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Burning from the Inside

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Lucas Ripley Victoria Hughes
09.12.2020
09.12.2020
1
818
 
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09.12.2020 818
 
Soooo,
hier kommt jetzt ganz offiziell meine erste richtige Fanfiction.
Zu diesem Pärchen gibt es einfach zu wenig! Sowohl in Englisch als auch in Deutsch.

Auf jeden Fall, was euch erwarten könnte, ist das Ausleben meiner dramatischen Seele. Für eventuell falsche oder komische medizinische Fakten haftet mein Laptop.
Falls dieses Pärchen jemanden absolut ankotzt oder derjenige sowas generell zum Kotzen findet, möge bitte gleich wieder gehen.
Wenn jemand Anregungen, Ideen oder Wünsche hat, immer her damit. Ich bin offen für alles. Und lasst mich wissen, ob ihr lieber ein happy end möchtet oder doch sehr dramatisch drauf seid. Schreibfehler tun mir leid.

Wichtig: Alle Charaktere gehören natürlich Shondaland.

...



“In seinem Körper befindet sich Fluorwasserstoffsäure, die seine Lunge angreift, das wird zeitnah zu einem Organversagen führen. Dadurch, dass er Sie gesucht hat, hat sich die Säure weiter verteilt. Was bedeutet...”  

Victoria Hughes starrte völlig apathisch an die Wand. Sie hatte kaum wahrgenommen, was Dr. Maggie Pierce ihr und Jennifer soeben gesagt hatte. Ihr war schon vorher klar, was sie erfahren würde. Er würde sterben. In ihren Augen sammelten sich kleine Tränen, alles in ihr fühlte sich leer und zerbrochen an. Wieso hatte er sie auch suchen müssen? Hätte er nicht einfach das tun können, was die Ärzte sagten? Aber nein, das war nicht er, weder der Chief Ripley von der Arbeit, noch Luc, Sullivans bester Freund, und vor allem nicht ihr Ripley. “Ihr Ripley” das klang immer noch komisch, aber sie hatte ihn heiraten wollen, sie liebte ihn, so wie sie es lange, wenn nicht sogar noch nie, zugelassen hatte.  

“Miss Hughes..?” fragte Pierce mit besorgtem Blick.  

“Hey, Vic.. Hey, komm. Es ist Zeit.” Travis schaute Vic an, Verständnis war alles, was sie daraus lesen konnte. Travis blickte auf sie herunter, sie hatte sich mittlerweile hingesetzt und saß nun immer noch starrend, zusammengekauert, mit Tränen in den Augen am Rand in der Nähe von Lukas’ Zimmer und zitterte. Als Travis sie schließlich an der Schulter berührte, zuckte Victoria zusammen.  

Braune Augen trafen auf Braune. Vic wusste, was Travis durchgemacht hatte, und dies war das erste Mal, dass sie ansatzweise verstehen und nachfühlen konnte, was er tatsächlich durchgemacht hat, als er Michael verloren hatte. Sie stand langsam auf, ihr Körper fühlte sich schwach an, als würde er jede Sekunde zerbrechen, denn genau das passierte gerade mit ihrem Herz.  

Sie trat ein und sah wie sich Ripleys Augen minimal öffneten, sie glänzten, er lächelte. Er sah auf der einen Seite aus wie immer – verstrubbelte Haare, maskulin und mit einem leichten Lächeln, das immer verschmitzt aussah. Auf der anderen Seite jedoch, sah man ihm auf den zweiten Blick seine Müdigkeit an. Er schien bereit und es wirkte alles so unglaublich endgültig.  

“Eggy!” Er lächelte, aber Victoria sah, dass er Schmerzen hatte.  

“Hey du.” Vic lächelte leicht zurück. Es tat weh, ihn so zu sehen.  

“Ja!”, sagte Ripley leise. “Unbedingt!”.  “Was? Wovon sprichst du?” fragte Vic verwirrt. Er setzte an, erneut etwas zu sagen, als er plötzlich das Bewusstsein verlor. Seine Vitalzeichen fielen rapide als plötzlich sein Herzschlag aussetzte. Es passierte alles so unglaublich schnell Vic konnte nicht reagieren. Sie konnte sich nicht bewegen. Nichts funktionierte mehr in ihrem Körper als sie schlussendlich zusammenbrach. Sie schrie.

“Nein. Bitte nicht. Lucas!” Lukas Ripley schreckte hoch. “Vic.. Hey Vic, ich bin hier. Es ist alles gut.” Vic wachte zum vierten Mal in dieser Woche schweißgebadet auf.  Lucas sah sie besorgt an. Seit seinem Nahtod hatte Vic sich zurückgezogen. Sie verbrachten zwar noch Zeit zusammen, die sie aber vorwiegend damit verbrachten nicht zu reden. Auch von ihrer geplanten Hochzeit haben sie nicht mehr gesprochen. Lucas war der Annahme, sie brauchte einfach Zeit. Sie konnte nicht einfach darüber hinwegsehen, was passiert war, kurz bevor er seinen Herzstillstand erlitt, fand Pierce einen Artikel, zu einer Fluorwasserstoffsäurevergiftung, bei der der Patient durch eine Lungentransplantation gerettet werden konnte. Pierce meinte zu dem Zeitpunkt zu seiner Schwester es sei riskant und es gäbe nur eine fünfprozentige Chance, dass Ripley tatsächlich wieder lebensfähig wäre.  

Die Lunge war auch ein totaler Zufall gewesen. Vic hatte Stunden, bevor sie zu Ripley fuhr, eine Frau vor dem Selbstmord bewahrt, welche jedoch kurze Zeit später einen Unfall hatte, woraufhin sie sofort Hirntod war. An diesem Tag war eine Menge Glück für Ripley nötig, und seitdem war er mehr als dankbar für jede Minute mit Vic, jede Minute, die er in der Reha verbracht hat und auch jede Minute, die er nun wieder als Chief of Fire Department arbeiten durfte. Er war stolz auf alles in seinem Leben, auch wenn sich das, was in den letzten 10 Monaten zur wichtigsten Sache beziehungsweise Person in seinem Leben entwickelt hat, sich ihm entzog. Vic wurde immer verschlossener, Sie redete nicht mit ihm und sogar beim Sex war sie verspannt.  

Sie guckte ihn wieder mit ihren großen, wunderschönen, rehbraunen Augen an.  

“Lucas, ich kann nicht mehr.”
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