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Sie ist ein Er-Er ist ne Sie

von Maria R
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12
22.11.2020
02.12.2020
7
13.293
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22.11.2020 1.932
 
Es sollte ein ganz normaler Freitag Abend werden, für Miriam und Ihre Freundinnen. Aber dennoch kommt alles ganz anders.

Miriam war gerade dabei sich etwas zum anziehen raus zu suchen und Ihre beste Freundin konnten es wieder nicht lassen zu sticheln „Miriam, vielleicht ein bisschen Ladylike heut...“ Miriam rollte mit den Augen „Ja ist ja gut.“
Miriam war schon immer eher die sportlichere Version einer Frau. Lackierte Fingernägel, aber höchstens in weis, Sneakers statt High heels und Hoody statt Spaghettiträger. Sie mochte immer schon lieber Currywurst statt Salat und wenn andere Prosseco tranken war Ihre Devise „Feuerzeug und Bierflasche - Selbst ist die Frau“
Laura ist einer Ihrer besten Freundinnen. Sie liebte Miriam wie Sie war, aber manchmal hätte Sie sich etwas mehr Tussi gewünscht. „Schatzi, ich glaube du könntest selbst als Kerl durch gehen und keiner würde es merken.“ Miriam sah Laura grinsend durch den Spiegel an „Ok..... wie du meinst.“
Laura stand da und sah ungläubig dabei zu, was gerade passierte. Miriam holte ein schwarzes Longshirt für Männer raus, eine weißblaue Jeans die auch aus der Männerabteilung war und eine Boxershort. Unter dem schwarzen Longshirt trug Sie einen Sport BH und ein enges Top. Ihr Haare steckte Sie hoch und zog sich eine Ihrer Käppis an. Laura stand da und bekam den Mund nicht mehr zu „Ist nicht dein Ernst.“ „Doch ist es. Die Wette steht. Einen Abend. Und niemand erkennt das ich eine Frau bin. Gewinne ich, zahlst du den nächsten Wellness Trip.“ Sie lachte los und mit Handschlag besiegelten die beiden Ihre wette. Dann ging es los.

Es war ca 21 Uhr als die beiden Frauen das „Magnus“betraten. Sie suchten sich einen Platz und bestellten erstmal was zu trinken. Dann viel Laura der Billiardtisch am Ende des Raumes auf. Miriam und Sie machten sich mit ihren Getränken auf den Weg dorthin und fingen an zu spielen. Die zwei waren gut, und das blieb nicht unbeobachtet. „Wow, spielt ihr das öfter?“ Miriam blickte zu Ihrer rechten und sah einen jungen Mann neben sich stehen. Er wird so Mitte dreißig gewesen sein, hatte schwarze gegelte Haare, einen drei Tage Bart und war ca 1,72 Gros. Er war etwas kräftiger, aber das passte zu Ihm. Alleine war Er nicht. Sein Kumpel hatte ebenfalls schwarze Haare aber nach hinten gegelt und einen sehr gepflegten drei Tage Bart. Er war um einiges größer als der andere und war bestimmt schon an die vierzig. Laura nahm das Gespräch in die Hand „Hey Jungs. Ja ab und zu spielen mein Freund und ich das.“ der größere fing an zu grinsen „Stören wir beim Pärchen Abend?!“ Jetzt war es an Miriam. Sie versuchte Ihre Stimme so gut es ging zu ändern „Nein nein, Sie ist nicht meine Freundin. Also nicht meine feste. Meine beste, aber mehr nicht.“ dann stellte sich der kleinere vor „Hey, ich bin übrigens Paul, das ist Stephan.“ „Ich bin Laura, das ist.....“ Scheise, über einen Namen hatten die Beiden nicht geredet. „Ich bin Marlon.“ „Schön euch kennen zu lernen. Sollen wir ne Runde zusammen spielen?“ „Sehr gerne“willigte Laura ein und erntete einen Todesblick von Miriam dafür. Laura fand Stephan sehr nett und hatte nichts dagegen, noch etwas mehr Zeit mit Ihn zu verbringen.
So spielten Sie die ein oder andere Runde, als Miriam (Marlon) das Gespräch suchte mit Paul „Und du? Vergeben oder so?“ jetzt sah Paul Sie sehr komisch an „Ähm nein, aber nimm’s mir nicht übel, ich hab’s eher mit Frauen.“ jetzt viel es Miriam wie Schuppen wieder von den Augen. <shit ich seh ja immer noch aus wie ein Kerl.> „Achso nein so war das nicht gemeint. Ich hab’s auch so eher mit Frauen, ich war nur neugierig so... vergiss es.“
Dann war wieder Paul an der Reihe und ging einmal um den Tisch herum und während Er spielte, sagte er flüchtig zu Laura „Dein bester Freund ist ein bisschen nervös. Kann das sein?“ „Ja möglich, heute war nicht so sein Tag. Seine Katze ist gestorben.“ Miriam sah Laura entsetzt an „WAS?“ Laura ging rüber und nahm Miriam in den Arm „Schon gut...“ „Ich hab eine katzenhaarallergie, spinnst du langsam.“ flüsterte Sie in Ihr Ohr.
Insgesamt spielten die vier noch drei weitere Runden und irgendwas tat sich in der Zeit zwischen Stephan und Laura. Keiner von beiden lies eine Gelegenheit aus, sich immer wieder zu berühren. „Casanova dein Kumpel?“ Paul lachte „Eigentlich eher der Mann für was festes. Keine Ahnung was heute mit Ihm ist.“
Nach einer weiteren Stunde haute Marlon raus „Ok Leute, für mich reicht es heute. Ich bin müde. Ich muss morgen wieder arbeiten.“
„Ok, Ja wir müssen morgen auch wieder raus. Hey, wenn Ihr Lust habt können wir das wiederholen. Meldet euch einfach.“ Paul drückte Marlon seine Karte in die Hand und zog dann mit Stephan von danen. Auch Stephan lies es sich nicht nehmen, Laura vorher noch seine Nummer zu zu stecken.

