Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Staubrey voraus!

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / FemSlash
Aubrey Posen Beca Mitchell Chloe Beale Stacie Conrad
04.12.2020
15.06.2021
56
105.284
5
Alle Kapitel
110 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
11.06.2021 1.493
 
Zum Vorschein kam eine kleine Flasche mit Massageöl. Demonstrativ wedelte meine Freundin damit herum und krabbelte wieder zu mir aufs Bett. Zunächst in sitzender Position erläuterte sie mir, was sie mit mir vorhatte. Denn natürlich freute ich mich über das Kommende, war aber verwundert, wie Stacie darauf kam, Massageöl einzupacken.
“Du fragst dich sicher, wieso.”, begann sie wissend und ich nickte nur. “Ich habe gesehen, wie gestresst du in letzter Zeit warst und habe mir gedacht, ich mache dir damit eine Freude.”
“Du glaubst gar nicht wie sehr!”, beugte ich mich nach vorne und beanspruchte ihre Lippen für mich. Kurz gaben wir uns unseren Küssen hin, bis sie es beendete und mich mit einem Glitzern in den Augen anlächelte. “Du willst los legen, oder?”, hatte ich es erkannt.
“Aber sowas von! Du sollst dich entspannen, mal abschalten und alles hinter dir lassen.”
“Okay. Sag mir was ich tun soll und leite mich.”
“Leg dich am besten quer übers Bett auf den Bauch. Mach es dir bequem und überlasse alles Weitere mir.”
“Na gut… Bin gespannt.”, ließ ich mich auch nicht weiter bitten und tat wie geheißen.
“Mach die Augen zu.”, spürte ich ihr Hauchen an meinem Ohr, während mich eine ihrer Haarsträhnen kitzelte.

Augenblicklich rannte mir Gänsehaut über den ganzen Körper, obwohl es ja ziemlich heiß war. In zweierlei Hinsicht… Tief durch schnaufend legte ich meine Arme locker neben mir ab und konzentrierte mich darauf, meine Atmung und das Hämmern meines Herzens zu beruhigen. Denn ich war innerlich total aufgewühlt. Vorfreude auf das Kommende, die Verarbeitung des bereits Erlebten und die Gedanken des Geschehenen gaben sich die Klinke in die Hand und kämpften um die Vorherrschaft. Doch ich schaffte es, komplett abzuschalten. Spätestens, als ich Stacies warme sanfte Hände auf meinem Rücken spürte, fiel sämtliche Anspannung von mir ab und ich genoss nur noch. Das Öl, das so wunderbar nach Sanddorn roch, machte alles so schön geschmeidig und wohltuend.
“Kopf aus, Gefühle an.”, hörte ich Stacie säuseln.
“Schon längst passiert, Süße.”, nuschelte ich grinsend zurück.

Es vergingen ein paar Minuten, in denen Stacie keinen Ton von sich gab und mich einfach nur verwöhnte. Dass mein Rücken und vor allen Dingen mein Nackenbereich das reinste Eichenbrett waren, hatte sie auch so erkannt, ohne es zu kommentieren. Liebevoll und doch mit genügend Druck nahm sie sich meiner an und nicht nur einmal entfuhr mir ein Brummen, das jedem Bären Konkurrenz gemacht hätte. Einerseits wunderte ich mich ja über ihre Ausdauer, doch andererseits kannte ich meine Freundin nicht anders. Das Schmunzeln, das meine Lippen umspielte schien für sie genug Anlass zu sein, ihre Finger etwas nach unten wandern zu lassen. Bewegungen auf der Bettdecke und ihr Gewicht auf mir, verrieten mir, dass sich Stacie rittlings auf meinen Hintern gesetzt hatte.

Doch so wirklich nahm ich das Ganze gar nicht wahr. Zu sehr war ich im Rausch ihrer Massage versunken. Sie beugte sich zu mir nach unten, gab mir Küsse auf die Wange, die ich nicht erwidern, sondern nur genießen konnte. Ihre Brüste drückten sich sinnlich gegen meinen Rücken, rieben darüber und ich merkte nur allzu deutlich, wie es in meiner Mitte wieder etwas feuchter wurde. Die Tatsache, dass Stacie ja nackt auf mir saß, machte das noch heißer.

Von den Liebkosungen war meine Haut total erhitzt, trotzdem schaffte es Stacie, mir immer wieder kleine Stromschläge zu verpassen. Ihre Lippen tanzten über meinen Nacken, ließen kleine Küsse überrall hinab regnen, bis ich spürte, wie sie sich zuerst wieder aufsetzte und dann von mir runter stieg. Zuerst vermisste ich ihr angenehmes Gewicht, doch als ich merkte, wo sie ihre Reise hintrieb, stockte mir kurz der Atem. Offenbar hatte sich die hoch gewachsene Bella jetzt zwischen meine Beine gesetzt und streichelte hauchzart über meine Oberschenkel. Sofort wurde ich wieder etwas unruhiger, obwohl ich die reinste Tiefenentspannung schon längst erreicht hatte.

Mehrfach strich sie mir über meinen Hintern und spielte mit dem Umstand auch öfters mal über meine Mitte zu fahren. Hatte sie wirklich das vor, was ich dachte? Offenbar ja, denn als ich einen ihrer Finger in mir spürte, konnte ich nichts weiter tun, als genießerisch ins Laken zu stöhnen. Wie automatisch spreizte ich etwas die Beine, doch ich bekam es kaum mit. Mein Körper handelte instinktiv, von Lust und Erregung geprägt. Da ich auf dem Bauch lag, wusste und sah ich nicht, was Stacie tat, aber ich spürte es nur allzu deutlich.

Denn sie legte sich wieder etwas mehr auf mich, rieb über mich, streichelte mit der einen Hand meinen Po entlang, während die andere unaufhörlich mein Innerstes erforschte. Mehr beiläufig schoben ihre Oberschenkel meine noch etwas weiter auseinander, damit sie mehr Platz hatte. Mit dem rechten Knie unterstützte sie die Bewegungen ihrer Hand und trieb mich unermüdlich dorthin, wo die Glückseligkeit herrschte.
“Oh Gott, ist das gut!”, keuchte ich.
Stacie ließ meine Aussage unkommentiert, doch an ihren Handlungen erkannte ich, dass sie mir etwas Gutes tun wollte. Und bei Gott! Sie war auf dem besten Weg dorthin!

Ich wurde immer unruhiger, meine Atmung schneller und hektischer. Die Finger meiner Freundin eroberten mich immer wieder, trieben ihr Spiel mit mir und gaben mich nur dann wieder frei, um im nächsten Moment wieder in mich einzutauchen.
“Mmhh… Du bist so schön eng!”, hauchte sie mir ins Ohr und biss mir genüsslich in den Hals.
Sie wusste genau, dass das einer meiner Schalter war und mich damit in die Tiefe beförderte. Der süße Schmerz begleitete mich auf dem langen Weg in den Abgrund. Mein ganzer Körper verspannte sich, ich fing an zu stöhnen, verkrallte mich ins Bettlaken und konnte nur warten, bis mich der Rausch verlassen würde. Meine Freundin verpasste mir Nachwehen, die nicht von dieser Welt waren. Nichts mehr, das um mich herum passierte, nahm ich noch war. Stacie hatte mich so extrem abgeschossen, dass ich von meinem Orgasmus beherrscht wurde und ich fühlte, als sei ich in einer Blase der Lust gefangen.
“Stace…!”, hatte ich meine Stimme zurück. “Mach weiter!”, trieb ich sie an, damit ich dieses atemberaubende Gefühl so lange wie möglich auskosten konnte.

Kurz darauf wurden ihre Mühen weniger und dann zog sich Stacie ganz aus mir zurück, fuhr mir aber noch einmal liebevoll über den gesamten Körper.
“Ich kann mich nicht mehr bewegen…”, stellte ich nuschelnd fest, was mir ein leises Kichern meiner Freundin einbrachte.
“Schön, dann hab ich meine Sache richtig gemacht.”, legte sie sich neben mich, sodass ich ihr in die Augen sehen konnte. “Hat’s dir gefallen?”, grinste sie mich an.
“Nö…!”, kloppte ich in einem Anfall von Sarkasmus raus.
“Du Spinner!”, fing ich mir einen liebevollen Klaps ein, was mich aber gleichzeitig wieder zum Leben erweckte.
“Konnte ich mir jetzt nicht verkneifen.”, schmunzelte ich, hob den Kopf und stützte mich auf die Ellenbogen. “Das war wirklich fantastisch, Süße.”, gab ich ihr einen tiefen Kuss. “Vielen Dank für dieses Erlebnis.”
“Nichts zu danken.”, lächelte sie mich an. “Und…?”
“Was ‘und’?”
“Wie hat es sich angefühlt?”
“Anders…”
“Kannst du das etwas konkretisieren?”
“Schwierig…”, überlegte ich ernsthaft. “Dadurch, dass ich auf dem Bauch gelegen habe, konnte ich mich irgendwie noch mehr entspannen und fallen lassen. Verstehst du, was ich meine?”
“Ja, nur zu gut. Es ist etwas Neues für dich und ich wollte dir so gern diese Erfahrung schenken.”
“Das war wirklich wunderbar…”, wiederholte ich und gab ihr noch einen Kuss. “Hast du noch so ein paar Sachen auf Lager?”, wollte ich unschuldig wissen.
“Hast du noch nicht genug?”, fing sie an zu lachen.
“Von dir? Niemals! Aber im Ernst…”
“Aubrey Posen… Du kleines versautes Miststück…”, drehte sie mich wieder auf den Rücken und betrachtete mich schelmisch.
“Stille Wasser sind tief!”, raunte ich verführerisch und blickte ihr tief in die Augen.
“Stelle ich gerade fest, ja!”, hob sie eine Braue, bevor sie ihre Lippen wieder auf meine senkte.
“Und, was ist jetzt? Möchtest du noch mehr Erfahrungen mit mir teilen?”, löste ich es dann doch.
“Das war dein Ernst?”, kam die prompte Gegenfrage, obwohl sie die Antwort vermutlich schon kannte.
“Mein voller Ernst! Ich bin gerade total gierig auf dich!”, schoben sich meine Hände auf ihren Hintern und drückten sie weiter auf mich.
“Mmhh…”, überlegte Stacie scherzhaft. “Na wenn das so ist… Ich will ja meine Lady nicht auf dem Trockenen sitzen lassen.”
“Glaub mir, Süße! Ich bin gerade alles, aber nicht trocken. Im Gegenteil!”
“Ich verstehe schon…”, wurde ihr Grinsen immer breiter. “Dann lass mich mal gucken, was ich noch so mit dir anstellen kann…”, griff sie erneut zum Massage Öl.

Meine Augen fingen an zu leuchten, wusste ich doch, dass es noch lange nicht vorbei war. Wir teilten in dieser Nacht noch einige Höhepunkte, trieben uns immer wieder den Berg hinauf, um dann mit der größten Extase von der Klippe zu stürzen und uns gegenseitig aufzufangen. Die Laken waren völlig zerwühlt, WIR waren völlig zerwühlt, doch es war uns egal. Wir waren wie im Rausch und erst als die ersten Sonnenstrahlen durchs Fenster schielten, kamen wir etwas zur Ruhe, hatten uns - für den Moment zumindest - ausgetobt und überließen Morpheus das Feld.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast