Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Als Billie Eilish wusste, was ihr gut tat

von 4helios
GeschichteHumor / P12 / Gen
01.12.2020
10.04.2021
13
12.018
1
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
01.12.2020 814
 
Kapitel 2: Die Nachrichten

„Ha, schon wieder eine vier!“
Wind offenbarte sein Blatt, und nahm den ganzen Pot unter seine Fittiche.
Wie viel Glück hat der scheiß Kerl, bitte?, dachte Wasser
„Whup, Whup!“ Wind stand auf, hielt sich eine Hand vor den Mund und imitierte einen Zugfahrer. „Alle bitte einsteigen auf dem Geldexpress. Nächstes Ziel: Winds Portemonnai!“
Alle guckten ihn an.
„Bist du jetzt fertig?“, seufzte Feuer. Er war schon sowieso den ganzen Tag in Gedanken. Der Liebesfilm vom Abend davor ging ihm nicht mehr aus dem Kopf.
Wind gestikulierte nun, wie er einen imaginären Milchshake rühren würde. Dazu wedelte er mit einem Finger kreisend über einer geschlossenen Faust. Eine sehr große Schmach für die anderen.
Erde schlief noch. An seinem Platz lagen noch ein paar nicht aufgedeckte Karten. Feuer nutze nur ein paar Mal heimlich die Möglichkeit, ganz kurz eine der Karten schnell auf und wieder zuzudecken.
Wind setzte sich hin. „Na, habt ihr Lust auf noch ne Runde?“ Während er seine Chips zählte, fühlten die anderen sich wie der Typ, der gerade erst gelernt hat wie man auf einem Basketball Korb wirft und danach nach und nach eine Abreibung von einem schon gelernterem bekommt.
Wasser sagte: „Nun ja, du bist eben gut in dem Spiel. Lass uns doch mal tun, worin ich gut wäre.
„Ach ja?“, fragte Wind, während er seine Chips stapelte. „Was wäre das? Verlieren?“
Wasser überlegte kurz. Er guckte kurz auf seine zwei kleinen mickrigen Chips Stapel. Er wusste es garnicht, weil er nie viel Zeit mit Spielen oder so verbrachte. Deswegen wusste er garnicht, worin er gut wäre. Dann kam ihm eine ernüchternder Einfall.
„Also, es ga mal ne Zeit, da war ich Recht gut in Mühle..Ich glaub ein oder zwei Tricks hätte ich noch auf Lager.“ Längst war es auf ein Kommunikation zwischen Wasser und Wind geworden. Erde schlief, und Feuer wirkte immernoch sehr nachdenklich und hörte nicht zu. Doch auch bei seinem Einfall klang Wasser nicht sehr selbstsicher.
„Hm. Mühlen werden aber öfters von Wind als von Wasser angetrieben.“ Wind zwinkerte ihm zu.
Wasser wurde ein wenig verärgert, grinste dann aber zurück.
„Wir unterbrechen ihr langweiliges und ödes Leben für eine Sondermeldung.“
Der Fernseher im Hintergrund war noch an, und alle vier horchten aufgeregt auf. Sie drehten sich um zum kleinen Röhrenbild. Zu sehen war ein Nachrichtensprecher, der genauso aussah wie der bei Spongebob. Illosirischer Weise, war das schon lange Zeit so, und die vier nahmen es überraschend ernst an, da sie sich bereits schon daran gewöhnt hatten.
Der Nachrichtensprecher fuhr fort: „Junge Menschen erkranken immer häufiger an psychischen Krankheiten. Ebenso steigt die Zahl der Suizidenten dramatisch an. Paralell wurden verwackelte Handykamera Videos aus Szenen vom Nahen Osten gezeigt, die offensichtlich nichts mit der Meldung an sich zu tun hatte. „Laut Umfrage erwägte schon jeder zweite Teenager, ernsthafte Suizidabsichten zu hegen. Die Umfragen ziehen sich durch alle Gesellschaftsschichten durch.“ Die vier Elemente starrten gebannt auf den Fernseher. „Die Plätze in Psychatrien und in Ambulanzen werden knapper. Die generelle Zufriedenheit in den Jahren ist sehr zurück gegangen. Die Generation steht vor einer ganz neuen Art der Herausforderung für ihre Zukunft.“ Es gab eine ganz kurze Pause. „Und nun zu den Wetternachrichten. Tom?“ Der Nachrichtensprecher bewegte seine Augen in Richtung rand der Kamera, wo wohl ein Studio stehen sollte, jeder aber weiß, dass dort keins ist.
Die vier Elemente wandten sich wieder dem Tisch zu. Es war nicht wirklich, dass die Nachricht einen großen Einfluss auf sie hatte. Keiner von Ihnen war weder jung, noch ein Teenager. Und schon garnicht zwischen 10 und 20 Jahre alt. Und noch weniger kannten sie welche, die in diesem Alter waren.
Trotzalledem, legte sich wie eine Decke ein Schweigen über alle. Wind spielte mit seinen Chips, wirkte dennoch nachdenklich, Wasser und Feuer allerdings sprachen eine andere Körpersprache, sie schienen sehr beeinflusst von der Nachricht. Selbst Erde hatte aufgehört zu schnarchen. Er schien auch nachzudenken.
Nach einer Zeit lcokerte sich ein wenig die Stille, es gang wieder ein wenig zurück zu normalität. Doch, gesprochen darüber haben sie nicht. Zwar mag es nicht den Anschein haben, aber in jeden der vier hat jene Nachricht ein wenig was in Bewegung gebracht.
Die vier Elemente räumten alle Sachen weg. Erde fing wieder an zu schlafen. Wind und Wasser kamen sich in die Haare, als Wind ein wenig Sprite auf sich bekam. Denn daraufhin musste Wasser ein wenig kichern, und Wind fühlte sich ein wenig geneckt. Sie fingen wieder an mit Anschuldigungen, und beschwerten sich beide bei Feuer. Er versuchte verzweifelt irgendwas zu schlichten, doch die beiden Streithähne konnten sich nicht beruhigen. Es flogen Schlüssel, Töpfe und Gummienten durch die Gegend. Erde schlief unbeeidruckt weiter. Nachdem sich alle beruhigt hatten, guckten sie noch einen kleinen schwarz-weiß Liebesfilm aus den späten 40er mit dem schönen Titel: Hilfe, ich liebte einen Matrosen. Dabei schliefen Wind, Wasser (und Erde) ein, nur Feuer blieb bis zum Ende wach.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast