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Eine Zauberhafte Nachbarschaft

KurzgeschichteFreundschaft / P12 / Gen
09.12.2020
16.12.2020
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Der erste Eindruck war immer der wichtigste, das wusste sie und ihr Freund der neben ihr grummelnd im Wagen saß auch, so auch ihre Eltern, von ihnen beiden. Die Wärme war im wagen erstaunlicherweise grade noch erträglich, wobei der Zugwind dank der offenen Fenster, dabei wohl ehe eine Rolle spielte.

„Alles klar bei euch beiden dahinten? Tomax? Du ziehst denn ganzen Tag schon so eine Schnute, als ob dir eine Laus über die Leber gelaufen wäre“, sagte ihre Mutter, welche am Steuerrad saß, ihr Vater, in denn Händen eine Immobilienbroschüre, sah von dieser nur Unbeeindruckt auf.

„Ich wäre auch angeknautscht wenn ich all diese Grundstücke sehen würde.“

„Ach Unsinn! Schau doch wie schön es hier in Sulani ist und da! Häuser aus Holz, die sind doch schön, findest du nicht auch Grace?“

Sie sah beim Fall ihres Namens zu Tomax Collette, denn nachbarsjungen von ihr, welcher nur mit verschränkten Armen mit den Schultern zuckte. Ihre Eltern waren befreundet, so auch sie, Tomax war ein junger Mann der die Natur liebte, sein Vater Botaniker und seine Mutter arbeitete in einem Blumengeschäft. Die Liebe zur Natur kam, also nicht von irgendwoher. Sein Schwarzes Haar war nach hinten gekämmt, Braune Augen sahen Angespannt immer wieder in die Rettende Wildnis die sich neben ihnen auftat, während auf der anderen Seite die Grundstücke am Strand erhoben welche noch einigermaßen gut aussahen, im Gegensatz zu denen die in der nähe vom Landesinnere gebaut worden waren.

Grace sah aus dem Fenster des Wagens denn sich die Sechs gemietet hatten, welcher langsam wie eine Schnecke über die staubige Straße entlang tuckerte. Das Meer glitzerte im Sonnenlicht, Sims badeten auf Handtücher, oder Liegestühlen im Sonnenlicht, das Lachen von Kindern schallte vom Strand, einige Bauten sogar Sandburgen. Es war nicht wirklich das was sie sich unter guter Gegend für Verspielte Leute vorgestellt hatte, wie es die Eltern von Tomax, vor einigen Wochen noch so hoch angepriesen hatten.

„Hmm, weiß nicht, das einzige was bisher gut aussieht sind die Rettungsschwimmer, oder die Taucher welche grade aus dem Wasser kommen.“ Ihre Mutter stöhnte auf.

„Oh Grace! Schatz, du kannst nicht immer wie ein Schmetterling von einer Blume zur nächsten fliegen. Du weißt das du das Interesse dank deiner Sprunghaften Merkmals recht schnell wieder verlieren wirst.“

„Mhm und dann lässt du denn armen, armen jungen mit gebrochenen Herzen zurück“, stimmte ihr Vater mit ein, nun lachten ihre Nachbarn.

„Immerhin zeigt ihre Tochter Interesse, Tomax verschwindet lieber in die Natur, als das er mal jemanden wirklich Kennenlernen will.“

„Mutter!“ rief ihr Freund der vor Scham Gelb anlief.

„Also, wie findest du Sulani?“ fragte ihre Ma, Grace atmete tief durch und überlegte. „Hmm….der erste Eindruck….macht einen Langweiliges Bild!“

„GRACE! Das ist eine gute Nachbarschaft zur Erholung!“

„Hier steht das es nachts meistens Feste gibt, das wäre doch was für dich Spatz.“
Ihr Vater wedelte dabei mit der Broschüre welche er von Tomax Vater gekriegt hatte.

„Vergessen Sie dabei nicht die Aqua-Zischer und die Auslegerkanu.“

„Ah! Ja die auch, die hätte ich wirklich beinahe vergessen.“, lachte er bei der Ergänzung von Herr Collette.

„Schau dir die ganzen Tropischen Pflanze an, wir müssen unbedingt einige Ableger davon mitnehmen wenn unser Urlaub hier vorüber ist. Was meinst du Tomax? Wir finden sicherlich ein Grundstück neben das von Grace dann können wir euch immer zusammen Besuchen um die Herrlichkeit dieser Natur zu bewundern“, schwärmte nun seine Mutter.

Die beiden Freunde sahen sich nur Hilflos an. Keiner von ihnen fand großes Interesse an Sulani, es sprühte ein Funke von….nichts und gefüllt mit…Lärmenden Motorsport. „Ich weiß nicht Mutter“, begann Tomax langsam. „Wenn es nur um denn Urlaubsort geht fand ich Granite Falls besser.“

„Willst du wie diese alte Einsiedlerin Einsam im Wald leben!? Wie findest du da je neue Freundschaften die selbst dann für dich da sind selbst mit deinem Einzelgänger Merkmal. Schau mal, hier steht das Sulani gute Gemeinschaftsgrundstücke für Schwimmen, Grillen oder einfach in der Sonne rum liegen hat.“ Er gab bei dem Vorschlag einen Angewiderten Laut von sich, Grace stimmte dem Stumm zu. Es sah Nett aus, aber was sie beide fürchteten, als sie diese Bilder zum Ersten Mal in der Broschüre sahen, war das dieses Insel Paradies doch sehr schnell in Langeweile und Eintönigkeit umschlagen würde.

„Oh, oh! Schauen Sie Miss Anansi, dort muss das Grundstück sein, ich glaub sie können Rechts abbiegen, da ist ein guter Stelle zum Parken!“ rief Miss Collette aufgeregt, sie wedelte dabei zu einem Haus in der Straße: Lagunen-Ausblick. Grace verdrehte seufzend die Augen, es hieß alles oder nichts. Sie regte denn Hals, um zu sehen sie vielleicht schon den Makler sehen konnte. Ein Schrei entfuhr ihr, als eine ältere Dame in seltsamer Kleidung plötzlich wie aus dem Nichts über die Staubige Straße ging.

„VORSICHT!“ brüllte sie, ihre Mutter konnte grade noch so Stoppen, Tomax und seine Eltern schnappten beide bei der Vollbremsung nach Luft, während ihr Vater vor Schreck die Broschüre fallen ließ. „Danke.“ Schallte die Alte nur grinsend, als ob nichts gewesen wäre.

„Oh flauschiges Lama“, keuchte ihr Vater nur. „Wo kam die her!? Hast du Sie kommen sehen Schatz!?“

„Nein, nein ganz bestimmt nicht. Ihr?“ Sie wandte sich bei ihrer Frage zu den Nachbarseltern die vor Schreck Kopfschüttelnd verneinten. Sie und Tomax beugten sich zum Fenster auf ihrer Seite rüber, um der alten Frau nachzusehen die in ihren Händen eine kleine Kugel hielt.

„Vielleicht ist sie eine Wahrsagerin, schau doch was sie da hat.“

„Wahrsager“, prustete Tomax Vater bei seinem Vorschlag. „Scharlatane die dein hart verdientes Geld aus der Tasche ziehen. Trotzdem spielen sie sich immer wieder auf, als ob sie irgendwelche Magie beherrschten.“

„Und wenn sie so etwas doch beherrschen?“

„Taschenspielertricks ist keine Magie mein Sohn“, grummelte er, der alten Lady nun Grimmige Blicke zuwerfend. „Und überhaupt, wer glaubt schon an Ammenmärchen, Magie existiert nicht.“

Sie trotteten Minuten später die kleine Sanddünne nach unten, die Palmen hielten leckere Kokosnüsse in ihren Wipfeln, während Salzige Seeluft ihre Lungen füllte. Es hieß Meeresluft wäre gut für die Gesundheit, nicht das sie beide es Nötig hätten, nur fühlte sie sich bei ihrem letzten Gemeinsamen Urlaub der in Granite Falls war viel wohler.

„Meine Freunde!“ rief der Makler mit ausgestreckten Armen.

„Igor“, erwiderte Tomax Vater, der dem Mann die Hand schüttelte. Sie waren keine echten Freunde, nur Bekannte, doch dieser überdrehte junge Erwachsene mit seiner doch sehr aufgesetzten Fröhlichen Art verhielt sich dennoch so.

„Bitte, hier entlang.“

Es war dieser Punkt an dem Grace nur noch mit halbem Ohr zuhörte. Das Haus welches klein, aber Fein war, sah nach wenig aus und war auch wenig. Sie wollte mehr, das einzige was stimmte war die Größe des Grundstücks von 30x20, den Rest konnte man getrost in die nächste Mülltonne werfen. Der Makler zeigte ihnen das Haus, während ihre Eltern begeistert schon begonnen Fotos zu machen, schlürften sie beide Lustlos der Gruppe hinterher auf die Terrasse.

„Seht euch diesen Ausblick an! Ich finde du solltest dich hie auch nach einem guten Grundstück umsehen, Sohnemann. Die Umgebung tut sicherlich deiner Schriftstellerkarriere gut.“

„Sie wird sie kaum voranbringen bei der Hitze“, hechelte Tomax seinem Vater widerspenstig entgegen, er zog dabei am Kragen seiner Jacke.

„Ach, dafür gibt es Klimaanlagen, sicherlich kann dir Väterchen Frost da was zu Weihnachten schenken.“

„Ich hab diese komische Kleidung, gleich mit einem Batzen anderer Stücke gekriegt.“

„Das kommt davon wenn man auf dem Wunschzettel schreibt: Lieber Väterchen Frost, ich hab keine Ahnung was ich mir Wünschen soll, schenk mir doch einfach irgendetwas Zauberhaftes. Nun, unter Zauberhaft stellt ich mir etwas anderes vor, eine gute Eismaschine zum Beispiel.“

„Ich mag meine Kleidung, trotz das sie komisch aussieht“, sagte Tomax Leise, kaum noch Hörbar. Hätte Grace nicht direkt neben ihm gestanden, so war sie sich sicher, hätte sie ihn nicht verstanden. So auch nun scheinbar sein Vater der nun begann Bewundernd von der Schiebetür zu Reden, ohne auch nur einen Gedanken zu verschwenden ob sein Sohn nun seiner Meinung war oder nicht. Auch sie hatte ähnliche komische Kleidung zum letzten Weihnachten gekriegt und sie liebte diese genauso, seid sie diese Bekommen hatte, trug sie es ohne Pause.

„Was meinst du Grace?“ fragte ihre Mutter, am Ende der Führung. „Hier lässt es sich doch Prima Leben.“

Sie schielt zum Haus, erpicht war sie nicht darauf, aber vielleicht konnte sie Tomax überreden auch hier her zu ziehen damit es nicht vollends Langweilig wurde, oder sie musste sich was Ausdenken. „Ich Überleg es mir.“ Ihre Mutter grinste von Ohr zu Ohr.

„Wundervoll, du wirst sehen bis zum Ende der Woche wirst du es hier Lieben. Herr Collette meint das heute Abend ein Fest stattfinden wird, wir können dort sogleich die Einheimischen Speisen probieren.“

„Hört sich gut an!“ Speisen hieß damit Unfug wie Essenschlachten oder irgendetwas Lustiges zu machen.

Das Fest fand anders statt als sie es sich vorgestellt hatte. Grace seufzte, ihre Rasterlocke welche in ihr Gesicht hing flog dabei etwas nach oben. Sie saß auf einen der Tisch, ein großes Lagerfeuer brannte, Lichter erhellten die Dunkelheit und das Lachen der Sims schallte über den vollen Platz. Was sie sich Vorstellte als ihre Mutter sagte es gäbe ein Fest war etwas vollkommen anderes gewesen.

Wo war der Stand mit den Süßigkeiten!? Wo waren die Gaukler und Sänger!? Gut es gab einen Gitarrenspieler das war etwas, aber bei diesen Klängen lagen ihre Nerven blank. Von Tomax hatte sie seid einiger Zeit keine Spur mehr gesehen, seine Eltern erzählten Drei Kindern eine Dramatische Geschichte welche sie natürlich etwas Ausschmückten. Ihre Eltern begnügten sich beim Barbecue, wie sie schnell feststellte. Was würde sie hergeben wenn sie die Gebratenen Sachen einfach aus dem Nichts erscheinen lassen könnte, ohne das man Sand mitkaute. Mit einem erneuten tiefen Seufzer lies sie ihren Kopf auf ihre Arme nieder.

„Du siehst, aber gar nicht Glücklich aus. Alles in Ordnung?“

Eine junge Erwachsene lehnte sich gegen denn Tisch an dem sie saß. Ihre Schwarzen Haare war zu einem buschigen gelockten Zopf zusammengebunden der über ihre Schulter hing. An der Linken Schulter prangte ein Tattoo welches Grace noch nie gesehen hatte. Ohrringe und Halsschmuck stellten sich als das gleiche heraus nur in unterschiedlichen Formen. Im Gegensatz zu manch anderen Sim auf dieser Feier, trug sie normale Hosen unter ihrem komischen Tuch.

„Nein“, jammerte sie und das Gefühl sich bei jemanden ihre ganzen Probleme von der Seele zu Reden wurde Stärker. „Meine Eltern suchen eine Wohnung für mich, nur fanden wir in unserer Stadt keine. Das zieht sich nun über Monate hinweg, wir klappern Grundstück für Grundstück ab und trotzdem. Dieser Funke, dieses Gefühl zu haben, ja hier bin ich Richtig das ist mein Heim, kommt nicht. Irgendwann haben sich die Nachbarn zu Wort gemeldet und uns auf Sulani aufmerksam gemacht, mein Freund, ihr Sohn, suchen sie jetzt auch schon ein Haus oder eine Wohnung. Wir haben uns heute Morgen ein neues Grundstück angesehen, aber…tut mir leid das zu sagen, dieser Funke, diese Magie, sie strömt nicht wirklich auf mich ein. Falls es hier so etwas überhaupt gibt.“ Stöhnend schlug sie ihre Handfläche gegen die Stirn. „Argh! Warum erzähl ich Ihnen das überhaupt!? Tut mir Leid das ich mich über meine Probleme beschwert habe.“

„Ich hab diese Art, kein Grund sich zu Entschuldigen“, kam es Amüsiert zurück. „Aber Urteile nicht zu Vorschnell.“ Sie streckte ihre Hand aus, welche sie schüttelte.

„Nalani Mahi’ai.“

„Grace Anansi und der Trottel der sich wahrscheinlich in die Wildnis zurückgezogen hat heißt Tomax Collette.“

„Angenehm“, sagte die Frau welche sie ihr mit einem Kava Becher entgegensetzte. „Die Geschichte von Sulani und ihren Leuten, meinen Leuten-. Okay nicht wirklich meine Leute, je mehr ich über sie Erfahren habe desto mehr wollte ich mich unter sie Mischen. Ihre Häuser sind auf Stöcken über dem Wasser gebaut! Und sie machen wirklich die abgefahrensten Dinge mit ihren…ähh…Motor….Dingern…Wie auch immer, sie mögen vielleicht seltsam sein, aber sie haben viel zu bieten. Es waren die Inseln welche sie Zusammenbrachte, so wollten sie sich bei den Inseln revanchieren indem sie sich um sie kümmerten. Umweltschutz, nennen sie es. Sie lieben das Meer, mich eingeschlossen!“

„Bläh, bläh, bläh, bläh!“ rief Grace, dabei ein ulkige Grimasse schneidend. Nalani begann Lauthals zu lachen.

„Okay, das kannte ich noch nicht, was war das?“

„Nur eine verspielte Grimasse“, erwiderte sie mit einem schelmischen Grinsen auf dem Lippen. „Aber das Meer ist nicht so meins.“

„Wer mag schon Salzwasser“, dröhnte Tomax Stimmte hinter ihnen, der Hobbygärtner setzte sich mit einem Teller gebratenen Schweins neben sie.

„Schön das du dich wieder aus deiner Einsamkeit wagst“, grüßte sie ihn neckisch, er grunzte nur. „Nalani  das hier ist mein Nachbar und guter Freund Tomax, Tomax das ist Nalani Mahi’ai. Sie kommt wohl auch nicht aus Sulani, so wie ich es verstanden habe?“

Die Frau grinste Amüsiert. „Das ist Korrekt.“

„Woher kommst du?“ fragte Tomax, die Augen blitzten vor Neugierde.

„Von weit Weg.“

„Muss wohl nicht sehr Zauberhaft gewesen sein das du nun hier bist, oder?“

Sie legte einen Arm Entspannt auf die Tischplatte, ein mysteriöses Lächeln zierte ihr Gesicht, wie diese typischen Besserwisser die ihr Gelerntes nicht Teilen wollten. „Es besitzt mehr Zauber als es die Inseln jemals haben könnten. Grace sagte ihr beide sucht Grundstücke die einen gewissen Funke von Magie Innehat. Die werdet ihr nicht finden, nicht an Orte wo normale Sim Reisen.“

Grace und Tomax horchten beide interessiert auf. Normale Sim? Was meinte Sie damit? „Zumindest, wenn man nicht weiß wo man zu suchen hat“, fuhr die junge Frau fort. „Es gibt eine Frau auf der anderen Seite der Insel hier in Sulani, sie lebt in Abgeschiedenheit. Ich Besuche sie von Zeit zu Zeit, die Dame ist wirklich Nett. Wenn ihr denn Funken der Magie sucht, ist sie eure richtige Anlaufstelle.“

„Danke für denn Tipp“, sagte Grace, Nanani stand lachend auf.

„Keine Ursache. Ich helfe gerne.“

„Bevor du gehst, hätte ich noch eine Frage“ sagte Tomax Ernst, sie nickte ihm überrascht zu, als Deutung das er Fortfahren durfte. „Wenn deine Heimatstadt so zauberhaft war wie du sagst, warum bist du dann hier?“

Schweigen viel über sie alle, doch das mysteriöse Fröhliche lächeln verschwand nicht auf Nananis Gesicht wie sie annahm. „Manche zauberhafte Welten werden mit der Zeit Langweilig das du vom so genannten Normalen fasziniert bist.“

„Huh?“ kam es Verwirrt von ihnen beiden gleichzeitig, doch Nanani winkte ihnen zum abschied, ohne ein weiteres Wort zur Erklärung zu geben. Grace drehte sich zu Tomax um, ihre neue Bekanntschaft verschwand in der Simmenge des Festes.

„Was für ein seltsames Mädchen.“

„Vielleicht, sollten wir ihren Rat folgen? Die Alternative den morgigen Tag bei unseren Eltern zu verbringen sind jetzt keine so großen Aussichten.“

„Noch mehr Grundstücksbesichtigung? Nein Danke! Wir beide werden so was von diese Dame auf der anderen Seite der Insel besuchen!“

Sie übernachteten in einem Hotel auf der Hauptinsel, welches Ironischer, oder möglicherweise sogar absichtlicher-, weise viel besser aussah, als die Häuser der Einwohner. „Bye Ma, Tomax und ich gehen uns Häuser ansehen!“ „Was?!“ hörte sie noch Irritiert aus dem Hotelzimmer, ihr Freund kam grade aus dem seinen, perfekt.

„Super, willst du fahren?“

„Klar.“

Sie warf ihm, kaum das er Einwilligte den Autoschlüssel zu. Die Fahrt war recht schweigsam, außer Palmen, Sonne, Strand und Meer schien es nichts anderes auf dieser Insel zu geben. Selbst im Landesinneren nicht. Grace spähte die ganze Zeit über Aufmerksam aus dem Fenster. Nalani meinte auf der andere Seite der Insel, mittlerweile müssten sie dort sein, aber außer der Wildnis sah sie kein Grundstück mehr.

„Wir müssen die Zivilisation weit hinter uns gelassen haben.“

„Dieser Sim muss wohl wie dieser Einsiedler in Granite Falls sein.“

„Oder so wie du“, stichelte sie ihn mit einem lächeln. Tomax schmunzelte bei ihrer Bemerkung nur.
Plötzlich riss er keuchend die Augen auf, Grace schnappte erschrocken nach Luft bei der plötzlichen Bremsung.

„Was?! Was ist?!“

„Ich glaub ich hab da grade eine Holzhütte gesehen!“

„Du glaubst? Na dann lass uns nachsehen, ehe du Schreiend davon rennst, weil du Falsch gelegen hast.“ Sie kicherte über ihren eigenen Witz, der Boden unter ihnen wurde immer mehr fester, nicht dieser weiche Boden denn sie normalerweise gewöhnt waren. Tatsächlich tat sie vor ihnen eine kleine Holzhütte auf, verschiedene Kräuter waren in Pflanzenkübel eingepflanzt worden. Ein langer Steck führt vom Haus zum Wasser, wo am Ende ein Angelschild steckte. Die ruhige Idylle besaß etwas Unheimliches und zugleich Faszinierendes.

„Ja, es erinnert mich doch sehr an Granite Falls, nur die Hütte sieht…anders aus.“

„Hm.“ Sie formte ihre Hände zu trichtern, es gab nur einen Weg herauszufinden ob da wirklich jemand drinnen wohnte. „Hallo? Ist da jemand!?“

„Bist du Irre!?“ Tomax riss ihre Hände Angespannt runter. „Was wenn ein Sim da wohnt der uns gleich Gemein anmotzt!?“

Kaum sprach er die Worte aus, öffnete sich die Tür. Eine alte Dame trat heraus, mit grimmigem Blick musterte sie die beiden. „Wer seid Ihr Kinder? Was wollt ihr hier?“

Grace schnappte erschrocken nach Luft, sie erkannte diesen Sim. Das war dieselbe alte Frau von Gestern bei der ihre Mutter eine Vollbremsung hinlegen musste. „Kennen wir uns nicht?“ fragte Tomax Irritiert, die Seniorin musterte sie beiden erneut.

„Ihr tragt Kleidung welche nur an einem Ort verkauft werden und mir vertraut ist, aber ihr seid mir nicht Vertraut. Nein, wir Kennen uns nicht. Wer seid ihr?“

„Grace Anansi und das hier ist Tomax Collette.“

„Was wollt ihr? Seid ihr von hoch oben? Geschickt um mich in die Nachbarschaft zurück zu holen? Oder nur Reisende? Wenn es um die Liebe zur Natur geht kann ich euch an einige Einheimische weiterleiten-.“

„Nein, nein“, lachte sie nur, die arme Frau in ihrem kleinen Ratespiel unterbrechend. „Nalani Mahi’ai schickt uns her. Wir beide suchen Grundstücke die nicht der langweiligen Norm entsprechen sondern mehr…Magie in sich tragen, etwas Zauberhaftes. Sie meinte das Sie die richtige Stelle wären. Miss...ähh?“

Sie hielt inne, als sie realisierte das die Dame deren Kleidung doch äußerst von ihr und Tomax ähnelte, sich nicht Vorgestellt hatte. Sie musterte die beiden erneut, dieses mal mehr eindringlicher. Was war ihr Problem? Konnte es sein das sie ihre Outfits nicht mochten? Nein das konnte nicht sein, sie trug ja schließlich etwas Ähnliches. Die Frau hätte wohl längst über ihr Aussehen gespottet.

„Eleonore Botanica“, antwortete die Dame nach wenigen Minuten des Schweigens, sie deutete zu der offenen Tür. „Kommt erstmal rein. Wir trinken eine Tasse Tee und ihr erzählt mir von eurer Suche von Anfang an.“

Grace bewunderte zusammen mit ihren Begleiter die feinen ausgearbeiteten Möbel die unmöglich aus Sulani stammen konnten. Sie saßen an einen länglichen Tisch, mit feinen Stühlen welche sogar Polstar für den Hintern besaßen im Gegensatz zu jenen wie man sie hier auf den Inseln vorfand.

„Also, ihr sucht eine gute Nachbarschaft, mit guten Grundstücken.“, begann Eleonore, als Tomax der die Erklärung übernahm, endete. Sie stellte ihre Teetasse welche fein verziert war und äußerst Edel wirkte auf dem kleinen Unterteller ab. „Eine die einen gewissen Funke inne hat, möglichst eine die nicht der Norm entspricht.“

Eleonore starrte in ihren Tee, sie schien darüber anstrengend nachzudenken. Grace schlürfte verlegen die Flüssigkeit aus ihrer Tasse bis nichts mehr da war. Tomax begutachtete Interessiert die Pflanzen in den Töpfen draußen, sowie drinnen.

„Was sind das dort für Gewächse? Ich erkenne Äpfel, Salbei und Petersilie, aber die eine dort Kenne ich glaub ich noch nicht.“ Er deutete mit dem Daumen zu einer Stänglingen Pflanzen an dessen Ende einer einzelnen Blüte die Sonne Sulanis genoss.

Grace kannte sich zwar nicht so gut aus mit Pflanzen wie ihr Freund, nur musste sie in dieser Sache ihm zustimmen. So eine hatte auch sie nicht gesehen und sie war dank ihrer neuen Nachbarschaftssuche schon auf vielen Grundstücken mit Pflanzen gereist.

„Sie nennt sich Baldrianwurzel, diese Gewächse werden nur in-. In meiner Heimatstadt verkauft.“ Sie sprach die Wörter voller Bedauern, was auch immer geschehen sein musste schmerzte wohl immer noch.

„Sie vermissen ihre Heimat wohl sehr, was?“

„Ich ging, weil…nun ich musste es einfach. Sulani gibt mir Frieden, ihr jedoch sucht die Aufregung. Diese Nachbarschaft ist nicht das richtige für euch, ganz und gar nicht.“

„Wissen sie wo wir vielleicht suchen sollten?“

„Nein.“ Die Antwort kam wie eine Wasserpistole heraus geschossen, ein Feuer glomm in den Augen der Frau wie Grace es noch gesehen hatte. „Ihr solltet jetzt gehen es ist schon spät, ich kann euch beiden nicht helfen.“

„Aber-.“

„RAUS!“

Zögerlich traten sie beide aus dem Haus, Eleonore winkte ihnen nicht einmal zum Abschied, Grace sah verwundert zurück. Das war doch etwas seltsam gewesen, Anspannung kam nicht von irgendwoher. Wobei, doch bei Sturm oder einem gestressten Arbeitstag, nur nicht von einem normalen Gespräch.

„Grace?“ Tomax zupfte an ihrem Kleidungsstück in Schulterhöhe. „Wir sollten gehen, es wird wirklich langsam Dunkel. Wir sollten schnell zurück, ehe wir mit dem Auto noch gegen den nächsten Baum krachen bei der Rückfahrt.“

Sie konnte nicht umhin ihm Recht zu geben, Sulani bei Nacht konnte für unerfahrene Fahrer äußerst Teuer werden, weder sie noch Tomax waren die super Fahrer. Sie war Froh wenigstens von A nach B zu kommen, selbst im Schneckentempo.

„Also schön, aber wir werden hier her zurückkommen!“ Der Hobbygärtner schüttelte mit einem tiefen seufzer die Autotür. „Du bist unmöglich Grace. An Sims mit Beziehungen oder Karrieren verlierst du nach wenigen Wochen das Interesse, aber hier? Hier bist du Feuer und Flamme.“ Sie lächelte bei der Rückfahrt Still in sich hinein, morgen würden sie wiederkommen, das schwor sie sich.


Eleonore legte sich auf die Liege, ihre alten Knochen ausruhend und nicht zum ersten Mal Überlegte sie nicht doch einen Trank oder Zauber rauszukramen damit sie sich ihre Jugend wieder zurückholen konnte.

Die Botanikerin verdrängte den Gedanken schnell wieder, es war Verführerisch, doch das Junge Leben gehört nun einer Pflanze. Mit einem lächeln badete sie in der warmen Sonne von Sulani, einer der wenigen Dinge, welches sie in ihrem alten Leben nicht besaß und nun in vollen Zügen genoss.

Eleonore öffnete die Augen zu schmalen Schlitzen, sie wusste nicht wie viel Zeit vergangen war, nur eines wusste sie. Da war ein Plätschern gewesen welches nicht normal für den Seegang war. Seufzend richtete sie sich auf.

„Komm raus wer immer du auch bist.“

„Ich bin es nur!“ krächzte es vom Steg, wenige Sekunden später kletterte Nalani Mahi’ai die Leiter hoch, ihr dümmliches Fröhliches grinsen im Gesicht. „Und!? Wie war es?“

„Was?“ kam sie nur verwirrt zurück.

„Die beiden jungen Sim, sie waren Nicht-Okkult, ganz eindeutig. Hast du ihnen geholfen?“

„Nein“, gab sie barscher zurück, als sie wollte. Nalani riss die Augen auf und hielt ihre Hände nun erschrocken vor ihrem Mund.

„Du hast es nicht getan!? Warum?!“

„Sie suchen nur nach einem Grundstück mit einem gewissen Funken, nicht die Magie, ansonsten hätten sie nach Übernatürlichen Dingen gefragten. Das war es sicherlich was du dir dabei dachtest, oder Nalani?“

Die junge Frau sah Beschämend zu Boden, nun an ihrem Zeigefinger kauend. „Ja.“

Wusste sie es doch. Sie hatte es gleich gemerkt, als dieses Mädchen ihre Geschichte erzählte. Es gab keinen Grund die Weisen zu Kontaktieren, auch wenn diese Sims Kleidung aus Glimmerbrook trugen. Es geschah hin und wieder das Nicht-Zauberer im Internet über Seiten stolperten die von Hexen oder Zauberer betrieben wurden, welche nicht wissen konnten das ein Nicht-Zauberer ihre Ware, fast immer Kleiddungsstücke, alternativ Pflanzen, verkauften. Oder sie kriegten sie von Väterchen Frost, der Mann mit dem Rauschebart besaß offenbar ein gewisses etwas um zu erkennen wer dessen Würdig war oder nicht.

„Tu das nie wieder, nur wenn du dir wirklich sicher bist das ein Sim ein Zauberer werden will. Ansonsten behellige mich nicht mit Leuten die nur nach Grundstücken suchen.“  Die junge Frau nickte mit einem verlegenen Lächeln. Sie wussten beide das es nur für kurze Zeit anhalten würde, kurz im Standart von Sim die Wege fanden ihr Alter unnatürlich zu verlängern.

„Ich werde es mir merken, So langsam sollte ich los gehen, ansonsten vermissen mich noch Leila und Makoa.“

„Du hast dich von deinen Freunden entfernt!? Törichtes Kind! Hab ich dir nicht tausend mal gesagt das du das nicht tun sollst!?“

„Hey, sie wissen was ich bin und sie Akzeptieren es. Es würde dir nicht schaden auch Freunde in Sulani zu finden, Eleonore. Die Inseln wirken wahre wunder wenn man es nur möchte.“

„Ich möchte nicht, hier hab ich meinen Frieden gefunden. Hinfort mit dir, Kind. Bevor deine Freunde noch nach dir suchen“, sagte sie, etwas schroffer, als beabsichtigt. Eleonore schätzte Nalanis Aufrichtigkeit und Versuch sich mit ihr Anzufreunden, nur besaß sie schon Freunde. In einer anderen Welt….vor so langer Zeit.


Tomax prüfte am übernächsten Morgen ob er auch wirklich alles hatte. Der gestrige Tag war zu stressig für sie gewesen, als das einer der beiden noch den Nerv besäße am Abend auf die andere Seite der Insel zu fahren.

Er trat aus seinem Hotelzimmer, nicht unweit hörte man schon wie seine Nachbarin mit ihrer Mutter laut Argumentierte. Soweit er sich Erinnern konnte, fand Miss Anansis das Verhalten ihrer Tochter nicht immer Okay.

Ihre Sprunghaftes Merkmal erschwerte es ihr in einer Karriere hochzuklettern, oder überhaupt bei einfachen Dingen das Interesse bei zu behalten. Ihre Spielerische Art war es was Miss Anansi wohl oft zur Weißglut brachte, da sie fand das Grace viele Sachen nicht Ernst nahm. Tomax stoppte bei der halb offenen Tür, strafte sich und klopfte dagegen.

„Bist du fertig Grace?“ Ihre Mutter sah zwischen ihnen beiden Verwundert hin und her, nicht gut. Grace hatte ihr anscheinend nicht Bescheid gegeben wohin sie gehen wollten.

„Fertig? Fertig für was?“

„Rausgehen, das hier ist Sulani, Ma. Da verbringt man nicht den ganzen Tag an der Bar des Hotels und trink einen Saft nach dem anderen!“ schnaufte Grace gehässig, schnappte sich den Autoschlüssel von dem Beistelltisch und stampfte mit solch einen Zorn an ihm vorbei das er sich Wünschte ihr nicht folgen zu müssen.

Doch sie war eine gute Freundin, Freundschaft bedeutete viel in ihrer Welt, weswegen er sie niemals im Stich lassen würde. Tomax saß wenige Minuten später auf dem Beifahrersitz, immer wieder zu seiner Nachbarin schauend die heute an ganz schönes tempo drauflegte.

„Sicher das du mich nicht ans Steuer lassen willst?“

„Nein“, kam es wie ein Vorschlaghammer zurück, Tomax zuckte unter dieser Endgültigkeit zusammen. Nicht das er gleich noch im Meer landete, wobei es bei ihrem Fahrstiel sowieso früher oder später passieren würde.

„Ich kann es nicht fassen“, schnaufte Grace, ihre Finger schlossen sich härter um das Lenkrad, so Stark das sie beinahe den Eindruck vermitteln wollte das sie es mit bloßen Händen zerbrechen könnte. „Kaum geht man alleine auf Wohnungssuche, schon bemuttert sie mich schon wieder! Kannst du dir das Vorstellen Tomax!? Ich bin kein Kind mehr!“

„Das sieht wohl deine Mutter anders, zumindest vom Verhalten.“

„Verhalten? Pff. Sie weiß doch bloß nicht was das Wort Spaß bedeutet. Wenn sie nur ein bisschen Entspannter sein könnte, aber das wird wohl ein Traum für die Ewigkeit bleiben.“

„Grace.“

„Und was macht Papa!? Er knickt ein und gibt ihr Recht! Mimimi, du verbaust dir durch deine Spinnereien noch die ganze Zukunft, gedankt sei der Wächter das du überhaupt einen so guten Freund wie Tomax hast.“

„Grace!“

„Wenn sie beide mir nur mal zu Hören würden-.“

„GRACE! VORSICHT!“

In seinen ganzen Leben besaß er noch nie soviel Angst wie jetzt, Grace hatte durch ihre Starke Emotion nicht auf die Straße geachtet, alles verlief schnell. Sie riss das Steuerrum, das Auto schlingerte, Blätter, Gebüsche, dann kam der Wagen mit einem gewaltigen Ruck dampfend zum stehen. Keuchend und nach Luft japsend, tasteten seine Finger zittrig nach dem Gurt, zurrend fuhr dieser zurück. Tomax kroch mehr, als das er aus dem Wagen ausstieg.

„Grace?“ fragte er Benommen vom dem Unfall. „Grace? Bist du in Ordnung?“

„Ja“, kam es ebenso Schwach und Benommen von der anderen Seite. Seine Nachbarin kam zum Vorschein, sich mit Schmerzverzerrten Gesicht den Kopf haltend. „Aua, ich hab mir den Kopf gestoßen. Wo sind wir?“

Der dichte Dschungel kreiste sie ein, alles was er sehen konnte war das dichte Blätterwerk, gepaart mit den tropischen Pflanzen. Nein, das stimmte nicht ganz. Für einen Moment war zwischen dem dichten Blätterwerk etwas Hölzernes wie ein Brett zu sehen. Er gab ein kleines Stoßgebet zum Wächter das es das war, was er glaubte.

„Ich glaub wir sind an unserem Ziel“, sagte er mit leiser Stimme, grade noch für seine Nachbarin hörbar. Sie schlugen sich durch das Dickicht bis zum Küstenhaus der alten Frau mit der Glaskugel. Kein Laut drang aus der Hütte, nicht die eines Spatens, oder einem Fernseher, oder sonst irgendetwas Ähnliches. Grace spähte durch das Fenster, während er sich auf der kleinen Terrasse am Wasser umsah.

„Forder- und Hintertür sind verschlossen, dafür hängen noch viele Dinge der Außenaktivität hier hinten rum, wo sind Sie Frau Botanica?“ murmelte er leise zu sich, eine kleine Gewohnheit die er sich Angeignet hatte beim Sprechen mit dem Pflanzen.

Er sah auf dem Meer hinaus, dessen Wasser im Sonnenlicht glitzerte, ein wunderschöner Ausblick. Ja, er konnte sich gut Vorstellen so wie die alte Dame hier zu Leben, nur nicht soweit draußen und auch gar nicht in Sulani. Vielleicht irgendwo in der nähe eines Fischerdorfes, oder eine kleine Siedlung im Wald. Letzteres war äußerst Schmackhaft für ihn, er liebe die Natur, mehr noch, als das Meer. „Hm?“

Tomax spähte ins Wasser, für einen kurzen Augenblick dachte er etwas gesehen zu haben. War die alte Seniorin Tauchen gegangen? Es konnte sein, er sah kein Kanu oder einer dieser Wasserdüser auf dem Grundstück. Tomax kniete sich neugierig runter, seine ganze Konzentration auf den seltsamen Schatten auf der Wasseroberfläche gerichtet.

Ihm entfuhr ein überraschtes Keuchen, als ein Kopf langsam aus dem Wasser empor stieg. Der Liebliche Gesang von der Frau hallte in seinen Ohren wieder. Wer auch immer sie war, sie war ein wunderschöner Sim. Ihre Schwarzen Haare waren zu einem langen Zopf zusammengebunden, die Haut so Blass wie der Schimmer des Mondes, tiefschwarze Augen von dem er zuerst glaubte keine Pupillen erkennen zu können sahen ihn durchdringend an. Er konnte sich diesem Blick nicht entziehen, ihr Trällerndes Lied war wie Magie die ihn Anzog.

Langsam begann er sich in seine Badeklamotten umzuziehen, ohne zu merken sprang er auch schon ins Wasser. Die Dame lächelte ihn an, kalte Finger glitten über seine Wange, Tomax wusste nicht warum er so fühlte wie er jetzt fühlte, nur das er Glücklich war.

Die Unbekannte packte ihn an beiden Schultern und entblößte mit einem breiten Grinsen messerscharfe Zähne wie die eines Haifisches. Noch ehe er reagieren konnte wurde er von ihr ins Wasser gezogen, in der Ferne hörte er noch Graces kreischen wie sie seinen Namen rief. Er kämpfte gegen den Griff an, doch je Zeit verging, desto mehr fühlte er wie ihm die Kraft entzogen wurde. Er wurde Müde, er wurde Hungrig, seine innere Energie wurde ihm von dieser Frau ausgesogen wie bei einem Schwamm in einer Saftpfütze.

Tomax merkte wie ihm langsam die Luft ausging, Wasser füllte seine Lungen, er besaß nicht die Zeit um über das plötzlich aufkommende Lila Licht welches ihn nun umgab nachzudenken, sein Leben begann schon vor sein inneren Auge wie ein Film zu ziehen. Er keuchte, hustete Wasser aus, als die frische Seeluft seinen Körper wieder füllte. Hustet kam er auf dem Boden auf, sah auf und sah Eleonore Botanika mit einem seltsamen Stab aus Holz in der Hand.

„Hinfort Kalamainu'u Iona, dieser Sim steht unter meinem Schutz!“

Die Frau, bei der er nun Schuppen sehen konnte, fauchte und verschwand in den tiefen des Meeres. Zum nachdenken was das für eine seltsame Kreatur war, blieb ihm nicht.

„Tomax! Tomax alles in Ordnung?“ Er sah zu Grace welches neben ihm auf die Knie niederging, die Arme seiner Nachbarin schlangen sich um seinen Hals, dankbar tätschelte er sie.

„Ja. Ja, dank….ihr…“ Sie beiden sahen zur Seniorin, welche Ernst ihr komisches Objekt in ihre Ärmel wegsteckte. „Heiliger Wächter, ich fass es nicht, Sie sind eine Zauberin!“ rief Grace vollkommen aus dem Häuschen.

„Können sie es uns beibringen!?“ fragte er schwach, kaum das seine Freundin ihre Frage gestellt hatte. Die Zauberin musterte sie eindringlich, über mehr konnte Tomax nicht mehr erkennen, seine Erschöpfung machte sie nun kenntlich bemerkbar und viel Ohnmächtig zu Seite.


Grace schrie entsetzt über den plötzlichen Fall ihres Nachbars auf, Eleonore eilte schnell zum Ohnmächtigen Hobbygärtner. „Was ist mit ihm? Geht es ihm gut?! Es kommt doch nicht der Sensenmann?“

Ihre Befürchtungen bohrten sich wie ein Regenguss in ihrem Herzen. Dieses komische Wesen musste ihm sämtliche Energie seiner Bedürfnisse ausgesaugt haben. Eleonore schien sich nach ihrer Untersuchung zu Entspannen.

„Keine Sorge, er schläft nur. Hilf mir deinen Freund in meine Hütte zu tragen, sein Rücken wird wohl mein Gästebett mehr Schätzen, der Boden kann doch recht Hart sein.“

Grace saß auf der Bettkante, sie hatte sich seid sie ihren Ohnmächtigen Freund reingetragen hatten nicht von der Stelle gerührt. Eleonore war in einem der hinteren Räume verschwunden, ein seltsamer Geruch, gemischt mit blubbernden Geräuschen wie brodelndes Wasser war zu hören. Was machte die Zauberin? Doch nicht etwa Alchemie wie man es so oft in den Fantasie Geschichten las.

Ein Stöhnen lies sie aus ihren Gedanken aufschrecken, Tomax öffnete immer noch Müde die Augen. „Wo bin ich?“

„In Eleonores Hütte, du warst so Erschöpft das du vornüber gekippt bist.“

„Oh.“

Grace nahm seine Hand, die er schwach drückte. Jedes Wort ihres guten Freundes war mit einer Erschöpften Müden Stimme gesprochen wie sie es noch nie erlebt hatte. „Was…war das für ein Ding?“

„Keine Ahnung, Tomax. Es sah aus wie ein Sim, nur Fischiger.“

„Eine Meerjungfrau“, klang Eleonores Stimme, die Zauberin kam mit einer Blauen Flasche in ihrer Hand in das Gästezimmer. Grace beäugte das Getränk. Auf der Flasche klebte ein Etikett auf dem: Bedürfnistrank, stand. Seltsame kleine blaue Wölkchen stiegen aus dem Flaschenhals heraus auf, welche bei genauerem hinsehen sogar ein kleines Zeichen formte.

„Was ist das?“

„Ein Trank der Alchemie. Es wird deinem Freund helfen.“

Grace half Tomax sich aufrichten der es, kaum das die Seniorin endete, damit selbst versuchte. „Hier, alles austrinken.“ Tomax nahm die Flasche, besorgt beobachtete sie wie der Inhalt hörbar seine Kehle runterrieselte.

„Mn, schmeckt nach Apfelsaft“, kommentierte er Glücklich, worauf sie ihm gegen die Schulter knuffte.

„Du wärst beinahe zur Urne geworden und alles was dich interessiert ist der Geschmack von diesem Trank!?“

„Es war jetzt nicht meine Absicht beinahe im Wasser draufzugehen, besonders nicht von einer Meerjungfrau.“ Grace seufzte erleichtert, ihr Ärger verflog rasch wieder. Sie Sorgte sich nur um ihn, sie war ja nicht wirklich Sauer auf ihren guten Freund. „Aber ich meine die Frage ernst: Können Sie es uns beibringen Miss Botanica? Magie? Wie man sie Anwendet?“

„Oh ja! Kommen sie von diesem Ort wo auch ihre seltsamen Pflanzen angebaut werden?!“

Eleonore hob abwehrend überrascht die Hände. „Woha! Immer mit der Ruhe ihr beiden, ich kann euch zur Zauberer machen, nur-…“

Nur? Nur gepaart mit zögern hieß immer nichts gutes, Nervös begann sie auf ihrer Unterlippen zu kauen. „Nur was?“

„Es gibt Bedingungen, Nicht-Zauberer die eine von uns werden, lassen ihr gesamtes Leben zurück, einschließlich der Eltern, wenn vorhanden.“ Das bereitete ihr also Kopfzerbrechen, natürlich die meisten wollten es wohl Lernen, nur Konnten es nicht da sie noch Bindungen an ihre normale Welt hielt.

„Davon abgesehen“, begann die Alte, welche die Leere Flasche in tausend kleine Sterne verschwinden lies. „Ist dies nicht meine Entscheidung, mein Heimatort, wird von den Drei Weisen beherrscht, jeder neue Lehrling wird zu ihnen gebracht, sie Entscheiden ob ihr würdig seid, oder nicht. Sulani ist äußerst weit weg von Glimmerbrook wo das Portal zum Reich der Magie steht. Ich muss mich da zuerst mit ihnen beraten, es tut mir Leid, aber es könnte dauern. Es ist noch nicht einmal in Stein gemeißelt ob man es euch genehmigt, oder nicht.“

„Und wenn man es uns nicht Genehmigt?“ fragte Tomax der den Kopf senkte.

„Dann wird man euch die Erinnerungen Löschen. Unsere Welt muss Geheim bleiben, so sind die Regeln.“ Grace Herz wurde schwer bei dem Gedanken das sie vielleicht nicht würdig war. Es waren nur kurze Dinge die sie von der Zauberin sah und trotzdem schafften es diese kleinen Dinge sie vollkommen zu Faszinieren. Sie wollte auch Tränke brauen können die alle Bedürfnisse erfüllte, Sims mit Magie durch die Luft schweben lassen und weiß der Wächter was nicht noch alles.

„Ich verstehe“, sagte sie, Tomax nickte dem Stumm zu.

„Wartet auf mich, oder einen der Weisen, sie oder ich werden mit euch beiden Kontakt aufnehmen. Jetzt solltet ihr rasch zurück, es war doch äußerst Aufregend.“

Grace schlürfte Gedanken verloren zur Tür, gefolgt von Tomax, sie blieben beide stehen, als sie Eleonores Stimme von hinten hörte. „Ach und noch etwas, die Welt der Magie ist nicht nur ein wunderbarer, sondern auch gefährlicher Ort, ihr durftet es eben grade Erleben. Also denkt gut drüber nach und sollte euch auch nur ein Piep über das alles hier herausrutschen sind wir für Höher gelegene Maßnahmen gezwungen.“

Sie nickte, mit “Wir“ meinte die Alte vermutlich sie und die restlichen Zauberer diesen so genannten Drei Weisen. „Moment, wir können nicht gehen“, sagte Tomax, die Alte erschien nun im Flur.

„Warum nicht?“

„Unser Auto liegt irgendwo im Dschungel, wir haben auf dem Weg hier her einen kleinen Unfall gebaut.“

„Oh wenn das so ist, kein Problem! Ich Repariere es euch beiden.“

Sie fanden ihren Leihwagen vor wie sie ihn zurückgelassen hatten. Erneut sah sie wie Eleonore ihre Stab, vermutlich einen Zauberstab so wie das Ding aussah, aus ihrem Ärmel zog, den sie auf das Gefährt richtete. „Reparatur!“

Grace viel Fasziniert und erstaunt zugleich die Kinnlade runter. „Woha!“

„Ich will das auch können“, sagte Tomax nicht minder Beeindruckt, Eleonore lachte amüsiert.

„Jeder Nicht-Zauberer will das. Aber wie ich bereits sagte…“ Sie schnipste und der Wagen stand auf der Staubigen Straße, als ob nie irgendetwas passiert wäre. „…dürft ihr nicht drüber Sprechen.“

„Versprochen“, sagte sie grinsend. Sie würde ihr Versprechen halten, komme was wolle.

„Dann ist es Zeit Abschied zu nehmen, vorerst“, sagte die alte Hexe, einladend streckte sie die Hand aus welche Grace Dankbar annahm. Ein Schock von Elektrizität durchfuhr ihren Körper, keuchend starrte sie die Alte an welche sie nur Schelmisch anlächelte. „Tut mir Leid, ich konnte es mir nicht verkneifen.“

„Kann…kann ich es auch lernen?“

„Wenn ihr beide Zauberer werdet: Ja. Wollen wir uns auch zum Abschied die Hände schütteln, junger Mann?“

„Passe“, murrte Tomax, das blitzen in seinen Augen zeigte deutlich das auch er diesen Zauber lernen wollte.

„Auf Wiedersehen Miss Botanica“ sagte sie aufgeregt, ihr Begleiter winkte nur. Sie kamen mitten in der Nacht zurück in ihrem Hotel in der Stadt Ohan'ali an. Ihre Eltern stürzten sich beinahe auf sie, wie Raubtiere, doch alle ihr Frage beantwortete sie nur Ausweichend. Grace lag wach in ihrem Bett, auch wenn sie Angst um Tomax hatte, war es dennoch gleichzeitig so Aufregend. Meerjungfrauen, Zauberinnen, eine ganze Welt von Hexen! Sie legte sich auf die Seite und träumte diese Nacht von Okkulten Sims.
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