Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Der Planet des Zweifels

GeschichteFreundschaft, Schmerz/Trost / P6 / Gen
Fuchs Prinz
12.12.2020
20.12.2020
2
3.143
 
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
20.12.2020 1.930
 
Es verging ein weiterer Tag auf dem neuen Planeten des Prinzen und erst schien der nächste nicht mehr zu beinhalten als der andere, doch dann sieht der Fuchs etwas, was er seit Ewigkeiten nicht mehr zu Gesicht bekommen hat. Ein verdunkelter Planet. Obwohl der Streit noch immer angeht, muss Fuchs nicht lang denken bis er zu seinem Freund rennt und ihn darauf hinzuweisen.
„Na sie mal einer an, kommst du, um dich zu entschuldigen?“ Fragt die Rose, doch der Fuchs schüttelt mit dem Kopf.
„Keine Zeit für den Unfug, kleiner Prinz, schau mal nach da drüben!“ Sagt er und deutet auf den Planeten.
„Oh nein, das ist ja schrecklich!“ Sagt er und steht auf.
„Die Streitereien müssen bei Seite getan werden, der Planet dort braucht unsere Hilfe.“ Sagt der Fuchs ernst und der kleine Prinz nickt zustimmend, auf dass es ihm eh recht war, die Sache einfach zu vergessen. Die Rose war nicht zufrieden, doch es gab nichts was sie gegen die Geschichte tun kann.

So legen sie an, um erneut einen Planeten vorm Verderben zu retten. Sie, darunter Fuchs, der Schimmerling und der kleine Prinz treffen auf eine schwarze Wolke, welcher sie folgen und diese führt sie auch direkt zur Türe.
„Ich kanns nicht abwarten, endlich wieder ein Abenteuer!“ Meint Fuchs aufgeregt und verwundert den kleinen Prinzen.
„Ach ja, ich dachte, du verabscheust sie.“ Sagt er und der Fuchs nickt verlegen.
„Sicher, da waren Dinge aber auch noch anders aber, lass uns hereingehen, wir sollten keine Zeit verschwenden.“

Kaum sind sie drin, finden sie sich in einem Blumengarten wieder. Die Blumen dort sehen anders aus als alle Blumen, die der kleine Prinz gesehen hat.
„Wow, die sind ja umwerfend.“ Sagt er und geht auf ein paar der wundersamen Blumen zu.
„Zumindest sind es keine Rosen.“ Murrt Fuchs noch immer verbittert, worauf der Prinz ein wenig traurig zu seinem Freund sieht.
„Ob ich wohl auch zu diesen Blume sprechen kann?“ Fragt er sich dann, um alles wieder zu lockern und versucht sein Glück.

Für eine Weile bleibt es ruhig und der Prinz scheint auch wie zuvor einen guten Plausch mit den Blumen zu haben. Allerdings ist Fuchs sehr neugierig und schon bald sucht er nach etwas interessanten, wobei er und der Schimmerling auf eine interessante Blume stößt. Sie ist schwarz und in der Mitte orange.
„Wieso kommt mir das Bekannt vor?“ Fragt Fuchs worauf die Blume sich vergrößert und sich in einen Finsterling verwandelt.
„Ah ja…“ Meint er erst unbeeindruckt doch beginnt dann zu rennen, wobei er in den kleinen Prinzen rennt und dieser schaut fragend zum Fuchs, doch sieht dann das Problem.
Kurz die Hand auf die Brust gelegt und zack kann der kleine Prinz sich gegen die schwarzen Geister wehren. Der Fuchs hilft so gut er kann und nachdem die Situation dann sich etwas zu schärft, beginnen die drei durch den Garten zu rennen und rennen dabei in ein Mädchen. Es wird vom Prinzen versehentlich umgerannt.
„Aua!“ Ruft es auf dem Boden aufgekommen und dreht sich zu dem Blonden.
„Bitte verzeih, wir sind ein wenig in Eile.“ Sagt der kleine Prinz und hält dem Mädchen mit braunen langen Haar seine Hand hin.
Es sieht die Finsterlinge, greift nach der Hand des Prinzen, doch steht auf und reißt ihn in eine von ihr bestimmte Richtung. Dabei folgen Fuchs und der Schimmerling sofort.
„Hey, wo führst du uns hin?“ Fragt der kleine Prinz, versuchend mitzuhalten.
„Folgt mir, ich kenne ein Versteck!“ Sagt sie ernst und ziemlich bald springen sie in ein Loch in der Erde.
Das haben die Finsterlinge nicht sehen können, denn sie waren nicht so schnell.
Sie lösten sich bald auf, da sie nicht wussten wo die Gejagten hin sind.

„Also gut, sie sind weg.“ Entwarnt das Mädchen nach kurzem hinausschauen von unter einem Stein, welcher die Höhle bedeckt.
Alle atmen erleichtert auf.
„Danke, dass du uns gerettet hast, aber wie heißt du denn überhaupt?“ Fragt der Fuchs und das Mädchen dreht sich zu den drein.
„Ich bin Athena, Prinzessin des Blumenreichs und ihr?“ Fragt sie freundlich.
„Hallo Athena, ich bin der kleine Prinz und dass hier ist mein Freund der Fuchs.“ Stellt der kleine Prinz vor doch vergisst dabei den Schimmerling, welchen Athena direkt als Bedrohung sieht.
„Haltet still, es muss uns einer gefolgt sein!“ Ruft sie, deutend auf den blauen Geist, worauf Fuchs sie direkt aufhält.
„Nein nein halt! Er ist nicht böse, er gehört zu uns!“ Ruft Fuchs und stellt sich zwischen den Schimmerling und die Prinzessin, welche stehen bleibt.
„Ach ja?“ Fragt sie misstrauisch und der kleine Prinz nickt.
„Es nennt sich ein Schimmerling und er tut keiner Fliege was zuleide.“ Erklärt er und sie seufzt.
„Na dann tut es mir leid, aber lasst uns mal hier rausgehen, die sollten nicht so bald wiederkommen.“ Meint Athena worauf die anderen zustimmen und aus dem Loch hinausklettern.

Außerhalb des Loches kommen einige Männer, gekleidet in einer Uniform, herbeigerannt und umringen die Prinzessin. Ziemlich bald kommt auch eine Frau heran, die ein majestätisches Kleid trägt, wie auch eine Krone.
„Athena mein Kind, bist du in Ordnung, hat dich einer dieser Viecher angegriffen?“ Fragt die Frau und fummelt dem Mädchen im Gesicht umher.
Athena versucht sich dann zu befreien.
„Ja Mutter, mir geht es gut, du weißt doch, dass ich Verstecke über den ganzen Garten habe.“ Sagt sie und die Mutter nickt, welche sich somit als Königin enttarnt.
„Aber sicher doch, nichtsdestotrotz mach ich mir Sorgen, du weißt, wie ich bin, lieber einmal mehr sorgen gemacht…“
„Als es später zu bereuen, ich weiß Mutter.“ Führt Athena den Spruch ihrer Mutter fort und lächelt sie dann an.
Diese lächelt zurück und bemerkt dann die drei Außerirdischen.
„Ach du meine Güte, wo kommen die Drei den her?“ Fragt sie entsetzt und die Prinzessin erinnert sich wieder an die Besucher.
„Reg dich nicht auf, die drei sind ebenfalls vor den schwarzen Dingern davongelaufen, wobei, wie seid ihr eigentlich hier hereingekommen?“ Fragt Athena und der kleine Prinz tritt hervor.
„Hallo, Ich bin der kleine Prinz und mit mir ist der Fuchs und der Schimmerling.“
„Ja und vor dem Schimmerling braucht ihr keine Angst zu haben, er ist ganz lieb.“ Hängt der Fuchs an.
„Wir kommen von dem Planeten B613 und versuchen andere Planeten vor der Schlange zu retten.“ Sagt der kleine Prinz und verwirrt die Bewohner des jetzigen Planeten.
„Die Schlange?“ Fragt die Königin, und der Fuchs nickt.
„Ihr habt doch die Finsterlinge gesehen, die kommen von der Schlange und diese will diesen Planeten zerstören wie auch die Menschen gegeneinander aufbringen.“ Erklärt das Tier und macht die Königin nachdenklich.
„Das erinnert mich an etwas, aber wie wäre es, wenn ihr beide mitkommt und wir uns im Palast unterhalten?“ Fragt die Majestät und die Aliens nicken

Im Palast gehen sie in den Thronsaal, wo sie das Gespräch fortführen.
„Wisst ihr, seit einiger Zeit benimmt sich der König des anderen Reiches ganz anders als zuvor.“ Sagt die Königin, die nach einem Buch in einer Truhe neben ihrem Thron sucht und dann auch findet.
„Seht ihr, die Volker unserer Seiten waren einst eng verbunden und lang gab es keine Probleme, doch dann ist irgendetwas in Rudolph, dem König des anderen Königreichs, kaputt gegangen. Er hatte sich am Kopf verletzt und lag Tage im Koma. Nicht lang nachdem er wiedererwachte und er warf mir vor, ich würde ihn verraten wollen und würde die Blumen meiner Seite für mich behalten wollen. Diese Blumen waren für seine Seite sehr wichtig. Ich wollte mit ihr reden, doch er wollte mir kein Wort glauben und stachelte das ganze Volk seiner Seite gegen mich und meines auf.“ Sagt die Königin und hat derweil dem kleinen Prinzen das Buch übergeben.
„Und was ist dann passiert?“ Fragt der Fuchs gespannt und der Schimmerling nickt zustimmend zu Fuchs Frage.
„Er erklärte den Krieg und ich musste schweren Herzens mein Volk mit hineinschicken, nachdem der König meiner Schwester verbot, seine Seite zu verlassen und mein Volk böse angriff. Nur leider war er besser gewaffnet für einen Krieg, als ich jemals hätte denken können...“ Sagt die Königin und hält inne.
„Mutter, bist du in Ordnung?“ Fragt Athena und die Angesprochene nickt.
„Fahr du doch fort Athena, ich kann grade die Geschehnisse nicht in Worte fassen.“ Sagt sie und die Tochter nickt.
„Nun, das andere Reich ist das Schattenreich genannt. Es tendiert dazu eher dunkle Gedanken, um sich zu haben und deswegen waren unsere Völker nur zusammen so stark, denn unsere Blumen heitern sie auf und wir liebten es zu Teilen. Nur da sie so dunkel gestimmt sind, hat der König Wasser aus dem Teich der Seite genommen und es zu seinem Nutzen gemacht. Denn während es auf die Bewohner der anderen Seite keine Wirkung hat, versetzt es unsere Bewohner in eine Art Bodenlosen Albtraum. Unser stärksten und tapferste Kämpfer wurde leider getroffen und das macht meiner Mutter zu schaffen.“
Athena hält an, um sicher zu gehen, dass alle drei der Geschichte folgen konnten.
„Was passiert denn dann?“ Fragt der kleine Prinz und die Braunhaarige fährt fort.
„Diese Art Bodenlose Albtraum versetzt die Getroffenen in einen tiefen Schlaf. Wenn sie dann schlafen, landen sie in einer Welt in welchen sie ihre schlimmsten Ängste treffen. Nur wer Sorglos oder Stärker als die Angst ist, kann aus dem Traum von allein erwachen. Sonst mussten wir immer nachhelfen und so sehr wir es auch wollen, wir können nicht allen helfen. Erstrecht nicht ohne die Hilfe meiner Tante der Zauberin.“ Sagt die Prinzessin ein wenig trostlos und den Aliens tut die Situation leid.
„Hey, genau deswegen sind wir doch hier und ich sage euch, wir werden alles daran setzen den Frieder wiederherzustellen, also sei nicht so traurig.“ Muntert der Fuchs auf und die Braunhaarige im kurzen Kleid beginnt dann wieder zu lächeln.
„Der Fuchs hat recht, aber wir werden bis Morgen warten müssen, es ist ja schon dunkel Draußen.“ Sagt der Prinz und deutet auf ein Fenster worauf die Königin nickt.
„Wohl wahr, aber bleibt doch am besten hier im Palast zum Abendessen und für die Nacht, so kurzfristig wüsste ich niemanden der euch jetzt noch hereinlässt.“ Sagt sie und die Aliens stimmen zu

Nachdem Abendessen und der Zuteilung ihres Zimmers, legen sich die drei schon bald zur Ruhe. Nur der Fuchs scheint eine Weile lang nicht richtig schlafen zu können. Auch wenn er zuvor den starken spielte, machte ihn die Situation Angst. Für lang dreht er sich auf allmögliche Körperseiten, versucht zu meditieren oder Schäfchen zu zählen.
Der Blonde wird davon wach und fragt nach einem Müden Gähner: „Fuchs, wieso schläfst du denn nicht, sonst fällt dir das schlafen doch immer leicht.“
„Ja, aber, ich weiß nicht, ich mache mir Sorgen. Was wenn wir mit dem Wasser getroffen werden und nicht stark genug sind uns raus zu reißen?“ Fragt das Tier unruhig und sein Freund setzt sich auf.
Darauf hin hebt er ihn von der anderen Seite des Bettes und in seine Arme.
„Schau mal Fuchs, so wie sonst auch immer werden wir eine Lösung finden und daran dürfen wir bloß nicht Zweifeln. Wenn du mal wieder angst hast, musst du dir unbedingt in den Kopf rufen, dass ich immer für dich da bin.“ Versucht der Prinz zu beruhigen und der Fuchs wird ruhiger.
„Ich habe keine Angst, ich mache mir sorgen und was ist eigentlich, wenn wir Streiten?“ Fragt Fuchs und auf die Frage drückt der kleine Prinz seinen Freund ganz fest.
„Auch dann bin ich immer für dich da, das wärest du doch auch, genau so wie jetzt.“ Sagt der Blonde und diese Antwort beruhigt das Tier nun komplett.
Fuchs gähnt und der kleine Prinz gähnt, weshalb letzterer sich zur Seite fallen lässt und beide zusammengeknuddelt einschlafen.
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast