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be mine - Du & Ich

GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 Slash
Izuku Midoriya Katsuki Bakugo
05.12.2020
20.01.2021
10
37.281
14
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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13.01.2021 3.037
 
Katsuki ♫

Es war bereits tiefe Nacht, als er sich von seinem Freund wieder verabschieden musste. Er konnte es immernoch nicht ganz glauben. Der ganze Tag war mehr als merkwürdig gewesen! Hätte ihm seine Mutter - mit ihrem pausenlosen Anrufen, was sein Handy ständig nervtötend Vibrieren ließ, nicht aus seinem wundervollen Traum und somit aus der wohligen Wärme seines Freundes gerissen, wäre er vermutlich auch die Nacht bei ihm geblieben. Zu schön war es nach all der Zeit bei ihm zu sein, seine Nähe, seinen Geruch um sich zu haben. Doch die Hexe hätte unnötig nachgefragt und zu den Antworten, welche sie zufrieden stellten, war er definitiv noch nicht bereit. Wie sollte er das auch seiner Mutter erklären? Sie kannte Izuku flüchtig, doch wer garantierte ihm, dass sie eine solche Beziehung akzeptierte?

Keiner!

Wer wusste den, auf welche Seite sie sich schlagen würde? Am Ende beschloss sie noch, dass er nicht gut genug für einen so lieben Menschen wie Izuku war.

Ein unmöglicher Gedanke!

Nie im Leben würde er seine Finger von ihm lassen können. Niemals würde er ohne ihn sein wollen. Izuku war alles für ihn. Sein Anker, seine Rettung. Sein innerer Pol, welcher für eine wohlige Ruhe in seinem Inneren sorgte. Würde man ihm Izuku entziehen, was würde dann aus ihm werden? Es war alles mehr als kompliziert! Wie sollte er das seiner Mutter schonend beibringen? Nachdem er sich erbarmt hatte, nach dem 20. verpassten Anruf doch ranzugehen und sie miesgelaunt nachfragte, wann er den beabsichtigte nachhause zu kommen, kam ihm das gerade nur recht!

Katsuki brauchte Zeit.
Zeit für sich. Zeit zum Nachdenken zu realisieren, was an dem heutigen Tag passiert war. Es war so vieles passiert, was er nicht so einfach begreifen konnte. Nicht so einfach in seinen Kopf passen wollte.

Das Izuku nur ein paar Häuser weiter wohnte. Ihm so nah war und doch die letzten Tage so fern war. Die Realität fühlte sich gerade wie ein Traum an. Ein Traum, den er gerne träumte. Ein wunderschöner Traum, der einfach zur Realität wurde.

Er drehte den Schlüssel im Schloss der Haustür und betrat den Flur "Bin wieder da" rief er ins Haus. Doch eine Antwort kam nicht. Er hatte schon die leise Hoffnung, dass diese bereits zu Bett gegangen war. Er zog seine Schuhe aus und betrat die Küche. Dort angekommen platzte seine kleine Hoffnung wie eine zarte, unschuldige Seifenblase. Kaum kam er in ihre Sichtweite, fing sie auch schon mit ihrer Standpauke an.

"Wo warst du solange, Katsuki?" Meckerte ihn seine Mutter an, stemmte dabei ihre Hände in ihre Hüften. Er verdrehte die Augen.

"Freu mich auch dich zu sehen", eine Hand steckte er in seine Hosentaschen, schlenderte zum Kühlschrank und öffnete diesen mit der rechten Hand. Er suchte nach den Schokoriegeln, welchen er sich im Supermarkt gekauft hatte. Er nahm sich einen raus "Jetzt sag schon! Ich hab mir Sorgen um dich gemacht", verwundert drehte er sich zu seiner Mutter um und zog seine Augenbrauen in die Höhe. Den Schokoriegel legte er auf die Theke "Seit wann?", als ob sich seine Mutter Sorgen um ihn machen würde! Er war ihr doch schon immer egal gewesen. Seine Aufmerksamkeit wandte er wieder dem offenen Kühlschrank zu"War bei einem Freund", erklärte er und empfand die Packung Milch als sehr ansprechend. Er nahm die Packung aus dem Kühlschrank, öffnete diese und führte sie zu seinem Mund. "Nimm ein Glas!", meckerte ihn seine Mutter nun doch an. Seufzend drehte er sich zum Schrank mit den Gläsern und nahm daraus ein Glas und schüttete folglich die Milch in das Glas. Mit wenigen Schlücken trank er die Milch aus "Wusste gar nicht, dass du deine Freunde besuchst", stellte sie fest und tippte fragend mit ihrem Finger gegen die Wange.

