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Butterfly

von Pinkybel
GeschichteDrama, Romance / P18 / Gen
OC (Own Character) Sami Osala Samu Haber
20.11.2020
15.04.2021
59
59.987
6
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20.11.2020 1.641
 
Oh Gott mein Kopf, ich hab das Gefühl als würde er mir gleich zerplatzen. Jetzt ganz vorsichtig Augen öffnen. Okay, ich liege. Was zur Hölle, warum liegt ein Arm um mich herum, wieso werde ich fest gehalten? Ich will nicht wissen wer neben mir liegt. Vorsichtig kann ich doch schauen. Das einzige was mir ins Auge fällt…Verdammt wo bin ich? Okay, da liegt mein Bruder. Da liegen die anderen. Vorsichtig drehe ich meinen Kopf. Ach du scheisse!! Nein, nein, nein… ich hebe vorsichtig die Decke an. Verdammt! Warum hab ich nichts weiter an, nur meinen Slip? Was zur Hölle ist hier passiert. Okay, kurz sammeln. Silvester, genau heute haben wir Neujahr. Ich habe zusammen mit meinem Bruder Sami und seinen Jungs Silvester gefeiert, in deren Proberaum, in Helsinki. Es war feucht fröhlich. Vorsichtig stehe ich auf. Argh…mein Kopf zerspringt gleich und alles dreht sich. Ich hab doch hoffentlich nicht? Ighh…ich schaue an meine Füße, etwas ist da feucht. Ganz klasse ich bin auf ein Kondom getreten. Na ganz klasse. Warte mal, ich bin die einzige Weibliche Person hier im Raum. Warum müssen die so laut schnarchen? Das kann doch nicht wahr sein. Ich hab es nicht wirklich getan? Ich bin erledigt. Schnell sammle ich meine Sachen zusammen. Ich versuche so leise wie möglich zu sein. Mir laufen die Tränen. Ich kann nicht verstehen, was mich da geritten hat. Okay, vielleicht die Nacht dieser Kerl aufm Sofa. Immer mehr Erinnerungen kommen hoch. Na wenigstens war es gut. Aber wie konnte das nur passieren? Sie schlafen alle tief und fest. Schnell ziehe ich meine Sachen an. Ich hole mein Handy heraus, gut noch nicht so spät. Ich schaffe meinen Flug noch. Ich nehme meine Tasche und blicke mich noch Einmal um. Es ist vielleicht nicht die feine Englische Art einfach zu verduften aber ich habe einen Flug zu erreichen. Ich habe Termine. Die Tür fällt mit einem lauten knall ins Schloss. Die kalte Luft weht mir um die Nase. Schnell ins Auto und nach Vantaa. Ich parken mein Auto, steige aus und checke ein. Ich sollte Sami noch eine Nachricht schreiben. Ich setzte mich in ein Kaffee, bestelle mir einen Kaffee und hole mein Handy heraus.

《Es tut mir leid Brüderchen. Ich habe Mist gebaut. Ich bin auf dem Weg zurück nach Deutschland. Ich melde mich wenn ich an gekommen bin. Sei mir nicht böse aber ich habe in Deutschland noch etwas zu erledigen, zu klären. Hilf den anderen großen Blonden, glaub mir er brauch das. Ich kann dir nicht sagen wieso. Ich kann nur sagen das es mir leid tut. In Liebe Leni. 》

Mein Flug wird auf gerufen. Ich sammle schnell meine Sachen zusammen und betrete das Flugzeug. Zwei Stunden ruhe, zwei Stunden um mich von den Kopfschmerzen zu befreien. Zwei Stunden um noch einmal alles revü passieren zu lassen. Es war ein schöner Abend, daran habe ich keine Zweifel. Mit den Jungs zu feiern macht immer wieder Spaß, doch diesmal war etwas anders. Samu wich mir nie von der Seite, er war immer bei mir. Ich hab mich wirklich gut mit ihm verstanden, besser als sonst. Wieso tat er das? Wieso hat er mit mir geschlafen? Wieso im Beisein aller anderen? Habe ich wirklich so viel getrunken? Okay, mein Schädel ist wohl Antwort genug. Vielleicht sollte ich meine Augen noch einmal schließen, vielleicht bin ich dann klarer im Kopf. 2 Stunden später, raus aus dem Flieger, rein in Taxi und ab in meine Wohnung. Ich hoffe Alex ist nicht da, darauf hab ich jetzt überhaupt keine Lust. Ja wir haben noch etwas zu klären, ja ich bin vor Weihnachten einfach abgehauen zu meinem Bruder und zu meiner Familie. Ja ich hab die Beziehung beendet aber auch nur, weil Alex immer merkwürdiger mir gegenüber wurde. Vorsichtig die Tür aufschließen. Kurzen Blick hinein getan, Alex Schuhe stehen da. Und schon steht er vor mir. Oh Fuck…und schon seh ich nur noch schwarz.

Sami POV

Hilfe mein Rücken. Wo bin ich, wer bin ich, welches Jahr schreiben wir. Okay Augen auf. Alter Riku, nimm deinen Arm von mir. Okay, kurz mal einen Überblick verschaffen. Ich werde langsam echt zu alt für diesen Scheiss. Okay…warte mal, wo ist Leni. Schnell steh ich auf. Oh fuck, das war ein Fehler, mein Rücken bringt mich um. Ich gehe weiter, an Riku und Osmo vorbei. Okay, Raul wenn du wach wirst, dein Rücken hätte ich jetzt nicht gern. Wie kann man nur auf dem Stuhl schlafen? Ich lasse meinen Blick weiter schweifen. War ja klar, das der Haber sich die Chouch nimmt. Warte mal, wieso ist er halb nackt und fuck warum liegt vor meinen Füßen ein Kondom? Und wo ist meine Schwester? Ich laufe weiter, vielleicht ist sie ja in der kleinen Küche. Und zack, gegen leere Flaschen gelaufen. Ist mir egal, sind sie jetzt eben wach. „Leni?“, rufe ich leise als ich die Küche betrete. Doch da ist sie nicht. Ich gehe zurück. Oh die Herren sind auch mal erwacht. „Alter Osala, was veranstaltest du hier für einen Lärm?“, fragt Raul mürrisch. Ich sage nichts, ich muss meine Schwester finden. Doch 10 Minuten später habe ich sie noch nicht gefunden. „Vielleicht ist sie zu dir nach Hause gefahren.“, sagt Riku nachdem er seinen ersten Kaffee hat. „Hast du sie schon versucht an zu rufen?“, fragt Osmo. „Nein habe ich nicht.“, gebe ich zu. Ich versuche sie zu erreichen, doch ihr Handy ist aus. Alle sind sie wach bis auf der Haber. Okay, vielleicht knallt bei mir jetzt eine Sicherung durch. Ich stürme auf den schlafenden Haber zu. Pack ihn an den Schultern und schüttle ihn. „Wo ist Leni?“ Die anderen schauen mich überrascht an. Alter seinen Schlaf hätte ich gern mal. „Alter, Haber. Jetzt mach deine Augen auf.“ Oh wow, es kommt eine Regung von ihm und ich sitz schon halb auf ihm. Erschrocken sieht er mich an. „Wo ist Leni?“, schrei ich ihn an, noch bevor er was sagen kann. „Was soll sein mit ihr, sie war…“, er verstummt und blickt neben sich. „Nee Haber da ist sie nicht, sonst hätte ich nicht gefragt.“, ich werde immer aufgebrachter. Ich gehe von ihm runter. „Jetzt beruhig dich mal. Ich weiß nicht wo sie ist.“, sagt Samu als er sich aufsetzt. „Haber, wenn ihr irgendwas passiert…ich sage dir…“, droh ich ihm schon regelrecht. „Was soll ihr passieren?“, fragt er auch noch allen ernstes. „Sag mal hast du dir die letzten Gehirnzellen weg gesoffen?“ Ruki kommt zu mir und fässt mich an die Schulter und versucht mich zu beruhigen. „Warte noch ein bisschen, vielleicht meldet sie sich ja noch.“ Genau in diesem Moment piept mein Handy. Ich hole es aus meiner Hosentasche. Eine Nachricht von Leni. Ich stecke mein Handy zurück in meine Hose. Jetzt ist er fällig. Ich stürme erneut auf Samu zu und packe ihn am Kragen seinen Shirts, welches er sich gerade angezogen hat. „Alter, kannst du nicht einmal in deinem Leben, nicht mit deinem Schwarz denken?“ Mit großen Augen blickt er mich an. „Was fällt dir ein, mit meiner Schwester zu schlafen?“ Raul und Riku versuchen mich von ihm zu lösen. „Sami beruhigt dich mal.“, schreit Samu. „Es war für mich keine Einmalige Sache. Verdammt. Deine Schwester hat etwas in mir aus gelöst, okay. Ich kann es nicht beschreiben, was es ist. Jetzt komm mal wieder runter.“, auch er scheint sauer zu sein. „Klasse super. Leni ist auf dem Weg nach Deutschland, sie hat noch was zu klären. Sie hat einen Fehler gemacht und es tut ihr leid.“, sage ich leise. „Verdammt, ich habe kein gutes Gefühl bei der Sache. Sie war nicht ohne Grund hier über Weihnachten.“, langsam steigt so etwas wie Panik in mir auf. Jetzt erzähle ich ihm die Gesichte mit Alex, sein Verhalten ihr gegenüber und auch meinen Sorgen. „Sami, es tut mir wirklich leid. Ich wollte nicht….ich weiß doch auch nicht wie das passieren konnte.“, sagte Samu sichtlich besorgt. Die anderen beginnen schon mal auf zu räumen. „Versuch sie nachher noch mal zu erreichen, jetzt wird sie im Flieger sitzen.“, sagt Samu. Ich nicke resigniert, er hat recht. Ich hoffe sie wird nicht auf Alex treffen, momentan kann ich ihm alles zu trauen.
2 Stunden später, wir haben den Proberaum wieder sehenswert gemacht. Leni hat sich noch immer nicht gemeldet. Auch Samu kann sie nicht erreichen. Ich hab mich wieder beruhigt gehabt. In dem Moment klingelt mein Handy. Ich hole es schnell aus meiner Tasche. Gott sei dank Leni. Schnell nehm ich ab. „Leni wo bist du?“, frage ich schnell. „Hey, Sami.“, das ist nicht Leni aber ich kenne diese Stimme. Diese Stimme gehört zu Rike, die beste Freundin von Leni. Aber warum weint sie. „Rike, was ist los? Wo ist Leni?“, frage ich. „Sami….ich…“, ihre Stimme bricht. Die anderen sehen mich verwundert an. „Ganz ruhig Rike…atme tief durch und dann erzähl was los ist.“, sage ich leise und lasse mich auf dem Sofa nieder. Ich höre sie tief ein und aus atmen. „Ich….ich…hab eine Nachricht von Leni bekommen…..(ihre Stimme bricht)…sie schrieb mir das sie wieder in Deutschland ist. Ich bin sofort zu ihr…..Doch…..“, sie verstummt. „Rike, was ist mit Leni?“, frage ich aufgebracht. „Sami….ich….als ich bei Leni war….stand die Wohnungstür auf….oh Gott….überall war Blut…“, sie bricht ein weiteres mal in Tränen aus. Ich nehme mein Handy vom Ohr und mache den Lautsprecher an. „Ich bin rein in ihre Wohnung ….überall dieses Blut…und dann habe ich Leni gefunden….Im Schlafzimmer….“ Ich lasse mein Handy aus meiner Hand gleiten. Die Jungs sehen mich geschockt an, ich erkenne Tränen in Samus Augen. Wieso? Ist egal ich will wissen was mit meiner Schwester ist. Ich hebe mein Handy wieder auf. Rike erzählt mir, das sie im Krankenhaus ist. Sie wird notoperiert. Sie hat zahlreiche Schnittwunden. Es steht nicht gut um sie.
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