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Mystery Dungeon: Die Legende des Dämons

von Silvers
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
27.11.2020
25.01.2022
54
246.117
2
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04.04.2021 5.250
 
„Du?!“, rief Max zu Shadow und versuchte, seine Glieder zu bewegen. Doch da Shadow seinen Schatten mit dem von Max verband, lag es an ihm Max Körper so zu bewegen, wie er es wollte. Sein Name passte da sehr gut zu dieser Fähigkeit, die nur wenige Geist-Pokémon anwenden konnten. Max versuchte, eine Salve von Kugelsaat auf Shadow abzufeuern, doch dieser verhinderte lässig den Treffer, in dem er Max‘ Kopf leicht in eine andere Richtung drehte. Unfähig, einen Angriff auszuführen, warf Max dem Gengar einen trotzigen Blick zu. Auch Iro erging es nicht anders. Shadow blickte zwischen den beiden hin und her und das breite Lächeln zog sich nachwievor über sein Gesicht.    
„Ehrlich gesagt, ich bin erstaunt, dass ich euch hier antreffe, Team Mystery!“, bekundete Shadow. „Von allen Ecken, an denen ich euch hätte antreffen können, laufen wir uns gerade hier, auf dem trostlosesten Flecken der Welt, über den Weg.“    
Das Stolloss, das zuvor mit Iro einen Schlagabtausch hatte, blickte vom Team Mystery zu Shadow: „Das ist also das Erkundungsteam, von dem du uns erzählt hast, Boss?“          
„Kein Zweifel“, sprach das Turtok an Shadows Stelle und nun erkannte Max, dass es sich um Emil, dem Scharfschützen, handelte. Wachsam und doch mit einer Miene, als würde ihn die Situation nur mäßig interessieren, blickte Emil die beiden Erkunder an: „In der Tat ein Zufall, euch hier zu begegnen, Team Mystery.“    
Gerade wollte Iro eine giftige Antwort erwidern, da schob sich eine vierte, kleinere und rundliche Gestalt hinter dem Stolloss hervor. Ihre Augen weiteten sich vor Aufregung, als sie das Team Mystery sah: „Max! Iro!“    

„Rose?“, die beiden und waren nun verblüfft über den Anblick, der sich ihnen bat. Dass Rose sich in der Gesellschaft zweier gesuchter Pokémon befand, schien sie keineswegs zu stören. Dafür aber störte sie etwas Anderes, denn sie warf nun Shadow einen mahnenden Blick zu: „Lass sie nun bitte runter, Shadow!“    
„Ich weiß nicht, Rose…“, antwortete er langsam und ließ Max und Iro keine Sekunde aus den Augen. „Ich habe das Gefühl, dass die beiden auf mich losgehen würden, sobald ich sie aus meinem Schattengriff entlasse.“    
„Das werden sie schon nicht …“, sagte Rose, wurde aber dann doch nachdenklich und sah das Team mit ihren mandelförmigen Augen an: „Werdet ihr?“    
„Was heißt denn wir? Shadow will doch uns aus dem Weg räumen“, rief Max und wollte eigentlich kampfbereit klingen, doch er war noch immer so verblüfft über diese Konstellation, dass seine Stimme wenig überzeugend klang. Shadow lachte herzhaft auf:      
„Du siehst, Rose, dass zwischen uns böses Blut herrscht. Und ich muss ehrlich zugeben, die Versuchung ist gerade ziemlich groß, Vergeltung zu üben …“, und tatsächlich drehte er Max‘ Kopf langsam weiter in eine Richtung und Max kam der panische Gedanke, dass Shadow ihn seinen Hals verrenken lassen würde. Ein gemeines Grinsen überkam Shadow, als käme er auf denselben Gedanken, doch als er Roses strengen Blick auf sich spürte, seufzte er und versetzte Max und Iro in eine angenehmere Haltung und löste den Schattengriff. Wie von Fäden getrennt fielen Max und Iro prompt auf den Boden, von dem sie sich aber sofort aufrichten und auf das Gengar einstürmen wollte. Doch sowohl Rose als auch das Stolloss stellten sich ihnen in den Weg und abermals war Max verblüfft über Rose, da sie einen entflohenen Verbrecher schützen wollte.
„Ich weiß, was du denkst, Max!“, sagte sie flehend, als sie seinem Blick begegnete, „doch wenn ihr für einen kurzen Moment ruhig bleibt, haben wir die Chance, euch alles zu erklären!“
„Aber“, protestierte Max und blickte zu Shadow, von dem er sich dachte, dass sie ihm nicht vertrauen konnten. Roses deutete seinen Blick richtig und sie bat Max, sich wieder ihr zuzuwenden: „Wenn du ihm nicht vertraust, dann vertrau bitte mir, ok?“

Nur widerwillig steckten Max und Iro letztlich ihre Waffen weg, nachdem sie einander versichert hatten, dass sie Rose wohl trauen konnten. Max fuhr seine Laubklingen wieder ein und Iro ballte nur noch zur Hälfte seine linke Faust. Doch sie blieben angespannt und funkelten Shadow, Emil sowie das Stolloss misstrauisch an, die sich etwas von ihnen zurückgezogen hatten. Rose stand nun in deren Mitte und wurde sich bewusst, dass sie unfreiwillig die Rolle einer Vermittlerin übernommen hatte. Nervös blickte sie zwischen den Seiten hin und her, seufzte und wandte sich dann ernst dem Team Mystery zu: „Ich will euch zunächst versichern, dass Shadow wirklich nicht so schlimm ist, wie es sein Kopfgeld auf den Fahndungsplakaten vermuten lässt ... er ist kein böses Pokémon!“    
„8000 Pokédollar, Rose!“, sagte Max in gereiztem Ton. Sowohl als auch Ros wussten so wie jeder Erkunder, dass so ein hohes Kopfgeld auf jene ausgesetzt wurde, die zahlreiche und schwerwiegende Straftaten begangen hatten. Und er sah es als Bestätigung, als er Shadow die Augen verdrehen sah.    
„Und nicht zu vergessen, dass er uns ziemliche Gegenwehr geleistet hat!“, ergänzte Iro mit Blick auf Shadow, dessen Blick sich verengte: „Es ist doch wohl mein gutes Recht, mich zu wehren, wenn ihr mich einbuchten wolltet!“    
„Du hast zuerst Straftaten begangen!“, zischte Max und das Reptain und das Gengar funkelten sich wütend an. Rose hob ihre Hufe in beiden Richtungen, um wieder für Ruhe zu sorgen.
„Ich weiß, dass Shadow ein Dieb war-“    
„Du meinst, wohl er ist-“, korrigierte Iro sie, doch Rose schnitt ihm mit ihrer lauter gewordenen Stimme das Wort ab: „Er war früher vielleicht als Dieb tätig, doch er hat sich geändert! Er hat sozusagen die Seiten gewechselt!“
„Mit was hast du sie verhext?“, rief Max, dem nun ein Licht aufgegangen war. Auch wenn er nur einmal in ihrer Taverne gewesen war, so ging Max durchaus davon aus, dass Rose nicht so naiv sein konnte. Wohl kaum hatte Shadow einen Sinneswandel gehabt, und das innerhalb der drei Wochen, die während des Aufenthalts im Geheimnisdschungel vergangen waren. Und er erinnerte sich, wie Plaudagei berichtet hatte, dass Shadow sich mit Emil verschworen hatte, um Rache an das Team Mystery auszuüben.      
Max‘ Blick glitt hinüber zu dem Turtok, der eine Kanone im Anschlag hatte und mit ausdruckslosem Gesicht, aber auch mit wachsamen Augen das Reptain beobachtete. Dann betrachtete er das Stolloss, dessen Name er nicht kannte. Doch das interessierte ihn nicht. Er dachte daran, wie einfach dieses Stolloss Iros Schlag einstecken konnte, und als Max sich erinnerte, dass Shadow sich rächen wollte, schnaubte er verächtlich.    
„Wie ich sehe, hast du dir einen netten Kumpan für deine Rache geholt. Nicht wahr, Shadow?“
„Ich will mich nicht-“, wollte Shadow trotzig von sich geben, doch knurrend und knirschend schob sich das Stolloss mit seiner mächtigen Rüstung zu Max hin.    
„Mein Name ist Vane! Und ich bitte darum, mich nicht als Kumpan zu bezeichnen, kapiert?!“    
Max blickte grimmig zu Vane hoch, der nur wenige Zentimeter größer als Iro war. Dieser wandte sich ebenso an das Stolloss, doch in seiner Stimme lag mehr Unglaube als Trotz: „Wo um alles in der Welt hast du diese Schicht an Diamant her? Und wo ist er jetzt abgeblieben?“, endete er mit einer Spur perplexer.    
Wie auf Stichwort grinste Vane breit und zeigte seine stählernen Zähne. Er hielt einen Arm in die Höhe, den Iro und Max verwirrt anstarrten. Dann klappten beiden leicht der Mund auf, als aus dem Stahl heraus feine Körner aus Diamant-Gestein auftauchten, die sich auf der glatten Oberfläche miteinander verbanden und eine ganze Schicht an Diamant bildeten, die funkelte. Vane grinste noch breiter, als er die verblüfften Gesichter der Erkunder sah.    
„Diamantenhaut“, sagte er mit Stolz, sodass sich seine vorderen Brustplatten von seinem Steinkörper darunter abhoben. „Sehr selten unter Gestein-Pokémon! Leider verliert er rasch an Stabilität, sobald er sich von meinem Körper löst. Sonst wäre ich das reichste Pokémon der Welt. Cool, nicht wahr?“    
Max merkte, wie viel Betonung Vane auf das Wort Cool legte. Gewiss war das eine Fähigkeit, die er noch nie zuvor gesehen hatte und die definitiv Aufmerksamkeit erregend war. Doch Vane schien ein Bündnis mit Shadow eingegangen zu sein, wenn er diesen als Boss bezeichnete. Verächtlich warf Max dem Gengar einen Blick zu.    
„Also hast du wen gefunden, um Iros Angriffskraft zu kontern?“, sagte Max in beißendem Ton. Shadow wollte erwidern, betrachtete aber dann Iro genauer. Sein Blick fiel verdutzt auf Iros rechten bandagierten Arm und er schmunzelte leicht.    
„Wie es aussieht, ist uns jemand zuvorgekommen …“, kommentierte Shadow und Iros Augen blitzten wütend auf und seine Faust schloss sich wieder.    
Jäh trat Rose wieder zwischen und bat um Frieden. Diesen fand Max aber für unwahrscheinlich. Denn er erinnerte sich, dass er und Iro von ihrem Versteck aus gehört hatten, wie Shadow und seine Gefährten jemanden gesucht hatten.    
„Am besten wäre es, dass wir euch alles erklären, was in den letzten drei Wochen passiert ist …“, sagte Rose im Versuch, entspannt zu klingen, doch bei der Spannung in der Luft hätte man eine ganze Armee an Elektro-Pokémon wieder aufladen können. Misstrauisch blickte Max Shadow ins Gesicht, der zwar trotzig, aber in der Tat nicht wirklich feindselig, diesen erwiderte. Dann beschloss Max, Shadow seine Geschichte erzählen zu lassen. Er nickte Iro zu und bedeutete ihm damit, dass auch er seine Faust wieder etwas lockern konnte. Shadow lachte amüsiert, als er die beiden dabei beobachtete.    
„Wird das der Beginn einer großen Freundschaft, jetzt, wo ihr mich ausreden lässt?“, grinste er beide an, die beide ernst und leicht angewidert ihn anblickten.    
„Treib’s nicht zu weit!“, knurrte Iro. Shadow grinste und nickte.    
Nachdem er sich geräuspert hatte, schien er eine Weile nachzudenken. Dann begann er an Max und Iro gewandt und auch Vane, Emil und Rose hörten ihm aufmerksam zu:    

„Wie ihr euch erinnert, haben wir uns vor rund drei Wochen das letzte Mal gesehen. Ich wurde abgeführt und ihr konntet nach Hause gehen. Und ja, ich kann es nicht verfehlen, dass ich auf Vergeltung sann. Schließlich bin ich noch nie zuvor verhaftet worden und ihr habt mir das zunichte gemacht. Natürlich auch wegen der Tatsache, dass das Gefängnis einfach ein ätzender Ort ist. Doch trotzdem muss ich sagen: Hut ab, Team Mystery!“, und theatralisch nickte er beiden Erkunder zu. Max war sich nicht sicher, ob er Shadow dafür ernst nehmen konnte.    
„Ihr habt wohl zu den wenigen gehört, die es tatsächlich mit mir aufnehmen und mich sogar besiegen konnten. Und Glück war da auch nicht im Spiel. Mir war also klar, dass ich alleine eher wenig Chancen hätte, es mit euch aufzunehmen. Nicht mit euren Fähigkeiten. Um meine Rache also ausüben zu können, benötigte ich selber ein Team. Sozusagen eine Art Anti-Erkundungsteam. Und kaum hatte ich den Gedanken formuliert, bin ich im Gefängnis auch auf Emil gestoßen!“    
Shadow warf einen grinsenden Blick nach hinten zu Emil, der diesen mit einem andächtigen Nicken erwiderte.    
