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Zurück in die Vergangenheit

von MissTatze
GeschichteAbenteuer, Romance / P12 / Het
Hermine Granger OC (Own Character) Rose Weasley
05.12.2020
08.04.2021
6
12.949
3
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5 Reviews
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08.04.2021 1.607
 
Hallo, hier ist das nächste Kapitel. Hat eine Weile gedauert, aber jetzt ist es ja da. Ich wünsche euch viel Spaß und möchte mich jetzt auch mal für die Reviews, Favoriteneinträge und Empfehlungen bedanken. Demzufolge: Schreibt gerne eine Review, wenn es euch gefallen hat oder wenn ihr Verbesserungsvorschläge habt.
Bis bald
Miss Tatze


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Kapitel 5:
Die fünfte Erinnerung: Das Gespräch mit Harry und Ron

Rose tauchte wieder aus der Erinnerung auf und zog die Erinnerung zurück in die Phiole.
Das war also Niklas Throne. Die ersten Erinnerungen mit ihm hatte Rose wie ein Schwamm aufgesogen. Sie war sich nicht sicher, ob sie sich ihn so vorgestellt hatte, aber schon jetzt konnte Rose verstehen, warum ihre Mutter sich in ihn verliebt hatte. Er schien intelligent zu sein und außerdem hatte er sich für die gleichen Dinge interessiert wie Hermine.
Und eine Sache, die ihn besonders für Rose sehr sympathisch machte: Er mochte Peeves nicht! Auch Rose konnte den Poltergeist nicht ausstehen, da er sie während ihrer eigenen Schulzeit immer geärgert hatte. Peeves hatte sie regelrecht auf dem Kieker gehabt! Zum Glück traute er sich das nicht mehr. Edward hatte nämlich schon einige Male damit gedroht, Peeves aus Hogwarts zu werfen, wenn er nicht aufhörte, die Schüler und das Lehrpersonal zu tyrannisieren.
Trotzdem konnte Rose Niklas noch nicht richtig einschätzen. Sie musste sicher erst die anderen Erinnerungen sehen, um sich ein vollständiges Bild von ihm machen zu können.
Rose hatte gedacht, dass sie vom ersten Moment an eine große Abneigung gegenüber Niklas empfinden würde, aber komischerweise war das nicht so. Eigentlich fand sie ihn sogar sympathisch.
Rose war nun sehr gespannt auf die nächste Erinnerung. Wie Harry und ihr Vater wohl auf die Nachricht reagiert hatten, dass Niklas nach Slytherin gekommen war?

1. September 1993

Hermine machte sich auf den Weg in den Gemeinschaftsraum der Gryffindors und dachte währenddessen über Niklas Geschichte nach. Seine Eltern waren also nicht seine leiblichen Eltern, seine leibliche Mutter war tot und wer sein leiblicher Vater war, wusste er gar nicht. Er war unter anderem hier auf Hogwarts, weil er mehr über seine Eltern herausfinden wollte, besonders über seine Mutter.
Ob er das wirklich schaffen würde. Professor McGonagall und Professor Dumbledore schienen jedenfalls gewusst zu haben, dass diese Lauren Winter die Mutter von Niklas war. Es war aber auch eine große Überraschung für sie gewesen als er nach Slytherin gekommen war. Sie schienen also auch keine Ahnung zu haben, wer sein Vater sein könnte. Wie wollte Niklas dann Anhaltspunkte finden, wenn nicht einmal die damaligen Lehrer eine Idee hatten?
Hermine hoffte wirklich sehr, dass Niklas sich nicht zu große Hoffnungen machte und am Ende enttäuscht war. Vielleicht würde er etwas über Lauren rausbekommen, aber sicher nicht über seinen Vater.
Er hatte keinerlei Anhaltspunkte. Er wusste nicht einmal, ob er überhaupt ein Zauberer gewesen war. Wie sollte er dann irgendwelche Spuren finden?
Hermine war sich sicher, dass diese Suche aussichtslos bleiben würde.
Hermine betrat nun den Gang zum Gryffindorgemeinschaftsraum und ihr fiel etwas ein. Dieses Passwort wusste sie auch nicht! Das konnte doch nicht wahr sein. Warum verfolgten sie diese Passwörter heute so?
Hermine würde am liebsten anfangen zu heulen. Sie war todmüde und wollte nur noch in ihr Bett. So langsam fühlte Hermine sich wie Neville, der ebenfalls ständig die Passwörter vergaß und sie sich deswegen immer auf einen Zettel schrieb.
Hermine kam nun vollkommen geknickt beim Gemeinschaftsraum an und hatte sich innerlich schon auf eine Nacht vor dem Gemeinschaftsraum eingestellt, als sie Harry entdeckte, der neben dem Porträt auf sie wartete.
„Harry!“, rief sie freudig aus und fiel Harry um den Hals. Dieser erwiderte lachend und auch etwas geschockt über Hermines Überfall: „Bei Merlin Hermine. Was ist denn mit dir los und wo ist Niklas?“
„Ach, ich bin nur so froh, dass du vor dem Gemeinschaftsraum auf mich gewartet hast. Ich weiß das Passwort ja nicht.“, lachte Hermine erleichtert, dann wurde sie aber wieder ernster, „Und Niklas ist nicht nach Gryffindor gekommen.“
„Was? Wirklich?“, fragte Harry geschockt, „Aber in welchem Haus ist er dann?“
„Lass uns erst mal reingehen.“, beschwichtigte Hermine ihren besten Freund, „Ich möchte nicht alles zehnmal erzählen.“
Harry nickte aufgeregt und drehte sich um, um das Passwort zu sagen. Es lautete Fortuna Major. Gut zu wissen.
Sie betraten also den Gryffindorgemeinschaftsraum und dort wurden sie auch schon erwartet. Ron, Neville, Seamus, Dean, Ginny und die Zwillinge hatten sich am Kamin versammelt und warteten auf die Ankunft Hermines. Sie streckten sich, um besser sehen zu können. Als Hermine und Harry bei ihnen angekommen waren, sagte Dean etwas enttäuscht: „Wo ist denn Niklas? Sag nicht, er ist in ein anderes Haus gekommen, Hermine.“
Hermine zuckte mit den Schultern und setzte sich auf das Sofa. Sie war auch etwas traurig, dass Niklas nicht nach Gryffindor gekommen war.
„Ja, leider.“
Die anderen sahen Hermine abwartend an.
„Ist er nach Ravenclaw gekommen?“, fragte Seamus aufgeregt, „Ich glaube, das hätte auch zu ihm gepasst.“
Hermine schüttelte mit dem Kopf. „Nein, er ist auch nicht in Ravenclaw. Er wurde Slytherin zugeteilt.“
Alle schauten Hermine geschockt an. Für eine Weile sagte niemand etwas, bis Ron seine Stimme wiederfand. „Aber warum? Er ist doch so nett.“, sagte Ron.
„Ja, und wie kann das sein? Er ist doch ein Muggelgeborener.“, warf Neville ein.
„Das habe ich mich auch gefragt.“, sagte Hermine, „Aber er hat mir erzählt, dass er nur von Muggeln adoptiert wurde. Seine Mutter ist gestorben.“
„Sie war also eine Hexe?“, fragte Harry.
„Ja.“, antwortete Hermine, „Anscheinend stammt sie aus einer alten Reinblutfamilie aus Amerika.“
Wieder war es eine Weile still, bis Seamus sagte: „Hoffentlich entwickelt er sich jetzt nicht zum Arschloch.“
„Mmh.“, machte Fred und George sagte: „Ich denke, wir sollten uns da nicht allzu große Gedanken machen. Er ist jetzt in Slytherin. Na und? Dann haben die Idioten halt einen mehr. Komm Fred, wir gehen ins Bett.“ George stand auf und Fred folgte ihm. Er schien etwas in Gedanken versunken zu sein. Er ging schon vor, während George noch einmal das Wort an sie richtete: „Und du Ginny, gehst jetzt auch ins Bett. Ich habe Mum versprochen, dass du nicht immer die Nacht durchmachst.“ Er grinste sie schelmisch an. Ginny streckte ihm die Zunge raus, trotzdem stand sie auf und verabschiedete sich von ihnen, um ebenfalls in den Schlafsaal zu gehen.
„Ich denke, wir gehen auch besser ins Bett.“, sagte Dean.
„Ja, ich denke du hast recht.“, sagte Seamus, „Aber es ist schon echt etwas traurig, dass Niklas nicht zu uns gekommen ist. Er passt doch überhaupt nicht zu diesen Lackaffen.“
Seamus echauffierte sich noch weiter, während er zusammen mit Dean und Neville nach oben in den Schlafsaal ging.
Nun waren also nur noch Hermine, Harry und Ron übrig.
Hermine stand auf und sagte währenddessen: „Gehen wir auch ins Bett? Ich bin schon richtig müde.“ Hermine wollte lieber nichts über die Geschichte erzählen, die Niklas ihr erzählt hatte. Plötzlich wurde Hermine aber auf das Sofa zurückgezogen. „Hey! Was soll das?“
„Du verschweigst uns was!“, sagte Harry.
„Ja. Was hat Niklas dir erzählt?“, fragte Ron nun.
Hermine stöhnte. Sie hatte den beiden doch eigentlich nichts erzählen wollen. Schließlich wusste sie nicht, ob Niklas damit einverstanden wäre.
Harry merkte offensichtlich, dass Hermine etwas verschwieg und sagte: „Hermine, erzähl. Was hat Niklas dir für eine Geschichte erzählt?“
„Naja, er weiß eben nicht viel über seine Mutter. Sie ist, genauso wie er, von Ilvermorny nach Hogwarts gewechselt. Jetzt möchte er mehr über sie herausfinden.“
„Okay.“, sagte Harry langsam, „War sie in Gryffindor? Schließlich scheinen alle gedacht zu haben, dass Niklas nach Gryffindor kommt.“
Hermine nickte. „Ja, das Gefühl hatte ich auch. McGonagall war auch in Dumbledores Büro. Sie waren sich sicher, dass er nach Gryffindor kommen würde.“
„Also war sein Vater in Slytherin?“, fragte Ron weiter.
„Das ist das Problem.“, erklärte Hermine weiter, „Er weiß nicht, wer sein Vater ist. Er hofft auch hier etwas über seinen Vater herauszufinden.“
„Glaubst du er wird Erfolg haben?“, fragte Harry sie und legte Hermine einen Arm um die Schulter.
Hermine schüttelte geknickt den Kopf. Sie hatte Mitleid mit Niklas, da er so verzweifelt nach seinen Wurzeln suchte. Sie konnte sich nicht vorstellen, wie sich so etwas anfühlen musste. „Er hat keinerlei Anhaltspunkte. Er weiß nicht einmal, ob sein Vater überhaupt ein Zauberer war.“
Harry stöhnte. „Das ist hart. Ich weiß wenigstens, wer meine Eltern sind und dass sie mich geliebt haben.“
„Du hast recht.“, stimmte Ron seinem besten Freund zu, „Ich bin froh, dass ich meine gesamte Familie um mich habe.“
„Aber eine Frage habe ich noch.“, warf Harry ein, „Wie kann Niklas wissen, wer seine Mutter war?“
„Und wer ist überhaupt seine Mutter?“, fragte Ron noch.
Hermine antwortete den beiden: „Seine Mutter hieß Lauren Winter und sie war eine gute Freundin seiner Adoptiveltern. Aber die beiden scheinen trotzdem nicht viel über sie zu wissen.“
„Wenigstens weiß er so halb, woher er kommt.“, stellte Harry fest.
Hermine lächelte ihre Freunde traurig an. „Ja, aber jetzt gehen wir auch ins Bett. Morgen ist schließlich der erste Schultag.“
Die drei standen von dem Sofa auf.
„Gute Nacht, Hermine.“, sagten Harry und Ron.
„Gute Nacht, ihr zwei.“, sagte Hermine, „Aber bitte erzählt niemandem, was ich euch erzählt habe. Ich weiß nicht mal, ob Niklas damit einverstanden ist, dass ich es euch erzählt habe.“
„Klar, Hermine.“, sagte Harry. Ron winkte Hermine noch einmal zu, dann betraten sie die Treppe, um in ihren Schlafsaal zu gehen.
Hermine machte sich nun auch auf den Weg in ihren Schlafsaal.
Hermine war gespannt, wie Niklas sich im Haus der Schlangen einleben würde und ob er tatsächlich etwas über seine Eltern herausfinden konnte.
Mal sehen, wann Hermine ihn das nächste Mal treffen würde. Dann würde sie ihn auf jeden Fall fragen.
 
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