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Hold on - I still need you

GeschichteDrama, Romance / P16
Elijah Mikaelson Marcellus "Marcel" Gerard Niklaus "Klaus" Mikaelson OC (Own Character) Rebekah Mikaelson
21.11.2020
28.11.2020
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797
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28.11.2020 797
 
Hallo meine Lieben,
da die Handlung der Geschichte im weiteren  Verlauf doch eine andere Wendung nehmen wird, habe ich die ersten Kapitel nochmal überarbeitet, sodass die Story jetzt an einem anderen Punkt und in einem anderen Zusammenhang ihren Anfang findet.

>> Diese Geschichte und all ihre Charaktere sind mir wahnsinnig ans Herz gewachsen, deshalb würde ich euch bitten, falls ihr Fehler findet oder Kritik egal welcher Art habt  (Logik, Rechtschreibung, Handlung...), mir diese bitte zu zeigen/mitzuteilen, damit ich sie ausbessern kann. Nur durch sowas kann ich lernen und mich verbessern. Natürlich würde ich mich auch super freuen, wenn ihr eine Nachricht hinterlasst, falls euch etwas gut gefällt oder ihr wünsche habt, wo ich vielleicht näher drauf eingehen kann, oder wir uns einfach nur austauschen können.....So genug gequatscht ich wünsche euch viel Spaß mit meiner Geschichte :


Hold on - I still need you





Rückblick

„Mami, was machen wir hier? Die Frau im weißen Gewand macht mir Angst“ zwei große, strahlend blaue Augen sahen die junge Frau an. Sie stoppte kurz und hockte sich, ihren Jungen in den Armen haltend, zu dem kleinen Mädchen. „Hey, du brauchst keine Angst haben, du weißt doch, dass dein Bruder sehr krank ist... die Frau möchte ihn wieder gesund machen.“   „Aber Daddy hat gesagt die Ärzte können ihm nicht mehr helfen?“ „Mein Schatz die Frau ist keine Ärztin…erinnerst du dich an das Buch das Mami dir vorgelesen hat? Die Geschichte mit der guten Fee…?“  eifrig nickte die fünfjährige mit ihrem dunklen Lockenkopf. „Süße, diese Frau ist sowas ähnliches, sie ist eine gute Hexe, sie wird Noah verzaubern und dann wird er wieder ganz gesund werden! Das willst du doch auch, oder?  Dann könnt ihr endlich wieder zusammen spielen.“ Sie zwang sich zu einem sanften Lächeln, doch ihre Augen waren voller Traurigkeit. „Aber damit sie zaubern kann, musst du ihr Helfen, sie brauch ein bisschen Blut von dir“ das Mädchen legte den Kopf schief „Wird es sehr weh tun Mami?“  „Nein mein Schatz, du wirst nichts davon merken“ unsicher willigte das Mädchen ein „Ich werde ihm helfen, damit du und Daddy wieder glücklich seid!“  Das Mädchen stieg vorsichtig eine Treppenstufe nach der anderen zu der Frau am Altar herauf. Auf der Hälfte drehte sie sich nochmals um und sah wie ihre Mutter ihren Bruder sanft in die Mitte, eines auf dem Tempelboden gezeichneten Pentagramms, ablegte. Kerzen erhellten den Raum.

Sie nahm all ihren Mut zusammen und stand nun direkt vor der Frau, die ihr so schrecklich Angst machte. Sie sah zu ihrer Mutter, die ihrem Bruder vorsichtig über den Kopf strich. Die Frau in dem weißen Gewand hob die Kleine auf den großen, steinernen Gnadentisch und legte ihre Hand direkt auf ihr Herz, das vor Angst begann schneller zu schlagen. Sich immer wieder wiederholende Worte eines Gebets hallten durch den Raum. Die Flammen der Fackeln und Kerzen verfärbten sich in ein tiefes Blau und der Raum wurde schlagartig dunkler. Das Leuchten spiegelte sich in den Augen des Mädchens, die immer noch fest auf ihre Mutter gerichtet waren. Kälte durchzog ihren zierlichen Körper.

„Sein Atem wird kräftiger!“ erleichtert klingend sah ihre Mutter nun auch zu ihr. Das Mädchen lächelte, stolz auf sich, ihren Bruder retten zu können, als ein brennender Schmerz durch jede Faser ihres Körpers fuhr, der sie fürchterlich aufschrien ließ. Ihr Körper wand sich unter der Welle des Schmerzes, das Blut was ihr aus Nase und Mund lief wurde immer schwärzer. Sie röchelte und kämpfte um jeden Atemzug. „Mami, Hilf mir“ presste sie hervor, sehend wie ihre Mutter sich kein Stück bewegte. „Bitte, Mami.“ Ihr Flehen prallte einfach ab. Sie war kurz vor dem ersticken und keiner würde ihr helfen. Sie fühlte sich ausgeliefert, ihre eigene Mutter hatte sie angelogen „Du. Hast. Versprochen. Es würde nicht weh tun!“ Eine Träne rann aus ihrem Augenwinkel. Der Schmerz wurde mit jeder Sekunde stärker und immer mehr Blut strömte aus ihrem Körper „Es tut mir leid…so unendlich leid…“ ihre Tochter kämpfte mit dem Tod und drohte qualvoll an dem Blut, dass ihre Kehle heraufstieg zu ersticken. Das war der Preis. Der Preis für das Leben ihres Erstgeborenen.

Die Hexe erhob mit beiden Händen einen Dolch, bereit ihn durch das Mädchen zu stoßen, das Ritual zu vollziehen. Doch ihre Mutter rannte die Treppen herauf, umgriff die Hände der Frau und stieß das Messer erst durch ihren Körper, dann durch ihre eigene Mitte. Sie sackte auf die Knie. Mit ihrer letzten Kraft sah sie zu ihren Kindern. Ihr Sohn der nun geheilt war, unwissend auf dem Boden saß und erschrocken die Szene beobachtete die sich ihm bot und ihre Tochter die schmerzerlöst aufatmete. „Es tut mir so leid. Ich hoffe ihr könnt mir eines Tages verzeihen. Ich liebe euch!“ flüsterte sie ihr aller letztes Mal.
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