Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Weihnachtswunsch

GeschichteRomance, Schmerz/Trost / P18 / MaleSlash
21.11.2020
24.01.2021
12
53.192
4
Alle Kapitel
22 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
06.12.2020 3.391
 
Hallo, ich wünsche euch einen schönen zweiten Advent, eure Katzenlady61
---------------------------------------------------------------------------------------

Kevin  ergreift Partei .

Plötzlich wurde es laut, dort wo die Kinder sich aufhielten und Elias sprang auf,gefolgt von Emil und Lars und rannte los. Als er ankam, hielt sich Kevin die Wange und ein anderer Junge auch. „Was ist passiert?“, fragte er seinen Sohn und bekam eine überraschende Antwort. „Nur weil du schwul bist, hast du trotzdem ein Recht ein Kind zu haben“, sagte ihm sein Sohn und giftete den anderen Jungen an.
„Meine Eltern meinen, das dass nicht richtig ist, außerdem ist dein Vater krank und gehört in eine Klinik“, antworte der andere Junge, woraufhin sein Sohn wieder auf ihn los wollte, aber er ihn aufhielt. Aber bevor er antworten konnte, tat es Emil.
„Tobias, wir sind nicht krank, und wir haben es uns auch nicht ausgesucht,schwul zu sein, denn glaubst du  wir wollten so sein, im Leben nicht“, plötzlich stand ein mittelgroßer Mann neben Tobias und blickte böse in die Runde.
„Wieso reden sie mit meinem Sohn?“, griff er die Erwachsenen an, und wieder antworte Kevin.
„Weil sie ihrem Sohn ein völlig falsches Bild von einer gewissen Menschengruppe machen, Schwule sind auch Menschen, wie sie. Komm Papa wir gehen, die werden es nie begreifen“, damit drehte er sich um und wollte gehen, aber da hatte er die Rechnung ohne Emil gemacht.
„Du bist ein wirklich kluges Kind, Kevin, das du dich vor deinen Vater stellst und ihn verteidigst.Nicht jedes Kind würde so etwas tun, ich ziehe meinen nicht Vorhandenden Hut vor dir“, woraufhin der Junge ihn anlächelte.
„Was fällt dir ein Emil hier für eine Schw... Partei zu ergreifen?“; wurde er aufgebracht gefragt. Da drehte er sich zu Tobias Vater um und straffte sich, dann sagte er.
„Du willst also wissen warum ich für unsere Gäste Partei ergreife, nun es liegt doch auf der Hand, oder nicht?,nein. Weil ich auch schwul bin und deshalb auch nicht krank“, woraufhin Tobias Vater ein Schritt zurück machte, als wäre er aussätzig.
„Frank du und all die anderen die so denken wie du, tun mir nur leid.Oh ich glaube das Essen wird aufgetragen, setzen wir uns doch wieder.Wo waren wir stehen geblieben vor dieser unschönen Unterbrechung, ach ja“, damit verwickelte er Elias wieder in ein hochinteressantes Gespräch und Kevin folgte mit Lars, bis sie wieder am Tisch waren.“Entschuldigt mich bitte, ich bin zum hereintragen eingeteilt“; damit verließ Lars den Tisch und ärgerte sich maßlos, denn wie es aussah, hatte Emil die besseren Karten. Während er nun die Teller mit dem Essen verteilte, musste er mit ansehen, wie Elias mit Emil die Handynummern austauschte. Martha die in der Küche stand bemerkte sofort, dass Lars etwas bedrückte.“Was ist los?“, fragte sie ihn.“Nichts“, versuchte er sie zu beruhigen, aber die bohrte weiter. „Wegen nichts zieht man nicht so ein Gesicht“, woraufhin er es ihr erklärte, sie gab ja sowieso keine Ruhe.
„Lars, du bist erst dreiundzwanzig Jahre alt, und Herr Schneider ist dreißig?“, fragte sie ihn, woraufhin er nickte.“Weißt du, wenn ich dieser Schneider wäre, was ich aber nicht bin, würde ich freundlich zu dir sagen, Kleiner stoß dir deine Hörner noch etwas ab, dann sehen wir weiter“, dabei lächelte sie ihn freundlich an. „Vielleicht hast du recht Martha, aber er ist ganz mein Typ, und ich werde nicht aufgeben“, Worauf sie ihm das Daumen hoch Zeichen zeigte und ihm zwei Teller reichte, damit er sie raus brachte, was er dann auch tat. Als er an dem Tisch von Elias vorbei kam, sah dieser gerade zu ihm auf, woraufhin er ihm zu zwinkerte, was diesen erstaunte. Kevin hatte es auch gesehen und amüsierte sich, woraufhin ihn Emil fragte was ihn so freute.
„Es ist alles in Ordnung, wie es scheint will es der Weihnachtsmann richtig spannend machen, was mich sehr freut“, mehr sagte er nicht, so wandte sich der Älter an den Jüngern, denn Emil war fünfundvierzig Jahre alt.
„Was hat der Weihnachtsmann mit dem glücklichen Gesicht deines Sohnes zu tun?“, wurde Elias gefragt. Woraufhin dieser seinen Sohn an sah und dieser grinste ihn an.
Seufzend begann er zu erzählen“ Die Sache ist die, mein Ehemann starb vor jetzt einem Jahr an Krebs und seit dem scheine ich mich nicht gerade mit Ruhm bekleckert zu haben,leider, weshalb sich mein Sohn hier vom Weihnachtsmann gewünscht hat, dass ich wieder lache und jemanden finde der mir gut tut. Wie es scheint gibt es jetzt zwei Männer die mich glücklich machen wollen“, wobei er Emil an sah und dann Lars in der Menge suchte, der gerade mit einer Frau zusammen mit Tellern auf ihren Tisch zu kam.
„Das ist für einen zehnjährigen ein sehr erwachsener Wunsch, aber das war doch nicht sein einziger Wunsch, oder?“, woraufhin sich Kevin einmischte.
„Doch war es, mir hat Papa so leid getan, dass ich nur diesen einen Wunsch hatte, das mein Vater wieder glücklich wird“, bei diesen Worten liefen ihm Tränen aus den Augen, da wurde ihm ein Taschentuch gereicht, von Emil.
„Das ist mein Sohn“, schniefte da auch Elias los, woraufhin dieser ihm das Taschentuch von Emil weiter reichte und Lars erstaunt von einem zum Anderen sah.
„Habe ich was verpasst?“; fragte er erstaunt, woraufhin es zu dritt verneint wurde.
„Nein, man hat mir nur gerade erzählt, was sich Kevin zu Weihnachten gewünscht hat, rührend, sagte ich nur“, wurde ihm von Emil geantwortet. Nachdem Essen verabschiedete sich Elias von den beiden Männern, nahm seinen Sohn und ging aus dem Vereinshaus bis zum Auto stieg ein und fuhr nach Hause. Als sie Zuhause ankamen, ging sein Handy und er sah überrascht nach.Er hatte eine SMS von Emil.

