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Weihnachtswunsch

GeschichteRomance, Schmerz/Trost / P18 / MaleSlash
21.11.2020
24.01.2021
12
53.192
4
Alle Kapitel
22 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
28.11.2020 1.709
 
Hallo,
ich hoffe sehr euch hat das erste Kapitel gefallen denn jetzt geht es weiter, viel Spaß, eure Katzenlady61
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Der Brief kommt an

So durfte er den Brief abschicken, aber das in dem Brief noch ein Brief steckte, hatte keiner der beiden Anderen erwähnt. Da er den Brief nun los war, fühlte sich Kevin irgendwie erleichtert, dass aber sein zweiter Brief bei dem Verein „Weihnachten für alle“, hohe Wellen schlug, ahnte der kleine Junge nicht. Sein Brief landete bei Lars Fröhlich, und so öffnete er ihn, aber was war das, zwei Briefe, da das ungewöhnlich war, rief er nach seiner Chefin.
„Martha ich brauche hier mal Hilfe“, rief er durch den Raum, woraufhin sich eine mollige Frau mit roten Wangen zu ihm auf den Weg machte.
„Lars mein Hübscher, was gibt es denn?“, wurde er gefragt und zeigte auf die beiden Briefe.
„Mh, ungewöhnlich, mach sie beide bitte auf, vielleicht ein unmoralisches Angebot für dich“, und lachte los. So öffnete er erst den etwas größeren Brief, den Kevin mit seiner Tante geschrieben hatte. Es war eine Einladung zum Weihnachtsessen an einen Unbekannten.

Hallo Unbekannter,
mein Vater Elias und ich sein Sohn Kevin laden dich zum Weihnachtsessen ein.
Wir hoffen du freust dich, bis bald die Schneiders.

„Das ist doch sehr nett formuliert, und nun den Anderen. Als sie den dann gelesen hatten, standen nicht nur seiner Chefin die Tränen in den Augen.
„Nein wie Herzzerreißend süß, wen schicke ich denn nun da hin?“, fragte sie sich selber und blickte dann Lars an, dem liefen die Tränen über die Wangen.
„Dich, dich schicke ich dorthin, Wäre doch gelacht, wenn wir dem Jungen nicht diesen Wunsch erfüllt bekommen.“Warum schickst du nicht Emil dort hin?“; fragte er seine Chefin. „Nein, der geht schon wohin“. Schreibe ihm zurück, dass du ihm gerne diesen besonderen Wunsch erfüllst. Und einen zweiten Brief an seinen Vater das du dich über die Einladung gefreut hast“, gab sie ihm die Order, was er mit Freuden tat.Zu erst schrieb er Elias zurück.

Sehr geehrter Herr Schneider,
hiermit bedankte ich mich für die Einladung zum Weihnachtsessen
Mit freundlichem Gruß ihr L.Fröhlich.

Anschließend verfasste er den Brief an Kevin.

Lieber Kevin,
vielen Dank für deinen Brief. Herrje, dass ist mal eine wirklich schwere Aufgabe für mich den Weihnachtsmann, die du mir da gestellt hast. Aber auch wenn es dein Weihnachtswunsch ist, hast du nicht doch einen kleinen Wunsch den ich dir erfüllen kann, überlege in Ruhe und wenn du ihn weißt, schreibe ihn auf und stelle den Brief ans Fenster, dort holen ihn meine Wichtel dann ab.
Bis bald der Weihnachtsmann.

Beide Briefe schickte er für sich los und auf den für den Jungen klebte er noch einen Schneestern drauf, so kamen die beiden Briefe in die Post. Den Brief von Kevin aber fotokopierte er sich ab und heftete das Original in einer Mappe für Weihnachtswünsche ab.
Wie freute sich da jemand als sie Abends nach Hause kamen und er Post vom Weihnachtsmann bekam. Dafür war die Freude bei Elias seinem Vater eher bescheiden,.
„Papa was steht denn in deinem Brief?“, wurde er neugierig gefragt von seinem Sohn.
„Erinnerst du dich noch daran, es muss eine Woche her sein, da hast du mit Tante Sophia eine Einladung verfasst, nun ja und dass hier ist die Antwort, derjenige kommt am vierundzwanzigsten zum Essen. So ein Schwachsinn, worauf habe ich mich da nur ein gelassen, verdammt“, schimpfte er los, bis er in die Augen seines Sohnes sah und verstummte“Entschuldige bitte, und was steht in deinem Brief, falls du es verraten willst?“; fragte Elias ganz zerknirscht. Ja verdammt seit Henry vor einem Jahr an Krebs gestorben war, fühlte er sich einsam und ja es fehlte ihm sich anzulehnen und gehalten zu werden. Aber Henry war nun mal seine Liebe des Lebens gewesen, sie waren erst zwei Jahre zusammen, da wurde er gefragt ob sie heiraten wollten, was sie dann auch taten, zwei Jahre später kam Kevin als dreijähriger zu ihnen. Da waren sie schon fast zehn Jahre ein Paar und vor zwei Jahren kam die niederschmetternde Diakons Krebs, Henry nahm es einfach hin, er meinte er habe in seinem Leben alles erreicht was zu erreichen war, bis ihm Elias vor Augen führte, was die Anderen verlieren würden, aber zum kämpfen war es schon zu spät. Da hörte er plötzlich wie Kevin seinen Brief vorlas und anschließend auf sein Zimmer rannte.
„Kevin, Kevin bitte was meint der Weihnachtsmann damit, dass du für dich auch einen Wunsch äußern sollst, Junge was wünscht du dir denn vom Weihnachtsmann?“, wurde er gefragt und gleichzeitig auf seinen Schoß gehoben, denn er lag halb auf dem Bett und die Beine auf dem Boden.
„W...wenn ich es dir verrate, geht es wahrscheinlich nicht in Erfüllung“, sagte das kleine Häufchen Elend auf seinem Schoß, worüber er doch sehr erstaunt war, aber nicht weiter nachfragte, denn Kevin konnte richtig bockig werden, wenn er nicht wollte. So saß er nur mit ihm da und hielt ihn im Arm.
„Sag mal, wie viel Geld hast du denn schon gespart für deine Playstation?“, wurde er stattdessen gefragt.
„Warum fragst du, du hast mir doch gesagt, dass du mir so ein Teil nie kaufen würdest“, gab sein Sohn von sich und blickte ihn an.
„Na ja, man kann ja zu Weihnachten seine Meinung auch mal ändern, oder“, gab er zurück.
„Dreihundert Euro habe ich schon zusammen“, antworte er ihm da.
„Sag mal, was hältst du davon, wenn ich die Woche vor Weihnachten meine Kanzlei zu mache und wir gehen alles für Weihnachten einkaufen?“, wurde Kevin gefragt, denn sein Vater war Anwalt.
„D....das würdest du tun?“; wurde er aus großen überraschten Augen gefragt.
„Natürlich, wir haben doch an Weihnachten Besuch, da müssen wir doch was da haben“, gab er von sich, und war über seine Antwort sehr bestürzt.
„Na klar, nur weil wir Besuch haben wird für Weihnachten eingekauft, vergiss dann auch nicht den Baum, der fehlte nämlich letztes Jahr ganz, das war kein schönes Weihnachten“, hörte er ihn sagen und da merkte er erst, dass er wohl letztes Jahr wirklich kein guter Vater gewesen war, oh nein. Na ja Henry war ja auch erst einen Monat tot gewesen damals.Hatte er sich wirklich so gehen lassen und seinen Sohn deshalb so vernachlässigt, au weia, da war wohl guter Rat nötig. Nachdem Abendessen, sein Sohn lag schon im Bett, rief er seine Schwester an.
„Hallo Sophia, hier ist Elias, ich wollte dir mitteilen, dass sich jemand auf eure Einladung hin  bei mir gemeldete hat“, begann er das Gespräch.
„Oh, das freut mich, vor allem für Kevin“, gab sie zurück.
„Oh nein, habe ich ihn denn so vernachlässigt, bitte sag die Wahrheit?“, bat er sie.
„Na ja vernachlässigt ist das falsche Wort, sagen wir es so, du warst nicht du selbst“, antworte sie ihm. „Warum fragst du?“, wollte sie noch wissen.
„Nun ich habe ihn gefragt, ob er sich freuen würde, wenn ich eine Woche vor Weihnachten, die Kanzlei zu sperre und alles für Weihnachten und den Besuch einkaufen würden, weißt du was er da geantwortet hat?“, fragte er sie.
„Ich kann es mir denken, etwa so: Für den Besuch kaufst du alles ein, aber letztes Jahr gab es kein Weihnachten noch nicht mal einen Baum, so vielleicht!“, woraufhin er nur seufzte.
„Man Sophia, warum habt ihr nichts gesagt!“, gab er von sich und ihm wurde schlecht als sie ihm antworte.
„Haben wir doch, aber du hast die gesamte Familie rausgeworfen, mit samt dem Baum und dem Baumschmuck. Das Kevin geweint hat deshalb, dass hast du gar nicht mit bekommen. Plagt dich jetzt das schlechte Gewissen?“, wurde er angefahren.Denn langsam wurde sie wütend.
„Oh nein, das habe ich nicht wirklich getan, oder?“, fragte er zerknirscht  nach.
„Doch Elias hast du und weißt du was das schlimmste war, du hast dir Arbeit mit nach Hause genommen, anstatt dich um deinen Sohn zu kümmern, der Henry genauso vermisst hat wie du“, damit legte sie auf und er sah erschrocken sein Handy an. Gleich am anderen Morgen fuhr er als erstes zum Friedhof und besuchte sein Grab.
„Oh Gott Henry, ich habe alles falsch gemacht, ich habe Kevin letztes Jahr die Weihnachtszeit versaut und ob ich das dieses Jahr hinkriege weiß ich nicht, was soll ich tun?“; schrie er den grauen Grabstein an, aber er bekam keine Antwort, wie auch. Frustriert ging er zum Wagen zurück und fuhr zur Kanzlei, um dort Frau Trüger seine Sekretärin zu überraschen.
„Frau Trüger, wie viele dringende Fälle haben wir noch dieses Jahr?“, wurde sie gefragt, worauf sie antworte.“Keine, die anderen Fälle gehen erst nächstes Jahr vor Gericht, warum?“, fragte sie ihn und bekam eine sehr überraschende Antwort von ihm.
„Dann machen wir  zu bis nächstes Jahr zum dritten ersten , ab in den Urlaub, bis dahin“, damit ging er noch kurz in sein Büro und besprach den Anrufbeantworter, damit seine Klienten Bescheid wussten und verließ pfeifend die Kanzlei, natürlich nicht ohne sich vorher von Frau Trüger zu verabschieden und ein frohes Fest und ein gesundes neues Jahr zu wünschen. Anschließend rief er Sophia an, dass sie nicht auf ihren Neffen warten sollte, da dieser heute und bis zu den Ferien abgeholt würde von der Schule. Was sie lächelnd zur Kenntnis nahm und auf legte. Kurz darauf fuhr er bei der Schule vor und holte einen überraschten Kevin ab.
„Papa?“; entfuhr es diesem nur.
„Warum so erstaunt, ich habe mir Urlaub genommen und deshalb hole ich dich ab“, bekam er zu hören.
„Ja, aber“, „Nein kein aber, ich muss mich bei dir entschuldigen, mein Sohn, letztes Jahr war nicht nur für mich schwierig, auch für dich, denn dir hat Papa Henry ja wohl auch gefehlt, oder?. Aber dir deshalb das Weihnachtsfest kaputt zu machen, war nicht fair, verzeih mir bitte“, sagte er und versuchte gar nicht erst seine Tränen zurück zu halten.
„Ist schon gut,Papa, ich kann dich ja verstehen, aber bitte lass uns dieses Jahr richtig feiern, was hältst du von einem Baum aus Plastik, den können wir immer wieder gebrauchen und benötigen dann nicht immer wieder einen neuen Baum?“, wurde er gefragt.
Mit der rechten Hand strubbelte er ihm durch die Haare und sagte“ Mein Sohn ist ein Öko“, woraufhin sie beide das erste Mal seit einem Jahr so richtig los lachten.
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