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That Christmas Feeling

GeschichteLiebesgeschichte / P12 / MaleSlash
01.12.2020
25.12.2020
25
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25.12.2020 401
 
Obwohl sie sich letzte Nacht erst recht spät „Gute Nacht“ gesagt hatten, nachdem sie stundenlang über alles geredet hatten, fühlte Geralt sich erstaunlich ausgeschlafen. Wahrscheinlich hatte er schon ewig nicht mehr so gut geschlafen wie heute. Nicht mal, dass es trotz allem viel zu früh an seiner Tür klopfte, konnte seine Laune trüben.
„Hey“, begrüßte ihn Jaskier mit sanfter Stimme, „macht es dir was aus, wenn ich mich zu dir ins Bett schleiche?“
Natürlich machte es ihm nicht aus, allerdings wollte er zuerst einen Kuss, den er auch bekam. Sobald sie sich gemeinsam wieder eingekuschelt hatten, fühlte Geralt sich noch ein Stück friedlicher. Deswegen lächelte er seinen Freund glücklich an.
„Ich sehe, du hast die letzte Nacht gut verkraftet“, neckte ihn dieser daraufhin.
„Das kann man so sagen.“
Erneut küssten sie sich - ganz ohne Mistelzweig - bis Jaskier vor lauter Grinsen abbrechen musste. Dafür erntete er einen amüsierten und zugleich fragenden Blick seines Partners.
„Ich musste nur dran denken, dass dein aufgeknöpftes Hemd mich gestern beinahe so aus dem Konzept gebracht hätte, dass ich fast mein komplettes Liebesgeständnis vergeigt hätte.“
Nun müssten sie beide lachen, wobei Geralt es doch schaffte die Lippen des anderen wieder einzufangen. Für eine Weile schienen sie sich ganz ineinander zu verlieren, was beängstigend aber auch schön war. Irgendwann ruhte Jaskiers Kopf auf seiner Brust und er wusste nicht, wann er das letzte Mal so schöne Weihnachten gehabt hatte.
„Ich hab noch etwas für dich. Ich wollte es dir gestern geben, aber hab es vergessen.“
Unglücklicherweise musste Geralt das warme Bett verlassen, um das Schächtelchen aus seiner Hose von gestern zu holen. Er überreichte es seinem Freund, der es praktisch sofort öffnete.
„Ich musste dabei an dich denken“, gab er unsicher zu.
„Er ist perfekt.“
Gerührt betrachtete Jaskier den fein gearbeiteten Schlüsselanhänger in Form einer gelben Rose, die eine seiner Lieblingsblumen war.
„Oh, ich sollte dir noch sagen, dass mir die Königin heute eine Festanstellung angeboten hat“, meinte dieser ganz nebenbei, während er immer noch nur Augen für den kleinen Gegenstand hatte.
Dementsprechend entging ihm auch völlig, wie entgeistert sein Partner ihn anstarrte.
„Jask!“
Beim alarmierten Tonfall des anderen schoss sein Kopf sofort nach oben.
„Du kannst doch so etwas Wichtiges nicht einfach so dahin sagen!“
Fest schloss Geralt ihn in seine Arme, sodass er ihm ins Ohr flüstern konnte: „Ich bin überglücklich.“
„Das ist gut zu wissen“, erwiderte der Angesprochene grinsend, während er die Umarmung erwiderte.
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