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Der Anfang des Endes

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16 / MaleSlash
24.11.2020
03.04.2021
10
12.816
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24.11.2020 971
 
Es war nun schon 9 Monate her, doch erinnerte sich Nick noch daran, als wäre es Gestern gewesen. Er saß wie jeden Morgen im Bus auf dem Weg zur Schule als die ersten "Roten Risse" , wie sie jetzt genannt werden, auftraten. Es war wie ein lauter knall einer Explosion. An den Explosionsorten taten sich riesige Risse auf, aus dem ein rotes Leuten und duzende von dunklen Kreaturen kamen. Ganze Städte wurden von den Horden des Einen unterjocht. Weder die Bürger, noch die Staaten waren auf einen solchen Angriff vorbereitet. Es dauerte auch nicht lange, bis die Regierungen gestürzt und die Länder in Chaos  zerfallen waren. Eigenernannte Mächte hoben sich aus dem Chaos hervor, doch die größte Macht lag bei den Orks. Klar, es gab einzelne Gruppierungen von sogenannten Freiheitskämpfern, hier und dort hörte man was von Nekromanten oder sowas, und  selten hörte man was in den fast leeren versifften Gassen in den zerstörten Städten, etwas von einen Wiederstand, der immer wieder kleine Siege davon trägt.  Aber das meiste davon war einfach nur Mut mache und frei erfunden. Nick glaubte nicht an solche Annenmärchen, nach seinen Betrachten waren das alles nur Geschichten die Eltern ihren Kindern erzählten um ihnen wenigstens ein bisschen Hoffnung zu geben. Vor noch einem Jahr hätte er sich nicht im mal im Traum vorgestellt, je eine Waffe zu benutzten, heute gehört es zu seinen Alltag. Man brauchte eine Waffe wenn man nicht der nächsten Ork-patrouille  in die Hände fallen wollte und als Sklave in einen ihrer Lager oder geheimnisvollen Festungen enden wollte. Nick ging mit einen grünen Camouflage Rucksack auf seinen Schultern zurück in sein Lager, es war ein altes Dorf was seit der Invasion der Orks als Zufluchtsort für Menschen diente. Als er durch das Stahltor trat, spürte er geborgenheit. Der Schnee auf den Straßen knirschte unter seinen Stiefeln als er vorbei an kleinen Familien die sich fröhlichen Ausdrucks an einen Feuer unterhielten. Er dachte drüber nach, wie schnell sich alles verändert hatte, während er zu seinem Haus ging. Er wollte sich noch ein wenig schlaf gönnen, bevor er am nächsten Morgen mit Mori auf Wild Jagd gehen würde. Er betrachtete im Spiegel seine leicht lockigen, braunblonden Haare. Er legte sich auf sein warmes Bett und es dauerte auch nicht lange, bis er einschlief. Er wachte durch Moris hektischen Bewegungen auf. "Alter, wach auf. Du hast verschlafen" Nick rieb sich die Augen "Wie spät ist es denn" Mori suchte Nicks Sachen zusammen und packte sie in den Camouflage.  "Kurz nach sieben" Er schreckte auf " Scheiße". Sie würden keine ruhige Jagd haben, es war fast sicher, dass sie mindestens einer Patrouille begegnen würden. Schnell nahm er sich den Rucksack und rannte aus dem Haus, raus auf die Straße und raus aus dem Lager. Sie hatten besonders Pech, da sie nicht weit  von einer der zerstreuten Orkfestungen wohnten, und die nächste Stadt war mehr als 30 km entfernt. Sie lag in Richtung Nordosten. Eine Hauptstraße führte zur ihr, diese kreuze bei ca. der Hälfte der Hauptstraße den Fluss Innerin, Östlich der Straße war ein 12 km langes Waldgebiet und gegenüber der Hauptstraße im Westen lag das Waldgebiet Westerwald. Nördlich des Westerwaldes lag die Orkfestung. Eine eher unbedeutende Festung der vielen die seit den Roten Rissen weit verstreut auftraten. Der Innerin floss von Nordwesten nach Südosten. Nick und Mori wanderten nach Osten. Als sie nach ca 20 Minuten den Innerin überquerten, fing die Sonne schon an aufzugehen. Den Wald erreichten sie um 9 Uhr. Nun etwas geduckt schlichen sie mit dem Jagdgewehr auf dem Rücken durchs Unterholz. Es dauerte auch nicht lange, bis sie den ersten Hirsch sahen. Es war ein besonders schöner Hirsch mit einem prächtigen Geweih gewesen. Mori legte sich auf das Gras und legte das Gewehr hin. Er hörte kurz ein Pfeifen, was er jedoch nicht zuordnen konnte, jedoch ließ er sich nicht ablenken. Als er abdrücken wollte, schreckte der Hirsch auf und lief davon. Irgendwas musste ihn aufgeschaut haben. Und da hörten es auch schon die beiden Freunde. Sie hörten mehrere Wesen auf sie zu kommen, sie sahen sie zwar noch nicht, aber es war klar, dass es eine Ork-patrioule war, die auf den Weg zu ihenen war. Sie wollten sich noch schnell Weg ducken, als sie schon der erste Ork erblickte. Bevor sie weg rennen konnten wurden sie schon gepackt und auf den Boden geschmissen. Wieder hörten sie ein Pfeifen, aber anscheinend hatte es der Ork nicht bemerkt. "Kommt schnell rüber, ich hab hier zwei neue Maden gefunden. Schmecken bestimmt nicht schlecht" während die rechtlichen Orks an gerannt kamen, versank Nick förmlich in Todesangst. Er sah Mori an, das er ähnliches empfinden müsste. Einer der Orks packte Mori am Hals und presste ihn gegen einen Baum und wollte gerade das Messer nehmen um dessen Kehle durch zu schneiden, doch dann hörte Nick wieder das Pfeifen und gleich darauf vielen die ersten Schüsse. Der Ork, der gerade noch Mori die Kehle aufschlitzen wollte, sank leblos zu Boden. Aus dem Unterholz und der Umgebung kamen plötzlich um die 6 bis 7 bewaffnete Menschen, welche direkt anfingen die Orks abzuschlachten. Mori, der sich gerade wieder aufgerappelt hatte, rief Nick zu "Schnell, worauf wartest du, verschwinden wir von hier". Nick stand auf und rannte Mori durch das Getümmel weg, bloß weg. Sie nutzen die Ablenkung , welche durch den unerwarteten Angriff geschaffen worden ist und rannten aus dem Wald. Als sie wieder zu Atem kamen, fragte Nick Mori völlig verdutzt "Wer zum fick war denn das?" Mori der genauso wenig Ahnung hatte antwortete " Was fragst du mich, vielleicht dieser berüchtigte Wiederstand, vielleicht eine kleine Gruppe Freiheitskämpfer." Mit vielen Fragen im Kopf gingen sie wortlos nach Hause, sie würden Heute nicht nochmal Jagen gehen.
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