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Animus Collection [Assassin's Creed]

von traitor
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Al Mualim Altaïr Ibn-La'Ahad Malik Al Sayf
24.11.2020
24.11.2020
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24.11.2020 2.556
 
A/N: Die Geschichte spielt vor AC1. Da ich momentan alle Assassin's Creed Spiele spiele und erneut durchspiele (bis auf Valhalla) und ich gestern AC1 beendet habe kam mir diese Idee, die ich niemanden vorenthalten wollte (falls es jemanden gibt, den es interessiert ^^).

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»Altaïr. Wach auf, Junge, wach auf«, sagte Al Mualim mit leiser Stimme und schüttelte an der Schulter des jungen Mannes. Altaïr wischte mit seiner Hand über die geschlossenen Augen und unterdrückte ein Gähnen.

»M- Meister?«, fragte er desorientiert und noch immer müde blinkte er mehrere Male. Seine Augen gewohnten sich nur langsam an die Dunkelheit im Raum. Der Meister war bloß eine dunkle Gestalt, sein Umriss wurde von dem Licht der flackernden Fackeln auf dem Flur leicht erleuchtet.

»Ich bin nicht ohne Grund gekommen, Altaïr. Zieh dich an, dann treff mich in der Bibliothek. Ich habe eine Aufgabe für dich«, fuhr Al Mualim fort und verließ den Raum.

Altaïr setzte sich aufrecht hin. Dieses Verhalten war untypisch für Al Mualim. Normalerweise würde er niemals die Räume der anderen Assassinen betreten und erst recht nicht die von anderen Menschen. Es musste eine Mission von größter Wichtigkeit sein. Andernfalls hätte sein Meister ihn schlafen gelassen und einen anderen Assassinen mit dem beauftragt was im Kopf des Meisters umher ging. Aber wenn er in Bedarf seines besten Schülers war, so gab es keine bessere Wahl als ihn, offensichtlich. In einer schnellen Bewegung stand Altaïr auf und schlüpfte in seine Robe. Er sollte keine Zeit verlieren.

Ein paar Momente später betrat Altaïr die größe Bibliothek. In ihr fand sich alles geschriebene Wissen, das sie besaßen — Dokumente, Bücher, Schriftrollen und Pergamente die über tausende von Jahren in eine Vergangenheit zurückreichten, die lang vorbei war und nie wieder kommen würde. Erinnerungen, die mit der Zeit verloren gegangen waren. Die einzigen Dinge die niedergeschrieben waren, waren die Ereignisse, die zur Erinnerung zugelassen worden waren. “Die einzigen Dinge die es wert sind erinnert zu werden” so hatte Al Mualim es bezeichnet. Die Bibliothek war wahrscheinlich der wertvollste Raum in gesamt Masyaf, weswegen sie auch so schwer bewacht wurde. Niemand konnte sie betreten oder verlassen ohne, dass es ein anderer mitbekam.

»Altaïr. Komm näher«, hörte er die Stimme Al Mualims durch den Raum hallen. Der Meister saß hinter einem Schreibtisch. Aufgeschlagene Bücher und dutzende Schriftrollen lagen vor ihm auf dem hölzernen Tisch und schrien danach studiert zu werden. Viele von ihnen waren in einer fremden oder toten Sprache geschrieben worden und es war unmöglich sie zu entschlüsseln oder zu verstehen.

»Meister, Ihr wolltet mich sprechen?«, sagte Altaïr und näherte sich dem Tisch, »Worum geht es? Ich nehme an, dass es wichtig ist, da Ihr mich bisher nie von meinem Schlaf geweckt habt«

Al Mualim legte das Buch weg und erhob sich von seinem Stuhl. Er umrundete den Schreibtisch, »Oh, es ist eine Aufgabe von gravierender Wichtigkeit für unsere Idee. Ich brauche einen vertraulichen und schlauen Mann, der diskret ist und adaptieren kann. Das ist der Grund, weshalb ich zu dir kam, Junge«

Altaïr unterbrach Al Mualim, »Ja. Ja. Das habe ich alles schon vorher gehört. Nun, sagt mir, Meister. Was ist es, das getan werden muss?«

Al Mualim schwieg für einen längeren Moment.

