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Hold on - I still need you

GeschichteDrama, Romance / P16 / Het
Elijah Mikaelson Niklaus "Klaus" Mikaelson OC (Own Character) Rebekah Mikaelson
21.11.2020
28.02.2021
12
19.392
4
Alle Kapitel
14 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
28.11.2020 1.414
 
Hallo meine Lieben,
da die Handlung der Geschichte im weiteren  Verlauf doch eine andere Wendung nehmen wird, habe ich die ersten Kapitel nochmal überarbeitet, sodass die Story jetzt an einem anderen Punkt und in einem anderen Zusammenhang ihren Anfang findet.

>> Diese Geschichte und all ihre Charaktere sind mir wahnsinnig ans Herz gewachsen, deshalb würde ich euch bitten, falls ihr Fehler findet oder Kritik egal welcher Art habt  (Logik, Rechtschreibung, Handlung...), mir diese bitte zu zeigen/mitzuteilen, damit ich sie ausbessern kann. Nur durch sowas kann ich lernen und mich verbessern. Natürlich würde ich mich auch freuen, wenn ihr eine Nachricht hinterlasst, falls euch etwas gut gefällt oder ihr wünsche habt, wo ich vielleicht näher drauf eingehen kann, oder wir uns einfach nur austauschen könnten.....So genug gequatscht ich wünsche euch viel Spaß mit meiner Geschichte :


Hold on - I still need you



~1 Mutterliebe~

„Mami, was machen wir hier?“ das neugierige Mädchen folgte seiner Mutter und musterte verträumt die Grabstätten ihrer Ahnen, drückte mit ihrer kleinen Hand die ihrer Mutter. Unbeholfen stolperte sie über eine hervorstehende, knorrige Wurzel eines alten Baumes, die sich durch den Weg gegraben hatte. Seine Äste und Blätter formten sich zu einem dichten Dach und widerspenstig beugten sich seine kräftigen Zweige den lauen Winden eines aufkommenden Sommersturms. Die Kleine drehte sich immer wieder zu dem weit zurückliegenden Eingangstor und winkte ihrem Vater, der unruhig auf und ab gelaufen war. Sie fragte sich warum er sie so viel fester als sonst an sich gedrückt hatte, als sie sich kurz verabschiedeten. Schließlich würden sie alle vier doch gleich wieder nach Hause fahren?

Ana blieb stehen. Sie schluckte „Die Leute in den weißen Gewändern sind unheimlich!“ zwei strahlend blaue Augen sahen zu ihrer Mutter rauf. Diese stoppte kurz und hockte sich, ihr anderes Kind in den Armen haltend, zu dem kleinen Mädchen. „Hey, du brauchst keine Angst haben, du weißt doch, dass dein Bruder sehr krank ist... diese Leute möchte ihm nur helfen.“   „Aber Daddy hat gesagt, die Ärzte können ihn nicht mehr retten?“ „Mein Schatz das sind keine Ärzte…erinnerst du dich noch, was ich dir über mein und Omas Geheimnis erzählt habe?“  eifrig nickte sie mit ihrem dunklen Lockenkopf. „Süße, diese Menschen haben wie wir ganz besondere Kräfte, sie werden einen mächtigen Zauber sprechen, der euch vor dem Bösen beschützen wird und deinen Bruder wieder ganz gesund werden lässt! Das willst du doch auch, oder?  Dann könnt ihr endlich wieder zusammenspielen.“ Ana bemerkte das sich ihre Mum zu einem liebevollen Lächeln zwang, aber die Traurigkeit konnte sie in ihren Augen nicht verbergen. „Aber damit das funktioniert musst du ihnen helfen, sie brauch ein bisschen Energie von dir“ das Mädchen legte den Kopf schief „Energie?!“ wiederholte sie skeptisch und überlegte einen Moment „Wird es sehr weh tun Mami?“  „Nein mein Schatz, du wirst nichts davon merken“ unsicher willigte das Mädchen ein „Ich werde Noah helfen, damit du und Daddy nie mehr deswegen streiten müsst und wir uns nicht mehr verstecken müssen“ Ihre Mutter streichelte behutsam über ihren zarten Arm „Ana du bist das tapferste kleine Mädchen, dass ich kenne. Ich bin so stolz auf dich. Vergiss nie das ich dich sehr liebe!“ eine Träne lief ihr still über die Wange, die Ana ihr vorsichtig wegwischte, bevor das kleine Mädchen ihre Mutter und ihren Halbbruder umarmte.

„Hier ich habe etwas für euch. Ich will das ihr es immer bei euch tragt“ ihre Mutter drückte sich ein Stück weg und legte eine Kette um ihren Hals. Ein wunderschön gearbeitetes Schmuckstück mit einem Anhänger in Form einer Sonne. In seiner Mitte war ein Diamant eingelassen, der je nach Einfallwinkel des Lichtes, die Farbe änderte. Ihrem Bruder legte sie eine ähnliche Kette um, nur mit einem Mond als Anhänger. Noch bevor Ana dazu kam zu fragen, erklärte sie dem kleinen Mädchen die Bedeutung. „Der Mond kann ohne das Licht der Sonne nicht scheinen…die zwei stärksten an die Natur gebundenen Kräfte, die einander anziehen und vereint eine unbesiegbare Verbindung schaffen“ Ana fuhr mit ihrem kleinen Finger über die Kette, ihr Entschluss zu helfen stand fest, denn sie wollte das endlich wieder alle glücklich werden würden.

Vorsichtig ging sie auf die Frau am Altar zu, die sie mit ihren unheimlich-schwarzen Augen ansah und die ausstrahlten, dass sie die Anführerin dieses Clans war. Ana wurde auf einen großen, steinernen Gnadentisch gehoben, unachtsam fesselte man ihre Hände und Füße. Ihre Mutter legte Noah währenddessen sanft in die Mitte, eines auf dem Sandbodenboden gezeichneten Pentagramms. Die Menschen in den weißen Gewändern umkreisten sie. Langsam verschwand die untergehende Sonne hinter dem Horizont und nur noch die endlos vielen Kerzen und Fackeln erhellten den Friedhof.

Die Hexenälteste legte ihre eisige Hand direkt auf den bebenden Brustkorb des Mädchens. Es fühlte sich an, als umschloss sie mit ihren langen, knöchernen Fingern direkt ihr Herz, dass vor Furcht schneller zu schlagen begann. Sich immer wieder wiederholende, unverständliche Worte eines Gebets hallten durch die Weiten. Die Flammen der Kerzen verfärbten sich in ein tiefes rotorange und schossen in unnatürliche Höhe. Das Leuchten spiegelte sich in den großen Augen des Mädchens. Ihr Blick klammerte fest an dem ihrer Mutter. Sie war zwar erst sieben, doch sie wusste das dieses Ritual nichts mit den guten Geschichten über die Zauberer und Hexen ihrer Mutter gemeinsam hatte.

Stechende Kälte durchzog ihren zierlichen Körper und breitete sich in ihre Gliedmaßen aus. Sie begann zu zittern und ihre Umgebung verschwamm zu einem einzigen, verzerrten Lichtspiel. Die tiefen Stimmen, die im Einklang monoton dasselbe brummten hüllten sie in einen dumpfen Kokon, von aufkommenden Schmerzen. Sie wurde immer müder und das Luftholen fiel ihr zunehmend schwerer.
„Es funktioniert! Ani sein Atem wird kräftiger!“ rief ihre Mutter glücklich, als sie sah wie ihr Sohn die Augen aufschlug. Farbe war in sein Gesicht zurückgekehrt.  „Du musst nur noch ein kleines bisschen durchalten!“ Die Kleine wusste nicht wann sie das letzte Mal so viel Freude in der Stimme ihrer Mutter gehört hatte. Das Mädchen lächelte, sie war stolz auf sich, ihren Bruder retten zu können. Sie zog einen letzten schweren Atemzug ein, bevor sich ihre Luftröhre gänzlich zuschnürte. Sie merkte wie der Druck in ihrem Kopf stieg und das Blut in ihren Adern stagnierte. Brennen fuhr durch jede Faser ihres Körpers, welches sie fürchterlich aufschrien ließ. Ihr Körper wand sich unter der Qual und eine Lache aus Blut, welches ihr aus Nase und Mund lief, bildete sich neben ihr. Sie kämpfte um jede weitere Sekunde „Mami, Hilf mir“ presste sie hervor, sehend wie ihre Mutter sich kein Stück bewegte. „Bitte, Mami.!“. Sie erstickte, niemand machte Anstalten ihr zu helfen. Sie fühlte sich ausgeliefert, ihre eigene Mutter hatte sie angelogen „Du. Hast. Versprochen. Es würde nicht weh tun!“ Eine Träne rann aus ihrem blau unterlaufenden Augenwinkel und sie spürte wie man ihr das Leben aussaugte.

„Stopp! Hört sofort auf!“ platzte eine wütend schreiende Stimme in die Zeremonie. Ihr Unterbewusstsein erkannte, dass es die Stimme ihres Vaters war. Doch niemand der anderen schenkte ihm Aufmerksamkeit. „Sue du hast es mir versprochen. Du hast gesagt es ist keine schwarze Magie nötig!“ schrie er verängstigt voller Sorge. „Brandon bitte, der Blutzauber war unsere einzige Chance Noahs Leben zu retten und unsere Kinder vor ihm zu beschützen“ hörte sie den flehenden Erklärungsversuch ihrer Mutter. „Sein Leben, gegen das unserer…. meiner Tochter?!“ fassungslos sah er sie an. Doch Sue schüttelte mit dem Kopf und nahm die Hände ihres Ehemannes, der nun ebenfalls unbemerkt in mitten des Pentagramms stand „Ich wusste das du nicht einfach warten würdest… Es tut mir leid…so unendlich leid…“  entschuldigte sie sich unter Tränen, doch er sah sie nur fragend an und gerade als er zu begreifen schien, schnitt einer der weiß gekleideten Männer ihm von hinten mit einer schnellen Bewegung die Kehle durch „Das Leben der Kinder, gegen unser beider …um sie zu schützen vor all dem Bösen was in dieser grausamen Welt auf sie warten wird…“ hauchte sie leise und sank mit ihm auf die Knie. Mit ihrer letzten Kraft blickte sie zu Ana und Noah. Ihr Sohn der nun geheilt war, unwissend auf dem Boden saß und mit rosigen Wangen erschrocken die Szene beobachtete, die sich ihm bot… und ihre Tochter, die den Geschmack ihres eigenen Blutes nie wieder vergessen können würde, die schmerzerlöst aufatmete. „Ich hoffe ihr alle könnt mir eines Tages verzeihen. Ich liebe euch!“ flüsterte sie ein aller letztes Mal zu den Geschwistern „Passt gut aufeinander auf! Wir sehen uns eines Tages auf der anderen Seite.  Luce te salva
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