück mit Maura“ als er das Haus verlässt.

Jane ist verwirrt, woher weiß er das denn jetzt?

Doch als sie wieder im Wohnzimmer ankommt wo Maura und Frankie gerade die letzten Reste beseitigen sieht sie ihre Freundin an, sie trägt immer noch ihre Strickjacke und grinst übers ganze Gesicht. Ah, deswegen weiß er es also.

Jane geht auf Maura zu und sagt: „Frankie, du kannst uns den Rest machen lassen. Danke für deine Hilfe. Aber es war meine Party, meine Freunde, meine Verantwortung.“

Frankie sagt: „Nein, nein ich helfe euch schon noch.“

Jane schüttelt den Kopf, zieht Maura an sich und schlingt die Arme um sie: „Ich will nicht mehr aufräumen. Ich mache das morgen, gerade jetzt will ich nur mit meiner wunderschönen Freundin knutschen. Also Frankie… außer du willst uns dabei zu sehen…“

„Ich geh schon!“ sagt er schnell, stürmt aus dem Raum und zieht die Tür hinter sich zu.

Maura grinst: „Du findest mich also wunderschön?“

Jane grinst zurück: „Ja!“

Sie schiebt Maura auf die Couch und legt sich auf sie, küsst ihren Hals und befreit Maura langsam aus der Strickjacke: „Die brauchst du nicht mehr,“ haucht sie und betrachtet das Kleid ihrer Freundin, ein kurzes dunkelrotes Stoffkleid welches sie mit einer schwarzen Strumpfhose kombiniert hat.

Maura atmet knapp und die Vernunft in ihr sagt, dass sie das Haus der Rizzolis heute aufräumen sollten da die Eltern morgen Früh wiederkommen. Doch Jane stoppt auch das letzte bisschen Vernunft in ihr als sie ihre Hand auf ihrem Oberschenkel unter ihrem Kleid spürt.

Eine Zeit lang küssen die beiden sich, einmal liegt Jane oben, einmal Maura. Doch dann flüstert Jane: „Wir sollten wohl in mein Zimmer gehen.“

Maura springt auf, doch Jane ist schneller. Sie schnappt sich Maura und hebt diese mit Leichtigkeit hoch: „Ich trage dich.“

Maura grinst. Noch nie war sie glücklicher…

Und als sie in Janes Zimmer ankommen setzen sie ihre Zweisamkeit fort, verbringen die Nacht miteinander…. Und vergessen doch glatt das Chaos im Haus! Zum Glück hat Jane einen netten Bruder der dieses beseitigt hat bevor die Eltern nach Hause kommen.

ENDE

***

Happy Birthday Taylor Swift <3
 
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