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5 Dinge…

Kurzbeschreibung
SammlungAllgemein / P12 / Gen
21.11.2020
06.08.2022
48
32.960
6
Alle Kapitel
11 Reviews
Dieses Kapitel
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06.08.2022 610
 
Achtung, ich beziehe mich hier auf die Blu-Ray Fassung, die von Kaze veröffentlicht wurde.



1.Himmel, sieht das noch gut aus
Eines muss der Serie lassen. Selbst für heutige Maßstäbe sieht die Serie noch echt gut aus. Klar, die Farben sind nicht so kräftig wie bei den heutigen Animes, aber das macht es nicht weniger schön. Dieser anfangs recht raue Stil passt einfach. Und die Serie schlägt sich auch in späteren Folgen recht gut. Die Farben werden mit der Zeit kräftiger und die Figuren detaillierter. The Final Act hat dabei das größte Update durchlebt. Gut sechs Jahre unterschied können einiges ausmachen.


2.Reden, reden und reden
Jetzt mal ohne Witz. Dieser Umstand, Element oder keine Ahnung wie ich es nennen soll ist mir beim ersten Schauen nicht wirklich aufgefallen. Jetzt beim Rewatchen ist mir doch sehr stark ins Ohr gesprungen: Es wird alles kommentiert. Alles und ich meine wirklich alles! Jeder Treffer gegen seitens des Gegners. Jeder Angriff, jedes Detail das man vor ein paar Sekunden gesehen hat, wird kommentiert und wiederholt. Warum? Hält man uns Zuschauer für so begriffsstutzig? Oder sind die Handlungen der Figuren so twistreich und außergewöhnlich, dass es uns nicht möglich ist das gesamte Bild des Kampfes und der Taktik zu erfassen. Möglicherweise haben die Zuschauer des Kampfes, das alles lieber kommentiert, damit wir sie nicht vergessen und merken, wie sehr sie mit ihren Kameraden leiden.


3.Die ausgeklügelte Story und Worldbuildung
Was man aber der Reihe zu gute halten kann ist seine hervorragende Story. Zuallererst geht es nicht um das Retten der Welt oder dergleichen, sondern um viele verschiedene Einzelschicksale. Jeder unserer fünf Helden hat eine ureigene Motivation Naraku zu besiegen und sie sind nicht die einzigen, denen er Leid zugefügt hat. Aber auch die vielen Siedequests sind sehr vielseitig und interessant. Mal sind es Menschen in Not, mal sind es Dämonen oder auch die eigenen Freunde, die Probleme haben. Unsere Figuren wachsen dabei Stück für Stück weiter, was immer gut ist. Schön ist es zudem, dass einige Sidestorys auch die Haupthandlung beeinflussen.



4.Gewalt und Kampf
Die Kämpfe haben im Laufe der Serie einen sehr starken Wandel durchlebt. Anfangs hat man noch sehr viel mit abgeschlagenen Körperteilen, Leichen und einigem an Blut gearbeitet. Doch das schwachte mit der Zeit immer weiter ab. Klar, hier fehlt mir der Vergleich zum Manga. Ein Vergleich mit Urwerk wäre dabei sehr interessant. Man kann aber schon sagen, das seit der stärkeren Nutzung Tessaigas, seitens Inuyashas,


5.Fehlende Elemente
An sich ist die Neuveröffentlichung von Inuyasha echt geil. Und dennoch gibt es einige Kleinigkeiten, die ich schade finde. Da hätten wir die eine Szene aus der Folge 21, die leider so komisch zerschnitten ist. Keine Ahnung, warum man diese Szenen nicht reingenommen hat. Lag es an den Lizenzen? Fehlendes Material? Ich meine, ich hätte es auch okay gefunden, wenn man diese im Omu nachgereicht hätte und dafür mit Untertitel, wie bei manchen Detektiv Conan Folgen, die ich gesehen habe. Aber wo wir schon bei Lizenzen sind: es gibt leider keine deutsche Openings und Endings, was ich sehr schade finde. Klar, die japanischen Openings sind auch gut, aber es ist halt auch mal klasse, wenn ich die Lieder mitsingen kann. Ja, das mache ich wirklich gerne. Es klingt nicht schön, aber ich mache es gerne. Jedenfalls wird man an dieser Stelle wohl nicht die Lizenzen für die Lieder “Flieg durch die Zeit” und “Sei bereit”, bekommen haben oder die ganze Lizenzlage ist noch wesentlich komplizierter als ich sie mir vorstellen, da die eigentlichen Macher und Sänger keine Rechte mehr haben oder Japan, diese nicht benutzen oder weil es da wieder jemand ganz anderen gibt, der dafür zuständig ist.
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