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Als Billie Eilish wusste, was ihr gut tat

von 4helios
GeschichteHumor / P12 / Gen
01.12.2020
18.04.2021
17
16.657
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01.12.2020 1.076
 
Was passierte, als Billie Eilish die Zeit vergaß

Kapitel 1. Die Sitzung

Im Grunde war sie nicht anders als die anderen. Außer dass sie grüne Haare hatte. Sie hatte ähnliche Teenager Probleme wie die anderen, nur dass die Reichweite ihrer Probleme (Menschen) um ein huntertausendfaches größer war als die ihrer engen Freunde. Sie war auch ähnlich gekleidet wie die meißten Teenager, nur dass ihre Klamotten in der Regel zwei Nummern zu groß waren.
Ja, Billie war normal. Für sie. Für alle anderen war sie irgendwie anders. Aber viele mochten sie dass sie anders war. Was komisch für sie ist, denn sie kannte viele die auch anders waren, die aber nicht gemocht wurden.
Wenn man Billie Eilish fragen wollte, ob sie normal ist, dann würde sie sagen ja. Und als Beweis dafür würde sie in ein Notizbuch das Wort „normal“ schreiben. Die Schrift allerdings, die wäre vermustert, es würden grüne Striche von allen Buchstaben auf dem Blatte wander, von links nach rechts, es würde irgendwo ein Totenschädel zu sehen war, weil sie Totenschädel cool fand, und vielleicht würde sie auch eine Pistole malen die sie neben einem Kopf zeichnen würde, der sie aussehen würde wie sie selber.
Aber Billie Eilish war wie jeder andere auch ein Mensch. Und sie war sehr sensbibel. Schrieb man etwas über sie auf Instagram, berührte sie dass, als ob das, was geschrieben wurde, wahr, schlau, oder sogar richtig war. Egal, sie nahm es zu Herzen, weil sie auf die Meinungen ander zählte, auch wenn es sich um die Meinung von jemanden handelte, der sie hasst. Ihr war eben die Meinungen andere wichtig. Was völlig normal war.
Sie allerings, hatte einen ganz besonderen Bewältigungsmechanismus, damit umzugehen. Sie machte einfach Musik, die cooler als die Anktarktis ist. Sie ist so cool, wenn man die Musik auf der Anktarktis spielen würde, dann würden alle Schmelzgebiete wieder sofort einfrieren. Einmal dachte schon der Präsident von Grönland darüber nach, Billie Eilish zu fragen ob sie ein Konzert dort verantstalten könnte. Billies Agent, jedoch, sah in so einer Region keine großen Gewinnmöglichkeiten. Billie selber scherrte sich nicht so darum, und ging wieder zurück in ihr Zimmer und versuchte ihre Hausspinne zu jagen.
Ihr Bewältigungsstrategien haben allerdings trotzalledem es nicht geschafft, ihr selber zu helfen. So kam es, dass sie sich für eine Therapie entschied. Eines Tages, ging sie dann zu einem Therapeuten damit er ihr helfen könnte. Im Wartezimmer bemerkte sie das Schild,wo ein Comic war der zwei Tiere zeigte, die irgendeine lustigen Dialog hielten mit anspielung auf ein psychisches Problem. Sie laß es, musste nicht lachen und wartete weiter.
Nach einer kleinen Zeit bat der Therapeut sie herein. Jener hatte neulich von einer neuartigen Verhaltenstherapie erfahren, wo er dachte, sie könnte hilfreich sein. Als sich beiden hinsetzten, sich vorstellten und kurz sprachen, hollte er ein Stapel Bilder heraus und präsentierte sie einzeln Eilish. Es waren Rohrschach Bilder, die jeder anders sah.
„Also, Ms. Eilish, was sehen Sie hier?“
Billie guckte es sich an, faltete die Stirn und sagte zögerlich: „Es..es sieht aus wie....Hundescheiße!“. Sie guckte erwartungsvoll der Therapeut an. Auf seinem Papier standen alle mögliche Antworten, wie Gans, alte Dame und Teekessel. Dann guckte er es sich selber an und überlegte. Hm, irgendwie hat sie Recht. Das sah eher aus wie Hundescheiße.
Die Beiden machten ne ganze Menge von den Bilder, bis spät in die Nacht. Der ganze Raum war schon voller Rauch, von Zigarrenquälm, obwohl keiner von beiden rauchte. Und Billie drehte sich glangweilt und erschöpft in ihrem Drehstuhl, und überlegt auch garnicht mehr solange, wenn sie sich die Bilder anguckte. Der Stapel der Rohrschachtests, er schien wie ein Kessel voll Brei aus einem Märchen zu sein, der nie leer wurde.
Als sie endlich fertig waren, wurde Billie Eilish sehr wach und aufgeregt.
„Und? UND??“
„Sekunde, Ms. Eilish, ich muss noch die Ergebnisse auswerten.
Stammelnd, wie ein kleines Kind dass auf ihre Geschenke wartete während es eigentlich noch mit der Familie essen musste, wartete sie, während der Therpeut die Ergebniss zusammenfasste, verband und untersuchte. Es dauerte noch ein paar Minuten, aber dann legte er endlich den Bleistift aus der Hand, der irgendwie Rauch abließ. Der Therpeut atmete tief aus und ordnete die Blätter.
„So, Ms Eilish, wir sind fertig. Ich glaube, ich kann Ihnen heute schon viel mitgeben.
Billie klatschte wild mit den Händen und freute sich.
„Es scheint so, als hätten sie Deppressionen.“
Billie guckte ihn an, mit offenem Mund. Es war eine kurze Weile still. Der Therapeut räusperte sich, aber sagte nichts mehr. Billie wurde unbehagen.
„Ähm, kommt da noch was?“
Der Therapeut räusperte sich nochmal kurz.
„Was meinen Sie?“
„Ich dachte, es kommt eher sowas wie, was soll ich tun, damit ich nicht mehr deppressiv bin. Ich dachte dass soll diese Hundescheiße Bilder bezwecken. -
„Was? Oh nein, das war erstmal die Amanese. Das ist sowas wie die Untersuchung. Die Therapie kommt erst danach.“ Er deutet auf einen ganzen Schrank mit Rohrschachtests hin, wo ein paar Stabel ungeordet schon darauf standen, und auch ein paar Schubladen leicht auf waren.
Billie, noch immer fassungslos mit offenem Mund, wurde ein wenig frustriert.
„Alter, ich kann mir den Scheiß nicht nochmal geben. Ich brauche anständige Hilfe. Leute reden viel zu viel scheiß, und ich kann mit der ganzen Kacke der Welt nicht umgehen. Leute sind so behindert zu mir, diejenigen sind es eigentlich, die Hilfe brauchen."
Der Therapeut rückte seine Brille zurecht, und fing an etwas auf ein Papier zu schreiben.
„Und...bedrückt Sie das?“
„Was zum...? Hörst du mir nicht zu? Das habe ich doch gerade gesagt!"
„Hm. Es scheint mir, Sie haben ein emotionales Problem.“
Da Billie sehr reflektierend war, musste sie kurz sich vor seiner Direktheit mental verbeugen. Im Prinzip war haargenau das ihr Problem. Nichtsdesto trotz wurde ihr klar, dass der komplette Tag reine Zeitverschwendung war. Sie stand auf.
„Bro, ich bin nicht der ein scheiß Problem hat.“ Sie steckte ihre Hände in ihrer viel zu große Jeans, die von einem viel zu großen Pulli überdeckt war.
Sie drehte sich verspielt um und sagte während sie rausging:
„Die ganze Welt kann mich mal kreuzweise.“
Sie ging aus dem Haus heraus, und machte sich auf den Weg zur U-bahn. Sie steckte sich Kopfhörer in ihre Ohren und began ihren Hass auf die Welt wieder neu zu entfachen. Gleichzeitig, aber, wurde sie sehr emotional. Sie zog ihre Kapuze rüber, und schotte sich so gut es geht ab. Sie ging die Straße entlang bis sie nicht mehr zusehen war.
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