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Meine Hassliebe zum Chef

GeschichteAllgemein / P16 / Gen
09.12.2020
21.04.2021
50
85.686
2
Alle Kapitel
46 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
08.04.2021 1.516
 
Am nächsten morgen wachte Linus zuerst auf. Er schlief sowieso nie lange. Ein paar Minuten beobachtete er seinen Bruder. Im Gegensatz zu ihm war Eizan so makellos. Sehr hübsch und gepflegt. Kein Vergleich zu seinen Kriminellen Zwilling. Als er schließlich Etsuyas Hand in sein Gesicht bekam, schrie er leise auf und beschloss sicherheitshalber aufzustehen. Eizan schlief noch immer tief und fest. Schien aber sehr unruhig zu sein. Die Nacht neben seinen Bruder zu verbringen war absolut ungewohnt. Er hätte niemals damit gerechnet ihm überhaupt jemals so nah zu kommen. Er ging schließlich ins Bad und sah die kleine Tasche dort stehen. Die war nicht von ihm. Folglich war das wohl Etsuyas. Warum schleppte er sowas nur mit? Fragte er sich. Dann schaute er vorsichtig nach ob Etsuya noch schlief. Das tat er tief und fest. Mittlerweile hatte sich Eizan auch auf dem Sofa ziemlich breit gemacht. Linus musste grinsen. Dann schloss er leise die Tür ab und ging duschen. Die ganze Zeit dachte er an das Täschchen. Eigentlich wollte er nicht darin rumschnüffeln. Aber schließlich siegte doch seine Neugier. Nachdem er fertig war, ging er vorsichtig zu der Tasche. Langsam öffnete er sie. Dann kam er aus dem Staunen nicht mehr raus. Da drin waren unzählige Cremes, Lippen Pflege Produkte und sogar ein kleines Fläschchen Parfüm. Er beschloss das es ja nicht auffallen würde wenn er etwas davon ausprobieren würde. Linus sah sich alles ganz genau an. Dann hatte er 3 Cremes und 2 Lippen Pflege Stifte ausprobiert. Er musste zugeben das es tatsächlich sehr angenehm war. Dann hörte er plötzlich Eizan nach ihm rufen. Blitzschnell packte er alles wieder ein. „Ich bin hier Etsuya. Was ist denn los?" Fragte er seinen Bruder. Irgendwie gefiel es ihm das er hier war. Eizan lächelte ihn sogar freundlich an. „Da bist du ja. Linus ich wollte dir einfach nochmal danke sagen dafür das ich hier übernachten durfte. Ich bin nämlich sagen wir mal, gerade obdachlos." „Ok, das hört sich sehr schlimm an. Pass auf, du gehst jetzt ins Bad und ich mache derweil Frühstück für uns. In Ordnung? Dann erzählst du mir alles ganz in Ruhe. Mit einem Kaffee lässt es sich doch sicherlich besser ertragen über so etwas zu sprechen. Ich bin ja normalerweise nicht wirklich der Typ dafür morgens überhaupt angesprochen zu werden." Sagte er peinlich berührt. Etsuya musste lachen. „Ich eigentlich auch nicht. Also trinken wir erstmal einen Kaffee gemeinsam und dann starten wir in denn Tag." Sagte Eizan und ging ins Badezimmer. Er bemerkte gerade das es ihm gut tat nicht so im Stress zu sein. Daher ließ er sich heute mal besonders viel Zeit. Normalerweise schaffte er das nicht weil immer irgendwas war wo er dringend gebraucht wurde. Es nervte ihn einfach nur noch. Für Nené und die Kinder würde er vielleicht sogar kürzer treten. Da fiel ihm ein das in einer Woche der Urlaub mit Nené und Ayane war. Bis dahin hatte sich dieses Missverständnis hoffentlich geklärt und Ayane war wieder bei Nené. Er würde sobald er Nené am Nachmittag aus dem Krankenhaus abgeholt hatte bei ihrem Anwalt anrufen wie jetzt die Sachlage war. Am liebsten wäre er jetzt sofort zu ihr gefahren. Aber leider hatten die Ärzte etwas dagegen das Nene zu früh gehen würde. Und wenn sie doch früher raus durfte, brauchte Nene ihn ja nur anrufen. Etsuya würde sich sofort auf denn weg zu ihr machen. Lächelnd und gut gelaunt ging er duschen. Obwohl Eizan auf dem unbequemen Sofa geschlafen hatte und an Linus gequetscht, ging es ihm gut. Fröhlich betrat er die Küche, wo Linus gerade dabei war sogar pancakes zum Frühstück zu machen. Sein Herz machte ein Sprung. Eizan liebte sie. Sofort steigerte sich seine gute Laune sogar noch. „Hey Etsuya, ich wusste nicht ob du pancakes magst und habe es einfach auf einen Versuch ankommen lassen. Nur für mich brauche ich sowas ja nicht machen." Sagte Linus ihm stolz. „Ich liebe Pancakes Linus. Vielen dank." „Dann hoffe ich doch das sie dir auch schmecken. Bin schon gespannt auf dein Urteil." Sagte Linus und stellte ihm noch kaffee und diverse andere Dinge zum Frühstück hin. „Ich weiß ja nicht was du so magst. Wenn du schonmal hier bist, soll es dir ja auch schmecken. Ich hoffe du wirst auch mal mit Nené und denn Kindern zu Besuch kommen. Meinst du das du das einrichten könntest?" „Ja das werde ich sehr gerne machen. Sie wird sich bestimmt darüber freuen. Ich glaube Nené mag dich. Wie hast du das gemacht? Schließlich hast du sie entführt. Ich war nur ihr Chef und sie hat mich ständig fast umgebracht." „Ach tatsächlich? Ich dachte ihr seid so verliebt." „Das war ein sehr langer Weg und wegen Ayane ist sie noch immer sehr unsicher. So richtig kann sie sich trotz des Babys noch immer nicht auf mich einlassen." „Und wieso hat Nené dich fast umgebracht?" Fragte Linus jetzt doch sehr neugierig bei denn Gedanken an die kleine zierliche Nene. In seinen Augen wäre sie niemals im Stande Etsuya ernsthaft etwas anzutun. Etsuya seufzte. Dann erzählte er von denn ganzen Vorkommnissen im Hotel mit ihr. Linus kam aus dem Lachen nicht mehr raus. „Schön das du dich wenigstens darüber amüsieren kannst." Lächelte Eizan. Dann hatten sie noch ein sehr schönes harmonisches Frühstück. Linus erzählte noch etwas über sich und Etsuya hörte gespannt zu. Dann räumten sie noch gemeinsam die Küche auf und gingen sogar gemeinsam einkaufen. Dann endlich durfte Eizan zu seiner Nene. Herzlich verabschiedete er sich von seinen Bruder. Fuhr dann schon sehr aufgeregt zu ihr.
Mit klopfenden Herzen, einer Schachtel Pralinen und einen mega Blumenstrauß kam er freudestrahlend in ihr Zimmer. Als Nené ihn sah freute sie sich sehr. „Ich fahre dann mal nach Hause. Eishi wird bestimmt schon warten." Lächelte Rindou und verabschiedete sich von Nené und Eizan. „Hey Nené, wie geht's dir denn?" Fragte Eizan sie vorsichtig. Nené freute sich sehr über seine Geschenke. „Hallo Etsuya. Schön dich zu sehen. Vielen Dank für deine kleine Aufmerksamkeit. Es geht mir schon viel besser. Danke. Ich weiß ja das wir Ayane bald wieder bekommen. Ich bin euch beiden so dankbar und freue mich. Wie war die Nacht?" „Ich war bei Linus." Verkündete er stolz. Nené musste lachen. „Du hast die Nacht wirklich bei deinen gehassten Bruder verbracht? Ich freue mich sehr für euch. Er ist ein toller Mensch. Du musst ihn nur besser kennen lernen." Eizan setzte sich zu ihr und nahm sie in seine Arme. Sie fühlte sich sehr wohl dabei. Nené könnte stundenlang mit ihm einfach nur da sitzen und kuscheln. In seinen Armen liegen und sich sicher fühlen. Eizan gab ihr das Gefühl von Sicherheit. Die Erkenntnis das sie nicht alleine war. Er hat immer an ihrer Seite gestanden und ihr geholfen. Jetzt half er ihr sogar dabei ihre Tochter zurück zu bekommen. Was hätte sie nur ohne Rindou und Eizan gemacht? Er kümmerte sich rührend um Ayane als wäre das kleine Mädchen ebenfalls seine eigene Tochter. „Lass uns gehen Etsuya. Ich war bereits lange genug hier drin." Lächelte sie Eizan an und hatte gemeinsam mit Rindous Hilfe bereits ihre Tasche gepackt. „Ja sehr gerne. Ich bringe dich nach Hause und werde heute auch nicht mehr Arbeiten. Wie findest du das?" Fragte er und hoffte sie würde sich darüber freuen. „Ich wünschte Ayane wäre jetzt bei uns." Sagte sie. „Ach Nené sie wird bald wieder bei dir sein. Mach dir keine Sorgen. Hier Probier lieber mal. Du hast bestimmt noch nicht viel gegessen. Und dann fahren wir zuerst zu deinen Anwalt in Ordnung?" Schlug er ihr vor und schob ihr vorsichtig eine Praline in denn Mund. Als die weiche teure Schokolade ihren Mund erreichte, spürte Nené wie sehr sie doch tatsächlich Hunger hat. „Ich möchte doch lieber erst vorher nach Hause und mich duschen. Wäre das für dich in Ordnung Etsuya?" „Ja natürlich alles was du möchtest süße kleine Robbe. Hast du denn schon deine Papiere?" „Ja zum Glück. Wir können sofort los." Freute sich Nené und fuhr mit Eizan in seinen Sport wagen zu ihrer Wohnung. Rindou war wohl zu Eishi gefahren. Auf dem Weg zum Badezimmer musste sie an Ayanes Zimmer vorbei. Sie musste schlucken. Schaffte es auch nicht die Tür zu öffnen. Hastig eilte sie in das Badezimmer um nicht in Tränen auszubrechen. Als sie zurück kam war Nené wieder völlig aufgelöst. Sie schaffte es einfach nicht in dieser Wohnung zu sein ohne Ayane. Die ganze Zeit dachte sie daran wie es ihr wohl ging und was die kleine gerade macht. Eizan schloss sie fest in seine Arme. Blieb kurz einfach nur mit ihr stehen um sie zu trösten. „Hey Nené, wir fahren jetzt zu deinen Anwalt. Der hat bestimmt schon Neuigkeiten für uns wegen Ayane. Mach dir keine Sorgen." Hoffnungsvoll sah sie Eizan an. „Du hast recht Etsuya. Lass uns fahren und meine Tochter zurück holen. Ich halte es hier sowieso nicht aus." Sagte Nené und sie machten sich auf denn weg zu Nenes Anwalt.
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