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Meine Hassliebe zum Chef

GeschichteAllgemein / P16 / Gen
09.12.2020
06.05.2021
64
108.895
2
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Dieses Kapitel
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09.04.2021 1.791
 
Auf dem Weg zu ihrem Anwalt war Nené sehr still. Sie sorgte sich um ihre Tochter. Denn sie war sich sehr sicher das Yasuo niemals in der Lage war sich sich um seine Tochter zu kümmern. Etsuya beobachtete Nené die ganze Zeit und sorgte sich sehr um sie. An jeder Ampel wo er halten musste, gab er ihr ein kleines Küsschen. Hielt kurz ihre Hand. Wollte ihr einfach nur zeigen das er für sie da war. Gemeinsam würden sie das durchstehen. Um Nené wenigstens etwas zu trösten, erzählte er ihr die Einzelheiten des Hotels wo sie denn Urlaub verbringen würden. Nené bekam tatsächlich wieder ein kleines Lächeln hin. Worüber sich Eizan total freute. Er holte ihr auch die Pralinen nach vorne. Dankbar aß sie sogar noch 2. Was Eizan wunderte, aber auch sehr freute. Dann waren sie endlich angekommen. Hand in Hand gingen sie in das Büro des Anwalts. Der freute sich sehr Nené zu sehen. Guten Tag Miss Kinokuni. Wie schön das es ihnen wieder besser geht. Ich habe sogar gute Nachrichten für sie. Ich habe bereits einen Termin zur Verhandlung für übermorgen bekommen. Natürlich wird dann ein anderer Richter die Verhandlung führen. Er wurde auch vorher genauestens geprüft. Wir brauchen also keine Angst haben das sowas noch einmal vorkommen wird. Ich habe ihn auch bei der Kammer gemeldet. Dieser Mensch wird nie wieder eine Verhandlung führen." Strahlte er Nené an. „Und glauben Sie mir, Ihre Tochter werden Sie garantiert übermorgen wieder in ihre Arme schließen können. Da bin ich mir sehr sicher. Ihre Tochter wird ebenfalls froh darüber sein nehme ich an. Sie haben ja ein sehr inniges Verhältnis zueinander. Das sehe ich selten. Daher hat mich auch das Urteil auch so überrascht. Aber jetzt wird alles wieder gut. Ich freue mich auf die Verhandlung." „Vielen Dank. Ich weiß gar nicht wie ich das wieder gut machen kann. Sie haben mir und meiner Tochter so sehr geholfen und waren immer für uns erreichbar. Außerdem haben Sie sich so eine Mühe gegeben bei Gericht. Das hat mich sehr beeindruckt. Sie sind ein toller Anwalt und Mensch." Bedankte sich Nené. Der Anwalt wurde schon ganz rot. Dann verabschiedeten sich Nené und Etsuya von ihm. „Ich bin so froh wenn das alles endlich ein Ende hat. Ich möchte endlich meine Tochter zurück. Aber die Ärzte haben auch recht. Ich muss mich auch um unser Baby kümmern. Es ist so hilflos und braucht doch auch Aufmerksamkeit. Ich habe durch denn ganzen Stress gar nicht mehr an das Baby gedacht. Das muss ich dringend ändern. Ich bin auch sehr froh über denn gemeinsamen Urlaub. Da werden wir ja dann so richtig sehen wie es mit uns passt." Sagte Nené und sah Eizan intensiv an. „Nené, das mit uns ist richtig. Wir lieben uns. Glaub mir. Du bist jetzt nur etwas durcheinander wegen der ganzen schlimmen Sachen zur Zeit. Aber vertrau mir, es wird auch wieder besser werden. Das mit uns ist echt. Ich werde immer für dich und die Kinder da sein. Und ich hoffe natürlich auch das Ayane das später auch so sehen wird." „Hast du Angst davor wie sie auf dich reagieren wird?" Fragte ihn Nené schließlich sehr überrascht. „Ehrlich gesagt ja. Es ist bestimmt nicht einfach für das Mädchen nicht bei ihrem richtigen Vater zu sein. Möchtest du denn das Ayane später mal Kontakt zu Yasuo hat?" Diese Frage beschäftigte ihn schon etwas länger. Denn da Yasuo der Vater von Ayane war, würde er wohl immer eine Rolle in ihrem Leben spielen. Damit musste Eizan dann klar kommen. Er wusste ja das Nené keinesfalls mehr Gefühle für ihn hatte. Er würde nur mit Ayane Kontakt haben. So wartete er gespannt auf Nenés Antwort. „Ich denke das es so sein wird das ich das Ayane selbst entscheiden lassen werde. Vielleicht hat sich das auch von selbst erledigt wenn Yasuo seine Tochter nicht sehen möchte. Was ich nicht hoffe. Ich habe ja noch die Hoffnung das Yasuo sich doch ernsthaft mit seiner Tochter beschäftigen könnte." Sagte Nené. Sie war so eine gute Seele. Yasuo war ein riesiges Arschloch und trotzdem sah Nené noch immer einen liebenden Vater in ihn. Auch wenn Eizan das nicht gefiel, sie hatte recht. Ayane brauchte trotzdem ihren Vater. Denn würde Eizan nie ersetzen können. Wollte er auch nicht. Auch wenn ihm keinesfalls gefiel das es hieß das Yasuo ständig Kontakt mit Nené hatte. Eizan wollte ihn nicht in der Nähe von Nené haben. Bei dem Kerl hatte er einfach ein schlechtes Gefühl. Dann fuhren sie noch in ein Restaurant damit Nené noch etwas abgelenkt war. Die 2 Tage würden sich wie Wochen für Nené hinziehen. Im Restaurant ging es Nené tatsächlich etwas besser. Sie war noch nie in einem so edlen Restaurant gewesen. Aber es fühlte sich sehr gut an. Neugierig schaute sie sich um. Eizan beobachtete sie dabei amüsiert. Gefällt es dir hier Nene?" Fragte er sie schließlich und lächelte sie zufrieden an. „Ja Etsuya, es ist wirklich wunderschön. Am liebsten würde ich ständig hier Essen." Antwortete sie ihn zufrieden als auch schon der Kellner mit der Karte zu ihnen kam. Völlig verloren sah Nené erst die Karte, dann Eizan an. „Stimmt etwas nicht Nené?" Grinste er schelmisch. „Ja allerdings. Was zur Hölle ist denn zum Beispiel Arancini oder Scallops & Black pudding?" Etsuya musste sich das Lachen verkneifen. „Du bist so niedlich Nené wenn du die karte ansiehst als hättest du eine Spinne in der Hand. Ich helfe dir mal. Arancini sind frittierte gefüllte reisbällchen mit Fleischragout und Gemüse. Scallops & Black pudding sind Jakobsmuscheln und schwarzer Blut Pudding." Nené sah ihn angewidert an. „Ok süße, ich werde die Scallops & Black pudding nehmen und du die Arancini. Dann kannst du ja mal probieren ok?" „In Ordnung. Lassen wir es auf einen Versuch ankommen." Willigte Nené ein und der Kellner nahm die Bestellung auf. Immer wieder sahen sie sich verliebt an. Dann kam auch schon das Essen. Noch immer skeptisch sah Nené auf ihr Essen. Gespannt sah Eizan sie an. Dann schließlich probierte Nené das Essen. Es schmeckte ihr sogar sehr gut. Allerdings konnte Eizan sie nicht davon überzeugen die Muscheln zu probieren. Er amüsierte sich sehr diesen Abend. Auch Nené war sehr froh über diese Ablenkung. „Sag mal Nené, sollen wir nicht hier bleiben? Ich glaube du möchtest ja nicht nach Hause." „Du hast recht. Alles erinnert mich dort an Ayane. Das halte ich nicht aus. Ich möchte endlich meine Tochter wieder haben." „Das wirst du auch Nené. Bald ist sie wieder zurück. Jetzt bleiben wir erstmal hier. Ich buche uns kurz die Suite und dann gehen wir noch etwas spazieren. In Ordnung?" „Ja das ist ok. Sehr lieb von dir Etsuya." Nené wartete kurz und Eizan buchte die Suite. Dann gingen beide die Gegend erkunden. Eizan nahm Nené immer wieder in seine Arme. Gab ihr kleine Küsschen. Dann gingen sie ins Hotel zurück. Nené blieb in der Tür stehen. Ihr blieb vor Staunen fast der Mund offen. „Wow Etsuya. Das ist kein Zimmer, sondern eine Wohnung. Die Suite ist ja riesig. Sogar noch größer als in deinen Hotel." Sagte Nené. „Ups. Entschuldige Etsuya. Ich wollte dich damit nicht beleidigen." Nené hielt sich beschämt die Hände vors Gesicht. Eizan musste lachen. „Nené ich kenne dich mittlerweile viel zu gut. Es hätte mich auch gewundert wenn du nicht wieder in ein Fettnäpfchen getreten wärst. Allerdings hast du recht. Bisher. Denn ich bin auch zu Recherche Zwecken hier. Denn mit dem Umbau möchte ich auch die Suite vergrößern. In etwa wie diese hier. Es war nicht ganz kurzfristig das wir hier sind. Ich hatte das schon länger geplant. Wusste nur noch nicht wann genau. Ich hoffe du bist mir nicht böse deswegen." „Nein, keine Angst. Ich freue mich total darüber." Antwortete Nené und lief aufgeregt durch die Suite. Sah sich überall um. Das wäre toll wenn in dem umgebauten Hotel auch so eine wäre." Strahlte sie. „Ich werde sie nur für dich machen und so wie es dir gefällt. Na was sagst du? Wir werden sie die Kleine Robbe Suite nennen." Lächelte er. „Oh Etsuya das wäre ja so lieb von dir." Sagte sie und fiel ihm glücklich um denn Hals. „Schön das du dich so darüber freust. Das war auch meine Absicht. Na komm lass uns schlafen gehen. Um so schneller vergeht die Zeit. Ich habe übrigens noch eine Nacht dran gehangen. Dann musst du vor der Verhandlung nicht mehr in deine Wohnung zurück." „Danke. Ich freue mich das du dich so um mich kümmerst. Du hast recht. Ich bin auch schon sehr müde. Wir sollten schlafen gehen." Dann kuschelten sich beide eng aneinander und schliefen ein.
Dann war endlich der Tag gekommen wo die Verhandlung statt fand. Nené war so aufgeregt und schon seid 3 Uhr wach. Sie wollte endlich ihre Tochter wieder zurück. Nené versuchte Eizan schlafen zu lassen. Sie wollte auch nichts Essen. Später kamen dann noch Rindou und ihr Anwalt zur Unterstützung. Gemeinsam fuhren sie dann schließlich zum Gericht. Die Verhandlung verlief tatsächlich gut. Nené konnte zwar Ayane nicht sehen, da sie bei der Betreuung des Gerichts war. Nené war schon ganz aufgeregt und sehnte dem Ende der Verhandlung entgegen. Dann endlich war es endlich soweit. Der andere Richter sprach Nené das Sorgerecht zu. Überglücklich fiel sie ihren Freunden um denn Hals. Dann eilte sie zu Ayane. Die sah ihre Mutter und begann breit zu grinsen und streckte ihre kleinen Ärmchen nach ihr aus. Nené nahm ihre Tochter fest in ihre Arme. Weinte vor Glück. Dann kam allerdings eilig ein Polizist auf die freunde zu. „Mister Eizan?" „Ja das bin ich. Was ist denn los?" Fragte er verwirrt. „Sie sind festgenommen. Kommen Sie bitte sofort mit uns mit." „Verhaftet? Warum denn überhaupt?" „Das klären Sie bitte im Gefängnis mit dem Officer. Los mitkommen." Sagte der Polizist und schleppte ihn sehr unsanft zum Auto und sie fuhren zum Gefängnis. Eizan überlegte die ganze Zeit was er getan haben könnte um verhaftet zu werden. An der Schleuse schubste er Eizan grob hinein und verschwand zum Glück wieder. Dort wartete ein sehr nett aussehende Dame auf ihn. Als sie Eizan allerdings sah, erschrak sie. Als wenn diese Frau ihn kennen würde. „Linus? Was machst du denn hier? Wir waren uns doch einig das du hier nie wieder einsitzen wirst. Warst du etwa wieder rückfällig?" Fragte die Frau und schmollte. Eizan musste lachen. „Sie haben Glück. Linus sitzt brav zuhause. Ich bin Etsuya Eizan. Sein Bruder. Und wer sind Sie?" Fragte er freundlich. Er konnte regelrecht sehen wie der Frau ein Stein vom Herzen fiel das er nicht Linus war.
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