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It’s a Matter of Ice

von - Leela -
Kurzbeschreibung
OneshotFreundschaft / P12 / Gen
Eddie Jake OC (Own Character)
01.12.2020
01.12.2020
1
709
 
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01.12.2020 709
 
Anm. d. Aut.: Tracy ist mittlerweile im wohlverdienten Ruhestand und hat einen Nachfolger für das Team auserkoren: Conny. Conny ist ein… großer Vogel unbekannter Art und Herkunft. *hüstel* Ich denke, diese Information wird helfen, die Geschichte von Anfang an zu verstehen. Und noch eine kleine Info für alle, die meine Ghostbuster-Storyline nicht kennen: Tasha ist Eddys Ehefrau. Und nun viel Spaß bei der Geschichte, die unter dem Tenor steht: Conny schießt beim Eisessen über’s Ziel hinaus.


It’s a Matter of Ice

„Ich gehe nie wieder mit Conny Eis essen!“ Jakes Stimme ließ keinen Zweifel daran offen, daß er es ernst meinte, als er jedes Wort betonte.
      „Aber Jake!“ Tasha machte eine hilflose Geste. „Tracy hat immer den Bananenbecher bestellt, Conny bestellt eben den Mäusebecher, das ist doch völlig okay! Als wir losfuhren, hattest du daran auch noch nichts auszusetzen!“
      „Da wußte ich auch noch nicht, daß in dem »Mäusebecher« echte Mäuse sind!“ hielt Jake dagegen.
      „Ja, was hast du denn erwartet?“ fragte Tasha verzweifelt.
      „Na, diese Schaumstoffmäuse, die man essen kann! Mäusespeck, eben!“ argumentierte er.
      „Und das ist besser, oder was?“
      „Frag‘ mal deinen Mann! Der hat sich postwendend am Tisch übergeben!“
      Stille trat ein.
      „Ihr seid echt empfindlich!“ beschwerte sich Tasha.
      „Für deinen Speiseplan ist das ganz normal, was?“ schoß Jake dagegen.
      „Ich muß es ja nicht essen! Aber ich kann es Conny zugestehen! Ich mag auch kein Marzipan. Für mich ist das mindestens genauso ekelhaft! Habe ich deswegen einen Aufstand geprobt? Nein! Ich habe es Eddy auch gegönnt!“
      „Wenn er wenigstens etwas davon gehabt hätte!“ kommentierte der Blonde.
      Die beiden drehten sich zu Conny um, der gerade das Büro betrat. „Wie geht es Eddy?“ fragten beide unisono.
      Conny sah etwas mitgenommen aus. „Geht so. Es hat ihn komplett aus den Fugen gehauen.“ Der große Vogel hatte sich schuldbewußt um seinen Kameraden gekümmert, als sie nach Hause gekommen waren.
      „Vielleicht solltest du…“ begann Jake.
      Tasha verdrehte die Augen. „Ich gehe mal nach Eddy sehen.“ fiel sie ihm in’s Wort. Damit verschwand sie aus dem Büro.
      Jake und Conny sahen ihr nach. Der Vogel wandte sich dem Teamführer zu. „Ich konnte nicht wissen, daß ihr nicht wißt, daß es im Dschungelcafé einen richtigen, reellen Mäusebecher gibt. Ich habe den Tip von Tracy bekommen. Ich dachte, ihr kennt das Café!“
      „Ja, tun wir auch, aber niemand von uns ist je auf die Idee gekommen, einen Mäusebecher zu bestellen!“ erklärte Jake und fügte in Gedanken ein ‚Gott sei Dank‘ an. „Wir sind mit einer ganz anderen Erwartungshaltung da rangegangen!“
      „Das tut mir wirklich leid!“ beteuerte Conny. „Das nächste Mal bestelle ich vielleicht den Marzipanbecher. So schlecht ist der gar nicht.“
      Jake schmunzelte in der Erinnerung. Nachdem Eddy, kurz nachdem die Bestellung gekommen war, auf der Toilette verschwunden war, hatten er und Conny sich Eddys Eisbecher noch geteilt, während Tasha nach ihrem Schatz gesehen hatte. „Eddy dürftest du damit einen Gefallen tun, aber wahrscheinlich steigst du damit nicht in Tashas Ansehen.“
      „Aber vielleicht hilft es ihr, wenn sie auf der Männertoilette nicht noch einmal so einen merkwürdigen Eindruck hinterläßt. Ich glaube, sie fand es nicht so witzig, daß wir nicht gleich reagiert haben, als Eddy nicht wiedergekommen ist.“
      „Hätten wir den Eisbecher umkommen lassen sollen?“ empörte sich Jake. „Tasha hätte ihn ganz sicher nicht gegessen!“
      „Naja, aber einer von uns hätte erst mitgehen können.“ räumte Conny ein.
      Jake schwieg, was einer Zustimmung gleichkam.
      Indes kam Tasha zu ihnen zurück. „Er stöhnt gequält vor sich hin.“ erklärte sie auf die sorgenvollen Blicke der beiden hin. „Die Mäuse haben ihn komplett zerlegt.“
      „Wir haben einen Superkompromiß für das nächste Mal gefunden!“ erzählte Jake.
      „Tatsächlich? Was?“ erkundigte sich Tasha neugierig.
      Jake und Conny wechselten einen Blick. Jake lächelte. „Ich bin mir nicht sicher, ob dir das gefallen wird…“
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