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Erzwungenes Glück

GeschichteLiebesgeschichte / P18 / Het
Hermine Granger Severus Snape
09.12.2020
13.06.2021
44
51.906
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31.03.2021 1.012
 
Hermine begann zu grinsen, als ein mürrischer, aber sehr gut aussehender Severus das Wohnzimmer betrat. Sie wusste, sie hatte alles richtig gemacht, indem sie ihn zu diesem Outfit überredet hatte. Sie stand auf und ging auf ihn zu.
„Du siehst so gut aus.“, schwärmte sie und begutachtete ihn von oben bis unten.
„Dieses Kompliment kann ich nur zurückgeben, meine Schöne.“, erwiderte er und setzte ihr einen kurzen Kuss auf die Lippen, bevor er ihre Hand nahm und sie aus der Wohnung zog. Hand in Hand liefen sie durch die Gänge Hogwarts‘, bis sie schließlich vor der großen Halle standen. Als die beiden diese betraten waren bereits einige Schüler und Lehrkräfte anwesend, von allen wurden sie mit geweiteten Augen angestarrt. Hermine schmunzelte in sich hinein, sie wusste, dass es an Severus‘ Kleidung lag, niemand war dieses Auftreten von ihm gewohnt. Sie fand, dass er wahnsinnig attraktiv aussah und war stolz, seine Hand zu halten und an seiner Seite zu sein. Obwohl es ihr immer noch etwas unangenehm war am Lehrertisch zu sitzen, verschwand ihr ehrliches Lächeln nie von ihren Lippen. Ihre Eltern, Severus, die gesamte Situation war für sie perfekt. Es gab nichts mehr, wovor sie sich fürchten musste und sie konnte entspannt und voller Vorfreude in ihr neues Leben mit Severus starten.
Severus spürte sämtliche Augen auf sich und Hermine, der Weg zum Lehrertisch kam ihm noch nie so lang vor. Als die beiden endlich dort angekommen waren, schob Severus für Hermine den Stuhl zurecht und setzte sich anschließend an ihre Seite.
„Du siehst gut aus, Severus.“, stellte Minerva fest, in dieser Kleidung hatte sie ihn noch nie gesehen.
„Da bin ich ganz ihrer Meinung, Professor.“, fügte Hermine hinzu.
„Meine Frau überredet mich immer zu den schönsten Dingen.“, stellte Severus sachlich fest, schaute dabei auf seinen Teller und konnte ein Grinsen nicht verkneifen.
„Sev!“, ermahnte Hermine ihn lachend und boxte ihm leicht gegen die Schulter.
„Ist doch so.“, erwiderte Severus und drückte Hermine einen kurzen Kuss auf die Wange, woraufhin sie ihre Hand auf die seine legte. Er brauchte seine Kollegin nicht anschauen, um zu wissen, was sie dachte. Severus genoss die Zuneigung und Aufmerksamkeit, die Hermine ihm in der Öffentlichkeit zeigte. Es war ihr nicht peinlich, sich mit ihm zu zeigen, sein Herz füllte sich wieder einmal mit Stolz und Freude.
Nachdem Severus sich dazu durchgerungen hatte, ein paar Worte an seine Schüler und Kollegen zu richten, begann das Essen und es wurde fleißig durcheinander gesprochen und erzählt. Die große Halle war durchflutet von sanftem Kerzenlicht und festlich geschmückt. Hermine nahm sich einen kurzen Augenblick, in dem sie alles auf sich wirken ließ. Ja, sie war glücklich.
„Alles in Ordnung, Liebling?“, fragte Severus leise, drehte sich leicht zu ihr und legte seine Hand auf ihr Bein. Hermine wurde durch die Berührung aus ihren Gedanken gerissen und lächelte Severus an.
„Ja Sev, alles in Ordnung.“, lächelte sie ihn aufrichtig an und legte ihre Hand auf die seine. Severus schaute sie immer noch leicht besorgt an.
„Schau doch nicht so. Ich habe nur gerade darüber nachgedacht, wie froh ich bin, hier zu sein. Bei dir.“ Danach lehnte sie sich zu ihm, um sich einen kurzen sanften Kuss abzuholen.
„Ich bin auch froh, dass wir zusammen sind.“, flüsterte Severus gegen ihre Lippen, unwillkürlich lächelte er. Hermine schaute ihm in die Augen und streichelte liebevoll über seine Wange, drückte ihm noch einen kurzen Kuss auf und widmete sich dann voll und ganz dem leckeren Essen vor ihr. Nachdem alle Mägen bis zum Stopfen gefüllt waren, herrschte weiterhin eine entspannte Atmosphäre, jeder unterhielt sich mit jedem. Niemand saß mehr auf seinem Platz, alle Gäste hatten sich im Raum verteilt. Nachdem Hermine ihr Gespräch über Musik mit Professor Flitwick beendet hatte, sah sie zu Severus und bemerkte, dass er sie bereits ansah. Sie ging lächelnd zu ihm herüber und lehnte sich an seine Seite, er legte einen Arm um ihre Hüfte und drückte ihr einen Kuss auf den Scheitel.
„Wie lange bleiben wir eigentlich in Australien?“, fragte Hermine und schaute zu Severus hoch.
„Solange wie du möchtest, aber wir haben Anfang Januar den nächsten Kontrolltermin im Ministerium. Bis dahin müssen wir zurück sein.“, erwiderte Severus, woraufhin Hermine nickte.
„Ihr wollt verreisen?“, klinkte sich Professor Sprout in das Gespräch ein, die mit Professor McGonagall zu den beiden herüberkam.
„Ja, wir werden morgen nach Australien reisen.“, erwiderte Hermine freundlich und schon allein bei dem Gedanken daran breitete sich wieder ein weites Grinsen über ihren Lippen aus. Sie konnte und wollte es einfach nicht unterdrücken. Severus musste bei dem Anblick ebenfalls lächeln.
„Ihr scheint euch ja schon sehr zu freuen.“, sagte Minerva und konnte nicht verhindern zu bemerken, dass die beiden eigentlich ein schönes Paar abgaben, sie schienen sich gut zu verstehen.
„Das tun wir.“, erwiderte Severus. So ging der Abend voran, bis sich Stück für Stück alle verabschiedeten, so auch Severus und Hermine. Hand in Hand liefen sie zurück in den Kerker und schlossen zufrieden die Tür hinter sich. Hermine war ins Badezimmer gegangen, stellte sich vor den Spiegel und begann vorsichtig die Ohrringe und die Kette abzulegen und so hinzulegen, dass kein Teil verloren gehen konnte. Severus lehnte im Türrahmen und schaute ihr dabei zu, wie liebevoll sie mit seinen Geschenken umging und es machte ihm wiedermal bewusst, dass sie es allemal wert war. Als Hermine begann ihr leichtes Makeup zu entfernen, stellte Severus sich hinter sie und legte seine Arme von hinten um sie.
„Du bist so wunderschön.“, murmelte er, während er seine Nase in ihren Haaren vergrub und ihren Hinterkopf küsste. Hermine lächelte in sich hinein.
„Du bist auch wunderschön, Sev.“, erwiderte sie ehrlich und betrachtete ihr Spiegelbild.
„Findest du wirklich?“, fragte er und streichelte über ihre Seiten. Hermine drehte sich in seinen Armen und schaute ihm in die Augen.
„Für mich bist du der schönste Mann auf dieser Welt.“, flüsterte sie leise und streichelte über seine Wange, bevor sie ihn in einen Kuss verwickelte, den er erwiderte.
„Wenn ich mich recht erinnere, hast du noch was gut bei mir.“, flüsterte sie und drehte ihm wieder ihren Rücken und somit den Verschluss ihres Kleides zu.
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