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Die Hüter des Lichts - Jack in Gefahr

GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12
Jack Frost North OC (Own Character) Pitch
22.11.2020
03.01.2021
5
4.821
 
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22.11.2020 661
 
1.

Es war mittlerweile ein gutes halbes Jahr vergangen als Jack Maya mitten im dunklen Wald stehen ließ und seit dem auch kein Wort mehr mit ihr sprach. Seit der Nacht hatte sich eine gewisse Abneigung gegen sie entwickelt, was ihm selber an die Nieren ging. Denn mittlerweile hatte er auch seine fehlenden Erinnerungen wieder.

Seufzend lag er in seinem Zimmer auf dem Bett, welches er seit geraumer Zeit bei North hatte und sah an die Decke.

Noch immer hatte er ihren geschockten Blick vor Augen als er sich umdrehte und seiner Wege ging und sie mit Pitch stehen ließ.Er konnte es irgendwie nicht akzeptieren das sie dabei war ein Vater Tochter Verhältnis zu ihm aufzubauen, diese Gedanken teilte er auch North mit. Dieser hatte ihm erklärt das Pitch vor vielen Jahren übel mitgespielt wurde weswegen er so geworden ist.

Jack schüttelte den Kopf und fuhr sich mit der Hand über seine Augen, er hatte schließlich nicht vergessen das Pitch ihn und die Anderen auslöschen wollte, vermutlich würde  seine Tochter in seine Fußstapfen treten und damit wollte er definitiv nichts zu tun haben. Er versuchte sie zu ignorieren wenn sie sich ausversehen über dem Weg liefen oder auch wenn sie zum Nordpol kam, weil sie mit North reden wollte. Auch wenn es ihm selber wehtat, er konnte ihr einfach nicht mehr vertrauen.

Seufzend stand er auf und ging zum Fenster, die Sonne ging gerade unter.

„Warum ich?“ murmelte er und zog die Gardinen zu, das konnte er jetzt nicht ertragen, deswegen beschloss er zu North zu gehen mit der Hoffnung Maya würde eben nicht da sein und er sollte Glück haben. Maya war tatsächlich nicht da. Zumindest nicht mehr.

„Du hast sie gerade verpasst“ kam es von North als Jack den Wohnraum betrat.„Wer sagt dass ich mit ihr reden wollte? Das hat sich erledigt“ erwiderte Jack und setzte sich auf das Sofa.

„Deine Haltung“ antwortete der Bärtige und beobachtete ihn.

„Dann siehst du wohl was Falsches. Ich will sie weder sehen noch in irgendeiner Weise mit ihr reden“

„Meinst du nicht du bist ein bisschen streng mit ihr und dir selber? Sie hat doch nicht falsch gemacht“

„Sie ging zu Pitch“ hielt Jack dagegen und verschränkte die Arme vor der Brust.

„Er ist ihr Vater und sie hatte Fragen“ antwortete North ruhig.

„Sie hat sich von ihm helfen lassen!“ bemerkte Jack.

„Weil sie dachte es wäre eines seiner Monster“ noch immer war der Bärtige ruhig.

„Sie hätte es auch gut alleine gekonnt“ zischte Jack und sah North nicht mehr an.

„Du bist allen Ernstes sauer auf sie weil sie die Hilfe von Pitch in Anspruch nahm?“ ungläubig sah der Weihnachtsmann ihn an.

„Sie hätte mich auch um Hilfe bitten können“

North verdrehte die Augen, Jack konnte ihn wirklich  den letzten Nerv rauben, Teenager eben.

„Was wollte sie überhaupt wieder hier?“ wollte Jack genervt wissen.

„Reden und ihr Pony besuchen“ antwortete der Ältere noch immer ruhig.

„Dann soll sie es mitnehmen. Ich will sie hier nicht sehen“

„Das einzige was du siehst, wenn sie hier ist, sind deine Zimmerwände. Außerdem wird dir nichts überbleiben. Nächste Woche hat sie Geburtstag und der wird hier gefeiert“ bestimmend stand North nun auf und wollte den Raum verlassen als er Jacks fassungslose Stimme hörte.
„Wie bitte? Warum hier?“

„Weil es ihr Wunsch ist?“  erklärte Er.„Und was mach ich solange?“ wollte Jack nun allen Ernstes wissen.

„Mitfeiern? Es ist immerhin ihr Geburtstag, Jack“ antwortete North ehe er nun wirklich den Raum verließ.

Ungläubig starrte Jack ihm hinterher. Das konnte er doch unmöglich ernst meinen. Nachdem sich Jack wieder gefasst hatte ging er wieder in sein Zimmer um seinen Stab zu holen, er brauchte Ablenkung und was war da passender als Streiche zu spielen?

Mit diesen Gedanken flog er durch die Winde in die Stadt wo er wie so oft die Straße in eine Eisbahn verwandelte. Es war eine Sache die ihm viel Spaß bereitete und seine Gedanken frei werden ließ.
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