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Eine verzauberte Weihnacht

GedichtFamilie, Liebesgeschichte / P12 / Gen
01.12.2020
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01.12.2020 193
 
Am morgen des 1. Dezembers,
an dem selten ein Schneeflöckchen schüchtern die Nasenspitze berührt
oder uns der Geruch unserer Zimtsterne weckt
oder uns der bunt leuchtende Tannenbaum grüßt,
erwacht dennoch die Weihnachtszeit in unserem Herzen.
Sei es die erste Weihnachtsmusik unseres Radios,
das erste auftauende Lachen unserer Mitmenschen
oder eben nur das 1. Törchen:
Ein jeder fühlt dieses Kribbeln der fröhlichen Weihnacht knistern.
Es schlummert in uns Jahr für Jahr,
um zur Weihnachtszeit ausgeruht und frohsinnig wieder zu erwachen.
Der Dezember ist gekommen, liebe Kinderlein!
So schüttelt Grau und Trist von euren Schultern!
Denkt an dies buntes Lichterspiel,
vielleicht in rot, grün oder weiß?,
denn so wird bald euer Herz erstrahlen!
Es mag sein so weit weg wie ein kleiner Stern,
doch berührt auch er uns irgendwann
und stehen wir vor ihm so klar
und müssen uns schüttelnd vor Lachen eingestehen:
Er ist vielleicht nur ein kleiner Teil des Weihnachtswunders,
doch ist genau dies die Weihnacht.
Kein großes Fest mit ausgiebiger Humorlosigkeit,
sondern bestehend aus winzigen Kleinigkeiten, die es zu dem macht, was unser Herz so strahlen lässt.
Heute beginnt jener Teil, jener Stern zu leuchten,
heute am morgen des 1. Dezembers.
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