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DU bist so wie ICH | Remus Lupin Ff (Updates jeden Tag)

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / Het
James "Krone" Potter Lily Potter OC (Own Character) Peter "Wurmschwanz" Pettigrew Remus "Moony" Lupin Sirius "Tatze" Black
28.11.2020
09.12.2022
118
291.861
14
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24.11.2022 2.632
 
Remus' Sicht:

Nachdem Phil den Schlafsaal verlassen hatte, war die Zeit viel zu schnell vergangen. Tat sie immer, wenn man nicht wollte, dass etwas eintrat, was man nicht erleben wollte.
Zu wissen, heute die Vollmondnacht in der Heulenden Hütte zu verbringen, machte mir weniger zu schaffen, als zu wissen, dass Phil und zwei meiner Freunde heute draußen wären. Für mich würde die Nacht schnell vergehen, wenn ich auch mit Schmerzen aufwachen würde. Mit Schmerzen, weiteren Narben könnte ich jedoch umgehen, denn es würde nur für eine Nacht sein, vielleicht auch für mehr, doch nicht wie früher bis zur Mitte der vierten Klasse. In dieser Zeit hatten die anderen Rumtreiber den Animagus-Zauber erlernt und immer noch konnte ich meine Gefühle nicht in Worte fassen, wenn ich daran dachte, was sie für mich getan hatten, noch immer taten.

Angst, heute wen zu verletzen, habe ich nicht.

Das war das einzig Positive an der heutigen Vollmondnacht. Eine Nacht, die bald beginnen würde, denn die restlichen Stunden nach Phils Besuch hatte ich in meinem Bett verbracht.
»Moony, komm, zieh' dich an«, sprach eine Stimme im folgenden Augenblick zu mir und meine Gedanken kamen zu einem Stillstand. Ich richtete mich auf und fühlte mich schlimmer als vorher. Ich war müde, fühlte mich gewöhnt schwach.
»Das ist lebensmüde«, meinte ich, denn immer noch zog sich alles in mir zusammen, wenn ich daran dachte, was die zwei bald tun würden.
»Ja, aber soll Phil allein nach draußen?«, fragte Tatze, der ebenfalls der Meinung war, dass Phil besser irgendwo in Sicherheit die Nacht verbringen sollte, wenn er ihre Intentionen zum Teil verstand. Für mich war es aber nur gefährlich.
»Krone.«
»Hm?«
»Kannst du zumindest deinen Tarnumhang mitnehmen?«
»Uh, eine gute Idee!«, rief Tatze aus, »Wenn wir auch nicht wissen, wie sehr er Werwölfe täuschen kann.«
»Es ist besser einen Plan-B zu haben, sei er auch schlecht«, erwiderte ich und James holte aus der Kiste vor seinem Bett den Umhang heraus. Schon oft hatte er uns bei Streichen geholfen, wenn wir ihn durch unsere Karte auch nur mehr selten benutzt hatten.

Vielleicht kann er heute von Nutzen sein, wenn ich es auch bezweifle.

»So, dann gehen wir«, sagte Krone, als er den Umhang in der Hand hatte, und ich nickte, darauf verließen wir den Schlafsaal.
Wie immer war der Gemeinschaftsraum bis auf Phil leer, wenn es mir auch so schien, als ob die Leere erdrückend war. Der Gedanke an das Bevorstehende drückte mir eben aufs Gemüt, denn es war etwas, was ich absolut nicht beeinflussen könnte. Ich würde zu einem Monster werden, dann einfach wieder aufwachen. Was draußen passierte, würde ich nicht mitbekommen und schon jetzt hatte ich vor dem Moment Angst, wenn ich aufwachen würde.

Was wird man mir mitteilen?

»Gehen wir«, meinte Phil und erhob sich von einer Couch. Immer noch sah sie nervlich am Ende aus, wenn sie auch wieder ruhiger erschien.
Als die Letzten der Gruppe verließen wir zu zweit den Gemeinschaftsraum, wenn die Fette Dame auch kurz protestiert hatte, doch sie hatte nachgeben, wusste natürlich, dass wir jeden Vollmond nach draußen müssten. Viel wurde auf dem Weg zur Heulenden Hütte nicht gesprochen, zu sehr war jeder in seinen eigenen Gedanken gefangen. Das erste Mal erhob ich meine Stimme, als Peter die Peitschende Weide lahmlegte: »Du bist dir sicher?«, fragte ich an Phil gewandt und ihr Blick traf den meinen. In ihm fand ich Entschlossenheit, wenn auch Angst. Zweiteres ließ meine eigene Angst größer werden und am liebsten hätte ich Phil einfach selbst in der Heulenden Hütte eingesperrt. Etwas, was sie selbst im Kopf zu haben schien, denn als wir uns in Bewegung setzen wollten, meinte sie: »Ich warte draußen. Ich gehe hier in den Wald.«
»Wenn du denkst, dass wir dich in einen Raum der Hütte einsperren, dann nein. Ein Beinklammer-Fluch könnte dich aber auch treffen, wenn du hier stehst.«
»Ich weiß«, antwortete Phil, doch trotzdem rührte sie sich nicht.
»Gut, dann trennen sich jetzt unsere Wege«, sagte ich seufzend, »Die magische Verschließung der Tür bekomme ich selbst hin, oder Peter.«
»Vergiss keinen Zauber, der die Geräusche der Umgebung dämpft, wenn es einen solchen gibt. Wenn Werwölfe nach Hogsmeade kommen und du ihr Heulen in der Hütte hörst, drehst vielleicht nicht nur du durch«, erwiderte Phil und ich nickte.
»Wo gehst du hin?«, fragte ich, doch die Rothaarige zuckte die Schultern.
»Weiß noch nicht.«
Irgendetwas ließ mich jedoch denken, dass es eine Lüge war, doch weiter dachte ich darüber nicht nach, denn Peter wartete beim Eingang zur Heulenden Hütte.

Jetzt geht's also los...

»Passt auf euch auf«, sagte ich noch und die drei nickten.
»Ich wünschte, man könnte dir dasselbe sagen«, meinte Krone und Phil nickte. Infolgedessen ging ich zu Peter und als ich den Geheimgang betrat, erwachte die Peitschende wieder zum Leben. In der Heulenden Hütte sah alles wie immer aus und auch gab es noch den Raum, den ich für meine früheren Verwandlungen benutzt hatte.
Sofort machten Wurmschwanz und ich uns an die Arbeit. Den Rest der Zeit bis zu Vollmond warteten wir ab, wenn auch der Junge vor mir kein Fan der heutigen Angelegenheit war. Niemand war es und als es zur Verwandlung kam, fühlte ich mich einfach nur elend. Der Schmerz überrollte mich, dann wurde alles schwarz.

Phils Sicht:

»Okay, jetzt sprich Klartext«, verlangte Sirius, als Remus und Peter verschwunden waren. Ich hatte nicht gedacht, dass sie so schnell herausfinden würde, dass mehr hinter allem steckte.
»Was meinst du?«, versuchte ich es, doch natürlich brachte es nichts. In der dunklen Nacht sah ich den beiden entgegen und dem Ende des Novembers gerecht war die Natur öde. Bald würde es sogar zu schneien beginnen.
»Stell' dich nicht dumm, Phil, denn das bist du nicht«, sprach Sirius weiter und in der Nacht wirkten seine sonst so stechend grauen Augen matt. Auch James sah mich eingehend an, meinte: »Dass du vor Remus nicht ehrlich bist, verstehe ich, weil er sich die meisten Gedanken macht, aber wir gehen mit dir jetzt durch den Wald.«
»Deswegen will ich euch anbieten, wieder ins Schloss zu gehen.«
»Ausgeschlossen.«
Ich seufzte auf, sagte: »Aber das ist doch dumm!«
»Nein, dumm ist es von uns, dich nicht in die Heulende Hütte zu schleifen!«
Ich rollte mit meinen Augen, biss verzweifelt auf meiner Unterlippe herum.

Manchmal hasse ich euch...

»Gut, okay«, sagte ich und verschränkte meine Arme vor der Brust. Ich spürte bereits, dass meine Finger kalt wurden, darauf sprach ich weiter: »Als ich in der Sechsten meinen Vater getroffen habe, hat er mir gesagt, dass ich wissen werde, wie ich zu ihm Kontakt aufnehmen kann. Briefe funktionieren nicht, wenn sich die zu findende Person mit Schutz-Zaubern schützt.«
»Sag' bitte jetzt nicht das, was ich denke«, flehte Sirius, aber ich sprach es dennoch aus: »Ich muss mit meinem Vater reden.«
Es wurde still zwischen uns und kurz dachte ich, dass jetzt der Moment kommen würde, dass sie mich überwältigten, doch nichts passierte.
»Ich weiß, ich hab' gesagt, dass ich ihn nicht mehr sehen will. Will ich auch nicht, er ekelt mich an, doch ich muss zumindest wissen, warum er hier ist, wenn er es denn sein wird, was er mir zu sagen hat. Ändern kann ich nichts, doch ihn vielleicht abhalten, Hogwarts als nächste Ziele zu haben, wenn ich es nicht glaube, dass nach heute mehr passieren wird. Auch will ich wissen, wozu er in der Lage ist. Diese Information ist wichtig für uns alle.«
Wieder wurde es still, bis James schulterzuckend meinte: »Gut.«
»Gut?!«, fragte ich aufgebracht, »Nichts ist gut! Ich geh' jetzt in einen Wald voller Werwölfe und ihr kommt einfach mit?!«
»Ja«, meinte Sirius knapp und ich verstand die Welt nicht mehr.
»Weißt du, wir sind nicht dumm, haben auch etwas mitgedacht.«
»Inwiefern?«

Ihr Nachdenken hatte sich als eine gar nicht so schlechte Idee herausgestellt. Nun, schlecht war für mich die ganze Situation an sich bereits, doch mein Inneres sagte mir, dass ich zu meinem Platz gehen müsste. Ich musste wissen, ob mein Vater heute hier wäre, wollte ihm ins Gesicht blicken. Ich wollte, dass er sah, dass ich hier war, wenn es ihn auch nicht stoppen würde, mit seinem Aufstand fortzuführen. Wissen, was ich mit meinem Vorhaben bewirkte, wusste ich nicht.
»Egal, was passiert, ihr geht nicht dazwischen«, sagte ich an die Jungs gewandt.
»Wenn dir Flüche entgegenschleudert, nicht einmal dann?«, Sirius klang wenig überzeugt und ich rollte mit meinen Augen.
»Okay, wenn es dermaßen eskaliert, dann schon. Nicht aber, wenn er mich nur anschreit. Auch nicht, wenn Gewalt ausbricht, ebenfalls nicht, wenn er nicht allein ist. Verstanden?«
Ich sah die beiden an, die wenig erfreut waren, doch sie nickten mit Widerwillen. Wir befanden uns bereits in den Tiefen des Verbotenen Waldes und der Mondaufgang stand kurz bevor. Ich spürte bereits sein Rufen — der Herrscher der Nacht verlangte nach seinen Untertanen.
»Warum weiß ich nicht, dass solche Dinge, wie dieser Umhang, existieren?«, fragte ich, lenkte vom Ernst der Lage ab.
Als ich den Jungs von meinem Vorhaben erzählt hatte, hatte mir James von seinem sogenannten Tarnumhang erzählt. Dieser konnte alles unsichtbar machen, was sich unter ihm befand. Infolgedessen hatten wir den Umhang getestet, ob ich diesen mit verbesserten Instinkten aufspüren könnte, doch hinter dem Umhang steckte eine starke Magie. Unser einziges Problem war jedoch, dass Tierwesen Menschen immer wahrnehmen könnten, auch ich, doch dass Sirius als Hund neben mir gestanden hatte, hatte ich nicht gespürt. Was bedeutete, dass man sich als Animagi darunter verstecken könnte, denn der ganze Wald war mit den Gerüchen anderer Tiere gefüllt. Ein Hirsch passte jedoch nicht unter den Umhang.
Unser Plan sah also vor, dass James Sirius in Hundegestalt den Umgang überstreifte, sich dann in einen Hirsch verwandelte und so tat, als wäre er ein echter im Wald. Sirius würde, mit dem Tarnumhang über sich, mit mir bis zu meinem Vater gehen.

Ein gefährliches Unterfangen, dachte ich, doch abhalten hatte ich sie nicht können.

»Es ist ein Erbstück. Ich hab' ihn von meinem Vater und es gibt ihn nur einmal. Wenn ich ein Kind habe, dann bekommt es den Umhang, die Tradition wird weitergeführt. Also, es gibt ähnliche Tarnumhänge, doch die Zauber dieser nützt sich mit der Zeit ab, aber nicht bei diesem. Ebenfalls schützt er sich selbst vor Zaubern und Flüchen«, erzählte James und ich gelangte zurück in die Gegenwart.
Immer noch gingen wir im dunklen Wald und meine innere Anspannung wuchs mit jedem Schritt. Gleichzeitig wurden meine Beine schwer; sie wollten mich nicht zu meinem Ziel tragen.
»Wir müssen jetzt leise sein«, sagte ich, denn bald kämen wir in Hörweite, zumindest in die Hörweite eines Menschen, der gleichzeitig keiner war.
Jedenfalls nickten die Jungs und immer noch fühlte ich mich unwohl. Ich wollte nicht, dass die zwei mich begleiteten, ihr Leben für mich aufs Spiel setzten.
»Dann los...«, murmelte ich, denn ich wusste, dass ich gegen die zwei nicht ankommen würde. Selbst ich würde Ähnliches für sie machen, wenn ich es müsste. Viele Male hatten sie mir schon geholfen. Sirius hatte meinen Vater sogar schon das letzte Mal gesehen.
»Einmal noch, du bist dir sicher?«, fragte mich der Gryffindor mit den langen Haaren und kurz wurde es still zwischen uns. Der Wald um uns herum erschien seltsam drückend, nichtsdestotrotz nickte ich.

Die letzten Meter legten wir in Stille zurück, auch war James bereits ein Hirsch. Sirius neben mir nahm ich nur wahr, wenn er zu laut ging, doch er passte seine Schritte an meine eigenen an. In dieser Konstellation erreichten ich wenige Herzschläge später meinen Platz und wie zu erwarten, mein Vater war da.
Sogleich ich eine Gestalt vorm Baum sitzen sah, wollte ich am liebsten umdrehen und weglaufen. Jede Zelle der Vernunft in meinem Körper sträubte sich gegen die Person, die sich meinen Vater nannte.
»Phil«, erklang seine Stimme, die es mir kalt den Rücken hinabrinnen ließ. Sirius' Pfoten kamen zu einem Stillstand; er war nahe genug an meiner Seite.
»Ich dachte nicht, dass du kommst.«
»Ich wollte auch nicht«, antwortete ich und blieb stehen. Mein Vater erhob sich und langsam nickte er, dann erklang seine Stimme: »In letzter Zeit ist viel passiert.«
»So nennst du es? Viel passiert?«, Unglaube sprach aus meiner Stimme, denn vor mir stand nicht mein Vater; diesen gab es nicht. Hier stand einfach nur Ethan J. Aquila. Ein Psychopath.
»Es muss sein, Phil. Anders wird unseresgleichen nicht wahrgenommen. Wir sind doch nur Unmenschen für andere, auch wenn wir uns zurückhalten, nur unser Leben leben«, er kam mir näher und mir wurde bewusst, dass ich ihn nicht verstehen könnte.
Genau vor mir blieb er stehen und ich sah in seine Augen, die meinen so ähnlich waren. Schon immer hatte ich wie er ausgesehen, nie wie Mutter, mit ihren braunen Haaren, grünen Augen. So wie ich den Fluch meines Vaters bekommen hatte, so hatte ich seine ganze Erscheinung geerbt.
Ich blickte meinem Vater ins Gesicht, wo eine lange Narbe zu sehen war. Sie stammte von einer Kralle und tat ihm nichts Gutes. Doch so waren wir eben, waren Werwölfe.
»Richtige Ansätze kann man nicht mit Gräueltaten als etwas Gutes ansehen.«
»Ich habe mir schon gedacht, dass du es nicht verstehen wirst. Schon bei unserem letzten Treffen habe ich es gewusst, aber ich werde es dir nicht übelnehmen. Du willst die Weitsicht eben nicht haben.«
»Ich brauche keine Weitsicht, um zu wissen, dass du hier nicht allein bist. Stimmt doch, oder?«
Ein ekelhaftes Grinsen tauchte auf seinem Gesicht auf, welches einer grässlichen Fratze gleichkam, dann lachte er kurz auf.
»Dumm bist du nicht. Habe ich auch nicht erwartet«, meinte er, »Es stimmt, ich habe es ja unserem großartigen Zaubereiminister angekündigt. So ein Großer ist er jedoch gar nicht, musst du wissen. Als er mir auf seinem Balkon gegenüberstand, hat er etwas realisiert, was ihm einen Schock bereitet hat. Unten in meinen Reihen, weißt du, wen ich da habe, ich habe seine eigene Tochter. Ein dunkles Geheimnis seiner Familie, doch eines, das mir im Nu seinen Standort preisgegeben hat.«
Wieder lachte er auf und ich verstand ihn immer weniger.
»Viele sind auf meiner Seite, eine Unmenge sind es, wirst du heute sehen.«
»Sie sind bereits im Wald?«
»Selbstverständlich, meine süße Tochter, die immer noch verleugnet, was sie ist, aber heute kannst du es nicht mehr. Ich habe hier auf dich gewartet, um dich zu fragen, ob du mit mir kommen willst, habe ich dir letztes Mal schon angeboten, doch wirst du nicht. Du stellst dich gegen deine eigene Art, warum ich für dich keine Ausnahme machen kann.«
Er machte eine kurze Pause und ich bildete mir, so etwas wie Mitleid über sein Gesicht huschen zu sehen. Darauf umrundete er mich einmal, sprach weiter: »Ich lasse dich natürlich nicht in den Tod laufen. Du musst heute nur in dich horchen. All das hier wird deine Lehre, gleichzeitig ein Zeichen an die Zauber-Welt sein. Vor allem habe ich aber gehofft, dass es deine Lehre werden kann, und jetzt bist du hier.«
In diesem Moment wurde mir klar, dass mein Bauchgefühl die ganze Zeit darauf beruht hatte, dass all das hier noch einen weiteren Hintergedanken hatte. Hatte es auch.
»Wie meinst du das?«, fragte ich und im selben Augenblick ging der Mond auf. Die Augen meines Vaters begannen blau zu leuchten, meine ebenfalls.
»Das wirst du früh genug herausfinden. Doch für mich geht es jetzt weiter. Hier bewirke ich nicht viel außer Angst. Ich kann dir jedoch sagen, dass du es mit mehr als einem Werwolf aufnehmen wirst. Viel mehr als einer. Ins Schloss kommen sie nicht, sollen sie auch nicht.«, intensiv sah er mich an. Mir wurde schlecht und plötzlich erklang aus dem ganzen Verbotenen Wald ein grässliches Lied. Das Heulen vieler Werwölfe überlagert sich, sodass es einem die Nackenhaare aufstellte.
»Setz' dich mit der Abscheulichkeit auseinander, die du bist«, nahm er Bezug darauf, wie man ihn bezeichnete, dann disapparierte er, verschwand einfach.
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