Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Transformers (2007) - Was wirklich geschah ich schwöre | TF Abridged Serie

GeschichteHumor, Parodie / P12
Megatron Optimus Prime Sam Witwicky
23.11.2020
13.12.2020
4
9.928
2
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
23.11.2020 2.770
 
Noch bevor sein Wecker klingelte, stand Sams Mutter an seinem Bett und weckte ihn liebevoll, indem sie ihm durch die Haare strich.

"Mom, was soll das", nörgelte Sam verschlafen.

"Du musst zur Schule, mein großer Schatz."

"Ich weiß. Siehst du das?" Sam griff einen runden Gegenstand von seinem Nachttisch. "Das nennt man einen Wecker. Der wird in fünf Minuten klingeln, siehst du?"

"Na aber das hält mich nicht davon ab, meinem Baby einen guten Morgen zu wünschen."

Während Judy freudig wieder nach unten trippelte, rollte Sam mit den Augen.

"Beeil dich, sonst kommst du zu spät", rief sie hinauf.

"Ich hab noch drei verfluchte Stunden Zeit!", stöhnte Sam genervt und schlug sich selbst das Kissen gegen den Kopf. Seine Mutter war manchmal nicht auszuhalten.

Als er die Küche betrat, wurde es nicht besser. Judy hatte gerade seine Brote fertig geschmiert und packte sie in einen bunten Schulranzen.

"Mom." Sam griff sich ans Gesicht. Was für eine Katastrophe. "Ich bin schon sechzehn. Damit kann ich nicht herumlaufen, damit lachen mich alle aus."

"Aber Sam, du bist und bleibst immer mein kleines Baby."

"Du brauchst einen Hund."

"Ich brauche keinen Hund, ich hab doch dich."

Sam war kurz vorm Durchdrehen. Er quälte sich ein "Danke" heraus und verschwand zur Tür.

"Schick mir eine SMS. Ruf mich an, wenn du heil angekommen bist", hörte er seine Mutter hinter ihm herrufen.

Draußen vor der Hecke bog er ab, schlich durch ein Loch im Zaun zurück in den Garten seiner Eltern und tauschte den peinlichen Kinderranzen gegen einen Rucksack, der seinem Alter angemessen war. Abends würde er sie wieder zurücktauschen als wäre nichts geschehen.



Nach der Schule stürmte Sam nach draußen, wo sein Vater im Auto wartete, um ihn abzuholen.

"Ich hab eine Überraschung für dich", kündigte Ron an und fuhr auf das Gelände des Porsche-Händlers.

"Dad, das ist nicht dein Ernst ..." rief Sam aus, das erste Wort noch hoch erfreut, doch bis zum Ende hin absterbend, als sein Vater wieder vom Gelände herunterfuhr.

"Ist es auch nicht." Ron lachte über seinen Witz, lang und laut.

"Dad, hör auf, das ist peinlich." Sam schmollte und strafte seinen Vater mit Schweigen.

Das Lachen hielt an, wurde lauter, abgehackt. Ron hielt am Straßenrand. Jetzt merkte Sam dass das Lachen in eine Art Keuchanfall übergegangen war. Sofort war der Streich vergessen.

"Dad!", rief Sam erschrocken aus. Er prüfte den Zustand seines alten Herrn, der um Luft rang und sich an den Hals griff. Da er keine Ahnung hatte, wie er helfen konnte, wählte Sam den Notruf. "Halte durch, Dad! Der Krankenwagen kommt." Sein Vater war bereits lila angelaufen und krümmte sich kraftlos über dem Lenkrad, noch immer in einer grauenhaften Verzerrung eines Lachens keuchend.

Schon hörte Sam die Sirene und sprang aus dem Auto, um den Krankenwagen zu ihnen zu lotsen - doch anstelle eines Krankenwagens fuhr ein gelber Camaro heran, aus dem seine Mutter heraussprang und "Überraschung!", rief. "Ich hoffe, der gefällt unserem Baby." Sie erdrückte Sam fast in ihrer Umarmung.

Hinter ihm erhob sich Ron aus dem Auto - kerngesund und im Gesicht noch immer leicht verfärbt. "Ich kann nicht glauben, dass du schon wieder drauf reingefallen bist. Glückwunsch zum neuen Auto."

Beleidigt wandte sich Sam dem Wagen zu und seine Laune besserte sich. Es war ein gelber Camaro mit Rallye-Streifen - gar nicht schlecht. Zwar blätterte der Lack bereits an einigen Stellen ab, doch das hatte Stil. Er ließ sich sanft in den Ledersitz gleiten. Fühlte sich gut an. War das wirklich sein Auto oder nur wieder ein blöder Streich seines Vaters? Würde es gleich in seine Einzelteile zerfallen? Würde es aufstehen und davonlaufen?

Nur beiläufig hörte er, wie sein Vater ebenfalls überrascht mit Judy über den Wagen diskutierte. "Hey, was ist das? Ich hatte doch den grünen Porsche bestellt." "Sie hatten keinen grünen Porsche", erwiderte sie, "nur diesen gelben Camaro und einen zerbeulten Polizeiwagen."

Hastig steckte Sam seinen Kopf aus dem Fenster. "Alles gut, ich behalt ihn, der ist perfekt." Bevor sein Vater auf die Idee kam, den Wagen zurückzugeben.



Für den Abend hatte Sam einen weiteren Plan: Mikaela aufreißen, die schwarzhaarige Schönheit aus seiner Klasse. Sie würde heute zusammen mit ihrer Clique am See sein. Sam musste nur irgendwie an ihrem Freund vorbei kommen.

Die Aufgabe rückte mit seinem schicken, neuen Wagen in den Bereich des Machbaren, aber ein bisschen Geld würde die Chancen noch steigern. Also warf Sam einen Blick auf seinen Ebay-Account, wo er die alten Sachen seines Großvaters zum Verkauf anbot und staunte nicht schlecht. Das Höchstgebot für die alte Brille lag bereits bei mehreren tausend Dollar. Sam nickte selbstzufrieden - gute Entscheidung, sie zum Verkauf anzubieten. Das würde ihn gewaltig nach vorne bringen. Er stellte sich vor, wie er mit Goldkette und einem Bündel Geldscheinen in der Hand am See vorfuhr und Mikaela ihm küssend um den Hals fiel. Dann, im nächsten Bild, lag er am Pool vor seinem Anwesen, während Mikaela ihm im knappen Bikini mit wippendem Po einen Drink brachte und ihre Kinder in der Nähe spielten.

Nein, Sam, konzentrier dich. Alles zu seiner Zeit.

Um nicht wie ein totaler Verlierer alleine auf der Party am See aufzukreuzen, nahm er den unbedeutenden Bekannten Miles mit, der in Sams Leben keine weitere Rolle spielte als jemand, den er mitnehmen konnte, wenn er nicht alleine irgendwo hingehen wollte.

Das stellte sich als Fehler heraus.

Kaum waren sie am See ausgestiegen - dort hielten sich bereits ihre Klassenkameraden inklusive Mikaela und deren Freund Trevis auf - schon begann Miles, auf einen Baum zu klettern.

Sam brach der Schweiß aus, als Trevis zu ihm rüberkam und fragte, was sie dort zu suchen hätten. In dem Moment brach der Ast, an dem Miles hing, mit einem trockenen Krachen und er fiel zu Boden, wobei er sich auf dem Weg nach unten versuchte, an weiteren Zweigen festzuhalten, die er mit sich riss.

Sams Augen weiteten sich. Himmel, war das peinlich. "Wir sind hergekommen, um von diesem Baum runterzufallen."

Miles stöhnte laut vor Schmerzen auf, dabei sah Sam außer einigen Kratzern nicht mal eine Verletzung. Alle starrten zu ihnen hin.

Trevis murmelte "Trottel" und kehrte zu seiner Clique zurück, wo er die Abfahrt ankündigte. Er hatte keine Lust, da abzuhängen, wo diese Idioten ihm die Stimmung verdarben.

Sam riss Miles auf die Füße, der wie zu erwarten kein Problem damit hatte, auf den Beinen zu bleiben. Er jammerte wehleidig: "Mist! Alle Mädchen haben mich gesehen!" "Was hast du erwartet?"



In einiger Entfernung stellte sich Mikaela mit einem charmanten Lächeln neben die Fahrertür von Trevis' Wagen und hob die Hand, um die Schlüssel entgegen zu nehmen. "Lass mich fahren."

Trevis gab einen ablehnenden Lacher von sich. "Du machst mir einen Kratzer in den Lack."

"Kratzer?" Mikaela legte beleidigt den Kopf schief. "Ich hab dir letzte Woche die Bremsen ausgetauscht, die du durch deinen Fahrstil abgefahren hast, schon vergessen?"

"Ach komm, das hat bestimmt dein Vater für dich erledigt."

Das war zu viel. Mikaela ließ ihn mit einer wegwerfenden Handbewegung achtlos stehen und machte sich zu Fuß auf dem Weg nach Hause.



Sam entdeckte Mikaela und sah seine Chance gekommen. Gedanklich schwellte er die Brust in einer Siegerpose. "Ich werde sie nach Hause fahren."

"Ok, cool." Miles wollte gerade auf den Beifahrersitz springen, doch Sam schlug ihm die Tür zu, bevor dieser dazu kam. "Nein danke. Den Rest versaue ich alleine."



Mikaela nahm Sams Angebot an, sie nach Hause zu fahren. Zum ersten Mal schien sie ihn richtig wahrzunehmen.

Sam ging gedanklich seine Liste an Smalltalk-Themen zum Kennenlernen durch, die er sich vorher zurechtgelegt hatte. Wie geht's dir? Was machst du so? Wenn du plötzlich reich wärst, was würdest du mit dem Geld anfangen? Doch auf einmal fand er alles doof.

Da ergriff sie das Wort. "Wer bist du?" Autsch.

Nach einer kurzen Schrecksekunde erklärte Sam: "Wir gehen in die gleiche Klasse. Ich lasse dich immer meine Hausaufgaben abschreiben."

"Oh ... warte, Jack, richtig?" Doppelautsch.

Er korrigierte, bevor es noch peinlicher wurde: "Sam." Bis zu ihrer Hochzeit hatte sie noch genug Zeit, seinen Namen zu lernen.

"Ach, ich erinnere mich." Sie lächelte versöhnlich. "Sam Willkicky."

"Witwicky."

Sie zog peinlich berührt die Schultern hoch und verzog die Unterlippe. Ups. "Oh Sam, das tut mir total leid. Ich bin leider in der Schule oft gedanklich nicht ganz da." Sam ermunterte sie, weiter zu erzählen. "Ich hab eine Schwäche für große Muskeln und kann manchmal an nichts anderes denken. Besonders wenn Trevis in der Nähe ist."

Der Wagen rumpelte sanft über die Landstraße und die staubtrockene Landschaft breitete sich um sie her aus.

"Ich kann nichts dagegen tun". Mikaelas Hände umschlossen gierig einen imaginären Oberarm mit beachtlichem Umfang. "Sobald ich einen Typen mit großen Muskeln sehe, ist es um mich geschehen und ich verliere vollkommen den Verstand." Sam hörte interessiert zu und machte sich gedanklich Notizen. Oder nicht nur gedanklich. "Diese sonnengebräunte Haut, unter der sich die Sehnen verziehen. Diese hervortretende Ader mitten auf dem Oberarm, wenn sie den Bizeps anspannen. Die ... Sam, was machst du da?"

Sam steuerte den Wagen mit dem Ellenbogen, den Rest des Oberkörpers von ihr weggedreht. Ungesehen von ihr hielt er in der linken Hand einen Filzstift, mit dem er die Umrisse seiner Muskeln nachmalte und sich gerade dem Oberarm zuwenden wollte. "Ähm, nichts?" Seine Augen huschten schuldbewusst umher, wie ertappt. "Erzähl weiter, die Bizepsvene? Oh, übrigens, da rechts liegt die Breck-Ebene, da kann man manchmal solche pinken Schwäne vorbeifliegen sehen, unglaublich, nicht wahr? Vielleicht haben wir Glück und sehen welche."

"Davon habe ich noch nie gehört." Trotzdem hielt sie Ausschau für den Fall, dass da was dran war und Sam konnte unbeobachtet seine Bemühungen fortsetzen.

Während sie weitersprach, malte Sam fleißig an sich herum. "Diese Schweißperlen, die nach dem Training über geschwollene Muskeln hinabrinnen. Die Sehnen, die sich unter der Haut bewegen, wenn er Gewichte hebt." Sam zögerte - wie malte man das?

"Und diese kleine keilförmige Brandnarbe über dem linken Ellenbogen." Ähm, was?

"Schon allein der Gedanke daran macht mich wahnsinnig. Verstehst du das, Sam?" Er hatte gerade sein Werk beendet und legte den Arm in Pose, die Hand lässig an seinem Kopf, wie um seine Haare zu richten, den Arm so hart angespannt, dass es ihm in den Muskeln brannte und er die Kraft bereits entweichen fühlte. Hoffentlich schaute sie schnell, damit er seinem Arm wieder baldmöglichst Ruhe gönnen konnte. "Ja", sagte er langgezogen, um möglichst cool zu klingen.

"Oh Sam", Mikaela schlug einen Ton höher an, fast als würde sie mit einem Kind sprechen. "Du bist so ein guter Freund. Ich bin froh, dass du nicht wie die anderen bist. Du erinnerst mich daran, dass es die inneren Werte sind, die zählen."

Sie gab ihren Beobachtungsposten auf und wollte sich ihm wieder zuwenden. "DA! Da ist ein Schwan!", schrie Sam plötzlich. Als Mikaela sich umdrehte, griff Sam hastig nach hinten und zog sich ein langes Oberteil über, damit sie dieses peinliche Gekrickel nicht sah.

Mikaela suchte den Himmel ab, aber sah nichts, oder hatte Sam auf den Boden gezeigt? "Da ist nichts?" Enttäuscht wandte sie sich wieder um.

Sams Augen huschten wieder schuldbewusst herum. "Er ist schon weg. Sorry, ich sag nächstes Mal früher Bescheid." Puh, das war knapp gewesen.



Den Rest der Strecke unterhielten sie sich freundschaftlich. Das fühlte sich gut an. Als sie ausstieg und Sam ihrem schwingendem Hinterteil hinterher blickte, gab er sich wieder Tagträumereien über ihre gemeinsame Zukunft hin.

Nein, konzentrier dich, Ladiesman!

Zuhause prüfte er seinen Ebay-Account und staunte ungläubig. Ein Biete-Gefecht hatte den Auktionspreis der Brille auf 10 Millionen Dollar hochgetrieben, daraufhin hatte Ebay die Auktion wegen eines offensichtlichen Systemfehlers abgebrochen.

Sams Gedankenblase, in der sich die halbnackte Mikaela auf einem goldenen Laken räkelte, zerbröckelte unter der Last der Wirklichkeit.



Es kam ihm nicht lange vor, nachdem er sich zum Schlafen gelegt hatte, als Sam die Motorengeräusche seines Autos draußen vor dem Fenster hörte. Er schreckte hoch, doch das Geräusch blieb. Ungläubig stürmte er zum Fenster und sah, wie sein Wagen das Grundstück verließ.

"Daaad!", schrie Sam und konnte den Humor seines Vaters nicht teilen. Er warf sich ein paar Sachen über, stürmte hinaus und fuhr den Motorengeräuschen auf einem Fahrrad nach.

Dabei rief er seinen Vater auf dem Handy an. "Würdest du endlich erwachsen werden und mit diesem Quatsch aufhören? Bring mir mein Auto zurück, sofort."

"Sam, es ist mitten in der Nacht", meldete sich die verschlafene Stimme. "Was ist mit deinem Auto?"

"Spiel nicht den Unschuldigen."

Während Ron schwieg, entdeckte Sam in der Ferne das Batman-Symbol in die Wolken gestrahlt. Schnell verschwand es wieder und wurde durch ein anderes ersetzt, eine Art Gesicht aus geometrischen Flächen.

"Ich geb's ja zu. Ich hatte vor, den grünen Porsche heimlich wieder abholen zu lassen. Du hättest so ein Gesicht gezogen, haha."

Sam verdrehte die Augen.

"Aber Judy hat mich überredet, es bleiben zu lassen, außerdem kam sie dann stattdessen mit dem gelben Camaro an. Keine Ahnung, lass mich mal meine Kontakte durchklingeln."

Wütend legte Sam auf.

Beim Telefonieren hatte er nicht darauf geachtet, wo er hinfuhr und kehrte auf dem Hof eines Schrottplatzes ein - ungefähr hier hatte er die Motorengeräusche zuletzt gehört.

Während er noch überlegte, ob er sich hier umschauen sollte, fuhr hinter ihm ein Polizeiwagen ein.

Das ging ja schnell. Sam lief dem Officer entgegen. "Hat mein Vater Sie geschickt? Sind Sie einer seiner Komplizen? Ich will meinen Wagen zurück."

Doch statt einer Antwort klappten sich plötzlich sämtliche Teile des Fahrzeugs in alle möglichen Richtungen an andere Stellen, organisierten sich neu und - noch immer in den Farben des Polizeiwagens und mit einigen von dessen Teilen, wie den Rädern - erhob es sich als 5 Meter hoher Roboter über Sams Kopf.

Der Roboter gab Sam einen Stoß, dass dieser gegen die Wand flog und beugte sich bedrohlich über ihn. "Bist du Ladiesman217?"

Das war Sams Benutzername auf Ebay. "Äh, ja?"

"Wo ist meine Ware, wo ist Artikel 321773? Ich bin der Höchstbietende. Gib mir die Brille, oder meine Freunde scheißen dich mit schlechten Bewertungen zu und du kannst deine Händlerkarriere an den Nagel hängen."

"Sie müssen Ebay über das Kontaktformular anschreiben!", schrie Sam in Panik, rappelte sich auf und stürzte davon.

Der überraschte Roboter richtete den Blick auf einen nichtexistierenden Punkt, als er im Internet Sams Angabe prüfte und kam erst wieder zu sich, als der Junge bereits getürmt war.



Irgendwo an einem fernen Ort tauschten Roboterwesen Nachrichten miteinander aus. "Warum hast du den Con mit der geringsten Sozialkompetenz losgeschickt, um mit dem Menschen zu kommunizieren?" "Negativ. Berserker stand nicht zur Verfügung." "Oh."



Da er das Fahrrad zurückgelassen hatte, floh Sam zu Fuß zurück nach Hause. Da hielt er überrascht an, als er Mikaela entdeckte, die gemütlich am Straßenrand entlangstolzierte.

Ihre Haare waren zerzaust und ihre Haut glänzte vor Schweiß.

"Was machst du hier?", fragte Sam und stoppte mitten in der Bewegung, wobei er comichaft noch einige Zentimeter weit schlitterte.

"Oh ..." Mikaela warf einen Blick zurück in die Richtung, aus der sie gekommen war. Wohnte nicht Trevis irgendwo dort in der Nähe? "Ich ... ich hab nicht erwartet, dich um diese Zeit hier zu treffen. Was machst du hier?"

Das Gestampfe schwerer Schritte unterbrach Sams Gedankengang und er erklärte hastig: "Da ist ein Ebay-Kunde, der sich über seine fehlende Sendung beschwert, siehst du?" Er zeigte nach hinten, wo der Polizeiwagen in seiner Roboterform auf sie zugerannt kam.

Sam ergriff Mikaelas Hand und wollte mit ihr fliehen, da fuhr sein Camaro heran, stoppte in einem gerutschten Bogen und seine Tür fiel auf, bereit zum Einsteigen.

Niemand saß am Steuer. Sams Gedanken war: Verdammt, das ist auch ein Roboter. Doch sie hatten keine Wahl.

Er zog Mikaela mit sich in den Wagen, die es leicht verwirrt geschehen ließ und der Wagen raste mit den beiden Teenagern davon.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast