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Yu-Gi-Oh! DM Oneshot/Kurzgeschichten Sammlung. ???xFem!Reader/Oc Storys

SammlungRomance, Liebesgeschichte / P18
Atemu OC (Own Character) Ryou Bakura Yami Bakura Yami-Yuugi Yugi Mutou
21.11.2020
26.11.2020
3
7.184
1
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
21.11.2020 2.337
 
Hallo Liebe Yu-Gi-Oh Fans. :-*
Hier kommt eine kleine OS/Kurzgeschichtensammlung für Euch.
Hier wird es verschiedene Storys mit verschiedenen männlichen YGO Charakteren geben. Die erste in eine Yugi x Reader Story. Yugi ist in dieser Story bereits ein erwachsener Mann und die Handlung spielt einige Jahre nach dem Anime/Manga. Ich hoffe es gefällt Euch und wünsche Euch viel Spaß beim Lesen. ;-)

Ganz liebe grüße Eure Connor-4-Ever. <3

Kleiner Hinweis zu den Yamis: In manchen Storys, werden die Yamis ihren eigenen Körper besitzen und in manchen werden sie sich die Körper mit ihren Hikaris teilen. Je nachdem, in welcher Zeit die Story gerade spielt.

Hinweis zu den verschiedenen Genre: Es wird verschiedene Genres geben und auch Lemon wird vorkommen, was bedeutet, dass einige Storys nicht Jugendfrei sein werden. Aber lasst Euch selbst überraschen. (Lemon Storys/Kapitel werden selbstverständlich entsprechend gekennzeichnet )

Und noch ein kleiner Hinweis zu der Serie und den Charakteren: Die Figuren, sowie die Schauplätze stammen nicht von mir. Die Figuren gehören
Kazuki Takahashi und alle Rechte sind ihm Vorbehalten.

Zum Schluss noch eine kleine Legende zu den Reader Insert Abkürzungen:
Y/N = Dein Name
L/N = Dein Nachname
E/C = Deine Augenfarbe
(Der Rest kommt, wenn sie in den Storys vorkommen)

So und nun, nochmal viel Spaß beim Lesen. Hoffe es gefällt Euch. :-D


*-*-*


Drei Monate waren bereits vergangen, als Yugi einen Anruf von Anzu erhalten hatte, in dem sie ihm gesagt hatte, dass ihre Beziehung keine Zukunft mehr haben würde. Sie wolle mit ihm Schluss machen, da sie sich in einen anderen Mann verliebt habe. Yugi war mehr als am Boden zerstört gewesen. Schließlich war Anzu seine erste große Liebe und, nach allem, was sie miteinander erlebt hatten, war er immer davon überzeugt gewesen, dass sie sich für ihn entscheiden und er sie eines Tages heiraten und alt mit ihr werden würde. Der junge Mann saß an seinem Esstisch in der Küche und sein Teller war unberührt geblieben. Er starrte nur auf sein Deck, dass er in den Händen hielt und versuchte nicht in Tränen auszubrechen. Zum ersten Mal seit langem fühlte er sich wieder Einsam. Atem war nun schon seit zwei Jahren ins Reich der Pharaonen übergegangen. Jonouchi und Honda, verwirklichten ihre eigenen Träume und Anzu verbrachte ihre Zeit mit irgendeinem fremden Kerl und arbeitete als Tanzlehrerin in einer Modern-Dance Academy, in New York. Der einzige der immer noch in Domino City lebte und ihm hin und wieder einen Besuch abstattete, war Ryou Bakura, welcher aber ebenfalls seine eigenen Träume verfolgte und bald eine Reise nach Ägypten machen würde, wo er seinem Vater bei Ausgrabungen helfen wollte. Yugi war sozusagen der einzige, dessen Heimat Domino City bleiben würde. Er hatte eine Stelle in Kaibas Firma angefangen, in dem er vorerst als Spieletester arbeitete. Aber nur solange, bis er seine eigene Firma gründen würde.

Mit dem Handrücken wischte er sich eine einzelne Träne, die seiner Wange langsam hinabglitt, weg und stand auf. Er ging zum Wohnzimmerfenster und blickte hinaus. Es war ein schöner sonniger Tag, der sich langsam dem Ende zuneigte und den Himmel in ein pastellfarbenes Orange tauchte. Dabei dachte er erneut an Anzu und ihren Anruf zurück, sodass er gar nicht bemerkte wie die Tochter seines Vermieters zu ihm herauf winkte. Erst als es an der Haustür klingelte, blickte der junge Mann auf und ging dann zur Tür. Er öffnete sie und da stand sie. „Hallo Yugi", lächelte sie ihm lächelnd zu und Yugis Blick fiel auf den Kuchen, den sie in ihren Händen hielt. „Y/N, was machst du um diese Uhrzeit hier?", fragte er etwas verwirrt und das Lächeln der jungen Frau verschwand von ihren Lippen. Fragend blickte sie ihn an. „Hast du es etwa vergessen? Deinen eigenen Geburtstag?", fragte sie ebenfalls verwirrt und da fiel es ihm wieder ein. „Nein, das hab ich natürlich nicht vergessen. Komm doch rein", sagte er lächelnd und ließ die junge Frau eintreten. „Den Kuchen hab ich selbst gebacken. Ich hab auch Kerzen mitgebracht, damit du dir was wünschen kannst", lächelt sie fröhlich und reicht ihm die Kuchenform. „Danke, das ist lieb von dir. Ich stelle ihn in die Küche." Während Yugi den Kuchen in die Küche stellte, schweiften ihre Blicke durch die Wohnung. Als er zurückkam, blieb er jedoch stehen und beobachtete die junge Frau. Yugi bemerkte nicht, wie sich ein kleines Lächeln auf seine Lippen legte. Sie war wirklich ein sehr nettes und hübsches Mädchen und irgendwie klopfte sein Herz jedes Mal schneller, wenn er sie sah.

„Mir gefällt die Wohnung wirklich gut. Ich mag, was du daraus gemacht hast", sagte sie, als Yugi sich wieder zu ihr gesellte. „Danke, lieb von dir. Aber meine Mutter hat mir dabei geholfen, sonst würde es hier aussehen, als wäre der dritte Weltkrieg ausgebrochen", scherzte er und kam der jungen Frau etwas näher. Diese wurde leicht rot im Gesicht und Yugi blickte sie besorgt an. „Y/N, was ist los. Ist alles in Ordnung?", fragte Yugi doch Y/N blickte vor sich auf den Boden. „Ähm, ja ... ja, alles in Ordnung. Ach und alles Gute zum Geburtstag. Wollen wir zusammen von dem Kuchen essen?", fragte sie und Yugi nickte ihr zu. „Danke Y/N und klar, warum nicht?", lächelte er und ging mit ihr in die Küche. Dann holte er zwei Teller aus dem Küchenschrank und stellte sie auf dem Esstisch ab. Dann holte er ein Messer und zwei Gabeln und legte diese ebenfalls auf den Tisch. Y/N währenddessen, steckte zwanzig Kerzen oben auf den Kuchen und zündete sie an. „So Geburtstagskind. Jetzt wünsch dir was." Yugi setzte sich daraufhin auf den Stuhl und blies die Kerzen alle in einem Zug aus, doch nachdem er die Kerzen ausgeblasen hatte, blickte er plötzlich wieder traurig vor sich hin. „Was hast du den Yugi? Du siehst so traurig aus", sah sie ihn fragend und auch besorgt an und legte ihre Hand auf die seine. Daraufhin blickte Yugi zu dem Mädchen auf und versuchte ein freundliches Lächeln auf seine Lippen zu zaubern. „Alles gut Y/N danke. Ich war nur kurz in Gedanken versunken. Lass uns den Kuchen anschneiden und Essen."

Yugi nahm das Messer in die Hand und schnitt zwei Stücke Kuchen für sie und für sich selbst runter. Der Kuchen war verdammt lecker und Y/N freute sich richtig, als sie sah wie gut ihm ihr Kuchen schmeckte. Genau das hatte sie sich erhofft. War sie eigentlich keine große Kuchenbäckerin und mochte sie es, den jungen Mann zufrieden und Glücklich zu sehen. Sie kannten sich zwar noch nicht so lange, aber hatte er von Anfang an, eine starke Anziehungskraft auf sie ausgeübt und jedes Mal, wenn sie ihn sah, klopfte auch ihr Herz um einiges schneller. „Der Kuchen war verdammt lecker Y/N, danke", bedankte er sich und ihre Wangen färbten sich in ein bezauberndes Rot. Darauf nickte sie und nahm die leeren Teller in die Hand, um sie in die Küche zu bringen. Yugi wollte aufstehen und ihr helfen, war er der Meinung das dies seine Aufgabe war, immerhin war es auch seine Wohnung. „Lass nur, ich mach das schon", wollte er protestieren aber Y/N lächelte ihm zu. „Ist schon in Ordnung. Du hast Geburtstag, also setz dich hin und entspanne. Ich bringe das schmutzige Geschirr und den Kuchen in die Küche und du setzt dich ins Wohnzimmer, während ich das Geschirr spüle", sagte sie und irgendwie hatte Yugi das Gefühl, dass mit ihr darüber zu Diskutieren nichts bringen würde. Also gehorchte er seinem Gast und setzte sich im Wohnzimmer auf seine Couch.

Nach kurzer Zeit war Y/N mit dem spülen fertig und gesellte sich zu ihm. Doch bevor sie sich zu ihm setzte, schien ihr Blitzartig etwas Wichtiges einzufallen. „Oh, das hätte ich ja fast vergessen. Ich habe ja noch ein Geschenk für dich", sagte sie aufgeregt und holte ihre Tasche aus dem Flur. Als sie zurückkam, setzte sie sich neben das Geburtstagskind und holte ein kleines Päckchen aus ihrer Tasche, welches sie ihm reichte. „Das wäre nicht nötig gewesen Y/N." Doch da war sie wohl anderer Meinung. „Unsinn. Es wäre doch kein richtiger Geburtstag, ohne Geschenke. Na los, mach es auf", lächelte sie und Yugi fing an das Geschenk auszupacken. Ein liebevolles Lächeln legte sich auf seine Lippen, als er auf das Geschenk blickte. Es war eine Kartenhülle aus schwarzem echten Leder mit den Initialen YM eingraviert. Auch schien es ziemlich kostspielig gewesen zu sein. „Gefällt es dir?", fragte sie hoffnungsvoll und Yugi wusste erstmal nicht, was er dazu sagen sollte. Das Geschenk war richtig klasse. „Ähm ja, und wie. Das ist der Wahnsinn Y/N, danke dir", bedankte sich Yugi und sah wieder den feinen Rotschimmer auf ihren Wangen. Auch seine Wangen färbten sich leicht rosa und beide lächelten sich gegenseitig an. Plötzlich klingelte das Telefon und sie lösten den Blick voneinander. „Entschuldige mich kurz." Yugi ging zum Telefon und nahm den Hörer ab.

Eine weibliche Stimme meldete sich am Telefon, es war Anzu, die angerufen hatte, um Yugi zu gratulieren. Y/N wartete im Wohnzimmer auf Yugi und konnte nicht umhin, Yugi bei seinem Telefonat zu belauschen. Ein unangenehmer Knoten bildete sich in ihrem Magen, als sie hörte das Anzu am anderen Ende der Leitung war. Y/N kannte Anzu nicht, aber Yugi hatte sehr oft von ihr gesprochen und ihr erzählt, dass sie einst seine große Liebe gewesen war. Zumindest, solange, bis sie aufgrund eines anderen, den sie in New York kennengelernt hatte, mit Yugi Schluss gemacht hatte. Aber wie es aussah, waren sie dennoch immer noch gute Freunde. Was natürlich völlig in Ordnung war, immerhin kannten sie sich seit ihrer Kindheit und hatten viel miteinander erlebt, dennoch überkam sie immer dieses unangenehme Gefühl von Eifersucht, wenn sie ihren Namen hörte. Der Gedanke daran, sie könnte eines Tages anrufen und ihm sagen, sie hätte einen Fehler gemacht sich von ihm zu trennen, machte sie Wahnsinnig. Denn wenn sie wirklich seine große Liebe gewesen war, würde er sicherlich zu ihr zurückkehren. Diese Vorstellung war grauenvoll und überkam sie das Gefühl, jetzt doch lieber nach Hause gehen zu müssen. Doch wartete sie bis Yugi sein Telefonat beendet hatte und wieder zu ihr ins Wohnzimmer kam. Dabei sah sie, das ein glückliches kleines Lächeln auf seinen Lippen lag und dieser Anblick, verpasste ihr einen schmerzhaften Stich in der Brust, der ihr fast den Atem zu rauben schien. Y/N stand auf und griff nach ihrer Handtasche, irgendwie konnte sie nicht länger hierbleiben, zu groß war die Sorge, ihr Gedanke könnte sich nun Bewahrheiten. Yugis lächeln verschwand, als er bemerkte, dass sein Besuch es plötzlich sehr eilig zu haben schien.

„Y/N? Ist alles okay. Willst du etwa schon gehen?", fragte er überrascht, hatte sie vor Anzus Anruf, nicht den Eindruck gemacht, dass sie vorhatte, so schnell zu gehen. „Äh, nein alles gut. Mir ist nur eingefallen, dass ich noch was ... etwas Wichtiges erledigen muss. Wir sehen uns ein andermal wieder. Bis dann Yugi, war nett mit dir, feier noch schön", sagte sie und ließ einen verwirrt dreinblickenden Yugi zurück. Was hatte sie nur auf einmal? Hatte er irgendetwas Falsches gesagt? Vielleicht hätte er auf ihr Geschenk anders reagieren sollen? Vielleicht eine freundschaftliche Umarmung oder eine andere freundschaftliche Geste? Oder, war es der Anruf von Anzu? Erst nachdem Anzu angerufen hatte, war sie plötzlich so merkwürdig und schien es kaum erwarten zu können, von hier zu verschwinden. Yugi seufzte ahnungslos und leicht geknickt. Er fragte sich, warum Anzus Anruf, dafür gesorgt haben könnte, dass sie nicht mehr hier war. Doch dann kam ihm ein Gedanke. Was wenn sie in ihn verliebt war? Anzeichen dafür gäbe es ja genug. Seit er hier eingezogen war, war sie fast jeden Tag hier gewesen und jedes Mal, war sie errötet, wenn sie ihn sah und er ihr grüßte. Auch wirkte sie immer ziemlich schüchtern und nervös, wenn er in ihrer näher war oder einfach nur in ihre Nähe kam. Vielleicht war sie eifersüchtig auf Anzu und deswegen, wollte sie so schnell, von hier weg. Aber er hatte doch nur mit ihr Telefoniert. Welchen Grund könnte es haben, eifersüchtig auf Anzu zu sein? Wenn dies überhaupt der Grund dafür war? Während Yugi tausend weitere Fragen durch den Kopf schossen, ahnte er nicht, wie verzweifelt die junge Frau wirklich war. Wie sehr sie litt und wie herzzerreißend sie weinte, während sie zurück nach Hause lief.

Yugi setzte sich auf seine Couch. Er nahm ihr Geschenk in die Hand und betrachtete es Gedankenversunken. Auch das bestimmt teure Geschenk, könnte ein Indiz dafür sein, das sie tiefere Gefühle für ihn haben könnte. Da seine Initialen mit echtem Gold geschrieben waren, musste es mehr gekostet haben, als nur ein paar Yen. Warum sonst, sollte eine junge hübsche Frau, für einen jungen Mann, den sie noch nicht mal ein halbes Jahr kannte, so viel Geld für solch ein spezielles Geschenk ausgeben, wenn sie nicht in ihn verliebt war? Yugi schluckte leise, bei dem Gedanken, dass sie sich wirklich in ihn verliebt haben könnte. Aber konnte er nicht leugnen, dass auch er gewisse Gefühle für seine Nachbarin entwickelt hatte. Ehrlich gesagt, war sie eine der wenigen Freunde, die er im Augenblick hatte und mit diesem er Zeit verbringen konnte. Es schienen Stunden zu vergehen, während Yugi über Y/N nachdachte. Erst als erneut das Telefon klingelte, schweiften seine Gedanken von Y/N ab. Es war Jonouchi, der ihm ebenfalls zum Geburtstag gratulieren wollte. Im Laufe des Abends, riefen noch einige seiner Freunde und Familienmitglieder an, um ihm alles Gute zu wünschen. Doch als das Telefon endgültig verstummt war und Yugi sich langsam, fürs Bett fertig machte, wanderten seine Gedanken wieder zu ihr. Vielleicht könnte er ihr ja mal einen Besuch abstatten, oder womöglich würde sie Morgen wieder kommen, um ihm ihr plötzliches merkwürdiges Verhalten zu erklären. Was sich auch immer Morgen herausstellen sollte. Er musste wissen, was sie wirklich für ihn fühlte. Er musste einfach.
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