„Von ihm erfuhr ich, dass er ebenso von euch dingfest gemacht wurde. Wir haben uns daher auf Anhieb sehr gut verstanden, nicht wahr?“    
„Dein Grinsen ging mir schon was auf die Nerven“, sagte Emil lächelnd, aber mit kühlem Unterton. „Wirklich mal, Shadow, ich weiß nicht, wie du so entspannt bleiben konntest in deiner Zelle. Ich bin da fast verrückt geworden!“    
„Wenn du dich geistig beschäftigt hältst, überstehst du so ziemlich viel“, antwortete Shadow ihm und grinste breit. „Und sich auszumalen, was man tun muss, um sich an das Team Mystery zu rächen, gehörte dazu!“    
Max wusste nicht, was er davon halten sollte. Wohin sollte diese Erzählung führen? Skeptisch blickte er zu Rose, die seinen Blick erwiderte. Auch sie war nicht ganz begeistert von dem aktuellen Teil der Erzählung. Als Shadow drohte, immer mehr mit Emil in nostalgischen Erinnerungen über ihre Zeit im Gefängnis zu schwelgen, räusperte sie sich und Shadow stutzte. Dann lächelte er peinlich berührt und fuhr fort:    
„Jedenfalls war dann der Ausbruch ein Kinderspiel. Emil hat sich gemerkt, auf welcher Seite des Gefängnisses sich meine Zelle befand und hat mit gezielten Hyperstrahlen Teile von dessen Fassade aufgerissen. Wir mussten dafür sorgen, dass ein paar andere Kleinganoven den Ausbruch versuchten, damit die Wachen vielseitig beschäftigt waren. Sobald ich dann aus meiner Zelle raus und an der Luft war, konnte ich in meinem Schatten verschwinden und mich davon zu machen. Emil und ich beschlossen dann, erstmal einen Unterschlupf zu suchen, um unser nächstes Vorgehen zu planen.“    
„Wo habt ihr euch versteckt, beziehungsweise, bei wem?“, wollte Max wissen, doch Shadow lachte auf. Freudig lächelnd blickte er Max an: „Das wüsstest du in der Tat gerne, wer meine Kontakte sind, nicht wahr?“    
Er ging nicht mehr weiter darauf ein und Max fragte auch nicht mehr danach; er wusste, dass Shadow es vermeiden würde, weitere Namen zu nennen.    
„Wir kamen dann zu dem Entschluss, dass wir zu zweit zwar durchaus fähiger waren, es mit euch aufzunehmen, doch gegen euren Freund mit seinen … schlagkräftigen Argumenten …“, und an der Stelle nickte Shadow Iro zu, der schnaubte.    
„Offensichtlich brauchte unser Anti-Erkundungsteam jemanden, der Ironhards Kraft kontert. Die Schwierigkeit bestand darin: Welches Pokémon wäre stark genug, es mit ihm aufzunehmen? Daran hatten wir wirklich zu kauen!“    
Max sah es in den Augenwinkeln, wie Iro widerwillig ein kurzes Schmunzeln über das Gesicht fuhr. Und er konnte es ihm nicht verübeln.    

„Nur durch Zufall – oder war es am Ende vielleicht Schicksal? – haben wir durch meine Kontakte von einem Pokémon gehört, welches als unzerstörbar gelten soll. Es ziehe ums Land und fordere jedes starke Pokémon heraus, das es begegnet. Wir haben ein paar Tage gebraucht, bis wir dann auf Vane trafen. Ach, öhm …“    
Shadow wandte sich an seinen stählernen Verbündeten: „Willst du an der Stelle die Geschichte weitererzählen?“
Vane grinste Shadow an, als hätte er von ihm ein großes Geschenk ganz nach seinem Geschmack erhalten.      
„Kein Problem, Boss!“, sagte Vane, ließ seine stahlbesetzten Knöchel knacken und blickte die beiden Erkunder an.    
„Ihr müsst wissen: Ich habe es mir vorgenommen, zu den coolsten Pokémon der Welt zu gehören. Ich will zwar die Welt sehen, doch alleine ist es einfach langweilig. Deswegen habe ich nach Compagnons gesucht, die sich meiner Reise anschließen würde. Doch die meisten, denen ich begegnet bin, waren solche Langweiler! Keiner konnte mit meiner Großartigkeit mithalten! Deswegen habe ich wohl oder übel meine Tour allein fortführen müssen.“    
„Bis zu welchem Tag?“, fragte Shadow in gespielt neugierigem Ton und Vane warf sich in die Brust.    
„Bis zu jenem Tag, an dem ich meinem Boss hier begegnet bin!“    
„Deinen Boss?“, fragte Max skeptisch. Vane nickte nachdrücklich.    
„Kein Pokémon ist so cool wie mein Boss und dessen Kompagnon! Zuerst war ich skeptisch, als sie auf mich zutraten und fragten, ob ich ihrem Team beitreten wollte.“    
„Team?“, staunten Max und Iro und wandten sich an Shadow, der eine leicht bräunliche Färbung annahm. Emil war es dann, der in sachlichem und ruhigen Ton für ihn sprach:
„Wir konnten wohl kaum jemanden rekrutieren mit den Worten, dass wir ein Erkundungsteam verprügeln wollen. Wir haben daher am Anfang erzählt, dass wir, also Shadow und ich, selber ein Erkundungsteam gründen wollten.“    
„Und du hast es geglaubt?“, fragte Max Vane perplex, da er es sich nicht vorstellen konnte, wie jemanden zwei Pokémon beitreten konnte, die auf Fahndungsplakaten gesucht wurden. Doch Vane lachte und winkte ab, als wüsste er, woran Max dachte: „Zum Einen wusste ich nicht, dass die beiden gesucht wurden. Und zum Zweiten wäre es mir ohnehin egal gewesen, ob es sich bei den Pokémon um Verbrecher oder Erkunder handelten – Hauptsache sie sind cool drauf für das, was sie sind!“    
„Was meinst du damit?“, fragte Max, dem das Unverständnis im Gesicht geschrieben stand. Shadow lächelte und trat nun wieder vor, während Vane zufrieden mit sich verstummte.    
