Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Kadamitas - Kampf der Leere

von Lumey
MitmachgeschichteDrama, Sci-Fi / P18 / Mix
06.12.2020
08.03.2021
18
97.536
13
Alle Kapitel
74 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
06.12.2020 3.099
 
Kadamitas – Kampf der Leere





„An sich ist nichts weder gut noch böse, das Denken macht es erst dazu.“

~ William Shakespeare





Das monotone Klacken der Hackenschuhe von Minta d’Ambrosia hallte durch den Präsidentenpalast, durch welchen sie mit rasanter Geschwindigkeit schritt.
Einerseits nervte es sie selbst, dass sie sich mit solch einem Ton ankündigte, doch als Ratsmitglied musste sie einer gewissen Etikette folgen.
Ein professionelles Auftreten war essentiell, hatte ihre Großmutter immer gesagt.
Nun, sie könnte sich der Etikette wahrscheinlich auch widersetzen, doch es war nicht die Art Aufmerksamkeit, nach der sie momentan trachtete. Außerdem wollte sie, dass man sie ernst nahm.
Grimmig schloss sie den obersten Knopf ihres Blazers, damit dieser nicht mehr um sie herumflatterte.
Sie bog um eine Ecke und einige Regierungsmitglieder liefen ihr entgegen. Sie unterhielten sich angeheitert. Als sie Minta erblickten, grüßten sie diese höflich, woraufhin sie sich verlangsamte. Knapp erwiderte sie die Geste mit einem Nicken, bevor sie wieder an Tempo zulegte.
Minta hatte nicht viel Zeit.
Sie musste dringend mit dem Präsidenten reden.
Ihrem Vater, dachte sie und ein Schauder lief ihr über den Rücken. Noch immer wusste sie, was er alles für die Macht gegeben hätte, die er nun innehatte.
Seit sechszehn Jahren schon.
Was anfangs nur eine temporäre Präsidentschaft auf Zeit gewesen war, hatte sich mit rasanter Geschwindigkeit in ein unabdingbares Machtmonopol ihres Vaters verwandelt. Den Rat kontrollierter er mit fester Hand und auch Minta musste zähneknirschend zugeben, dass auch sie in diesem Falle nicht aus der Reihe tanzte.
Minta selbst hatte diesen Beruf auch nur erlangt, weil sie seine Tochter war.
Jedenfalls wurde ihr dies ständig suggeriert.
Die anderen Menschen um sie herum sahen nicht, dass sie ihr Politikstudium auch ohne den Einfluss ihres Vaters mit Bestnoten abgeschlossen hatte. Anschließend war sie mit einer guten Freundin durch die Distrikte gereist und hatte viel gelernt, sodass sie die perfekte auf sie zugeschnittene Stelle im Rat hatte übernehmen können.
Minta d’Ambrosia – zuständiges Ratsmitglied für die Kontrolle der Distrikte.
Dies war die Position, die sie innehatte. Es klang wichtig, doch Minta war klug genug, um zu wissen, dass es rein gar nichts bedeutete. Dennoch versuchte sie, Gutes zu bewirken. In den letzten Jahren hatte sie sich sehr für die äußeren Distrikte eingesetzt, sehr zum Verdruss der meisten anderen Ratsmitglieder.
Bei den meisten Innovationen, die sie vorgeschlagen hatte, wären zu viele Gelder in die arme Bevölkerung geflossen, hatte ihr Vater immer gesagt, bevor er ihre Konzepte zerschmettert hatte.  
Der Präsident war noch immer die oberste Instanz. Er konnte alles bestimmen, je nachdem, wie es ihm momentan in den Kram passte.
Und die hinteren Distrikte waren nicht unbedingt seine erste Priorität.
Nein, ihr Vater war wesentlich selbstsüchtiger.
Nicht nur Minta hatte den Machtausbau in den letzten Jahren wahrgenommen. Jede Person im Rat hatte dies bemerkt, doch diejenigen, die sich dagegen ausgesprochen hatten, weilten wohl nicht mehr unter ihnen. Sie war sich im Klaren, dass jene Menschen, welche sich momentan noch im Rat befanden, treue Verbündete des Präsidenten waren, wenn sie von einer Ausnahme einmal absah.

Dennoch hatte ihr Vater es wieder einmal geschafft, seine Macht um ein neues Ratsmitglied zu erweitern.
Es ärgerte sie. Vor allem, weil sie ganz genau wusste, dass seine Entscheidung falsch gewesen war.
Nicht nur für ihn selbst, sondern für ein besseres Panem.
Minta passierte eine weitere Treppe, welche sie zügig emporstöckelte.
Als sie vor der großen Tür aus Eichenholz zum Stehen kam, musste sie kurz verweilen, um Luft zu bekommen. Anscheinend war es mal wieder Zeit für ein Workout, doch es gab momentan unglaublich viel zu tun, sodass Minta eigentlich gar nicht mehr wirklich von ihrem Schreibtisch wegkam. Vor allem so wenige Wochen vor den Spielen drehte der gesamte Präsidentenpalast durch. Es gab immer irgendwelche Erledigungen, die getätigt werden mussten. Die allgemeine Unruhe, welche von der Spielemacherzentrale ausging, schwappte auf die restlichen Mitarbeiter der Regierung über, sodass sich jeder in Aufruhr befand. Es war fürchterlich anstrengend, aber man konnte es nicht wirklich ändern.
Minta sehnte bereits das Ende der 215. Hungerspiele herbei, bevor diese überhaupt richtig begonnen hätten, weil ihr der Stress, welcher auf sie herabhagelte, einfach zu viel war. Sie müsste sich wieder einmal eine Woche Urlaub genehmigen, doch dies war während der derzeitigen Lage nicht unbedingt möglich.
Vor allem nicht bei den Vorhaben, die ihr Vater geplant hatte.
Minta schluckte. Sie wollte gar nicht davon anfangen, wenn sie ehrlich war. Wenn ihr Vater seine Pläne verwirklichte, dann wäre Panem nicht mehr das, was es einmal gewesen war.
Wenn es dann überhaupt noch existierte…
„Miss d’Ambrosia“, begrüßten sie zwei Friedenswächter, welche neben der Tür standen und beide ein riesiges Gewehr in den Händen trugen. Minta kannte sie bereits seit längerer Zeit. Als Tochter des Präsidenten und renommiertes Ratsmitglied konnte sie sich in dem Gebäude frei bewegen, so als wäre es ihr eigenes Zuhause.
Dennoch fühlte sie sich in dem riesigen Palast keineswegs heimisch.
Nächtigen könnte sie hier niemals, dafür war die Atmosphäre, welche von dem Gemäuer ausging, einfach viel zu erdrückend. Minta hatte die Gemächer ihres Vaters bereits oft genug gesehen, als sie noch minderjährig gewesen und dieser an die Macht gekommen war. Die drückenden Farben und das düstere Holz hatten sie schon damals abgeschreckt.
Minta war eher ein Fan der Moderne. Sie wohnte in einem riesigen Appartement mit ihrem Mann und ihren gemeinsamen Kindern.
Es war ein riesiges Hochhaus, welches in der Innenstadt vom Kapitol lag und schnell zu erreichen war. Der Fahrdienst benötigte lediglich zwanzig Minuten, um sie zurück zu ihren Liebsten zu bringen.
Außerdem war es heimisch. Mintas liebster Platz lag hierbei in der Küche. Im Gegensatz zu anderen Kapitolern kochte sie recht gerne. Außerdem hatte sie eine kleine Sitzecke zwischen ihren Küchenzeilen direkt am Fenster eingebaut.
Wenn sie einmal die Zeit dafür hatte, nahm sie sich ein gutes Buch und setzte sich mit einem Kaffee in die Sitznische, um zu lesen.
Wenn ihre Augen wehtaten, schaute sie in die Ferne des Großstadtdschungels, welcher sich ihr bot. Es war wunderbar, wenn sie im Winter den Schnee auf den Dächern des Kapitols sehen konnte und sich währenddessen unter ihrer Decke einkuscheln konnte, um den Trubel zu überblicken.
Sie war dort viel zu selten, wenn sie ehrlich war.

Das Ratsmitglied schenkte den beiden Soldaten ebenso ein knappes Nicken, so wie sie es bei den anderen Regierungsmitarbeitenden getan hatte.
Sie wollte an den beiden Männern hurtig vorbeiziehen, doch der Ältere von ihnen hielt sie kurz zurück.
„Ihr Bruder ist ebenso zu Gast“, flüsterte er ihr noch zu, bevor Minta eintrat. Auch wenn es rein informativ gemeint war, so klang es in Mintas Ohren eher nach einer Vorwarnung. Sie lächelte den Mann kurz an und dankte ihm, woraufhin dieser vor ihr salutierte.
Na toll, das konnte ja heiter werden.
Sie trat in das Zimmer hinein und durchquerte die Sicherheitsvorkehrungen, die getroffen werden mussten, bevor sie durch eine weitere Tür in das wahre Büro ihres Vaters eintreten konnte. Der Mann war mit den Jahren vorsichtiger gewesen. Schließlich hatte es bereits Rebellengruppen gegeben, welche nach seiner Macht getrachtet hatten.
Erbarmungslos hatte Chelest d‘Ambrosia die Verantwortlichen in dem Verließ des Präsidentenpalastes verrotten lassen.
„Minta, wie schön, dass du da bist“, wurde sie von ihrem Vater begrüßt, welcher sie anscheinend bereits erwartet hatte. Das einst schwarze Haar war mittlerweile einem silbergrau gewichen, welches ihn älter wirken ließ.
Dennoch hatte er es immer noch akkurat nach hinten gekämmt. Keine Strähne war nicht an ihrem vorgesehenen Platz.
Der Mann war schon immer ein Perfektionist gewesen.
Die Frau lächelte falsch, so wie sie es immer tat, wenn sie ihrem Vater gegenübertrat.
Er erhob sich und gab ihr einen Wangenkuss, welchen sie erwiderte.
„Bekomme ich denn kein Küsschen, Schwesterherz?“, mischte sich nun die dritte Person im Raum ein, welche bisher neben den alten Bücherregalen des Präsidenten gestanden hatte. Wie ein Raubtier war er nun ganz dicht zu Minta getreten, sodass der faulige Atem ihres Bruders ihre Nase erreichte.
Sie musste sich zusammenreißen, um diese nicht angewidert zu rümpfen.
„Venom“, grüßte sie ihn missmutig, woraufhin der Mann galant zur Seite wich und um sie herumtigerte. Eine Eigenart, die er von seinem Vater übernommen hatte.
„Was denn? Nicht einmal ein ‚Glückwunsch‘ bringst du über die Lippen?“, hauchte er in ihr Ohr, woraufhin sie zusammenzuckte. Sie hasste es, wenn er das tat. Wahrscheinlich bewegte ihn genau diese Tatsache dazu, es stetig zu wiederholen.
Denn auch wenn sie ihren Bruder nicht ausstehen konnte, so wusste sie, dass dieser extrem gut die Schwächen von anderen Menschen herausfiltern konnte und auf diesen herumtrampelte.
„Nein“, erwiderte sie kühl. „Mich wundert es nur, dass du bei den Büchern herumlungerst. Du kannst doch nicht einmal lesen“, setzte sie stattdessen nach, woraufhin Venom wütend schnaubte.
„Vater, ich...!“, wollte er zu einer Antwort ansetzen, doch Chelest ließ ihn mit einer plötzlichen Handbewegung verstummen, sodass Minta lediglich ein genervtes Grummeln vernehmen konnte.
Ein Grinsen schlich sich auf ihre Mundwinkel, wann immer sie es schaffte, Venom auszustechen.
Auch wenn es in diesem Fall ihr Vater gewesen war, der den verzogenen Bengel zum Schweigen gebracht hatte. Er war die einzige Person, der Venom wirklich hörig war.
„Ich weiß, was du sagen möchtest“, begann der Präsident ernst zu sprechen, doch seine Miene klarte sich nach wenigen Augenblicken auf. „Doch es ist alles so geplant gewesen und besitzt seine Richtigkeit.“
„Er ist 24 Jahre alt!“, warf Minta jedoch ein und deutete auf Venom, welcher unschuldig grinste. „Du kannst ihn doch nicht einfach zum Obersten Spielemacher ernennen!“
Dies war der Grund, wieso sie mit dem Präsidenten hatte sprechen wollen.
Sie war außer sich. Vor wenigen Stunden hatte die Verkündung der 215. Hungerspiele stattgefunden und ihr Vater hatte während seiner Rede beinahe beiläufig erwähnt, dass der vorherige Oberste Spielemacher – Meshkin Oaks – abgesetzt wurde und sein eigener Sohn – Venom d’Ambrosia – diesen Posten übernehmen würde. Minta hatte es nicht glauben können. Venom hatte gerade eben erst sein Studium abgeschlossen und hatte ein einziges Jahr unter Meshkin gearbeitet.
Er hatte froh sein können, dass er ihn überhaupt in sein Team aufgenommen hatte! Angeblich hatte er in dem Team nicht unbedingt einen guten Eindruck hinterlassen und nun war er sogleich aufgestiegen? Das war nicht nur unfair, sondern unverantwortlich!
Noch dazu wusste Minta, was für ein Monster ihr Bruder war und sie war sich im Klaren, dass ihr Vater dies ebenso wissen musste. Schließlich hatten sie beide mit ihm unter einem Dach gelebt.
Ein Mensch wie ihr Bruder durfte keine Macht innehaben.
Doch was konnte ihr Vater dagegen schon sagen?
Monster verstanden sich anscheinend untereinander.
„Du hast gut reden, Minta. Du bist schließlich auch nur Ratsmitglied geworden, weil Vater dir diesen Pfad ermöglicht hat!“, warf Venom nun ein und lachte boshaft. Er machte es wieder. Er ritt immer auf denselben Themen herum, mit denen er andere treffen konnte.
„Das stimmt nicht!“, rief sie erstaunt aus, woraufhin Venom sie lediglich nachäffte und eine Grimasse zog.
Er war für sein Alter noch immer so unglaublich unreif, dachte sie sich. Definitiv die falsche Wahl für einen Obersten Spielemacher.
Minta fragte sich, warum ihr Vater Meshkin Oaks überhaupt abgesetzt hatte. Der Mann war ein zuverlässiger Spielemacher gewesen. Seine Arenen hatten ein gutes Konzept besessen und es hatte in den letzten Jahren keine wirklichen Skandale mehr gegeben. Klar, einige Flauten hatte auch Meshkin gehabt, doch jeder Spielemacher hatte seine schlechten Jahre.
„Ich habe für meinen Posten hart gearbeitet!“, verteidigte Minta sich vor ihrem garstigen Bruder, doch dieser hatte sich bereits von ihr weggedreht.
„Wahrscheinlich bist du einfach nur eifersüchtig, weil du selbst gerne Oberste Spielemacherin wärest und meine Person viel mehr Macht hat, als deine“, mutmaßte er mit süffisantem Unterton, woraufhin Minta sich ein gehässiges Lachen nicht verkneifen konnte.
„24 Jugendliche in eine Arena einpferchen und schauen was passiert? Nein, solche sadistischen und primitiven Spielchen passen da doch schon eher zu dir“, entgegnete sie spöttisch.
Zornig drehte Venom sich um. Der Mann hatte noch immer solch eine kurze Zündschnur, stellte sie zufrieden fest.
„Es werden ganz besondere Spiele werden. Besser als ein Jubeljubiläum!“, prophezeite Venom, woraufhin Minta die Augen verdrehte.
„Jaja“, speiste sie ihn ab, was ihn nur noch rasender machte.
„Ich werde in diesen Spielen machen können, was ich will!“, setzte er nach. „Und sie werden besonders, du wirst schon sehen! Vater hat gesagt, dass ich das Ganze wie ein Jubeljubiläum gestalten kann!“
Der Mann hatte die Fäuste geballt und war wieder näher an Minta herangetreten.
Ihr Vater schaltete sich jedoch erneut dazwischen, bevor etwas eskalieren konnte. Minta war zwar acht Jahre älter als ihr Bruder, doch die Zeit, in der sie körperlich stärker gewesen war, hatte bereits seit geraumer Zeit ihr Ende gefunden.
„Ihr müsst das größere Ganze betrachten“, sprach ihr Vater nun leise, aber bestimmt. „Mit Venom als Obersten Spielemacher ist die Macht der d’Ambrosia-Familie wieder ein Stück gewachsen.“
Minta nickte, auch wenn sie das Ganze nicht unterstützte. Sie durfte sich ihre Illoyalität nicht ansehen lassen.
Als Oberster Spielemacher bekam Venom nicht nur einen der mächtigsten Berufe im ganzen Kapitol, er bekäme auch einen Sitz im Rat des Präsidenten. Er würde in politische Entscheidungen eingebunden werden und ihr Vater konnte sich gewiss sein, dass seine Brut ihm in allen Belangen beistehen würde.
Er hatte mit Venom den Rat infiltriert, um seine Macht weiter auszubauen, was ein schlauer Schachzug war, wenn man wie ihr Vater dachte.
Doch Minta unterschied sich von ihm. Sie wollte nicht so sein, wie ihr Vater, dessen Schatten der Machtbesessenheit düster über der gesamten Familie lag.
Irgendwann würde es ihn zerfressen.
„Und wartet nur ab. Ich habe noch mehr Pläne und Träume. Nicht nur für das Kapitol und die Distrikte. Nicht nur für Panem!“, eröffnete der Präsident unheilvoll und Minta lief ein kalter Schauder über den Rücken.
Sie wusste zwar nicht, was genau in dem Kopf ihres Vaters vor sich ging, doch es konnte nichts Gutes verheißen.







Ahoi, Freunde!

Willkommen zu meiner dritten Panem-MMFF und dem Sequel von Exspes!
Ich selbst hätte nie gedacht, dass diese Geschichte überhaupt entstehen würde, aber hey, ich freue mich und bin gespannt, wie diese Geschichte ankommen wird. Es wird dann wahrscheinlich auch die letzte Geschichte im MMFF-Bereich für mich sein, aber ich gehe gerade deswegen mit großer Motivation an dieses Projekt heran. Außerdem wird diese Geschichte um einiges experimenteller, als die letzte Geschichte. Bei Exspes bin ich auf Nummer sicher gegangen.
24 Tribute – ein Sieger.
Dieses Mal möchte ich die ganz Geschichte etwas anders aufbauen, aber dazu wird später noch ein wenig mehr kommen. Ich habe erst einmal ein paar kleine Regeln formuliert, weil man das nun einmal so macht, bevor man eine MMFF startet:

1.     Jeder darf hier mitmachen. Wenn ihr einen Charakter zu dieser Geschichte beitragen wollt, dann schreibt mir einfach eine private Nachricht. Steckbriefe nehme ich nicht per Review an. Das darf man ja auch normalerweise gar nicht, aber ich betone es noch einmal.
2.     Ihr dürft so viele Charaktere erstellen, wie ihr wollt. Dennoch lasse ich euch immer nur einen Charakter reservieren. Wenn ihr mir diesen Charakter dann eingeschickt habt, könnt ihr gerne auch noch einen zweiten reservieren und wenn dann noch etwas frei ist, gerne noch einen dritten... oder vierten.
3.     Ich halte es mir vor, Steckbriefe abzulehnen oder zur Überarbeitung zurückzuschicken oder diese eben selbst zu überarbeiten. Ich bin von meiner letzten MMFF ein sehr hohes Niveau von Steckbriefen gewöhnt und ich möchte dieses auch gerne halten wollen. Das soll kein persönlicher Angriff sein, aber diese Geschichte wird wahrscheinlich ebenso wieder um die 370.000 Wörter bekommen und da möchte ich mich lieber mit Charakteren rumschlagen, mit denen ich mich auch sicher fühle und die auch dem Pensum einer solchen Geschichte gerecht werden können.
4.     Ihr habt für eure Steckbriefe (wenn ihr denn welche erstellen wollt) zwei Wochen Zeit. Ihr könnt die Frist natürlich beliebig verlängern, doch ich fange bereits an, mit den Charakteren zu planen, wenn sie bei mir eintrudeln. Vielleicht dient dies ja als Motivation für euch!
5.     Zur Vorgeschichte: Ihr müsst Exspes nicht für diese Geschichte gelesen haben, um diese Geschichte zu verstehen, doch ich würde es euch zumindest raten, die Hintergrundgeschichte zumindest zu überfliegen, denn ansonsten werdet ihr wohl nicht alles vom Kapitolsplot verstehen. Bei Fragen diesbezüglich oder kleinen Zusammenfassungen könnt ihr mich noch einmal fragen.
6.     Ich verlange keine Reviews, das habe ich nie. Dennoch freue ich mich über jede Beteiligung und Rückmeldung. Hierbei könnt ihr mich auch gerne kritisieren, dafür bin ich ja hier. Eine konstruktive Kritik nehme ich Niemandem übel. Eine nicht konstruktive Kritik auch nicht unbedingt. ^^
7.     MMAs wird es in diesen Spielen recht viele geben. Dieses Mal werden sie sogar einen etwas größeren Einfluss auf die Tribute haben und erneut das Grundgerüst für das Sponsorensystem bilden. Es wäre echt cool, wenn dort zumindest die Ersteller teilnehmen.
8.     Ich weiß nicht, wie lange diese MMFF andauern wird, aber wer mich kennt, weiß, dass ich manchmal extreme Schreibphasen habe, aber manchmal auch ewig für ein Kapitel brauche. Dementsprechend möchte ich euch bereits vorwarnen.
9.     Spaß haben. Oder so. Wie ihr wollt!



Infos für euch:

Ich habe einmal ein paar Infos für euch und mein Panem zusammengetragen. Wir schreiben die 215. Hungerspiele, also kein Jubeljubiläum, obwohl es durch den Spielemacherwechsel wie eines behandelt wird. Diese Spiele werden anders als alles, was Panem jemals gesehen hat. Jedenfalls behauptet das der Oberste Spielemacher Venom d‘Ambrosia.
Es kann in diesem Jahre mehrere Sieger geben – was das genau heißt, wird erst nach den Ernten bekanntgegeben. Dennoch basieren meine diesjährigen Spiele eher auf dem generellen Format vom Reality-TV und von Competitions, als auf einer einzigen Arena.

Ihr müsst eure Charaktere dafür nicht unbedingt anpassen, doch ich habe einige Wünsche bezüglich der Teilnehmer in diesen Spielen.
Distrikt 1, 2 und 4 sind Karrieredistrikte. Hier nehme ich lediglich Tribute an, welche sich freiwillig melden/ auf ihren Platz bestehen, einfach weil alles andere in meinen Augen unlogisch ist. Wenn ihr eine passende Begründung für einen unfreiwilligen Karriero habt, lasst es mich vorher wissen und wir können das Ganze ausdiskutieren.
Distrikt 3 & 5-12 sind die Außendistrikte. Hier besteht das genaue Gegenteil. Wenn euer Tribut nicht gerade lebensmüde ist, dann wird er sich wahrscheinlich eher nicht melden. Bei den Spielen vergisst man schnell die geschwisterliche Liebe oder gute Freundschaft mit den Nachbarsjungen.
Genauso würde ich dieses Jahr gerne auf Geschwister oder Zwillinge verzichten. Eigentlich mag ich solche Verbindungen und Beziehungen in der Arena zueinander, doch jeder, der Exspes gelesen hat, kann wohl bestätigen, dass ich diese Idee bereits zu genüge ausgeschlachtet habe.

Ich denke, dass alle wichtigen Informationen in den nächsten Kapiteln geklärt werden sollten. Falls euch irgendwelche Ungereimtheiten auffallen sollen, dann schreibt mir einfach eine Nachricht.
Einen Personenübersicht und den Steckbrief findet ihr im zweiten Kapitel.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast