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Haikyuu - One

GeschichteRomance, Familie / P18 Slash
Hinata Shouyou Kageyama Tobio
24.11.2020
06.01.2021
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24.11.2020 1.326
 
Volleyball. Ein Sport der Hinata Shoyo schon in der Grundschule begeistert hatte. Er sah den kleinen Titaten im Fernsehen und war voll auf begeistert. Von klein auf war er kleiner, wie die Jungen in seinem alter. Deshalb wurde er oft gehänselt und hatte dabei einen Tick entwickelt. Er begann sehr oft zu springen, so dass die Sprungkraft in seinen Beinen, irgendwann etwas natürliches war. Es gehörte zu seinem Körper nun dazu, als wäre es angeboren. Seine Beweglichkeit war es auf jeden Fall.
In der Mittelschule begann er Volleyball zuspielen. Aber er fand einfach keinen Partner, der ihm half. Er selbst wusste, dass seine Aufschläge, Annahmen und alles eben schlecht war. Doch er hatte es sich in den Kopf gesetzt, Volleyball zu spielen. Und im dritten Schuljahr der Mittelschule, hatte er es endlich geschafft eine Mannschaft auf zustellen. Auch wenn zwei der Mitglieder, seine Freunde waren und nur aus halfen. Und nun stand deren erstes Spiel, im Mittelschulturnier im Volleyball statt.
„Danke dass ihr mit macht.“sagte er umarmte die beiden gleichzeitig.
„Schon gut, Shoyo.“sagte einer lachend.
„Sollten wir uns nicht aufwärmen?“fragte der andere.
„Ja, ich geht nur eben aufs Klo.“sagte Shoyo, der sich seinen nervösen Magen hielt.
„Aber Shoyo...“begann einer seiner Freunde, aber er hörte ihn nicht mehr, sobald er zum Klo lief.
Auf dem Weg dahin, hörte er, wie die anderen über einen König des Spielfeldes sprachen. Nach der Beschreibung, war es ein Junge, in Shoyos alter, mit schwarzen Haaren und blauen Augen. Shoyo ging aber nur schnell aufs Klo. Aber er kam mit dem selben flauen Gefühl im Magen wieder heraus. Gerade wollte er zurück, zu den anderen, als er in jemanden hinein lief.
Dieser jemand roch gut. So dass Shoyo automatisch tief einatmete. Es war ein beruhigender Duft, aber was er hörte beruhigte ihn noch mehr. Ein Herzschlag. Es war eigentlich nichts besonderes. Aber dieser ruhige Schlag, hatte etwas sehr beruhigendes auf ihn.
„Oi, pass auf, wo du hin gehst.“sagte eine Stimme, die Shoyo Schauer über den Rücken jagte.
„Wa...oh sorry.“er sprang zurück und sah hinauf.
Er sah in die schönsten Augen die er gesehen hatte. Sie waren so blau, wie der Nachthimmel mit seinen vielen Sternen. Shoyo vergaß dadurch seinen nervösen Magen, aber sein Herz schlug schneller. Es war als wollte es ihm aus der Brust springen. Auch wenn er nicht wusste, woher dieses Gefühl kam und warum er so empfand.

Der Junge ging an ihm vorbei und er kannte, dass dieser im Gegnerischen Team war. Gegen sie würden sie gleich antreten. Shoyo atmete mehr mals tief durch, ehe er zu seinem Team ging. Er war aufgeregt und noch aufgeregter, als sie über den Setter des Gegenerischen Teams sprachen.
„Er heißt wohl Kageyama Tobio.“sagte einer der Erstklässler aus Shoyos Team.
„Welcher von denen ist er?“fragte Shoyo mehr sich selbst, als die anderen.
Izumi und Koji sahen sich zwischen den Spielern um. Kageyama war leicht zu entdecken, da die anderen aus seinem Team auf Abstand gingen.
„Da.“sagte Izumi. „Der mit den dunklen Haaren.“
Shoyo sah in die angezeigte Richtung.//Ah, gegen den bin ich geknallt.//

Aber er hatte keine Zeit, darüber nach zu denken, warum er auf den so komisch reagierte. Denn das Spiel sollte gleich beginnen. Hinata sprang auf und ab, um seine Beine aufzuwärmen. Als das Spiel begann, war seine ganze Aufmerksamkeit bei dem Spiel. Tobio spuckte in einer hinteren Ecke, seine Gehirns, weiterhin herum.
Shoyos Team war schlecht, so dass sie den ersten Satz verloren. Beim zweiten wurde es nicht unbedingt besser. Außerdem lenkte Tobio ihn mehr ab, wie es sein sollte. Immer wieder erwischte sich Shoyo dabei, wie er Kageyama in die Augen sah und schnell weg sehen musste, als dieser ebenfalls zu Hinata sah.
Als sein Setter einen Fehler machte, reagierte Shoyo schnell. Er rannte über das halbe Feld und sprang einfach nur hoch. Dann schlug er den Ball ins Feld der Gegner. Kageyama und die anderen, kamen nicht schnell genug nach, um ihn abzublocken. Es war aber nicht genug. Sie verloren diesen Satz und waren somit raus aus dem Turnier.
Shoyo biss sich auf die Unterlippe, um nicht zu heulen. Aber er war sehr enttäuscht und verschwand
aufs Klo, ehe er mit den anderen raus ging. Als er aber Tobio sah, lief er ihm nach und blieb an der Treppe stehen, die Tobio schon runter gegangen war.
„Kageyama, beim nächsten Mal schlag ich dich.“
Als Tobio zu ihm sah, sprang sein Herz ihm fast bis zum Hals. Der Blick war nicht feindselig, sondern herausfordernd. Als würde er Shoyo, trotz seiner Größe ernst nehmen.

„Ich werde nicht gegen dich verlieren.“waren Tobios letzte Worte an Shoyo, ehe er zu seinem Team ging.
Shoyo ging mit klopfendem Herzen zu seinem Team. Er bekam kaum etwas mit, von dem was sein Team sagte. Zu verwirrt war er, wegen dem wie er auf Tobio reagierte. Als er Zuhause war, realisierte er kaum, ob er etwas aß. In seinem Zimmer klappte er den Laptop auf und begann im Internet zu suchen. Vielleicht war er ja Krank oder so. Aber das einzige was er fand, war eine Seite, bei der ein Mann verschiedene Dinge vorstellte.

Wie erkennt man, dass man anders ist? Part 1

Das war die Überschrift eines der Videos. Er klickte es an und bemerkte, dass es um Vorlieben ging. Dieser Part ging ausschließlich darum, wie man erkennt, ob man schwul ist. Eigentlich wollte Shoyo das direkt wieder aus machen, als der Junge etwas sagte, dass ihn aufhorchen ließ.

„Manche erkennen es sehr früh, dass sie auf das selbe Geschlecht stehen.“begann er. „Aber andere brauchen länger, so dass man auf Einzelheiten achten sollte.“er grinste. „Klopft euer Herz allein schon, wenn ihr an ihn denkt, wie verrückt? Seit ihr etwas abgelenkt, wenn er bei euch ist? Stellt euch die Fragen und ob ihr genauso reagiert, wenn es um Mädchen geht.“

Shoyo schaltete aus, ehe das Video zu ende war. Er biss sich auf die Lippe und begann nach, nicht jugendfreien Bildern zu suchen. Die nackt Bilder der Frauen, hatten nur den Effekt, dass es ihm peinlich war. Aber sonst regte sich nichts bei ihm.
Er atmete paar mal tief durch und suchte nach nackten Männern. Aber auch hier war es ihm peinlich, sich erwachsene Männer anzusehen. Sich auf die Lippe beißend, suchte er nach Kageyama Tobio und fand seine Facebookseite. Sein Herz machte einen Sprung, kaum dass er Tobios Bild gesehen hatte. Er durchstöberte dessen Fotos und fand eines von ihm, wo er oben ohne trainierte. Wie es schien, war es von jemand anderen auf seine Seite gepostet worden. Denn Tobio hatte einen nicht sehr begeisterten Kommentar drunter gesetzt.
Aber dieses Bild hatte, einen sehr eindeutigen Effekt auf Shoyo. Er war erregt worden, so dass Shoyo überrascht und beschämt zugleich, den Laptop zuklappte. Schnell warf er sich aufs Bett und vergrub sein Gesicht in einem Kissen.
„Verdammt, ich bin wohl schwul.“sagte er gedämpft und hatte Tobios Gesicht vor seinen Augen.

Er konnte nicht anders, als sich selbst zu berühren. Dabei stellte er sich vor, dass Tobio ihn berührte. Es war komisch, wie der Verstand den Körper beeinflussen konnte. Wenn Shoyo die Augen schloss, glaubte er wirklich Tobio zu spüren. Seine Lippen auf den seinen und seine Hände über seinen Körper fahren zu spüren. Ebenso spürte er dessen große Hand, an seinem eigenen Glied. Als Shoyo kam, brach er fast in Tränen aus. Nicht etwa, da es eine Erleichterung war, sondern es war das erste Mal. Wie oft hatte er sich vorgestellt, dass eine Frau ihn berührte und alles. Aber er war dabei nie gekommen. Noch nie hatte er dieses Gefühl gehabt. Es war unbeschreiblich.
Als ihn dieses Hochgefühl verließ, wurde ihm übel. Übel vor sich selbst. Er ging schnell ins Bad und erbrach sich wirklich. Wie konnte er auf Männer stehen? Das war unnatürlich. Er war unnatürlich. Etwas in ihm hoffte, dass er Kageyama Tobio niemals wiedersehen würde. Auch wenn er ihm angesagt hatte, ihn irgendwann zu schlagen.
 
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