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Hopelessly Devoted

von Schrotti
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Florian David Fitz OC (Own Character)
08.12.2020
24.12.2020
68
74.024
5
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16.12.2020 422
 
In den nächsten Wochen telefonierten Doron und ich oft, schrieben uns und schickten uns Fotos aus unserem Alltag. Den Kuss erwähnten wir nicht mehr.
Er hatte seine Bewerbung für Deutschland erstmal zurück ziehen müssen, weil er in Tel Aviv am Theater einen guten Vertrag bekommen hatte, den er nicht ablehnen konnte.
Dafür waren Ella und Matthias endlich mal wieder für längere Zeit in der Stadt.
Oft kam Ella abends noch nach meiner Arbeit noch vorbei, selbst wenn es spät wurde, und wir saßen zusammen wie in alten Zeiten. Manchmal trafen wir uns mittags zum Lunch.
Sie bereute es kein bisschen, nicht mehr in der Agentur zu arbeiten, aber sie war immer noch am Klatsch und Tratsch aus dem Office interessiert.
Außerdem wollte sie natürlich alles über Doron wissen.
„Er klingt wirklich wie ein toller Freund.“
„Das ist er. Ich hoffe ihr lernt euch bald mal kennen.“
„Das hoffe ich auch. Wirst du ihn denn in Tel Aviv besuchen?“
„Ich denke schon. Er hat mir soviel von seiner Stadt erzählt, ich bin jetzt wirklich neugierig ob es wirklich so schön dort ist. Außerdem vermisse ich ihn.“
„Als Freund?“, fragte Ella und sah mich genau an.
„Ja. Als Freund.“
„Und der Kuss?“
Natürlich hatte ich ihr davon erzählt.
„Ich glaube, das ist nur aus einer Laune heraus passiert. Ich war so happy an dem Abend und er war so lieb, da ist das einfach passiert.“
„Aber könntest du dir denn mehr vorstellen mit ihm?“
Ich überlegte. „Wenn überhaupt, dann mit ihm. Er ist einfach toll Ella. Aber er hat recht, das wäre wirklich zu kompliziert. Wie soll das funktionieren zwischen Israel und Deutschland?“
„Andere haben auch Fernbeziehungen.“
„Ja kann sein. Ich lasse es auf mich zukommen. Aber am wichtigsten ist mir seine Freundschaft.“
Sie nickte. „Das verstehe ich. Wir geben übrigens am Samstag eine kleine Einweihungsparty. Es hat noch niemand wirklich unser Haus hier gesehen, wir waren ja lange nicht da.“
„Super. Ich freue mich.“
„Vielleicht nicht mehr lange.“, sagte Ella vorsichtig.
„Ich kann mir schon denken, dass Florian auch kommt.“
„Und du kommst trotzdem?“
„Ja.“
„Oh Gott sei Dank!“, stieß Ella erleichtert aus. „Wir hatten schon befürchtet, dass wir euch jetzt immer getrennt einladen müssten.“
„Das wird schon gehen. Es sind ja noch andere Leute da denke ich. Ich muss ja nicht mit ihm reden.“
„Es wäre aber gut, wenn du das tun würdest. Ich meine, so nach fast einem Jahr könnt ihr das auch mal abhaken und irgendwie miteinander klar kommen.“
Ich nickte. „Ich werde es versuchen, okay?“
Ella strahlte. „Okay.“
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