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Oikawas Weihnachtswunder

GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Oikawa Tooru Ushijima Wakatoshi
01.12.2020
24.12.2020
24
19.101
16
Alle Kapitel
65 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
01.12.2020 567
 
Das hier ist ein Geschenk für die wunderbare MissLittleSwagItOut, in deren Ushiwaka ich mich doch tatsächlich ein bisschen verliebt habe.  Obwohl ich IwaOi Shipper bin, konnte ich mir diesen Adventskalender nicht nehmen lassen und wollte ihr die Weihnachtszeit mit den beiden Schätzen versüßen :)
Und weil ich diese Story dann selber so niedlich fand, musste ich sie einfach auch hier teilen :)

Viel Spaß♥
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Hoffen auf ein Weihnachtswunder


Mit grimmiger Miene trat Oikawa auf den anderen Kapitän zu, um ihm die Hand vor dem Spiel zu schütteln, wie es Sitte war. Etwas, dass er nie sonderlich gerne tat. Das lag daran, dass er schlichtweg ungerne mit den Kapitänen der gegnerischen Mannschaften sprach. Denn entweder waren sie seine Zeit nicht wert oder aber er hasste sie.
Letzteres war gerade der Fall. Er hasste alles an seinem Gegenüber. Sein emotionsloser Ausdruck, die Tatsache, dass er den Kopf in den Nacken legen musste, um zu ihm aufzusehen, die immer wiederkehrende Frage nach einem Schulwechsel und vor allem, dass er eben einfach so verdammt gut war und Oikawa ihn noch nie hatte besiegen können.
Das Grauen hatte einen Namen: Ushijima Wakatoshi!
Oikawas Augen verengten sich zu Schlitzen, als er zu dem anderen Spieler aufsah. Normalerweise würde er ja seinem Gegner überheblich gegenüber treten und ihn schon vor dem Spiel verunsichern. Aber das konnte er sich hier sparen. Ushiwaka konnte oder wollte ihn nicht verstehen und damit ließ er sich eben auch nicht verunsichern.
„Auf ein gutes Spiel“, wünschte Ushiwaka ihm gerade. „Ihr werdet es verlieren.“ Oikawa umschloss die Hand in seiner fester in der Hoffnung, es würde seinem Gegner wehtun, aber er glaubte, dass es ihn nicht einmal kümmerte und selbst wenn, wäre das immer noch seine rechte Hand und Ushijima war Linkshänder!
„Dieses Mal nicht!“, knurrte Oikawa, der wie jedes Mal aus der Fassung gebracht wurde. Wirklich kein anderer schaffte das, nur Ushiwaka! Und das nervte. Gewaltig.  „Oh? Du hoffst auf ein Weihnachtswunder?“
Verwunderung trat auf Oikawas Gesicht. Ein was? Wovon redete er? Manchmal konnte er Ushiwakas Gedankengängen einfach nicht folgen und das sicher nicht, weil er zu dumm dafür war, sondern weil der Anderen einfach anders dachte als jeder normale Mensch!
„Wovon redest?“, fauchte Oikawa genervt. „Davon, dass du jawohl auf ein Wunder hoffen musst, damit dein Team gegen meins gewinnt. Und ich habe gehört, dass Leute das in der Weihnachtszeit tun.“
Endlich machte es zumindest ein wenig Sinn, was dieser Trottel da von sich gab. Denn heute war der erste Dezember und damit begann offiziell die Weihnachtszeit. Etwas, das Oikawa komplett vergessen hatte, weil er so sehr darauf fokussiert gewesen war, sich auf dieses Trainingsspiel vorzubereiten und daran gab es überhaupt nichts Festliches!
„Von wegen Wunder! Wir machen dich und dein Team fertig. Dazu brauchen wir kein Wunder!“
Und damit ließ er die Hand des anderen Kapitäns los, um zu seinem Team zurückzukehren, wo ihn bereits fragende Blicke erwarteten. „Was war denn das schon wieder?“, brummte Iwaizumi mit grimmigem Blick. „Sah von hier aus, als würdest du seine Hand gar nicht mehr loslassen wollen“, zog Hanamaki ihn auf, weswegen Oikawa die Augen verdrehte.
„Von wegen! Der kann mit seiner Hand ganz weit weg bleiben!“, gab Oikawa zurück.  „Oh? Schon Ärger im Paradies?“ Oikawa verzog das Gesicht. „Hört auf damit! Die Vorstellung wird mir Albträume verschaffen!“, fauchte er seine Freunde genervt an. Sie lachten jedoch. „Dann tut das nächste Mal nicht so, als würdet ihr euch heiraten.“
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