„Ich weiß, das klingt ziemlich verrückt. Wir waren auch überrascht, wie direkt Vane zu uns Vertrauen gefasst hat. Zwar ist er uns erst auf Vorbehalt beigetreten, doch er war dabei, als wir ihm vorgeschwindelt hatten, dass wir drei andere Verbrecher dingfest machen wollten. Verbrecher, die sich das als das Team Mystery ausgaben.“    
„Pokémon, die Nachahmern zeigen wollten, dass sie kein so bekanntes Erkundungsteam kopieren sollten: So was war in meinen Augen cool genug, dass ich beschlossen habe, für eine Weile mit ihnen zu gehen!“, warf Vane ein.      

Rose legte ihren Huf auf den Mund und machte „Pst!“, doch dies lenkte Shadows Blick auf sie, woraufhin sie errötete. Zum ersten Mal erlosch Shadows Blick etwas, als er sie anblickte. Dann wandte er sich wieder an Max:      
„Du hast vorhin gefragt, ob ich Rose verhext hatte, damit sie mit uns kommt. Ich sage dir hier und jetzt, dass Rose aus freien Stücken mitgekommen ist, nachdem ich sie gefragt hatte, ob sie mit uns kommen wollte.“    
Verdutzt blickte Max zu Rose und auch Iro wirkte perplex. Rose spürte sofort, was hinter diesen Blicken steckte, und sie lief rot vor Entrüstung an: „Natürlich nicht! Ich wollte auf keinen Fall, dass Shadow und die anderen euch zur Strecke bringen! Ich bin aus einem anderen Grund mit ihnen unterwegs. Und zwar …“, sie brach ab und blickte fragend zu Shadow. Dieser blinzelte, dann nickte er aber breit lächelnd. Rose erwiderte dankbar das Lächeln, dann wandte sie sich an das Team Mystery:    
„Wie ihr glaubte ich auch, dass Shadow nachwievor ein gefährlicher Gefangener auf der Flucht war. Ich war entsprechend schockiert, als er bei mir in der Taverne aufgetaucht ist.“    
„Shadow war bei dir in der Taverne?“, fragte Max verblüfft und blickte zwischen der Miltank und dem Gengar hin und her.      Dieses Mal setzten Shadow sowie auch Vane zu einem peinlich berührten Lächeln an, kicherten und sahen so aus, als würden sie sich selig an etwas erinnern. Rose hingegen verdrehte die Augen und wandte sich streng den beiden zu: „Ich hab’s euch x-mal schon gesagt: Wenn man sich nicht auskennt, sollte man keine Beeren essen, die man in der Wildnis findet!“    
„Lecker waren sie doch!“, grinste Shadow breit und auch Vane nickte amüsiert. Rose sah nun das Stolloss mit besonderer Härte an: „Du bist beinahe an diesen krepiert, erinnerst du dich?“
Vane tat so, als würde diese Angelegenheit in weiter Vergangenheit liegen und dass sie ihn daher nicht mehr sonderlich bedrückte. Rose seufzte über diese Einstellung und wandte sich wieder dem Team Mystery zu:    
„Weil Vane die Beeren, die sie in ihrem Hunger wahllos gepflückt und gegessen hatten, gar nicht gut bekommen waren, ist Shadow zu mir in die Taverne gekommen. Er wollte auch nur wissen, wo er medizinische Hilfe erhalten konnte. Ich hingegen habe zuerst panisch reagiert und wollte auch schon einen Notbrief an die Knuddeluff-Gilde senden. Da musste Shadow mich erstmal fesseln … mit seinem Schatten!“, ergänzte Rose rasch, als Max und Iro Shadow empörte Blicke zuwarfen.      
„Er hat mich damit nur gehindert, mich irgendwie zu bewegen. Am Anfang hatte ich Angst und wusste nicht, was mir bevorstand … Als Shadow aber dann deutlich machte, dass er für einen Kameraden medizinische Hilfe brauchte, war ich dann neugierig. Ich willigte ein, Vane von seiner Vergiftung zu kurieren.“    
„Und sie war durchaus professionell, das muss ich ihr lassen!“, fügte Shadow hinzu und warf Rose ein breites Lächeln zu. Sie winkte dieses ab, doch Max konnte erkennen, dass ihre Wangen sich leicht röteten.    
„Und du hast dann beschlossen, Shadows Truppe beizutreten?“, wandte sich Max an Rose und fragte sich dabei, ob es nicht einen noch triftigeren Grund für sie gab. Doch Rose schien noch nicht fertig mit ihrer Erzählung zu sein und Max und Iro hörten ihr weiter zu. Zu seiner Überraschung spürte Max, wie sich seine Anspannung leicht lockerte. Mit Blick auf Shadow aber korrigierte er es sofort.    
