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Mein Ausweg bist du

von Tartaglia
GeschichteRomance, Freundschaft / P12 / MaleSlash
Diluc Ragnvindr Kaeya Alberich Tartaglia "Graf" Venti Xiao Zhongli
25.11.2020
08.04.2021
20
46.089
3
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Dieses Kapitel
1 Review
 
 
25.11.2020 1.107
 
(Das Kapitel habe ich nochmal überarbeitet um das Lesen etwas angenehmer zu gestalten)

Prolog:

(Sicht von Zhongli)

Es ist Mittlerweile 1 Monat vergangen seitdem Liyue angegriffen wurde, wobei der Abenteurer zusammen mit Ningguang und den Adepten diesen ohne meine Hilfe abwehren konnte. So das sich letztlich meine angst das die Menschen doch nicht bereit sind sich selbst zu verteidigen, starb und ich mich komplett für das Leben als Mensch entschied.

Merkte ich aber leider schnell das es ein fataler Fehler war keine Mora als Reserve da gelassen zu haben, die Arbeit als Bestatter und  der daraus Folgende verdienst reichte nur knapp, besonders da ich leider nur schwer mit Geld umgehen kann und nicht besonders drauf achte was ich kaufe und vor allem für wie viel, so das ich meistens am ende einer Woche nichts mehr zu essen habe. Ebenfalls vermisste ich langsam meine Macht, den ich bemerkte das ich all das was ich mit meinem menschlichen Leben auch vor 1 Monat hätte machen können, das einzige was mich nun nicht plagte war der Druck die Stadt zu beschützen wobei ich mir diesen druck selber gemacht habe und niemand anderes. Es gab Situationen die wirklich schön an meinem neuen Leben sind, doch der größte teil ist eine reine Qual.

So stand ich schließlich nach einem Monat vor meinem komplett leeren Küchenschränken, deprimiert seufzte ich und durchsuchte mein Haus was ich mir zum Glück gekauft habe als ich noch Rex Lapis war. Wie vermutet hatte ich aber keinen einzigen Mora, so musste ich mich wohl oder übel mit knurrenden Magen auf dem weg zu dem Bestattungsinstitut machen.
Die Straßen Liyue waren so früh am Morgen noch wenig besucht, die einzigen Menschen denn man mal begegnet, waren Händler die sich auf den Tag vorbereiten und ihre neuen Waren her brachten um diese für den Verkauf vor zu bereiten. Dies waren Moment die Zufriedenheit in mir auslösten, endete dieses Gefühl auch nicht als ich schließlich das Bestattungsinstitut betrat und sogleich von dem Lächelnden Gesicht von Ferry begrüßt wurde, die bestatterin saß mit einem Tee und ein paar Unterlagen an ihrem Schreibtisch und war bereits aktiv bei der Arbeit, obwohl wir noch nicht einmal geöffnet haben.

"Zhongli, du wirst auch immer dürrer"

Sprach sie besorgt anstelle ihrer morgendlichen Begrüßung

"Das kommt dir nur so vor meine Liebe"

Schüttelte ich sie ab und ließ mich an meinen Platz sinken, lag auf mein Tisch aber keine Arbeit für mich, um die ich mich kümmern soll, Hu Tao wird mir wohl noch keine Aufträge zu kommen lassen haben.

"Ist Hu Tao schon da"

Fragte ich die tief in Arbeit versunkene Ferry, die aber nur den Kopf schüttelte. Etwas genervt lehnte ich mich zurück und ließ mein Blick umher schweifen, fand aber nichts interessantes das meine Aufmerksamkeit auf sich zog, zu oft habe ich mein Blick bereits hier umher schweifen lassen. So verging der Tag leider dementsprechend langsam, ich erleichtert Ferry von ein paar ihrer Arbeiten aber Hu Tao ließ sich nicht blicken, weshalb sie wohl keine Arbeit für mich hat.

Nach der Arbeit, als die Sonne langsam begann unter zu gehen ging ich runter zu dem Anlegesteg, wo die große Schiffe hielten um neue Waren oder Besucher her zu bringen. Gerade stand dort wieder ein Schiff das neue Besucher her brachten, neugierig was für Menschen das Dorf besuchen mögen, beobachtet ich die von Bort gehenden Menschen aufmerksam. Bis mein Blick aber auf einem Orangenen Haarschopf hängen blieb mit der roten Fatui Maske an der Seite.

Tartaglia lief gelassen vom Schiff und betrat den Steg so als wäre nie etwas passiert, verwirrt darüber warum er wieder zurück gekommen ist zog  ich eine braue nach oben aber behielt ihn weiterhin im Auge, schien er mich aber nicht zu bemerken. Misstrauisch folgte ich dem jüngeren mit etwas Abstand. Die Dorfbewohner begann sofort zu tuscheln als sie ihn sahen, immerhin gab es immer noch das Gerücht das der Graf es war, der mich tötete obwohl Ningguang dieses Gerücht versuchte aus der Welt zu schaffen, was aber nicht wirklich klappte. Tartaglia lief aber trotz dem Getuschel und den blicken weiter durch die Stadt , verließ er es am ende und lief zu dem Turm auf der Insel in der Nähe der Stadt

"Glaub nicht ich hätte dich nicht bemerkt Zhongli, Rex Lapis, Morax oder wie ich dich auch immer nenn soll"

Sprach er dann zum ersten mal seid seiner Ankunft, er ließ sich an dem Rand der klippe sinken und sah zu mir, war mir aber bereits völlig klar das er mich die ganze Zeit bemerkt hat, er ist nicht umsonst einer der 11 Vorboten.

"Ich bin mir völlig in klaren darüber, das du mich bemerkt hast"

Ich trat näher an ihn heran und beobachtete die Sonne, wie diese langsam im Meer verschwand und den Himmel dabei in einem warmen Ton färbte.

"Also, ich dachte du bist mit La Signora zurück nach Snezhnaya gefahren?"

Ein schmunzeln bildete sich auf dem Gesicht des jüngeren, was ich nur von der Seite erkennen konnte

"Darf man den nicht einem Freund einen Besuch abstatten"

Da ich ihn aber mittlerweile gut kannte viel ich nicht auf seine Tricks herein

"Was sind deine waren Absichten"

Er ließ sich zurück ins Gras fallen und blickte zu mir auf

"Kannst du mir nicht einfach glauben das ich einen Freund besuchen will, um zu schauen wie es ihn geht mit seinem neuen menschlichen Leben"

Ich setzte mich neben ihn im Schneidersitz in das recht hohe Gras und beobachtete weiterhin die untergehende Sonne

"Und was gedenkst du von mir zu hören, immerhin ist erst 1 Monat vergangen"

Er schien zu überlegen da er nicht sofort antwortete

"Ich weiß nicht, vielleicht ein, mir geht es gut, wie geht es dir. oder sowas in der Art"

Ich zog eine braue nach oben

"Und für sowas nimmst du den weg hier her auf dich"

Er grinste

"Was tut man nicht alles für Freunde"

Leider musste ausgerechnet jetzt sich auch noch mein Magen zu worte melden weshalb ich etwas errötete, da mir dies doch schon unangenehm ist, besonders in der Anwesenheit eines anderen.

"Entschuldigung"

Begann ich sogleich und musste innerlich Fluchen

"Wie wäre es, ich lade dich zum Essen ein"

Bot mir Tartaglia sogleich an mit einem leicht hämischen grinsen, lehnte ich aber dankend ab

"Nein danke ich werde mich aber auch verabschieden"

Ohne auf eine Antwort zu warten erhob ich mich und lief nach Hause, Tartaglia blickte mir nur verdutzt hinterher und wusste nicht recht drauf zu reagieren.
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