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Weihnachtswunsch

GeschichteRomance, Schmerz/Trost / P18 / MaleSlash
21.11.2020
24.01.2021
12
53.192
4
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Dieses Kapitel
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17.01.2021 2.605
 
Abschied von Opa Fred und sein Erbe

Da es Frühling war, fuhr Kevin ab jetzt immer mit dem neuen Rad in die Schule, wo dieses sofort von allen bewundert wurde. Das andere Geld von den Senioren, hatte Elias auf das Sparbuch von seinem Sohn getan und wenn dieser etwas brauchte konnte er darauf zurück greifen, aber Kevin war zur zeit wunschlos glücklich. Sein Vater lachte wieder sehr viel und war auch wieder fröhlich und das allerbeste war, das Emil jetzt schon fest zur Familie Schneider gehörte. So verging die zeit und als es auf Ostern zu ging und da ja Ferien waren, hatten sich die beiden Männer für Kevin eine Überraschung ausgedacht. Sie wollten mit ihm an die französische Küste fahren und dort eine Woche bleiben. Das alles anders kam wussten sie da noch nicht. Am letzten Schultag, wünschte Herr Bauer den Schülern Frohe Ostern und sie durften nach hause gehen.
„Kevin, bleibst du bitte noch, ich möchte gerne noch mit dir etwas besprechen?“; sagte sein Lehrer zu ihm. Woraufhin dieser ihn verwundert an sah, aber die anderen Kinder ziehen lies.
„Herr Bauer, bitte ist etwas passiert, oder muss ich weil ich wegen dem Unfall so lange gefehlt habe jetzt die Schule wechseln?“; fragte er den Lehrer ganz aufgeregt.
„Aber Kevin, beruhige dich, nichts davon ist der Fall, du bist trotz des Unfalls mein bester Schüler, nein darum geht es nicht. Hier könntest du diesen Brief bitte deinem Vater geben, ich erwarte seine Antwort nach den Ferien und jetzt ab mit dir und fahre bitte vorsichtig, ja“, woraufhin Kevin den Brief entgegen nahm und sich auch in die Ferien verabschiedete. Da er vor lauter Aufregung sich nicht richtig konzentrieren konnte, beschloss er zu Fuß zu gehen, bis die Kreuzung über die er musste und wo der Unfall passiert war vorüber war. Wenig später war er Zuhause und sein Vater war schon da.
„Papa ich weiß nicht was vorgefallen ist, aber den hier“, damit reichte er ihm den Brief“, soll ich dir von Herrn Bauer geben“, das da wahrscheinlich nichts gutes drin stehen würde, sah man dem Jungen im Vorhinein an.
„hat Herr Bauer denn irgendetwas dazu gesagt?“, fragte er seinen Sohn, während er den Brief öffnete.
„Nur das er deine Antwort nach den Ferien erwartete, bitte Papa was steht da drin?“; fragte der elfjährige flehend, während Elias den Brief las und begann zu grinsen.
„Hier lies selbst“, damit gab er ihm den Brief.

Sehr geehrter Herr Schneider,
hiermit freuen wir uns ihnen mit zu teilen, dass wir das Lehrerkollegium einstimmig beschlossen haben, das ihr Sohn Kevin Schneider nach den Sommerferien auf das Gymnasium unser Gesamtschule wechseln soll.
Kevin wird hier auf der Realschule nicht mehr ausreichend gefördert, da er in sämtlichen Fächern eine eins aufzeigt.
Wir hoffen sehr das sie uns zustimmen und verbleiben mit freundlichen Grüßen der Direktor der Realschule.

Als Kevin den Brief gelesen hatte, lies er ihn einfach fallen und ihm wurde schwarz vor Augen. Er hatte sich so sehr in eine schlechte Nachricht hinein gesteigert, das er die gute Nachricht gar nicht richtig begriff.
„Kevin“; mit diesem Wort, war sein Vater bei ihm und fing ihn gerade noch so auf, so hob er ihn hoch und brachte ihn ins Wohnzimmer, und legte ihn dort auf das Sofa. Anschließend ging Elias ins Bad und kam mit einem feuchten Tuch wieder, was er ihm auf die Stirn legte. Kurz darauf ging er zurück in die Küche, hob den Brief auf und kam zurück ins Wohnzimmer, wo Emil sie beide fand.
„Was ist passiert, wurde er wieder angefahren?“, fragte er ihn, daraufhin reichte er ihm den Brief.
„ja aber das ist doch klasse!“, gab er von sich.
„Ja, das ist es auch, aber unser Kleiner hier hat sich da in was hineingesteigert, das er vor Freude einfach umfiel“; lachte Elias auf.
Und merkte nicht das sein Sohn wieder wach wurde.
„Hey, da bist du ja wieder, gratuliere dir, dass sind ja tolle Nachrichten“, sagte Papa Emil und setzte sich zu seinem Sohn auf das Sofa.
„Das sind sie, aber warum musste Herr Bauer darum so einen Aufstand machen, das ich befürchtete, dass ich wegen dem blöden Unfall von der Schule fliege“, antworte der Junge und nahm das feuchte Tuch von seiner Stirn.
„Aber Kevin, das ist nun mal so, das sich die Lehrer erst mal an die Eltern wenden und diese dann ihren Kindern die gute Nachricht, wie in deinem Fall erzählen dürfen“, erklärte es ihm sein Vater.
„Aber wenn ich jetzt auf die andere Schule komme, was wird dann aus meinen Freunden?“; fragte er ganz erschrocken.
„Nun ihr habt doch einen gemeinsamen Schulhof, oder?“; woraufhin Kevin nickte“Dann trefft ihr euch halt in den Pausen“, sagte Emil. Und sah wie der Junge darüber nach dachte.
Keine halbe Stunde später saßen sie alle um den Küchentisch und aßen zu Mittag, anschließend gingen sie alle packen, denn es sollte am anderen Morgen ganz früh los gehen in die Ferien. Am anderen Tag, um fünf Uhr weckten die beiden Männer Kevin und sofort war dieser wach. Anschließend frühstückten sie noch und Elias schmierte für unterwegs Brote, kochte Kaffee für die Thermoskanne und verpackte alles in der Kühlbox. Auch ein 6er Pack Mineralwasser kam mit ins Auto. Kevin hatte auch noch sein Kissen mitgenommen und die Wolldecke vom Sofa. Um die Blumen und die Post würde sich Sophia kümmern. Während Kevin es sich auf der Rückbank des Kombis von Papa Emil gemütlich machte, saßen die beiden Männer vorne und Emil saß auf dem Fahrersitz. Das Radio lief und spielte richtig gute Musik und so fuhren sie los. An der französischen Grenze wurden kurz ihre Pässe kontrolliert und dann durften sie weiter fahren. Gegen Mittag sie hatten eine große Pause gemacht, bei der sie die Fahrer gewechselt hatten, waren sie kurz vor ihrem Ziel als sich die Radiosprecherin meldete.
„Hallo liebe Zuhörer, ich bitte um ihre Aufmerksamkeit. Gesucht wird Herr Emil Sonntag, er fährt einen weinroten Mercedes mit dem amtlichen Kennzeichen xxxxxx. Sollten sie das hier hören, werden sie gebeten sich unter der folgenden Handynummer zu melden, danke“, damit spielte wieder die Musik.
„Was mag passiert sein, fahr auf den nächsten Rastplatz und ruf an, hier ich habe die Nummer aufgeschrieben“, sagte Elias, denn sie waren auf den Seitenstreifen gefahren als sein Name fiel. Kevin schlief noch und bekam so von allem nichts mit. Auf dem Rastplatz hielten sie an und bevor er anrufen konnte, stand schon die französische Polizei neben ihnen. Und die Kollegen stiegen aus.
„Sind sie Herr Sonntag?“; wurde er gefragt und gab sich zu erkennen.
„Sie werden über Radio gesucht, was ist vorgefallen?“; ging die Fragerei weiter.
„Ja der bin ich und nein ich hatte noch keine Gelegenheit zu telefonieren, worum es geht“; antworte er den Polizisten. So zeigten diese ihm an dieses zu tun, was er dann auch tat.
Da Elias der französischen Sprache mächtig war, übersetzte der den Polizisten was der Anrufer sagte, denn Emil hatte auf laut gestellt.
„Hier ist das städtische Altersheim Schwester Johanna, mit wem spreche ich?“; fragte eine Frauenstimme nachdem er die Nummer gewählt hatte.
„Hier ist Emil Sonntag, geht es um meinen Vater, Herrn Fred Werner?“; fragte nun Emil zurück.
„Oh, gut das sie sich melden, ja geht es, ihr Vater hatte einen sehr schweren Herzanfall und sie werden gebeten sofort vorbei zu kommen, er liegt im evangelischen Krankenhaus. Und es tut mir sehr leid, das wir sie wahrscheinlich aus ihrem Urlaub holen“, antworte die Frauenstimme.
„Das macht nichts, wir wären erst gerade angekommen. Aber es wird wahrscheinlich Abend werden bis wir wieder in Deutschland sind, wir sind in Frankreich, aber danke für die Benachrichtigung, auf wiedersehen“, damit legte er auf und sah gar nicht gut aus.
„Entschuldigen sie, das wir sie so behandelt haben, aber man weiß ja nie, viel Glück wegen ihrem Vater und gute heimreise“, sagten die Polizisten und verabschiedeten sich. In der Zwischenzeit war Kevin auch aufgewacht und als sie ihm die Nachricht erzählten, begann er zu weinen. Nun es nutze alles nichts, sie mussten zurück. Gegen zweiundzwanzig Uhr waren sie wieder Zuhause und er rief sofort im Krankenhaus an, wo man ihm sagte, dass es besser wäre, wenn er sofort her kam. So brachten sie Kevin zu Sophia die sich doch wunderte und nachdem sie es ihr erklärt hatten sich um den armen Kevin kümmerte. Im Krankenhaus gingen sie direkt zur Intensivstation und wurden sofort herein gelassen.
Aber sein Vater lag schon im Koma und gegen vier Uhr morgens ging sein Lebenslicht ganz aus. Um sechs Uhr morgens waren die beiden Männer wieder Zuhause und Elias kümmerte sich rührend um seinen Freund. Beide hatten sich dafür entschieden, das Kevin erst einmal bei seiner Schwester blieb, denn Emil war sehr traurig und auch verzweifelt, das er seinem Vater nicht noch sagen konnte wie leid ihm alles tat. Die nächsten tage waren furchtbar, der Bestatter rief an, das Altersheim rief an und es musste alles organisiert werden und immer war er an seiner Seite.
„Ich weiß gar nicht was ich ohne dich machen würde“; sagte er zu seinem Freund und bekam immer wieder die gleiche Antwort.
„Das hättest du auch ohne mich geschafft“, aber am meisten tat ihnen der Junge leid, denn der hatte sich so auf diesen Urlaub gefreut. Dann kam die Beerdigung und alle kamen zusammen, die Leute aus dem Altersheim, der Schachclub, die alten Weggefährten, die Schüler aus der Schule mit Eltern und sogar einige Lehrer. Und dann natürlich Elias Familie. So das die Kapelle am Friedhof voll war. Der Pastor sprach über das erfüllte leben des verstorben, auch über das Zerwürfnis zwischen Vater und Sohn und das der Enkel sie wieder vereint hatte. Kevin hörte das alles und war am Boden zerstört. Anschließend fuhr man den Sarg zur Grabstätte und lies ihn hinab und dort gab es dann die große Verabschiedung. Jeder hatte eine Lilie auf seinem Platz in der Kapelle gefunden und konnte diese jetzt auf den Sarg werfen. Zum Schluss gingen Elias, Emil und Kevin auf das große Loch zu und warfen ihrer Blumen dort hinein. Damit war die Beerdigung zu Ende und der Heimleiter lud alle noch zum Kaffee und Kuchen ins Altersheim ein, das war der letzte Wunsch von Herrn Werner gewesen. Somit war für die Erwachsen die Sache erledigt. Fröhlich saß man beisammen und redete über die alte zeit, nur Kevin saß still in einer Ecke und war traurig, wie konnten die Erwachsenen so schnell seinen Opa vergessen, dass fragte er Papa Emil auch als sie wieder zusammen Zuhause ankamen.
„Emil, warum sind die Erwachsenen nach der Beerdigung eigentlich immer so fröhlich?“; wurde er von Kevin gefragt. Da setzte er sich auf das Sofa und zeigte dem Jungen an sich neben ihn zu setzten.
„Weißt du, bei so einer Beerdigung, kommen sie alle die sich von früher kennen zusammen und dann erinnern sie sich daran wie der Verstorbene früher mit ihnen geredet hat und soweit, ja und da das manchmal sehr lustige Geschichten Wahren, lacht man darüber und freut sich, es ist ja zum Andenken an den der gestorben ist, verstehst du?“; wurde er gefragt.
„Also ist man fröhlich, trotz das man traurig ist?“; fragte er zurück um das ganze richtig zu verstehen.
„Genauso ist es“, wurde ihm geantwortet.
„Papa Emil, was wenn man aber nicht fröhlich sein will?“; da nahm er ihn in den Arm und sagte leise.“Das ist überhaupt nicht schlimm und das nimmt dir niemand übel“; antworte er ihm und spürte das der Junge weinte. Um den Jungen auf andere Gedanken zu bringen, unternahmen sie jeden Tag etwas und langsam wurde es besser. Drei Tage bevor Kevin wieder zur Schule musste, kam mit der Post ein Brief für ihn und Papa Emil, er war von einem Notar. Aber was wollte dieser von ihm, das versuchte sein Vater ihm zu erklären.
„Wenn jemand stirbt, dann hinterlässt er ein Erbe und damit dieses gerecht verteilt wird, kommt der Notar ins Spiel“, erklärte er ihm.
„Dann heißt das ja, das mir jemand der gestorben ist mir etwas hinterlassen hat, richtig?“; fragte er und bekam gleichzeitig große Augen, denn es fiel ihm etwas ein“Opa“, rief er aus und bekam einen Weinkrampf. Elias war in einer Hinsicht neugierig was der Notar wollte und in andrer Hinsicht sehr wütend auf diese Person, denn nun konnten sie von vorne beginnen, dachte er seinen Sohn wieder aufzurichten. Eine Woche später, Kevin ging schon wieder zur Schule, Herr Bauer hatte die Zusage, von Herrn Schneider, das Kevin auf das Gymnasium durfte, als sie Nachmittags zum Notar fuhren. Kevin war ganz aufgeregt, und war gespannt wie das jetzt ablief. So betraten sie das Gebäude, in dem sich die Kanzlei des Notars befand und fuhren mit dem Aufzug in den dritten Stock, wo sie von einer Empfangsdame begrüßt wurden.  
„Guten Tag die Herren, was kann ich für sie tun?“; wurden die drei gefragt.
„Mein Name ist Emil Sonntag und der Junge heißt Kevin Schneider, wir sind hier wegen einer Erbsache“, antworte ihr Papa Emil.
„Ja, der Herr Kummer sagte so etwa, ja hier steht es ja auch, bitte nehmen sie kurz Platz, ich sage das sie da sind“, verhaspelte sich die Frau.
„Wenn das meine Sekretärin wäre, würde ich mir eine neue besorgen“; sagte Elias ganz leise zu den beiden Anderen, woraufhin sie alle leise lachten. Als plötzlich ein älter Herr vor ihnen stand.
„Kummer, ich nehme an sie sind wegen der Erbsache Werner hier, dann folgen sie mir bitte“, drehte sich um und ging voraus. An einer offen Tür blieb er stehen und wies dort hinein, woraufhin die drei eintraten.
„Bitte setzten sie sich und achten sie bitte auf das Kind das es seine Finger bei sich behält“, sprach er die beiden Männer an. Langsam wurde es Elias aber zu bunt, denn Kevin saß ganz artig auf dem Stuhl neben ihm.
„Gut kommen wir zu dem wes wegen sie hier sind“; gab er  in diesem schnodderigen Ton von sich. „Hiermit eröffne ich das Testament von Fred Werner“; meinte er dann noch unnötigerweise.

Ich Fred Werner habe dieses Testament im Vollbesitz meiner Kräfte verfasst und vererbe meinem Sohn Emil Sonntag meine Münzsammlung und die Uhrensammlung, und mein Haus am Müritzsee in Mecklenburg Vorpommern.
Meinem lieben kleinen Freund Kevin vermache ich mein Sparbuch, bitte Herr Schneider übernehmen sie dafür die Vollmacht bis ihr Junge achtzehn Jahre alt wird.
Lebt wohl Fred Werner.

Nachdem er das vorgelesen hatte, wurden die beiden Erben gefragt ob sie das  Erbe annehmen, woraufhin sich sofort Elias einmischte.
„Da ich Kevins Vater bin, möchte ich erst wissen, ob Herr Werner Schulden hinterlassen hat“, woraufhin der Notar gelangweilt die Augen verdrehte.
„So viel ich weiß, sind keine Schulden vorhanden“, antworte er .
„Dann Kevin darfst du das Erbe annehmen“, meinte sein Vater. So unterschrieben die beiden den Erbschein und Kevin bekam das Sparbuch ausgehändigt und da er neugierig war, blickte er sofort da hinein. Und sah anschließend seinen Vater sehr überrascht an.
„Und?“, wurde er gefragt.
„Das erzähle ich euch im Auto“, damit verabschiedeten sich die drei von diesem Kerl, der so tat als wisse er alles und verließen erst die Kanzlei und dann das Gebäude um dann in das Auto ein zu steigen.
„Zwanzig tausend Euro steht in dem Sparbuch, da werde ich meinen Führerschein von bezahlen und mir einen Wagen von kaufen, darf ich doch, oder Papa?“; wurde Elias gefragt.
„Klar, Kevin es ist dein Geld, auch wenn ich die Hand darauf halten soll, wenn du dafür etwas anderes kaufen willst, besprechen wir das und dann kaufst du es dir, aber solange legen wir das Sparbuch bei mir in der Kanzlei in den Safe, einverstanden?“; wurde er gefragt und gab sehr gerne das Buch seinem Vater. Das war eindeutig zu viel Geld für ihn.
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