Elias, es war mir eine Freude dich und deinen Sohn kennenzulernen. Vielleicht können wir das ja mal wiederholen, nach den Feiertagen.würde mich sehr freuen. Bis dahin  Emil.

Überrascht sah er seinen Sohn an, woraufhin dieser ihn nur an lächelte und wieder ins Wohnzimmer ging. Er aber ging in die Küche und machte sich einen Kaffee, während er überlegte, was er ihm antworten sollte. Mit der Tasse Kaffee und dem Handy folgte er seinem Sohn ins Wohnzimmer.

Emil, vielen Dank für deine Nachricht, es hat auch mich sehr gefreut dich kennenzulernen, Hast du Silvester schon etwas vor? Elias.

Damit schickte er die SMS ab und legte das Handy auf den Wohnzimmertisch.
„Was spielst du da, kann man das auch zu zweit spielen?“, fragte er seinen Sohn, woraufhin dieser ihm den anderen Controller gab und sie spielten Autorennen. Bis sich sein Handy wieder meldete.

Elias, vielen Dank für deine SMS, und nein ich habe Silvester nichts vor, warum fragst du?.Emil.

Kevin der neugierig war, mit wem sich sein Vater dort unterhielt, hatte ihm über die Schulter gesehen und meinte jetzt.
„In der Stadthalle ist eine große Silvesterparty, geht doch dahin und ich bleibe so lange bei Tante Sophia, oder bei Oma und Opa“.
„Das ist nett von dir, aber eigentlich habe ich nur gefragt und er denkt jetzt wahrscheinlich ich möchte was mit ihm unternehmen“, antworte er seinem Sohn und schrieb zurück.

Emil, ich wollte nur höflich sein und fragen was du Silvester machst, denn ich habe auch nichts vor, wahrscheinlich werden wir Kevin und ich den Tag ganz ruhig angehen lassen, faul auf dem Sofa, lach,Elias.

Kevin der ihm beim schreiben wieder über die Schulter gesehen hatte, stupste ihn an und sagte ganz empört.
„Papa, warum gehst du nicht mal wieder aus, du hättest jetzt wieder die Gelegenheit, bitte“, anschließend machte er die Konsole aus und verzog sich in sein Zimmer, er war enttäuscht. Wieso war das für Erwachsen  immer so schwer, eine Entscheidung zu treffen, ach, dachte er bei sich und legte sich auf sein Bett um nach zu denken. Währenddessen saß sein Vater auf dem Sofa und haderte mit sich, denn Emil hatte ihm gerade geantwortet.

Elias, was hältst du davon, wenn wir den Tag mit deinem Sohn verbringen und abends uns unverbindlich auf ein Bier treffen, wo überlasse ich dir,Emil.

Überrascht blickte er auf die Nachricht, und war sich nicht sicher, sollte er es tun, oder nicht, verdammt das dass auch immer so schwer war, dachte er bei sich. Bis zum Abendessen wusste er sich keinen Rat und so kam es, das er seinen Sohn ansprach.
Aber dieser kam ihm zu vor.“Papa ich habe nachgedacht und wenn du nicht bald einen weiteren Schritt ins Leben zurück machst, werde ich bis du wieder zur Vernunft kommst zu Tante Sophia gehen“. Elias war sprachlos, was er da hörte und schluckte den Bissen den er noch im Mund hatte herunter.
„Bitte, keine Sorge, ich werde gleich nach den Feiertagen eine Trauertherapie beginnen, mir ist klar geworden, dass ich nicht mehr alleine aus diesem Teufelskreis heraus kommen kann. Und das du dir so fiele Gedanken machst, ehrt dich wirklich, aber deine Idee finde ich gar nicht gut, denn ich habe dich sehr lieb und brauche dich um nicht wieder aus der Bahn zu geraten. Jetzt aber zu was anderem, Emil hat den Vorschlag gemacht, dass wir drei an Silvester etwas zusammen unternehmen, und wenn es Abend wird bringe ich dich zu meiner Schwester und er und ich gehen noch einen trinken, ist das für dich in Ordnung?“, wurde er gefragt, denn seit Henrys Tod waren sie immer zusammen gewesen.
Kevin hatte ihm zu gehört und sagte nun. „Dieser Emil gefällt mir immer besser, wie es scheint weiß er wie er dich aus deinem Schneckenhaus heraus holt, klar bin ich einverstanden, da ist ein Circus in der Stadt, können wir dort hingehen?“; wurde sein Vater gefragt.“Ob wir dafür noch Karten bekommen, was wenn nicht, was machen wir dann?“, wurde er gefragt und zog aus seiner Hosentasche einen Flyer, den hatte ihm Martha zu gesteckt.
„Hier dort steht eine Handynummer, ruf dort doch an, dann wissen wir ob es noch Karten gibt“, meinte der Junge. So rief er dort an und man versicherte ihm das es noch genug Plätze gebe, so reservierte er drei Karten für zwei Erwachsene und ein zehnjähriges Kind, für den einunddreißigsten Dezember, bezahlt würden sie bei Abholung.  Nun musste er nur noch Emil beibringen das sie in den Circus gingen.

Emil, entschuldige, dass ich erst jetzt antworte, aber ich musste erst etwas mit meinem Sohn klären, also er ist mit deinem Vorschlag einverstanden, aber er möchte in den Circus, wäre das für dich in Ordnung?,Elias.

Während sie auf eine Antwort warteten, unterhielten sich die Beiden, bis sein Handy anzeigte, er habe Post.

Elias, was für eine Frage, ich liebe den Circus sehr und freue mich schon sehr, soll ich Karten besorgen?,Emil.

Emil, ich habe schon Karten besorgt, dann treffen wir dich dort, oder sollen wir dich irgendwo abholen?,Elias.

Elias, das kommt gar nicht in Frage, mein Vorschlag, meine Karten. Ihr könntet mich abholen, am Hauptbahnhof, ich wohne ganz in der Nähe.Emil.

Emil, rege dich bitte nicht auf, ich habe die Karten nur vorbestellt, Bezahlung bei Abholung, was du sehr gerne übernehmen darfst.Elias.

So ging das fast eine halbe Stunde hin und her und sein Sohn amüsierte sich köstlich.
Das auch Elias gefallen daran fand verwirrte ihn sehr, denn sonst war Henry immer präsent gewesen, heute Abend nicht. So schrieb er ihm zurück.

Emil, wünsche dir noch einen angenehmen Abend, melde dich ruhig wieder, wenn du möchtest, für heute wünsche ich dir eine gute Nacht,Elias.

Kurz darauf kam nur zurück.

Elias, das wünsche ich euch Beiden auch und ich melde mich,Emil.

Später, sie saßen zusammen im Wohnzimmer auf dem Sofa und spielten wieder Autorennen an der Konsole, klingelte das Telefon im Flur, so das sie das Spiel unterbrachen und er aufstand und den Hörer abnahm. Es war Lars und er wollte sich morgen mit den Beiden treffen, aber er sagte ihm kurz und knapp ab.
„Tut mir leid, Lars, da sind wir bei meinen Eltern eingeladen“, antworte er  woraufhin Lars fragte ob sie an Silvester denn Zeit hätten.
„Nein, haben wir nicht, wir haben etwas vor, bitte Lars, es ist schon spät und wir wollten eigentlich gerade schlafen gehen, gute Nacht“, damit legte er auf und kam ins Wohnzimmer zurück. „Wer war dran?“; wurde er von seinem Sohn gefragt.
„Lars“, mehr sagte er nicht. War auch nicht nötig, denn seine Gesichtszüge sprachen Bände.
Am anderen Tag, sie waren sehr spät schlafen gegangen, so dass es erst um zehn Uhr Frühstück gab, machten sie sich um halb zwölf Uhr auf den Weg zu den Großeltern, wo es Kassler mit Sauerkraut und Knödel gab, mh lecker.
Da Kevin das einzige Enkelkind war, wurde er reichlich beschenkt und so saß er im Wohnzimmer auf dem Fußboden, die Erwachsen auf dem Sofa und spielte mit seinen Geschenken.
„Wie habt ihr den gestrigen Tag verbracht?“; wurde sein Vater gerade gefragt, als sich sein Handy meldete.

Elias, will nicht stören, wünsche euch nur einen schönen Tag,Emil.

Da er das Handy nicht gleich wieder weg legte, sondern darauf herumtippte, sahen ihn seine Eltern überrascht an, als er es anschließend statt in die Hosentasche auf den Tisch legte.Als erwarte er eine Antwort.

Emil, du störst nicht, wir sind nur zum Essen bei meinen Eltern und nachdem Kaffeetrinken fahren wir wieder nach Hause. Nach so viel Essen werden wir vielleicht einen Spaziergang machen, Lust mit zu kommen?,Elias

Woher er jetzt auf einmal die Kraft nahm sich selbst aus dem Trauersumpf zu ziehen, wusste er nicht, aber es gefiel ihm sehr.

„Darf man fragen wer sich da gerade bei dir gemeldete hat und wer ist er, dass er es schafft dir wieder ein Lächeln auf deine Lippen zu zaubern?“; wurde er von seiner Mutter gefragt.
„Sein Name ist Emil und wir haben ihn beim Essen im Verein „Keiner soll Weihnachten alleine sein kennengelernt, aber am besten erzähle ich von vorne, also. Kevin kam vor Weihnachten nach Hause und brachte einen Flyer mit, den meine Schwester beim einkaufen von jemanden in die Hand gedrückt bekommen hatte. Woraufhin wir uns entschlossen jemandem eine Freude zu machen. Am Weihnachtstag kam dann ein junger Mann vorbei, sein Name war Lars und er ist dreiundzwanzig Jahre alt. Wir haben zusammen gut gegessen, und geredet, aber nachdem Essen fuhr er wieder heim. Dafür rief er am nächsten Tag an um uns zum Grünkohleessen einzuladen, wo wir auf Emil trafen und seit dem mit einander reden. Ach ja, er gab mir auch den Rat eine Trauertherapie zu machen, da ich wie er sagte nicht los lassen kann. Und da Kevin ein sehr ernstes Wort mit mir sprach, werde ich dass auch tun, ab dem neuen Jahr. Übrigens Kevin gehen wir nachher noch ein wenig raus, das ganze viele Essen macht einen faul?“, woraufhin ihn sein Sohn wissenden ansah und grinste.“Sehr gerne, im Stadtpark?“, fragte er zurück. Aber bevor er antworten konnte, ging wieder sein Handy.

Elias, dass ist eine hervorragende Idee, treffen wir uns im Stadtpark am großen Brunnen, sagen wir in zwei Stunden?,Emil.

Emil, dass geht in Ordnung also um vier am großen Brunnen, bis gleich, freue mich,Elias.

„Stadtpark hört sich sehr gut an, dann pack deine Geschenke ein und wenn du soweit bist, fahren wir nach Hause, das Auto lassen wir Zuhause, denn bis zum Stadtpark haben wir es ja nicht weit“, antworte er seinem Sohn und zwinkerte ihm zu.
Seine Eltern sahen das alles mit Wohlwollen und sagten dazu aber nichts, wenn ihr Sohn soweit war, dann würden sie es schon erfahren. So kam es, dass sie um drei Uhr Nachmittags wieder Zuhause waren und sich anschließend auf den Weg zum Stadtpark machten. Je näher sie dem großen Brunnen kamen um so nervöser wurde Elias, was auch sein Sohn merkte.
„Papa, du magst Emil wohl sehr, oder?“; versuchte er ihn durch ein Gespräch auf andere Gedanken zu bringen.
„Weißt du, seit ich Emil kennengelernt habe, habe ich gemerkt wie sehr mir jemand fehlt mit dem ich mich austauschen kann und ja, wenn ich ehrlich bin bin ich wirklich froh, dass er in mein Leben getreten ist“; antworte er seinem Sohn.
„Und wie stehst du zu Lars?“, wurde er weiter ausgefragt.
„Lars ist ein netter junger Mann, aber wenn ich ehrlich sein soll, fehlt ihm für meinen Geschmack noch die nötige reife, die bei Emil vorhanden ist“, antworte er gerade als jemand ihm antworte.
„Schön endlich zu wissen, wie du über mich denkst, und ich finde es schade, das du mir nicht ins Gesicht sagen kannst, sondern ich es so erfahren muss“, erschrocken drehte sich Elias zu dem der das gesagt hatte um, vor ihm stand Lars, mit einem enttäuschten Ausdruck im Gesicht.
„Hallo Lars, was machst du hier, und ich hätte es dir schon noch ins Gesicht gesagt, aber vielleicht ist es ja besser so, das du es jetzt weißt. Bist du uns gefolgt?“; wurde er mit unterkühltem Unterton gefragt, denn wenn Elias eins nicht mochte, war es jemand der sich heimlich anschlich und ihn belauschte.
„Ach so, du wolltest noch das Gespräch suchen mit mir, rede keinen Unsinn, du hast dich für Emil entschieden und bist zu feige es mir ins Gesicht zu sagen, gibs doch zu. Nein ich bin wie ihr hier spazieren gegangen, weil ich meine Gedanken ordnen musste, da sah ich euch zu fällig wie ihr den Stadtpark betreten habt, und da ich mit dir reden wollte, ging ich dir nach und habe den letzten Rest eures Gespräch mitbekommen“, sagte der junge Mann und drehte sich um und wollte gehen, aber nun war es Kevin der ihn aufhielt.
„Lars, Papa und Emil sind nicht zusammen, dafür ist es für meinen Vater nach seiner Ansicht noch zu früh, aber auch wenn du dachtest, dass aus dir und meinem Papa etwas werden könnte, vergisst du, dass ich auch noch da bin und ich hätte dich nie als meinen zweiten Papa akzeptiert, denn für diese Verantwortung, das Kind an sich, finde ich dich viel zu jung und unerfahren“, sagte er und lief dann auf einen elegant gekleideten Herrn im schwarzen Wintermantel mit Hut zu und umarmte ihn lachend. Woraufhin dieser ihn auffing und ihn einmal im Kreis fliegen ließ, anschließend kamen sie zu zweit auf die beiden anderen Männer zu.
„Hallo Lars, kommst du auch mit spazieren?“, wurde der Jüngere überrascht gefragt und bekam eine überraschende Antwort.
„Gratuliere Emil, anscheinend wirst du von beiden akzeptiert, aber ich weiß wann ich verloren habe, guten Tag“, damit ging er mit hängenden Schultern davon.
„Hallo Elias, kann mich mal jemand aufklären?“; wurde er gefragt.
„Ganz einfach, Lars hat verloren und du bist noch im Spiel“, dabei zwinkerte ihm Elias zu, woraufhin ihn der Ältere in eine vorsichtige Umarmung zog.
„Ich habe es gehofft, aber das es war wird, habe ich nicht gedacht,ich danke dir“; sagte er sehr leise, woraufhin ihm Elias genauso leise antworte.
„Wir haben uns beide für dich entschieden, denn ich bin nicht alleine wie du weißt, ich hoffe du kannst damit leben?“, woraufhin ihn der Ältere losließ und sich zu seinem Sohn herunter beugte und sagte“Danke“, mehr nicht, kurz darauf gingen sie das Kind zwischen sich durch den Park und redeten über das was ihnen gerade einfiel.      So das sie gar nicht merkten, das es langsam dunkel wurde, als es ihnen dann auffiel, wollte sich Emil höflich verabschieden, wurde aber von Kevin überrascht.
„Bitte, komm doch noch mit zu uns, dort trinken wir noch einen heißen Kakao zusammen, bitte Papa würde sich auch freuen, wenn er es auch nicht so zeigen kann“, sagte das Kind.
Aber Emil wollte es nicht übertreiben und sagte deshalb.
„Vielen Dank für die nette Einladung, aber ich finde es besser wenn wir deinem Vater noch ein wenig Zeit geben, denn wir sehen uns ja schon an Silvester wieder, schönen Abend noch“, damit strich er dem zehnjährigen über den Kopf und blickte Elias nur an, drehte sich dann um und ging in einer anderen Richtung fort als er gekommen war.
„Schade“, sagte sein Sohn, woraufhin er ihm den Arm um die Hüfte legte und ihn weiter führte Richtung Zuhause.
„Weißt du“, begann er zu sprechen“ Emil scheint zu ahnen, dass es mir noch schwer fällt, jemanden neues in mein Herz zu lassen, und wenn ich ehrlich bin, ist es auch so, komm wir machen uns einen schönen heißen Kakao Zuhause“, und so war es auch, Zuhause tranken sie Kakao und spielten an der Konsole, als es plötzlich an der Tür klingelte und sie sich
verwundert an sahen. Wer mochte das sein?
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast