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„You should do it!"

von Manyp3
GeschichteDrama, Romance / P18 / Gen
Hanamaki Takahiro Iwaizumi Hajime Kindaichi Yuutarou Kunimi Akira Matsukawa Issei Oikawa Tooru
03.12.2020
01.03.2021
7
10.308
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03.12.2020 1.591
 
Am Nachmittag, das Training wurde frühzeitig beendet, laufen zwei Schüler des ersten Jahrgangs, schweigend nebeneinanderher.
„Warte mal kurz.", der Größere der Beiden, bleibt stehen und öffnet seine Tasche, in welcher er nach etwas sucht. Nach weniger Zeit holt er etwas aus seiner Tasche heraus und streckt es seinem Gegenüber hin. Mit einer leichten Verbeugung zeigt der ältere der beiden Männer, dass er es annehmen soll und sagt, als er spürt wie das Päckchen aus seiner Hand genommen wurde: „Ich hoffe es schmeckt dir. Da heute Valentinstag ist und dadurch das Training verkürzt wurde, wollte ich es dir nicht in der Schule geben, sondern fand es angebrachte, es dir danach zu überreichen...-" „Danke.", sagt der Kleinere, wodurch er ihn unterbricht und schenkt ihn ein, für andere nicht bemerkbares, Lächeln. Schnell verschwindet es wieder und der gleichgültige Gesichtsausdruck nimmt wieder seinen Platz ein.

„Willst du noch mit zu mir kommen? Meine Eltern sind bis morgen Mittag nicht da, wir wären somit ungestört und könnten den Tag genießen.", einige Zeit, seitdem Kindaichi und Kunimi neben einander herlaufen, ertönt die Stimme des Jüngeren, dreht seinen Kopf zu seinem Freund und schaut ihn, mit schief gelegten Kopf an. Kindaichi errötet leicht und nickt kurz, ehe sie um die Ecke biegen und die wenigen Meter zu Kunimi hinter sich bringen. Der Kleinere öffnet die Tür, betritt den Flur und lässt den Älteren eintreten. Sie ziehen sich die Schuhe aus, Kunimi steigt in seine Hausschuhe und bittet den Middle-Blocker kurz zu warten. Er geht durch eine Tür an der linken Seite und nach einigen Minuten kommt er, mit einem Paar Hausschuhe zurück.
„Die müssten dir passen.", sagt der Kleinere und gibt Kindaichi die Schuhe, welcher sich bedankt. Er zieht sich die Schuhe an und folgt dem Kleineren, welcher in die Küche läuft. Er geht an einen der Schränke und holt sich ein Glas raus. Fragend schaut er den Größeren an und schließt den Schrank, als er ein kurzes Kopf schütteln bekommt.
„Beruhig dich. Du warst doch schon öfter hier.", sagt Kunimi, mit einem leicht belustigten Ton, nachdem er einen Schluck getrunken hat: „Was willst du machen?" Kindaichi zuckt kurz mit den Schultern, ehe er aufblickt und dem Kleineren hinterher schaut, als er die Küche verlässt.
„Komm mit.", ohne zurück zu schauen, läuft der Jüngere den Flur entlang und betritt ein Zimmer auf der rechten Seite. Mit schnellen Schritten folgt der Ältere ihm und mit einem leichten grinsen auf den Lippen, setzt er sich auf das Bett, welches an der Wand steht. Kunimi legt seinen Kopf an der Schulter des Größeren ab und nimmt eine Fernbedienung zur Hand.
„Wenn du nicht weißt, was wir machen können, schauen wir jetzt einen Film.", gibt der Kleinere von sich und schaltet den Film, welchen er eingelegt hat, ein.

Die Zeit vergeht und in der Mitte des Filmes, setzt sich Kunimi auf. Auf den fragenden Blick seitens Kindaichi, legt sich der Kleinere wieder hin und platziert seinen Arm auf die Brust des Älteren. Er dreht seinen Kopf nach oben und mustert seinen Freund. Mit seinen Fingern zeichnet Kunimi Kreise auf die Brust von Kindaichi und fängt an leicht zu grinsen.
„Kuni-...", Kunimi drückt dem Größeren einen sanften Kuss auf die Lippen, wodurch er zu reden stoppen muss. Nach einigen Minuten löst sich der Glatthaarige von den Älteren und legt sich, dem Fernseher zu gewendet und als wäre nichts geschehen, wieder hin. Leicht grinst Kunimi und hat einen leichten Rotschimmer auf den Wangen, welcher stärker wird, als er eine Hand an seiner Kopfhaut spürt, die sie leicht massiert.

Am späten Nachmittag, kurz bevor der Abend einbricht, pausieren sie den Film, welchen sie momentan schauen und somit ihre Film-Session, um sich etwas zum Essen zumachen. Nach kurzem Überlegen, beider Volleyballer, entscheiden sie sich für Reis, mit einer Suppe und Fleisch und Gemüse, traditionelles japanisches Essen.
„Ich hoffe es macht dir nichts aus, wenn ich Fleisch und Gemüse von gestern benutze, welches übriggeblieben ist.", sagt der Kleinere der Beiden und bekommt als Antwort nur ein leises <Mach dir keine Umstände.>
Nachdem Kunimi das Essen erwärmt, gekocht und angerichtet an, setzten sie sich an den Tisch und essen schweigend ihr Essen.
„Bleibst du übernacht oder gehst du noch nach Hause?", möchte der Jüngere wissen und blickt seinen Gegenüber fragend an. Der Angesprochene schaut zurück und sagt: „Ich denke ich werde noch nach Hause gehen."
„Und was ist wenn ich dich bitte, hier zu bleiben?"
„Dann bleibt mir nichts anderes übrig als hier zu bleiben.", grinst Kindaichi leicht und legt seine Hand auf die des Kleineren: „Ich muss dann nur meinen Eltern Bescheid geben." Kunimi nickt leicht und dreht seine Hand ein wenig, um seine Finger mit denen von Kindaichi zu verschränken. Einige Zeit bleiben sie so sitzen, ehe sie sich wieder ihrem Essen widmen und sobald sie fertig sind, anfangen abzuspühlen. Sie gehen zurück in Kunimis Schlafzimmer, legen sich erneut auf das Bett, Kunimi kuschelt sich wieder an den Älteren und schaut den Film an.

Gegen 22:00 Uhr hören die beiden Schüler, wie sich die Tür öffnet.
„Das müssen meine Eltern sein.", merkt der Kleinere an, ehe er aufsteht und sein Zimmer verlässt, gefolgt von Kindaichi. Im Flur bleiben beide stehen und begrüßen die Eltern den Jüngeren, bevor der Middle-Blocker von sich gibt: „Warum seid ihr jetzt schon da? Solltet ihr nicht erst morgen wiederkommen?"
„Hallo. Es ging doch schneller als gedacht.", antwortet sein Vater und bekommt ein kurzes Nicken zurück.
„In der Küche steht noch etwas zum Essen, solltet ihr Hunger haben. Außerdem bleibt Kindaichi-kun über Nacht hier. Ist doch in Ordnung, oder? ", fragt Kunimi und bekommt ein leichtes Nicken zur Bestätigung als Antwort, zudem, bedanken sich die Erwachsenen mit einem leichten Grinsen und sagen den beiden Spielern, dass sie ruhig wieder ins Zimmer gehen können.

Kaum hat der Glatthaarige die Tür geschlossen, seufzt er kurz auf und geht auf das Bett zu. Still ziehen sich die Beiden um und legen sich in das Bett.
„Ich hoffe das meine Eltern nicht das Zimmer betreten werden. Ansonsten müssen wir uns etwas einfallen lassen, warum wir beide im Bett liegen.", erneut seufzt Kunimi auf und schließt kurz die Augen. Der Größere legt Freund eine Hand auf die Wange und gibt, genauso wie der Kleinere zuvor, leise von sich: „Wir sagen einfach, der Futon ist dreckig." Mit einem leichten Grinsen streckt sich der Jüngere der Hand entgegen und nickt leicht.
„Wir sollten dennoch schlafen, da wir keine Ruhe mehr haben und ich nicht wirklich scharf darauf bin, dass meine Eltern irgendwas mitbekommen. Du kennst ihre Einstellung zu diesem Thema.", Kunimi drückt seinem Freund einen sanften Kuss auf die Lippen, ehe er sich neben ihn hinlegt. Kindaichi gibt einen bestätigenden Ton von sich, ehe er sich, mit dem Rücken zu dem Kleineren, ebenfalls hinlegt. Wenige Minuten später, schlafen die beiden Volleyballer ein.

Am nächsten Tag, gegen 9:00 Uhr, wacht Kunimi, durch ein Klopfen auf. Er setzt sich auf, nachdem er sich aus den Armen seines Freundes befreit hat, und reibt kurz mit seinen Händen über seine Augen und steht auf. Er öffnet die Tür und verlässt sein Zimmer, nur um seiner Mutter gegenüber zu stehen.
„Habe ich dich geweckt? Tut mir leid. Ich wollte euch eigentlich zum Frühstück holen.", gibt die Frau von sich und lächelt kurz ein bisschen. Als Antwort bekommt sie von ihrem Sohn nur ein Nicken, ehe er wieder in seinem Zimmer verschwinden. Kunimi setzt sich auf den Rand des Bettes, um an den jungen Mann in seinem Bett wach zu rütteln.
„Yūtarō, aufstehen. Frühstück ist fertig.", gähnend fährt sich der Jüngere durch die Haare und unterdrückt sich einen kurzen Aufschrei, als er nach unten gezogen wird. Mit einem Lächeln legt Kindaichi seine Lippen auf die des Kleineren und lässt nach wenigen Sekunden, sodass Kunimi keine Möglichkeit hat den Kuss zu erwidert, von ihm ab.
„Dann wollen wir deine Eltern nicht warten lassen, oder Akira?", der Ältere steht auf und zieht seinen Freund mit, lässt ihn aber los, als sie an der Zimmertür ankommen. Sie öffnen die Tür, verlassen das Zimmer und gehen zum Esszimmer, um dort zu Kunimis Eltern zu stoßen.
„Guten Morgen.", begrüßen sich alle vier kurz, ehe sie zu essen beginnen.

Den Tag verbringen die beiden Spieler außerhalb und als sich Kindaichi von Kunimi verabschiedet, sagt der Kleinere: „Yūtarō, ich will es ihnen sagen, aber ich habe Angst. Ich weiß, dass meine Eltern intolerant, gegenüber dem Thema "nicht der Heteronormativität entsprechen" sind, aber ich möchte nicht, dass sie nie erfahren, dass sie keine Schwiegertochter bekommen. Ich glaube das bin ich ihnen irgendwo schuldig. Ich hätte da jedoch noch eine kleine Bitte an dich. Deine Eltern haben dein Outing gut aufgenommen und haben auch nichts meinen Eltern gesagt, wofür ich Ihnen sehr dankbar bin, könntest du sie fragen, ob ich eventuell bei euch unterkommen könnte, sollten meine Eltern irgendwas machen, sodass ich bei jemanden unterkommen muss?"
„Wann willst du es denn machen?", fragt Kindaichi den Kleineren, welcher nur leise von sich gibt: „Die nächsten Tage, ich möchte nur vorher wissen, wo ich im schlimmsten Fall bleiben kann, sollte ich es zu Hause nicht aushalten." Der Ältere nickt und geht auf den Kleineren zu, um seine Arme um seine Hüften zu legen.
„Ich frage heute nach. Ich schreib dir sobald wie möglich, OK?", mit einem leichten nicken bejaht Kunimi und bedankt sich bei seinem Freund, ehe sie sich voneinander lösen und nach Hause gehen.
 
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