„Das war nicht der Grund, weswegen ich mit Shadow, Emil und Vane unterwegs bin. Ich konnte schließlich immer noch nicht sagen, ob Shadow ein gemeiner Schurke ist oder nicht. Doch zu meiner Überraschung hat Shadow trotzdem mir das Angebot gemacht, seinem Trio beizutreten. So sehr hätten ihn mein medizinisches Wissen und meine sofortige Hilfsbereitschaft beeindruckt.“    
„Das war auch ziemlich cool von dir, einem fremden Pokémon einfach so zu helfen!“, komplimentierte Vane sie und abermals liefen Rose Wangen rot an und sie lächelte verlegen und dankbar. Max dachte sich, dass Rose so ein Lob sehr gern hören mochte, nachdem sie in der Taverne einst von ihren Zweifeln über sich erzählt hatte. Und widerwillig empfand er einen Anflug von Sympathie für Shadow, obwohl ihm das Bild des Verbrechers noch immer im Kopf spukte.
Rose räusperte sich und blickte zu Shadow und den anderen, ehe sie sich wieder Max zuwandte: „Es war mehr die Situation danach, die mich davon überzeugte, dass Shadow nicht so böse ist wie wir alle dachten; im Gegenteil: Shadow ist ein Pokémon mit dem Herz am rechten Fleck!“
Und sie warf dem Gengar einen respektvollen Blick zu und Shadow starrte sie mit offenem Mund an. Dann schloss er diesen und obwohl aufgrund der roten Augen ziemlich schwierig zu erkennen war, so sah Max es ihm an, dass Shadow Roses Worte sehr bewegten.    

„Was ist denn passiert?“, fragte Max und war erstaunt darüber, dass aufrichtiges Interesse in seiner Stimme lag. Auch Iro machte den Eindruck, dass ihn Roses und damit Shadows Geschichte in den Bann zog.    
„Ich habe beim ersten Mal abgelehnt. Mein Vertrauen war noch nicht groß genug und ich war immer noch etwas empört darüber gewesen, dass ich in meiner Taverne gefesselt wurde!“
Sie warf einen tadelnden Blick auf Shadow, der verschmitzt grinste. Sofort setzte auch Rose zu einem Grinsen an.    
„Er hat mich dann zurück zur Taverne gebracht und damit wäre es eigentlich gewesen. Doch an der Tür sind wir einer Chaneira begegnet, die ihr Kind vermisste. Nun, sie vermisste es nicht. Sie-“    
„Ihr Kind wurde verdammt noch mal entführt!“, fuhr Shadow fort und Max spürte, wie Wut und Ekel in dessen Stimme lag.      
„Stellt euch das vor: Ein verdammter Dreckskerl entführt einer Mutter ihr Kind und verlangt dann auch noch Lösegeld!“    
„Gar nicht cool! Das komplette Gegenteil!“, rief Vane laut aus und auch Emil nickte zustimmend. Auch Rose stand der Abscheu ins Gesicht geschrieben. Es war ein eindrucksvolles Bild, wie die vier so unterschiedlichen Pokémon in dieser Sache einander zustimmten. Shadow wandte sich an Max und das erste Mal war seine Stimme so ernst wie sie es war, als er von Magnezone abgeführt worden war und seine Rache angekündigt hatte:      
„Haltet von mir, was ihr wollt. Doch niemals würde ich einer Mutter ihr Kind entführen! So ein Verbrechen ist abscheulich und das arme Kind erst!“    
„Die Chaneira, die offenbar nicht wusste, wer genau wir waren, hatte sich flehentlich an uns gewandt“, erklärte Rose mit leicht zitternder Stimme. „Denn in dem Erpresserschreiben hieß es, dass sie keine Erkunder dazu schalten durfte. Deshalb hatte sie sich nicht getraut, sich an die Knuddeluff-Gilde zu wenden.“    
„Shadow hat dann prompt seine Hilfe angeboten“, sagte dann Emil und Max war über diese Hilfsbereitschaft verblüfft. All dies klang nach einem Shadow, den er bisher nicht kennen gelernt hatte. Er sah dann zu Shadow, der Emil bestimmt zunickte.    
„So ein Verbrechen sollte auch sofort bestraft werden! Das habe ich mir auch zur Aufgabe gemacht!“
„Ich habe dann auch beschlossen, noch für eine Weile mit Shadow und den anderen unterwegs zu sein“, setzte Rose dann wieder ein. „Mein Gedanke war, dass das Kind bestimmt erste Hilfe benötigen würde, wenn es aus den Klauen des Entführers gerettet ist. Ich musste nur Shadow etwas im Zaun halten, denn er war kaum zu bremsen!“    
„Wie gesagt-!“, wollte Shadow ansetzen, doch Rose warf ihm einen Blick zu, der ihn verstummen ließ.    
„Wir haben uns mit der Chaneira auf einen Schlachtplan geeinigt. Sie würde die Übergabe mit dem geforderten Geld stattfinden lassen und Shadow und die anderen würden dafür sorgen, dass der Verbrecher…“    
„Der Mistsack!“, fügte Shadow hinzu.    
„Dass der Verbrecher sowohl unschädlich gemacht als auch an der Flucht gehindert wird. Und ich muss schon sagen, dass wir vier ziemlich gut zusammengearbeitet haben!“    
Sie nickte anerkennend zu ihren drei Gefährten, von denen nur Vane es mit einem Lächeln erwiderte. Emil und Shadow blickten nachwievor ernst drein.    
„Mit einem haben wir dann aber nicht rechnen können“, setzte Emil dann weiter an. Rose nickte traurig.    
„Die Übergabe hat zwar stattgefunden und das Kind Chaneira konnte wohlbehalten gerettet werden, doch der Entführer war ein Geist-Pokémon. Jedenfalls konnte Shadow, der sich im Schatten der Chaneira versteckt gehalten hatte, sich nicht halten und ist rausgesprungen, um ihn anzugreifen.    
„Es war ein Pumpdjinn, diese Geist-Pokémon haben ohnehin nicht so viel drauf!“, rief Shadow trotzig, als wollte er seine Handlungen verteidigen. Doch keiner schien ihn dafür zu tadeln. Selbst Max hatte Verständnis für Shadows Unbeherrschtheit in dieser Situation.    
„Vane hatte zwar eine Steinmauer errichtet, doch dieses Pumpdjinn ist einfach durch diese hindurch und war verschwunden. Shadow ist ihm zwar für eine lange Zeit hinterher, doch nach einigen Stunden kam er ohne Erfolg zurück…“    
„Es war schon ein Erfolg!“, entgegnete Shadow und funkelte Rose finster an. „Ich habe herausgefunden, wo sich dieser Bastard versteckt hält!“    
„In der Nordwüste“, erklärte Emil auf Max‘ und Iros fragende Miene. „Und Shadow war sehr darauf bedacht, diesem Pumpdjinn in diese hinein zu folgen.    
„An der Stelle wurde es auch besonders schwierig Shadow davon abzuhalten, sofort in diese zu stürmen!“, erklärte Rose mit gewichtiger Stimme. „Ich habe ihn aufs Schärfste darauf hingewiesen, dass Vorstöße in die Wüste genau vorbereitet sein müssen!“    
„Und wenn schon!“, grummelte Shadow und Rose hob wütend, aber bestimmt, ihre Stimme an: „Was immer du auch für andere tun willst, sorge dafür, dass du selber nicht daran zerbrichst. Sonst hilfst du am Ende selber keinen mehr!“          
„Wahre Worte!“, nickte Emil ihr zustimmend zu.    
„Und wo wir bei der Wahrheit sind …“, trat Vane wieder hervor. Er lächelte wie ein stolzes Elternteil Emil und Shadow an.    
„In der Nacht, bevor wir dann in die Wüste aufgebrochen sind, habe ich die beiden gefragt, was dann aus dem falschen Team Mystery werden würde, wenn sie nun einen anderen Verbrecher verfolgten.“    
„Wir haben Vane dann die Wahrheit gesagt“, sagte Emil ernst. „Wir haben ihm erzählt, dass Shadow auf der Flucht und ich unter Verdacht für deren Beihilfe stehe.“    
„Habt ihr?“, fragte Max überrascht. Emil zuckte mit dem Kopf.    
„In dem Moment dachte Shadow wohl, dass es angebracht war, Vane aufzuklären. Ich wäre noch vorsichtig gewesen, sofort mit der Sprache rauszurücken …“      
„Wollt ihr wissen, wie Vanes Reaktion darauf war?“, fragte Rose Max und Iro, die neugierig ihren Blick erwiderten. Doch es war Vane, der ihre Aufmerksamkeit auf sich zog. Er legte seine metallenen Klauenhände sowohl auf Emils als auch Shadows Kopf und schüttelte die beiden, während er breit grinste.    
„Gelacht habe ich! Einfach weil ich froh, die Pokémon getroffen zu haben, deren Coolness der meiner gleichkommt, gar sogar meine übertrifft! Die Wahrheit sagen, sodass das Vertrauen zwischen uns fester wird – Das ist cool!“    

Emil löste sich aus Vanes griff und schüttelte den Kopf. Doch lächelte er schwach dabei. Shadow hingegen blieb ernst, als würde die Erinnerung an das Pumpdjinn ihn nicht loslassen.
„Wir haben dann in meiner Taverne sämtliche Vorräte eingesteckt. Natürlich habe ich für den Zeitraum dieser Mission sie natürlich geschlossen, weil ich nicht so kurzfristig Vertretung finden konnte. Mit dem Gold, dass ich durch meine ersten Kunden verdient habe, haben wir am Tag darauf in Schatzstadt entsprechende Ausrüstung besorgt, die unser Überleben in der Wüste wahrscheinlicher machen sollten. Wir haben Vane mit der Besorgung der entsprechenden Gegenstände beauftragt. Und er war zum Glück imstande, für alle von uns Kühl- und Hitzebänder zu besorgen. Wobei wir am Ende doch nur drei brauchten, da Shadow Hitze und Kälte nichts auszumachen scheint!“    
Weil Max so sehr von der ganzen Begegnung überrascht und danach eingenommen war, bemerkte er erst jetzt, wie um Vanes, Emils und Roses Hals Kühlbänder gewickelt wurden. Sie wirkten wie ein eigenes Erkundungsteam und Max kam nicht umhin, sie für ihre Selbstlosigkeit zu respektieren. In Shadow sah er nun zwei Bilder desselben Pokémons und Max hatte Schwierigkeit zu bestimmen, welches echter wirkte und welches nicht. Er erinnerte sich, wie die Kecleon-Brüder ihnen erzählt hatten, dass ein großes Stolloss den Restbestand an ihren Bändern aufgekauft hatte. Das musste dann wohl Vane gewesen sein. Doch etwas verstand Max immer noch nicht.    
„Ihr wart vor wenigen Tagen noch nahe Schatzstadt, oder? Wie konntet ihr dann innerhalb dieser bis hierher vordringen? Man braucht schon eine Woche, wenn man zu Fuß von Schatzstadt bis in die Schädelwüste gehen will…“    

„Das war kein Problem für uns!“, antwortete ihm Rose breit lächelnd. Sie lief hinüber zu Shadow, der sich allmählich von seinen finsteren Gedanken zu lösen schien und patschte ihm auf den Rücken. Der Gengar schien dies nicht zu mögen, denn er ließ Roses Hufe durch seinen schattenhaften Körper gleiten. Rose geriet beinahe aus dem Gleichgewicht, fasste sich aber schnell wieder. Ohne sich etwas in ihrem Gesicht anmerken zu lassen, fuhr sie fort: „Shadow kann Pokémon mit seinem Schatten nicht nur fesseln, sondern auch diese in seinem Schatten aufnehmen und sich mit ihnen fortbewegen. Und wenn er dann über dem Boden gleitet, kann er ziemlich schnell unterwegs sein. So haben wir recht schnell den Weg in die Nordwüste überbrücken können.“    
„Je weniger ich in meinem Schatten trage, desto schneller kann ich gleiten“, erklärte Shadow den beiden. „Deswegen konnte ich so schnell dieses vermaledeite Pumpdjinn bis hierher verfolgen, weil ich mich vorher von dem ganzen Ballast getrennt hatte.“    
„Es ist aber trotzdem besser gewesen, dass wir zusammen hierher gekommen sind“, entgegnete Rose. „Ich weiß, du hörst das nicht gerne, Shadow, aber gegen so einen Schurken benötigst du unsere Hilfe!“    
„Wenn du meinst!“, schnaubte Shadow, doch seine Mundwinkel zuckten und deuteten ein Lächeln an. Rose wandte sich mit einem Seufzer an Max und Iro: „Aber selbst in der Nordwüste konnten wir das Pumpdjinn nicht ausmachen. Shadow kam dann irgendwann auf die Idee, dass dieser-“    
„Mistsack!“    
„Dass dieser Verbrecher noch weiter nach Norden, in die sogenannte Schädelwüste, geflüchtet sein könnte. Davor sind wir einer Vibrava begegnet. Sie schien Shadow erkannt zu haben, denn sie war uns gegenüber recht kalt eingestellt …“    
„War sie bei uns auch!“, grummelte Iro belustigt. Rose war für einen Augenblick belustigt abgelenkt, ehe sie weitersprach: „Schließlich haben wir uns darauf geeinigt, entgegen aller möglicher Gefahren uns in die Schädelwüste zu bewegen. In Shadows Schatten ist es es relativ kühl und angenehm gewesen und draußen taten dann die Kühlbänder so einigermaßen ihren Dienst. Doch Sandstürme haben uns immer wieder an andere Orte gebracht, an denen wir zuvor nicht gewesen sein konnten. Der letzte brachte uns aus ´nem Ödland hierher zu diesen Ruinen. Und hier sind wir dann euch begegnet!“

Als sie geendet hatte, blickte sie Max und Iro ins Gesicht. Beide Erkunder blickten sich an und sie lasen gegenseitig voneinander ab, dass die Geschichte der vier Pokémon sie beeindruckt hatte.
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