»Vielleicht hab ich dich falsch eingeschätzt. Deine Ungeduld könnte uns gefährden und du folgst selten den Befehlen von mir oder einem anderen«, sagte der Meister schließlich und warf Altaïr einen Blick zu.

Altaïr verschränkte seine Arme, »Vergib mir, Meister, wenn ich Euch enttäuscht habe. Aber wenn Ihr Euch entscheidet, mir die Aufgabe zu übergeben, so seid versichert, dass ich erfolgreich zurückkehren werde. Ich werde das tun, was Ihr befiehlt. Ich werde ein Leben nehmen wenn notwendig. Ich werde Euch nicht noch einmal enttäuschen. Und Ihr hast es selbst gesagt; Ihr seid in Bedarf eines guten Assassinen und ich bin einer der geschicktesten. Also, sagt mit worum es geht — was auch immer es ist«

Al Mualim schüttelte seinen Kopf, »Prahlerei ist nicht der Weg eines Assassinen, Altaïr. Ich dachte das habe ich dir gelehrt. Ich weiß, dass ich es habe, trotzdem scheinst du nichts gelernt zu haben. Aber unglücklicherweise hast du recht. Es ist eine Aufgabe, die nur du vollenden kannst. Das ist, warum ich dich nach Jerusalem entsenden werde. Dort lebt ein Mann der unter vielen Namen bekannt ist, doch Khalil scheint der Name zu sein, der den meisten bekannt ist. Finde Khalil und nimm ihm sein Leben. Zuerst wirst du aber mit Malik sprechen müssen. Er erwartet dich bereits. Ich entsandte ihm einen Vogel. Geh jetzt und führe meinen Befehl aus. Und Sicherheit und Friede auf deinem Weg, Altaïr«

Al Mualim drehte Altaïr den Rücken zu. Letzterer zögerte und beobachtete die Kerzen, die auf dem Tisch flimmerten.

»Meister«, sagte er, »Eine Frage, wenn Ihr erlaubt«

Al Mualim antwortete nicht sofort, doch seine Körperhaltung verriet, dass er aufmerksam seinem Schüler gegenüber war.

»Was ist es? Nun, heraus damit, Junge!«, äußerte der Meister schließlich, »Khalil wird nicht auf dich warten, wenn du weiterhin kostbare Zeit verschwendest«

»Was ist Khalils Anschuldigung? Sicherlich habt Ihr einen Grund seinen Tod zu wollen, denn das Leben eines Unschuldigen zu nehmen entspricht nicht unserem Kredo. Das habt Ihr nicht vergessen, oder?«

Al Mualim drehte sich langsam um und versicherte sich, dass Altaïr ihm in die Augen sah. Sein gesundes Auge schimmerte im gedimmten Licht.

»Du tadelst meine Lektionen, und dennoch predigst du«, sagte der Meister, »Ich habe dir wieder und wieder gesagt, dass wenn ich mich dazu entscheide Informationen vorzuenthalten, dies nur zu deinem eigenen Besten ist. Khalil ist kein unschuldiger Mann und mache nicht den Fehler ihn zu unterschätzen. Diejenigen, die dies taten, haben schwer dafür bezahlt«

»Altaïr beobachtete seinen Meister. Es gab keinen Grund für diese Geheimhaltung. Wenn er einen Mann zu töten hatte, so wollte er alles über sein Ziel herausfinden bevor er ihn töten würde. Er musste alles wissen um sich korrekt vorbereiten zu können und Fehler zu vermeiden. Das Al Mualim ihm Informationen vorenthielt war nicht zu seinem besten, es war ein Zeichen für Vertrauensmangel — sein eigener Master misstraute ihm.

»Immer noch hier? Wenn du nicht bald aufbrichts, so werde ich einen anderen Assassinen an deiner Stelle schicken, der weiß die Nacht zu seinem Vorteil zu nutzen«, sagte Al Mualim. Altaïr stieß lautlos Luft durch seine Nase aus.

»Ich werde mich auf meinen Weg machen und nicht zurückkehren ehe ich erfolgreich war«, knurrte Altaïr.

»Ich habe nichts Geringeres erwartet«, merkte Al Mualim an und nahm das Buch wieder in die Hand, »Geh jetzt. Ich habe Dinge um die ich mich kümmern muss- und du auch«

Altaïr verbeugte sich und verließ die Bibliothek und Masyaf. Ein Pferd war schon für ihn gesattelt worden. Er bestieg die Stute und sie verfiel in einen schnellen Galopp. Das Licht des Mondes schien hell, führte seinem Pfad der heiligen Stadt entgegen und verleihte seiner Umgebung einen schwachen bläulichen Schimmer. Der Weg war nicht weit und wenig Zeit später erspähte er die dicken Verteidigungsmauern, welche die Stadt umrundeten. Wachen kontrollierten die Tore, es war unmöglich an ihnen unerkannt vorbei zu kommen. Altaïr musste einen anderen weg hinein finden. Vielleicht würde er über die Mauern klettern können?

Während er näher ritt, konnte er die Blicke der Wachen in seinem Rücken spüren. Sie ließen ihn nicht aus den Augen.

»Mein Freund, komm her!«, rief ein Mann mit gedämpfter Stimme aus, der hinter einer Ecke stand. Er trug den weißen Stoff, in welchen Gelehrte sich kleideten. Altaïr erkannte das Gesicht des Mannes; sein Name war Latif. Vor einiger Zeit hatte er Latif vor den Wachen gerettet, die grundlos auf ihn einschlugen. Altaïr stieg ab.

»Es ist gut dich wieder zu sehen, mein Freund. Eine Weile ist es her, ist es nicht? Aber deine Güte soll nicht in Vergessenheit geraten«, sagte Latif und ein Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus, »Was bringt dich nach Jerusalem wenn ich fragen darf?«

»In die Stadt zu kommen ist ein guter Anfang«, antwortete Altaïr und Latif lachte leise.

»Vielleicht kann ich da behilflich sein. Lauf einfach mit mir und meinen Brüdern und du solltest Problemlos Jerusalem betreten können«

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»Ich danke dir, Latif«, sagte Altaïr nachdem sie die Wachen hinter sich gelassen hatten und schließlich in Jerusalem waren. Die Straßen und Gassen waren verlassen und dunkel, mit Ausnahme einiger Soldaten, die mit Fackeln durch die Stadt liefen. Denen würde Altaïr jedoch einfach ausweichen können.

»Oh, nichts zu danken, mein Freund«, kommentierte Latif, »Es ist das Geringste das ich tun kann nach deiner großzügigen Hilfe. Wenn du in Bedarf weiterer Hilfe bist, du weißt, wo du mich finden kannst. Und zögere nicht mich zu fragen«

»Ich werde es in Erinnerung behalten. Doch, es gibt da eine Sache, bei der du mir vielleicht helfen kannst. Weißt du, wo ich einen Mann Namens Khalil finde — oder jemanden der es weiß?«, erkundigte sich Altaïr.

Latif dachte für einen Moment über die Frage nach bevor er antwortete, »Ich denk, du wirst ihn in seine Haus finden. Es ist in der Nähe des Baumwollhändler-Marktes. Aber nur seine persönlichen Wachen sind erlaubt es zu betreten. Er schließt sich ein von Tagesanbruch bis es dunkel wird. Die Menschen können nur darüber spekulieren was er macht — niemand kann es mit Sicherheit sagen. Aber nun muss ich los«

»Erneut hab ich zu danken, Latif. Sei Sicherheit und Friede mit dir«, sagte Altaïr und sah dem Gelehrten hinterher, der hinter einer Tür verschwand. Er erklomm das nächste Dach und blickte sich um. Ein Gebäude kam in sein Sichtfeld, das viel höher als all die anderen war. Von dort aus würde er sicherlich einen guten Überblick über das Distrikt bekommen. Altaïr hangelte das Gebäude empor und kauerte sich an der Spitze zusammen, um sein Gleichgewicht zu behalten. Das Assassinen-Büro war nicht weit entfernt. Innerhalb weniger Minuten hatte er es erreicht und ließ sich durch das Loch im Dach in den kleinen Garten hinab. Der Rafiq erwartete ihn bereits dort.

»Du hast dir Zeit gelassen«, merkte Malik an und verschränkte seine Arme, »Ich dachte schon, du würdest gar nicht mehr kommen«

»Nun, du hättest die Wachen, die an den Toren Jerusalems platziert sind erwähnen können und ich wäre schneller hier gewesen«, antwortete Altaïr.

»Oh, aber ist der Weg eines Assassinen sich Schwierigkeiten und Veränderungen anpassen zu können?«

»Ich bin nicht hier um mich mit Worten zu duellieren, Malik«, sagte Altaïr, »Ich bin hier, weil Al Mualim mich gesendet hat um das Leben des Mannes Namens Khalil zu nehmen. Kannst du mir irgendetwas über ihn sagen? Und mach es kurz. Ich hab schon genug Zeit durch deine unerwähnten Wachen verloren«

Malik betrachtete Altaïr mit zusammengekniffenen Augen.

»Solch Arroganz«, merkte er schließlich an, »Aber wer bin ich schon, der mit den Befehlen unseres Meisters diskutiert? Der Mann den du suchst lebt in der Nähe des Marktes im Norden. Alle Türen sind fest verschlossen und es gibt keinen anderen Weg hinein — das haben wir versucht. Die Menschen auf den Straßen reden über medizinische Experimente die er durchführt. Seine Mittel testet er an gefangenen Männern und Frauen. Wenn du schnell genug bist, kannst du eventuell den Schlüssel einem der Wächter abnehmen. Sie frequentieren die Taverne auf der anderen Straßenseite. Khalil bevorzugt es allein zu sein, du wirst dir keine Sorgen über Wachen machen müssen und die Gefangenen werden in einem separaten Raum gehalten. Das ist alles das ich mit dir teilen möchte und unglücklicherweise auch alles was ich dir sagen kann«

Malik legte eine weiße Feder vor Altaïr, der diese nahm und sicher verstaute.

»Nun, erledige deine Vorbereitungen, die du zu machen hast und dann geh«

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Als Altaïr aus dem Loch im Dach stieg, zeigten sich bereits die ersten orangenen und roten Farben des Sonnenaufgangs am Himmel und die Luft wurde zunehmends wärmer. Er brauchte nur einen kurzen Blick um sich zu orientieren. Zuvor hatte er schon den Schlüssel zu Khalils Haus erworben, so kannte er die Richtung und sein Ziel.

Altaïr sprang von Dach zu Dach, balancierte über hölzerne Balken und hangelte sich an Kanten von Erkern entlang bis er das Dach des Hauses erreichte in welchem Khalil angeblich lebte. Das Haus hatte an der hinteren Seite einen Balkon, der vor dem Auge des Mannes der Straße verborgen lag. Altaïr ließ sich auf den Balkon fallen und schloss die Tür mit dem Schlüssel auf. So leise wie nur möglich lief er über den Holzboden, seine Augen fingen jede Bewegung und seine Ohren jedes Geräusch ein.

Er brauchte nicht lang um Khalil zu finden. Der Mann saß hinter einem Schreibtisch, sein Rücken war Altaïr zugedreht. Und er war über ein Buch gebeugt, in welches er unermüdlich hineinschrieb.

»Khalil«, sagte Altaïr in einem leisen Tonfall.

Erschrocken sprang Khalil zu seinen Füßen und schoss herum. Seine Augen waren weit geöffnet und zeigten seine Angst.

»Wie seid Ihr hier reingekommen?«, rief er aus, seine Stimme zitterte.

»Das ist irrelevant«, sagte Altaïr, »Ihr wisst wer- was ich bin?«

Khalil nickte und hob seine Arme, »Ihr seid einer von Al Mualims Männern — ein Assassine. Richtig? Ihr seid gekommen um mich umzubringen!«

»Ihr sprecht wahre Worte und Ihr wisst von Eurem Schicksal«, merkte Altaïr an, »Bereitet Euch darauf vor es zu treffen«

Altaïr stürzte sich auf Khalil wobei er die versteckte Klinge entblößte. Die kurze Klinge durchbohrte Khalils Hals.

»Warum tut Ihr das?«, fragte er. Angst sprach aus ihm.

»Ich tu es um die armen Seelen zu retten, die Ihr Euren Experimenten unterzogen habt«, erklärte Altaïr während er Khalil in seinen Armen hielt, »Sie verdienen es frei zu sein«

»Frei?«, fragte Khalil, »Warum würdet Ihr Männer befreien, die schreckliche Delikte begingen? Ich rettete sie. Nicht Ihr. Sie wären hingerichtet worden, hätte es mich nicht gegeben. Ich habe mich ihrer angenommen«

»Und Ihr experimentiert an ihnen? Und begeht dabei selbst Verbrechen«, sagte Altaïr.

»Ich mach es ausschließlich für das Allgemeinwohl! Um Heilmittel zu entdecken um Leiden zu mindern — das ist meine Bestimmung. Ich kam so nah. Nun wird die Welt nie wissen woran ich arbeitete. Das Leiden wird bestehen«

»Nein. Mit Ihrem Tod wird ihr Leiden zu einem Ende kommen«, antwortete Altaïr.

»Aber Millionen Menschen mehr werden leiden wegen Euch und Al Mualim. Meine Arbeit ist nun nutzlos«, klagte Khalil, »Was ist es, das Ihr oder Euer Meister dafür bekommt?«

»Beschäftigt Euch nicht damit. Lasst los und findet Frieden in Eurem Tod«, sagte Altaïr und legte Khalils reglosen Körper auf den Boden. Er schloss Khalils Augen, dann tränkte die Feder in dessen Blut.

»Ruht in Frieden«, murmelte er und wandte sich dem Gehen zu. Er hörte das Kratzen eines Schlüssels an der Tür und schnell stieg er die Treppen empor und ging so wie er gekommen war. Er hatte viel worüber er nachdenken wollte.

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Zurück in Masyaf wartete sein Meister auf ihn.

»Also, warst du erfolgreich?«, fragte Al Mualim.

Als Antwort überreichte Altaïr ihm die blutgetränkte Feder.

»Das hast du gut gemacht, Altaïr«, sagte der Meister und nahm die Feder in seine Hände.

»Eine Frage, Meister, wenn Ihr erlaubt. Warum hielten wir Khalils auf? Er war überzeugt von seinem Erfolg. Und allem Leiden ein Ende bereiten ist eine gute Intention, oder nicht?«, fügte Altaïr hinzu.

Al Mualim sah ihn an, »Seine Intention mag pur gewesen sein, doch die Mittel mit denen er seinen Erfolg zu ersuchen versuchte waren es nicht. Er hat dir nicht gesagt wie er sie heilen wollte, richtig?«

Altaïr schüttelte seinen Kopf, »Nein. Er sprach in Rätseln und nicht gerade heraus. Was war sein Heilmittel?«

»Frage nicht danach, Junge«, sagte Al Mualim, »Manchmal ist Unwissen besser als Wissen«
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