"Hm", mehr hatte er dazu nicht zu sagen. Sie musste nicht alles wissen, noch nicht. "Wie auch immer. Morgen hab ich Frühdienst", stellte sie fest. Katsuki erwiderte darauf nichts. Stellte sein Glas in die Spüle und nahm sich seinen Schokoriegel zur Hand. Löste die Verpackung von seinem Schokoriegel und entsorgte das Papier "Na dann hab ich ja meine Ruhe", er hob eine Hand zum Abschied und ging ohne weitere Worte aus dem Raum hoch ins erste Stockwerk. Bevor er ins Bett ging, brauchte er eine wohltuende Dusche. Auf dem Weg ins Badezimmer verputzte er seinen Schokoriegel. Nicht viel später stand er in der Dusche unter dem heißen Wasser und ließ das heiße Wasser über seine Muskeln prasseln. Es tat wahnsinnig gut und entspannte angenehm seine Glieder. Daraufhin ging er nur mit einem Handtuch bekleidet auf sein Zimmer, zog sich eine frische Short über und legte sich mit seinem Handy aufs Bett.

Als er gerade dabei war, Facebook zu öffnen, schob sich eine Nachricht von oben in den Bildschirm.

Deku: Das war eine echt schöne Überraschung! Bin so froh..

Mehr konnte er nicht lesen. Also tippte er auf die Nachricht, um sie vollständig lesen zu können. Sofort öffnete sich die App mit ihrem Chat.

Deku: Das war eine echt schöne Überraschung! Bin so froh, dass ich meine Ferien nicht ohne dich verbringen muss! Hab dich so wahnsinnig vermisst.

Ein Lächeln schlich sich auf seine Züge. Ihm ging es da ganz gleich. Er musste nur paar Straßen weiter gehen und konnte seinen Engel in seine Arme schließen. Seinen Geruch in sich aufnehmen und jede Anspannung würde sofort von ihm fallen. Er würde sich einfach fallen lassen können. Ohne Bedenken in seinen Armen vergraben und die Welt für diesen Moment vergessen.. Gerade wollte er eine Nachricht tippen, da erschien eine weitere auf seinem Bildschirm.

Deku: Ich werd jetzt schlafen gehen. Gute Nacht :* ild

Schnell tippte er seine Nachricht, bevor Izuku wieder off ging.

Katsuki: Ich bin auch froh bby. Lust morgen in den Tierpark zu gehen? Sag mir Bescheid ja ;)

Katsuki: Gute Nacht und träum von mir ;D :*

Mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht checkte er seine Neuigkeiten auf den Sozialmedia Plattformen von Facebook, Instagram und Co. und erhielt dabei in der nächsten halben Stunde plötzlich eine Spieleanfrage von Kirishima. Er tippte auf die Schaltfläche und fand sich in einem online CoD Spiel fürs Handy wieder. So zockte er noch bis spät in die Nacht mit Kirishima am Handy. Während des Spielens vergisst er vollkommen die Zeit. Von Izuku kam keine Nachricht mehr, auch seine Nachrichten hatte er nicht mehr gelesen. Ob er sein Handy wegwarf, nachdem er ihm geschrieben hatte? Wie auch immer, die Häkchen blieben grau. Nicht mehr lange und er würde seinen Geliebten wieder im Arm halten können. So fiel er mit froher Erwartung auf den nächsten Tag - auch wenn dieser schon angebrochen war, da es schon weit nach Mitternacht war - in einen sanften, ruhigen Schlaf.

In dieser Nacht schlief Katsuki besser als in den letzten Letzten.


***





Izuku ♣


Als Izuku am nächsten Morgen aus seinem Schlaf erwachte und auf sein Handy blickte, was er noch in seiner Hand hielt, musste er feststellen, dass er die letzten Nachrichten von Katsuki nicht mehr gehört hatte. Er war wohl doch müder gewesen, als er angenommen hatte. Sein Schlaf hatte ihn einfach übermannt, obwohl er doch die Antwort von seinem Freund abwarten wollte. Dann musste er dies eben jetzt machen. Izuku entsperrte sein Handy und las sich seine erhaltenen Nachrichten durch. Mit einem lächeln im Gesicht beschloss er, ihn gleich zu antworten.

Kacchan <33: Guten Morgen. Klar gerne kann heute aber nicht, hab schon etwas vor. Können wir auch morgen in den Tierparkt gehen?

Er drückte auf Senden und steckte sein Handy in die Hosentasche, immerhin wollte er die Antwort von seinem Freund nicht verpassen. So schusselig wie er war, würde er sein Handy ansonsten zuhause vergessen. Sein Weg führte ihn den langen Gang entlang in die Küche, wo seine Mutter bereits Frühstück für ihn zubereitet hatte. Sie war bereits auf der Arbeit, doch das machte nichts. Er wollte sie heute ohnehin in der Arbeit besuchen. Da musste Katsuki mit seinem 'Date' eben warten. Dass es ein Date war, konnte er ganz klar heraushören! Doch bevor er sein Frühstück genießen konnte, musste er eine Runde laufen gehen. Er begann einfach keinen neuen Tag, ohne davor eine Runde gelaufen gewesen zu sein.

Weder Zuhause noch im Internat.

Nach gut 40 Minuten war er wieder zurück, genehmigte sich eine wohltuende Dusche und genoss das Frühstück, welches ihm seine Mutter liebevoll zubereitet hatte.

Nachdem er sein Frühstück verdrückt hatte, checkte er nochmal, ob er eine Nachricht von Katsuki bekommen hatte, doch dem war nicht der Fall. Er schien wohl noch zu schlafen, was ihm der zuletzt online Eintrag zeigte und die Tatsache, das die Häkchen sich noch nicht blau gefärbt hatten.

So ging er mit dem Handy in der Hand zur Garderobe im Vorraum. Schlüpfte in seine braune Jacke, steckte dort sein Handy ein sowie seine Haustürschlüssel und steckte sich seine Geldbörse in die Hosentasche, falls er in der Cafeteria des Krankenhauses etwas essen wollte. Danach schlüpfte er in seine roten Schuhe. Um zum Krankenhaus zu kommen, nahm er den Bus. Die Fahrt mit dem Bus war nicht sonderlich angenehm. Dieser war überfüllt und es roch nicht wirklich angenehm. Der Geruch nach Schweiß lag unangenehm in der Luft. Er zog es vor zu stehen, da er in 3 Stationen ohnehin aussteigen musste. Der Bus hielt glücklicherweise unmittelbar vor dem Krankenhaus an.

Er blickte auf das große Gebäude.
Seit er mit seiner Mutter hierher gezogen war, kam er nicht sehr oft hierhin. Natürlich kannte man ihn hier und wusste, dass er der Sohn von der Krankenschwester Midoriya war. Schließlich war seine Mutter auf ihrer Station eine sehr beliebte Krankenschwester, da sie sehr einfühlsam und nett war. Jeder mochte sie und daher kannte man natürlich auch ihren Sohn. Warum er bei den Patienten und dem Personal ebenso gerne gesehen war, konnte er sich nicht erklären. Dennoch hoffte er, dass die andere Krankenschwester nicht auch für heute Vormittag eingeteilt war! Klar, bei ihrem ersten Treffen war sie sehr erfreut und wollte ihn gar nicht mehr gehen lassen.. aber es jetzt zu wissen, dass sie die Mutter von Katsuki war, machte das Aufeinandertreffen doch recht merkwürdig. Dabei war seine Mutter nicht sein einziger Anhaltspunkt.

Er ging durch den Eingangsbereich und wurde freudig von den Empfangsdamen begrüßt. "Guten Morgen Izuku", winkte ihm die erste Dame zu. Er erwiderte das freundliche Lächeln und winkte ihr kurz zu, ehe er sich in die Richtung der Aufzüge bewegte. Nach kurzen Warten auf dem Aufzug betrat er diesen und drückte auf den Knopf mit der Zahl 3. Der Aufzug startete seine Fahrt und hielt in seiner gewünschten Etage an. In wenigen Schritten war er in der Station, wo seine Mutter tätig war, angekommen. Er lugte ins Büro der Krankenschwestern, doch konnte er seine Mutter dort nicht entdecken.

An einem üblicherweise verschlossenen Schrank im kleinen Raum der Krankenschwestern stand eine blonde Frau, welche gerade konzentriert die Medikamente sortierte. Zumindest sah es für Izuku danach aus.

"Hallo.. ich ehm", er knetete nervös seine Finger. Die Dame drehte sich zu ihm um. Als sie ihn erkannte, hellte sich ihre Stimmung sofort auf "Oh Hallo Izuku! Wie schön, dass du uns mal wieder besuchst!"

"Ist meine Mama-"

"Izuku!", er drehte sich zur Stimme seiner Mutter um, welche durch ihr euphorisches zurufen, ihn bei seiner Frage nach ihr unterbrach "Mama", sie kam auf ihn zu und drückte ihn herzlich an sich "Ich dachte schon, du kommst nicht mehr"

"Natürlich. Komm ich gerade ungelegen?"

Die blonde Frau überbrückte in wenigen Schritten die Distanz zu ihm und wuschelte ihn glückselig durch seine grünen Haare "So ein süßer Knopf wie du kommt doch nie ungelegen! Magst du einen Tee?", sie umklammerte seinen Arm und zog ihn einen Raum weiter. Izuku wusste nicht so recht, wie er sich verhalten sollte. Er wusste inzwischen, dass diese Frau die Mutter von Katsuki war.

Seine Schwiegermutter!

Dass sie auf ihn nicht so wirkte, als wüsste sie, dass er der Freund von ihrem Sohn Katsuki war, machte ihm die Situation nicht unbedingt leichter. Im Gegenteil! Er konnte sie auch nicht einfach auf ihrem Sohn ansprechen. Das wäre einfach unhöflich und unfair Katsuki gegenüber.

Konnte es den möglich sein, dass sie von ihrer Beziehung nichts wusste? Das konnte sich Izuku nicht vorstellen, da Katsuki ihn doch ständig mit einem Outing bedrängt hatte. Würde das der Blonde den für sich behalten wollen? Wenn dem wirklich so war, dann würde sich der Blonde auf eine ordentliche Standpauke gefasst machen können! Ihn bedrängen und es selbst nicht erzählen wollen, das würde er seiner Bombe bestimmt nicht so einfach verzeihen. Aber vielleicht braucht er einfach noch etwas Zeit? Izuku hoffte nicht, das es so war.

Die Frau zerrte den Jungen auf einen Stuhl, wo er sich widerstandslos hinaufziehen ließ. Sie stellte ihm eine Tasse grünen Tee auf den Tisch. Izuku lächelte ihr schüchtern entgegen und bedankte sich für den Tee. Bis seine Mutter Pause hatte, vergingen etliche lange Minuten, in denen er alleine war. Mitsuki leistete ihn unterdessen etwas Gesellschaft, wenn sie nicht gerade Patienten half oder etwas zu erledigen hatte. Izuku war froh darüber, dass sich seine Mutter zwischendurch nach seinem Wohlergehen erkundigte. Er fühlte sich unwohl, mit der blonden Frau alleine zu sein, zudem wusste er nicht, was er mit dieser Frau reden sollte.

Als dann die Pause der Krankenschwestern anstand unterhielten sie sich ausgelassen miteinander. Er hörte meistens nur zu und erzählte nach Aufforderung von seinem Internat und was er beruflich machen wollte. Das er Katsuki bereits kannte ließ er außen vor. Gefragt hatte ihn schließlich auch niemand danach. Auch seine Mutter erwähnte diesbezüglich nichts. Mitsuki erwähnte zwar, dass ihr Sohn auch auf ein Internat ging, doch meinte sie auch, dass sie darüber nicht viel wusste.

Plötzlich sah Mitsuki ihn intensiv an. Er schluckte leicht und wurde sichtlich nervös. "Warum kommt ihr nächste Woche Samstag nicht zum Abendessen zu uns?", sie klatschte freudig in ihre Hände. "Oh das wäre eine tolle Idee! Meinst du nicht Izuku?", sie zwinkerte ihm zu. Er bat seiner Mutter mittels einer Nachricht darum, dass mit ihm und Katsuki nicht weiterzuerzählen, da er nicht wusste, ob es seinem Freund recht war. Daher sagte seine Mutter ihrer Arbeitskollegin auch nichts darüber, dass er mit ihrem Sohn eine Beziehung hatte. Oder dieser den gestrigen Abend bei ihnen zu Besuch war. Zumindest hoffte er, dass sie nichts sagte. Mitsuki schien davon tatsächlich nichts zu wissen.

Er nickte leicht, was sollte er auch dazu sagen? "Dann ist es abgemacht! Ihr kommt uns nächste Woche besuchen. Ich glaube, du und Katsuki werdet euch gut verstehen! Ansonsten bekommt der Bengel was von mir zu hören!", lachte Mitsuki verschwörerisch. Izuku bedachte diese Einladung mit gemischten Gefühlen. Ob Katsuki das recht sein würde?

Er trank seinen Tee aus und verabschiedete sich anschließend von den beiden Frauen, da er sich auf den Weg in die 1. Etage machte und seinen Kids einen Besuch abstatten wollte. Seine Kids, die er jedes Mal besuchte, wenn er zurück zuhause war. Die Kids in einer bestimmten Station.


Die Kinderstation.



Auf dem Weg in die Station im 1. Stock checkte Izuku sein Handy nach neuen Nachrichten. Sein Handy war meistens auf lautlos gestellt, so meldete sich dieses nicht, wenn neue Nachrichten eintrafen.

Inzwischen war es bereits 11:45 und Katsuki war offensichtlich schon aus seinen Träumen erwacht. Der neuen Nachricht nach zu urteilen war dieser schon eine zeitlang wach und wartete wohl sehnsüchtig auf eine Antwort. Mit einem lächeln im Gesicht tippte er auf die Nachrichten, um sie zu öffnen. Das Chatfenster öffnete sich und offenbarte ihm seine ungelesenen Nachrichten.

Kacchan <33: Guten Morgen Sweety :*

Kacchan <33: Schade. Hab mich schon so auf dich gefreut! Dann hol ich dich morgen um 10h ab?

Mit einem Grinsen im Gesicht tippte Izuku seine Nachricht ein.

Izuku: Ich mich auch.. Ist okay, dann bis morgen! Ich freu mich schon <3

Er schob das Handy wieder in seine Jackentasche. Er war vor dem Aufzug stehen geblieben und machte sich nun auf den Weg in die Station. Dort wollte Izuku eigentlich hin, das war sein Grund für seinen Aufenthalt im Krankenhaus. Doch er ging nie in die Kinderkrebsstation, bevor er nicht seiner Mutter einen Besuch abgestattet hatte.

Schon zu Weihnachten war er hier gewesen, sowie auch zu jedem anderen Ereignis, wenn er vom Internat zurück nach Nagato kam. Er liebte Kinder und wollte ihnen für eine kurze Zeit, die Zeit im Krankenhaus vergessen lassen. In der Station kannte man ihn bereits. Er war stets Willkommen und auch die Pfleger und Betreuer der Station freuten sich stets, wenn er zu ihnen kam. Allen voran die Kinder, welche genau wussten, wieviel Spaß es mit sich brachte, wenn Izuku die Räumlichkeiten der Station im 1. Stock aufsuchte.

Er fragte den zuständigen Betreuer, ob sie wieder in den Turnsaal gehen durften und welche der Kinder ihn diesmal begleiten durften. Zusammen mit dem Betreuer durfte er durch die einzelnen Zimmer betreten und sich nach den Kindern erkundigen. Er war sehr beliebt bei den Kindern und demnach war die Freude stets groß, wenn er sie besuchte. Von manchen bekam er Bilder mit auf den Weg, mit wiederum anderen spielte er kurz, bis sie durch alle Zimmer waren und auch seine Begleitung feststand. Die Kinder durften selbst entscheiden, ob sie ihn begleiten wollten oder nicht. Zudem waren manche Kinder zu schwach oder einfach derzeit ans Bett gebunden durch etwaige Operationen. Er versprach diesen Kindern jedoch, dass sie bei seinem nächsten Besuch mit ihm in den Turnsaal gehen konnten.

Im Turnsaal angekommen spielte er mit den Kindern eine Runde Fußball. Kein herkömmliches Spiel. Einige wollten versuchen, seine Bälle zu fangen oder spielten zu 3 gegen ihn. Oder sie stellten zwei Teams auf, die gegeneinander antreten mussten, wo Izuku dann den Schiedsrichter spielte. Den Kindern machte es immer wahnsinnigen Spaß, mit ihm zu spielen. Und Izuku genoss die Zeit in vollen Zügen. Es machte Spaß, den Kindern von ihrem traurigen Alltag abzulenken. Insgesamt spielte er solange mit den Kids im Turnsaal, bis die Schicht seiner Mutter endete und sie ihn im Turnsaal abholte. Zusammen mit seiner Mutter fuhren sie am späten Nachmittag nachhause.


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