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Ein weiterer Drachenreiter

von Anke22
GeschichteAllgemein / P18 / Gen
Eragon OC (Own Character) Saphira
07.12.2020
07.03.2021
29
26.904
3
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23.02.2021 717
 
Kaya
Nicht mehr lange, in wenigen Stunden würden wir Tronjheim erreicht haben. Die Wolken verdunkelten sich, dann sah ich von weitem Rauchschwaden emporsteigen.
Nein! Sind wir zu spät, ich habe mich so sehr beeilt, war das jetzt umsonst.
„Keine Angst, der Angriff hat erst vor kurzem angefangen, wir haben dir etwas Zeit verschafft“, sagte der Wind, der an mir vorbei zog.
„Vielen Dank“, bedankte ich mich.
*Shadow, lass uns mitmischen, jetzt können wir unsere Frustration rauslassen*, sagte ich grinsend.
**Liebend gerne, ich freue mich schon darauf**, sagte Shadow.
Er flog steil nach unten und spie dabei Feuer, kurz vor dem Boden ließ er sich vom Wind wieder nach oben tragen.
Ich zog mein Bogen und feuerte mehrere Pfeile nacheinander ab, die die Gegner direkt im Kopf trafen.
*Shadow, ich suche die anderen, du versuchst, die Feinde aufzuhalten*, sagte ich, löste mich aus dem Sattel und sprang von seinem Rücken.
**Pass auf dich auf kleine, ich möchte dich nicht verlieren**, brummte er noch und zog sich zurück.
Schnell schwang ich mein Schwert und schlug dem Urgal, der gerade auf mich zu kam, den Kopf ab. Ich kam langsam voran - zu langsam.
*Saphira, wo seid ihr?*, fragte ich sie.
^^Ich bin bei Murtagh. Ich habe Eragon aus den Augen verloren, er kämpft gegen deinen Vater. Arya ist bewusstlos^^, sagte sie.
Geschockt blieb ich stehen, dann fing ich an zu rennen, er würde nicht gegen meinen Vater gewinnen.
*Ich finde Eragon und werde ihm helfen, mach dir keine Sorgen, Saphira*, sagte ich zu ihr und zog mich aus ihrem Geist zurück.
Immer schneller rannte ich. Dabei tötete ich mehrere Urgals. Ich ließ meinen Geist frei und suchte nach Eragon - dann fand ich ihn.
Eragon war unten im Tunnel, und mein Vater auch. Ich sprang in ein Loch und lief weiter.
*Eragon, ich bin gleich bei dir*, rief ich zu ihm.
^Kaya, pass auf, er ist nicht alleine, ein weiterer Schatten ist auch da^, warnte er mich vor.
*OK, dann weiß ich bescheid*, meinte ich und zog mich aus seinem Geist zurück.
Dann hörte ich die Stimme meines Vaters.
„Herrjemine wie schwach du doch bist, du wirst heute sterben. Das Letzte, was du hören wirst ist der Schmerzensschrei deines Drachen, wenn sie stirbt!“.
„Erde, bau eine Schutzmauer vor Eragon“, bat ich die Erde. Gerade noch rechtzeitig erhob sich die Erde und baute eine undurchdringbare Wand um Eragon.
Mit erhobener Hand trat ich in den Raum. Die Erde löste sich langsam. Eragon sah mich erleichtert an.
Man merkte, wie erschöpft er war. Ich sah meinen Vater bedrohlich an.
„Es reicht, du wirst niemanden mehr töten, dafür werde ich sorgen“, sagte ich zu ihm.
Mein Vater fing an zu lachen. Er fand es wohl witzig. Das Lachen würde ihm schon noch vergehen. Ich hatte nicht umsonst so viel geübt.
„Erde und Steine, leiht mir eure Kräfte“, sagte ich in der Sprache der Natur.
Wie erwartet waren beide Schatten geschockt, doch mein Vater griff mich trotzdem an.
Rechtzeitig baute sich eine Wand vor mir auf und hinderte meinen Vater somit am Angriff.
„Du hast keine Chance, du hättest niemals meine Freunde verletzen oder angreifen dürfen!“, sagte ich und jetzt war ich es, die ihn angriff.
Spitze Steine flogen in seine Richtung, die Erde fesselte ihn. Eragon kämpfte gegen den anderen Schatten an.
„Sieh zu, wie dein mickriger Freund stirbt!!!“, schrie der Schatten.
Ruckartig drehte ich mich um und riss erschrocken meine Augen auf. Nein! Automatisch rannte ich schneller und sprang vor Eragon.
Ein Schmerzensschrei verließ meine Lippen, das Schwert bohrte sich durch meinen Körper.
„Kaya!!! Nein!!!“, rief Eragon geschockt und fing mich auf.
Bedrohlich fing die Erde um uns herum an zu beben, die Steine glühten und flogen auf den Schatten und auf meinen Vater los.
Die Natur war wütend und rächte sich jetzt für mich - ich hatte keine Kontrolle mehr darüber, was die Natur tat.
Alles nahm seinen Lauf.. Eragon sah mich mit Tränen in den Augen an.
„Bitte Kaya, du kannst mich nicht verlassen“, hauchte er.
Shadows Schrei der Verzweiflung nahm ich nur noch ganz leicht wahr.
„Es... tut...mir...leid. Ich wollte... nicht, dass ...er dich erwischt“, sagte ich leise.
Tränen tropften auf meine Wange. Eragon schluchzte laut auf.
„Natur, töte meinen Vater und den Schatten“, sagte ich entschlossen, dann fielen mir die Augen zu und ich verlor mein Bewusstsein.
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