Zu Hause angekommen, entkleidete sich Miriam und sah Laura entsetzt an „Dein Ernst? Billard zusammen? Meine Katze ist gestorben? Und dann sah der auch noch gut aus.... ich hab mich so blamiert.“ leidend lies Sie sich aufs Sofa fallen. Laura musste immer noch lachen „Ach komm, so schlimm war es nicht. Warum hast du dich blamiert?“ In ihr Kissen eingerollt sagte Sie „Ich hab ihn gefragt ob Er Single ist.“ jetzt lachte Laura laut los „Hast du nicht? Der denkt 100 du bist schwul.“ „Halt die klappe.“ musst jetzt auch Miriam lachen. „Was hast du eigentlich mit diesen Stephan gehabt heut.... der war was für dich ha.“
„Naja, Er ist charmant, Er sieht gut aus, Er ist witzig. Er ist bei der Polizei.“ Miriam viel die Karte von Paul wieder ein „Moment mal, apropos Polizei. Wo arbeiten die?“ Miriam sah auf die Karte und die Inspektion „Ach du Scheise. Das ist da wo ich morgen meinen ersten Tag habe. Ich komm nie wieder lebend aus dieser Geschichte raus.“ jetzt lächelte Miriam gehässig „Ein gutes hatte der Abend.... den nächsten Wellness zahlst du.“
Bei unterhielten sich noch etwas bis Sie müde einschliefen.“

Am nächsten Morgen um 8 klingelte Miriams Wecker. Sie stand auf und machte sich fertig für Ihren ersten Tag auf der neuen Wache in Mühlheim. Pünktlich um zehn stand Sie bei Ihren neuen DGL im Büro. „Guten Morgen, ich bin Miriam Hansen und soll mich hier melden heute für meinen ersten Tag.“ Frau Hansen.“ stand Klaus jetzt auf „Hallo, Klaus Wiebel, ich bin der DGL hier auf der Wache. Schön das Sie da sind. Ihr letzter Chef hat ja nur in höchsten Tönen von Ihnen gesprochen.“ „Ok, das freut mich.“ lächelte Sie jetzt verlegen. „Ok, kommen Sie mit. Ich zeig Ihnen mit wem Sie heute fahren.“ zusammen gingen die beiden raus und betraten den Konferenz Raum. Miriam dachte Sie fällt jeden Moment um als sie sah wer dort saß „So, das ist Miriam Hansen, sie fängt ab heute hier an. Das ist Paul, Paul Richter. Er wird dich unter Seine Fittiche nehmen und sich um dich kümmern.“ „Hey, na alles klar.“ „Hey, ja alles gut.“ <oh nein, nicht das auch noch.>  „Dann ist ja gut, komm wir fahren direkt raus.“ „Ok, Ähm ich würde nur noch schnell auf die Toilette gehen vorher.“
Miriam verschwand auf der Toilette und nahm Ihr Handy raus. Sie schrieb sofort Laura *Na toll, dieser Paul betreut mich die nächsten Monate.... was soll ich den jetzt machen....*
Auf eine Antwort musste sie nicht lange warte *Der Paul?*
*Ja natürlich der Paul...oh nein, ich nehm mir nen Strick*
*Entspann dich, bleib locker. Der erkennt dich schon nicht.*
*ja mal sehen. Ich muss los, wir sehen uns nachher.*
Als Sie raus kam, saß Paul schon im Streifenwagen und Miriam stieg dazu. Sie fuhren los und die Schicht verlief eigentlich relativ ruhig. Bis ein Notruf rein kam „12.36 für Arnold“ „12.36 hört“ „Fahrt in die Geiserstrasse. Frau Petzhold meldet einen Ladendiebstahl. Täter vor Ort. Sonderrechte frei.“ „Verstanden, fahren mit.“

Vor Ort angekommen, sahen Paul und Miriam schon, das der Täter dabei war zu flüchten. Miriam sprang aus dem Auto und sprintete Hinterher „MIRIAM.“ rief Paul noch, aber weg war Sie. Sie holte Ihn ein, warf Sich auf Ihn drauf, beide kugelten sich noch Kurz auf den Boden und letztendlich schaffte es Miriam aber Ihm die Acht anzulegen. Im gleichen Moment kam Paul dazu. Der Typ schimpfte „Sie tun mir weh.“ „Natürlich tu ich ihnen weh“ sagte Miriam bestimmt „Und warum?“ „Weil sie weg laufen wollten?! Außerdem wälze ich mich nicht so gerne im Dreck.“ Paul übernahm den Kerl und brachte Ihn in den Streifenwagen. Er redete mit Miriam nur das nötigste, und sie wusste, das Sie irgendwas falsch gemacht hat. Als alles geklärt war, blieben beide kurz am Auto stehen „Miriam.... ich weis du hast auch deine Erfahrung. Aber du bist neu hier, und weist noch nicht so genau wie manches hier abläuft bzw. Wie die Leute hier drauf sind.“ „Paul ich...“ „Hey, mir ist das Herz in die Hose gerutscht, als ich dich da hab vorbei rennen sehen. Ich bin für deine Sicherheit verantwortlich.“ dann hielt er kurz inne „Aber trotzdem...gute Arbeit.“
Miriam lächelte schüchtern „Danke.“ plötzlich hielt Sie sich am Streifenwagen fest und verzog das Gesicht. Paul sah das und kam sofort rum. Er nahm Sie vorsichtig am Arm „Hey, was ist los?“ „Keine Ahnung, meine Schulter.“ „Ok, das muss ein Arzt sehen.“ Er nahm die Funke „Arnold für den 12.36“ „Arnold hört“ „Wir brauchen einmal Verstärkung vor Ort. Haben einmal Zuführung Täter zur Wache. Und ich muss mit der Kollegin ins Krankenhaus fahren. Die Schulter wurde in Mitleidenschaft gezogen.“ „Haben verstanden, schicken euch ne weitere Streife.“
Nach fünf Minuten war der zweite Streifenwagen da und übernahm den Täter. Paul schnappte sich Miriam und fuhr mit Ihr ins Krankenhaus.
**
„Ok Frau Hansen. Einmal ganz tapfer sein. Ich zähl bis drei. Eins.... zwei.....“ dann hörte man es knacken „AAAHHH... Sind sie noch ganz dicht. Das war aber nicht drei. Aua.“ eine Träne kullerte Ihr die Wange herunter. Paul nahm Sie seitlich in den Arm „Hey, du warst tapfer. Ich geb dir gleich ein Eis aus.“ lächelte er frech „Blödmann.“ sagte auch Miriam jetzt lächelnd. „Also den Stützverband werden Sie zwei Wochen tragen müssen. Innendienst Ja. Außendienst erst wieder in drei Wochen. Klar.“
„Ja“ sagte Miriam mürrisch und fuhr dann mit Paul zurück zur Wache, und kurze Zeit später nach Hause.

Es klingelte an der Tür. Miriam machte auf und Paul stand vor Ihr und wedelte mit einem Eis in der Hand „Ich hab dir gesagt, ich geb dir ein Eis aus. Darf ich rein kommen?“ „Klar.“ lächelte Sie und lies Ihn rein.
Im Wohnzimmer sagte Paul plötzlich „Woher kennst du den Marlon?“ „Bitte?“ drehte Sie sich erschrocken um.
Laura hatte am gestrigen Abend ein Selfie der beiden gemacht und es direkt ausgedruckt und eingerahmt. „Ähm, ich kenn Ihn nicht. Also nicht wirklich. Er ist der beste Freund meiner Mitbewohnerin Laura.“ <Oh Laura...>
„Achso ok, ist Sie eigentlich Single?“ „Laura? Gefällt Sie dir?“ „Nein, also was heißt nein. Sie ist einfach nicht mein Typ, aber ich glaube der Kollege Sindera findet Sie ganz nett.“ fast schon erleichtert sagte Miriam „Achso, ja aktuell ist sie Single.“
Miriam stand vor Paul und sah Ihn an. Das war das erste mal das Sie Ihn richtig ansah und Er Ihr auffiel. Die dunkelbraunen Augen. Das schöne Lächeln. Seine ganze Ausstrahlung. Und sein Aftershave, das man bis hier hin roch.  Auch Paul konnte es sich nicht erklären. Aber irgendwas hatte Miriam an sich was Ihm gefiel.
Wie sollte Miriam nur wieder aus dieser Situation raus kommen...
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