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Erzwungenes Glück

GeschichteLiebesgeschichte / P18 / Het
Hermine Granger Severus Snape
09.12.2020
05.05.2021
42
49.297
63
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
04.04.2021 1.319
 
Ich hoffe, es geht euch gut, habt einen schönen Start in die neue Woche!! Ich wünsche euch noch ein restliches schönes Osterfest :)

Nachdem Severus Hermine ihr Kleid ausgezogen und sie vorfreudig ins Schlafzimmer geschoben hatte, machte er sich hungrig über ihren Körper her. Hermine schien es so, als seien seine Hände und Lippen überall, sie seufzte wohlig unter seinen Berührungen auf. Aufgeregt auf das, was folgen würde, schob sie ihm das Jackett über die Schultern und machte sich daran die Knöpfe seines Hemdes zu öffnen, mittlerweile waren ihre Finger darin schon geübt. Nachdem sie ihm auch dieses Kleidungsstück von den Schultern schieben konnte fuhr sie sanft über seinen Oberkörper und seine vielen Narben. Severus seufzte bei dem Gefühl dunkel auf und schob seine Frau auf das gemeinsame Bett. Die Lust sprudelte förmlich aus ihm heraus und er war sich sicher, würde er dieser nicht sofort nachgehen, würde er platzen. Hastig entfernte er auch das letzte störende Kleidungsstück von Hermines unterer Körperhälfte und küsste sie leidenschaftlich, als er in sie eindrang. Beiden entwich ein lautes Stöhnen, das vom Mund des jeweils anderen aufgenommen wurde. Halt suchend platzierte er eine Hand an ihrer Hüfte, um seine Bewegungen besser koordinieren zu können und verschränkte seine andere Hand mit Hermines, die er danach sanft aber bestimmt hinter ihr in die Bettlaken drückte. Ihre andere freie Hand wanderte zu seinem Kopf und streichelte durch sein Haar, während er sich nun ihrer Brust widmete. Hermine glaubte vor Lust zu vergehen. Sie bewegte ihm ihre Hüfte entgegen und intensivierte durch diese Bewegung für beide das Vergnügen. Immer wieder wurde der Raum durch genießerische Geräusche erfüllt. Nach einiger Zeit fühlte Severus, wie Hermine sich um ihn zusammenzog, die neue Enge auch ihn zu seinem Höhepunkt bringend. Schwer atmend zog Severus sich aus ihr zurück und ließ sich neben ihr ins Bett fallen. Mit ebenso schwerem Atem legte Hermine ihren Kopf an seiner Halsbeuge ab und strich mit ihren Fingerspitzen über seinen Brustkorb, drückte hier und da kleine Küsse auf seine Haut. Liebevoll streichelte Severus ebenfalls über Hermines Haut, bescherte ihr damit, wie so oft, eine Gänsehaut. In angenehmer Stille lagen sie eine Weile aneinander gekuschelt. Severus war schon fast in den Schlaf gedriftet, als er spürte, wie Hermine sich aus seinem Griff befreite und aufstand. Sie hörte daraufhin ein Knurren von ihm, was ihr sein Missfallen an dieser Bewegung signalisierte. Sie lachte leicht und ging ins Bad, reinigte sich und begann einige Produkte zusammenzusuchen, die sie vor ihrem Aufbruch nach Australien nicht mehr benötigen würde. Damit und einem Shirt von Severus, das sie sich zum Schlafen übergezogen hatte, ging sie zurück ins Schlafzimmer. Sie kramte ihre Tasche aus dem Schrank und platzierte die Produkte bereits darin. Danach stellte sie die Tasche aufs Bett, wodurch Severus, der dem Schlaf schon wieder nahe war, endgültig geweckt wurde. Er beobachtete kurz, wie sie wieder auf den Schrank zuging und davor stehenblieb, offenbar überlegend, welche Sachen sie am besten mit nach Australien nehmen würde.
„Du willst jetzt deine Tasche packen?“, fragte Severus überrascht und hielt sich die Hand vor den Mund, sein Gähnen versteckend.
„Ja das will ich, schließlich wollen wir morgen früh los.“, erklärte Hermine und warf ihm einen ermahnenden Blick zu.
„Du brauchst mich gar nicht so anschauen, ich werde heute sicher nicht mehr aufstehen.“, erwiderte er und verschränkte demonstrativ grinsend seine Arme hinter seinem Kopf.
„Dann musst du morgen halt früher aufstehen. Ich kann ja auch nichts dafür, wenn du dich eben zu sehr verausgabt hast, alter Mann.“, erwiderte sie sein Grinsen, sie wusste genau wie sie ihn auf die richtige Weise provozieren konnte.
„Alter Mann? Das hat sich eben aber noch ganz anders angehört.“, schoss er zurück.
„Vielleicht solltest du deine Ohren mal überprüfen lassen. Weißt du, ich habe gelesen, dass mit dem Alter das Hören immer schle-“ Hermine wurde von Severus unterbrochen, der nun doch aufgestanden war. Nicht aber um seine Tasche zu packen, nein, sondern um seine Frau so lange zu kitzeln, bis sie sich windend auf dem Boden wiederfand.
„Bitte Severus, ich nehme alles zurück! Bitte!“, flehte sie lachend, ihr kamen schon die Tränen. Voller Genugtuung hörte er auf sie zu quälen und zog sie an ihren Händen wieder auf die Beine, hob aber warnend seinen Zeigefinger.
„Zweifele nie wieder an meinen Ohren.“, ermahnte er sie und konnte ein Grinsen nur mit Mühe unterdrücken.
„Ja wohl, Herr Direktor.“, erwiderte Hermine mindestens genauso ernst, bevor sie in Gelächter ausbrach, in das auch Severus kurz einstimmte. Sie konnte ihn wenig später doch noch dazu überreden, seine Tasche zu packen. Murrend hörte er sich von Hermine Vorträge darüber an, was sie über das australische Wetter gelesen hatte und dass er am besten kurze Kleidung einpacken sollte. Als er dabei war, die richtigen Klamotten herauszusuchen, stellte er sich plötzlich eine Frage. Er verharrte kurz, versuchte selbst auf die entsprechende Antwort zu kommen, entschied sich aber letztendlich, Hermine einfach zu fragen.
„Willst du, dass ich dich mit deinen Eltern allein lasse? Ich meine, soll ich zurück nach Hogwarts reisen, wenn wir die Erinnerungen zurückgeholt haben?“ Hermine schaute ihn überrascht an.
„Natürlich nicht, Severus, du bleibst. Es sei denn du möchtest danach zurück nach Hogwarts.“, antwortete sie auf seine Frage. Severus blieb ruhig, schien darüber nachzudenken.
„Ich bin mir unsicher. Ich möchte euren Familienfrieden nicht stören, ihr werdet euch bestimmt einiges zu erzählen haben.“, überlegte er laut.
„Familienfrieden? Du bist auch meine Familie, Severus. Ich hätte dich gern dabei.“, erwiderte Hermine und ging langsam auf ihn zu, um ihre Hände mit seinen zu verschränken. Unsicher schaute er in ihre Augen. Diese braunen Augen, in denen er sich immer wieder verlieren konnte.
„Hast du Angst vor ihrer Reaktion? Sie werden dich mögen, Sev.“, analysierte Hermine seinen Blick und lag mit ihrer Vermutung offenbar richtig.
„Natürlich ist es mir wichtig, dass sie nicht direkt vor Schreck umkippen, wenn sie mich sehen. Schließlich sind sie deine Eltern und wir werden uns sicher noch öfter über den Weg laufen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie es einfach so akzeptieren würden, wenn du mit deinem doppelt so alten, nicht grade sehr einladend aussehenden Professor dort erscheinst und verkündest, dass wir verheiratet sind.“, beendete er seine von Selbstzweifeln geplagte kleine Rede und sah sie an.
„Sev, meine Eltern sind aufgeschlossene tolerante Menschen. Auch wenn sie im ersten Moment überrascht sein werden, werden sie dir eine Chance geben. Vor allem wenn ich ihnen vorschwärme, wie glücklich du mich machst. Außerdem, wie du bereits sagtest, werdet ihr euch noch öfter über den Weg laufen und ich kann dich nicht vor ihnen verschweigen, selbst wenn ich es wollen würde. Ich werde in absehbarer Zeit schwanger sein, irgendwann werde ich aussehen wie eine Murmel. Ihr Enkelkind kann ich auch schlecht vor ihnen verstecken.“, grinste Hermine ihn an. Severus atmete tief ein, schloss dabei die Augen und dachte über ihre Worte nach.
„Du hast ja recht. Ich will nur nicht, dass wegen mir etwas zwischen dir und deinen Eltern steht.“, seufzte Severus.
„Das wird nicht passieren. Ich glaube wirklich, dass sie dich mögen werden.“ Severus nickte und küsste Hermine. Wenig später hatten sie gemeinsam die passende Kleidung für Severus herausgesucht und lagen wieder im Bett. Severus streichelte durch Hermines Haar, sie hatte ihren Kopf wieder auf seiner Brust abgelegt und einen Arm über seinen Oberkörper gelegt. Hermine war kurz davor einzuschlafen, Severus jedoch war hellwach. Er dachte über die gesamte Situation, über sein Leben nach.
„Hermine?“, flüsterte er leise, er war sich nicht sicher, ob sie schon schlief. Sie erwiderte ein leises „ja“ und hob ihren Blick leicht nach oben, so weit wie die Müdigkeit es ihr erlaubte.
„Ich freue mich schon darauf, wenn du aussiehst wie eine Murmel.“, gestand Severus ebenso leise und sah Hermine erst nach seinem Geständnis in die Augen. Er sah ihre müden Augen strahlen.
„Ich freue mich auch darauf, Sev.“, erwiderte sie und lehnte sich zu ihm nach oben, um ihn zu küssen. Es war ein sanfter, liebevoller Kuss. Wenig später waren beide eingeschlafen.
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