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Changed my mind

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Cedric Diggory Draco Malfoy Harry Potter Hermine Granger OC (Own Character)
20.11.2020
07.04.2021
2
3.124
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07.04.2021 1.824
 
Hey ihr Lieben,
Lang lang ists her und ich habe mich nicht gemeldet....
Dafür an dieser Stelle ein dickes Sorry!
Ich hab eine ziemlich stressige Zeit hinter mir, aber jetzt wieder Zeit gefunden um mich dieser Geschichte zu widmen, welche euch hoffentlich trotzdem noch interessiert!
Also: viel Spaß beim lesen
Eure Sophie ;)
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„Heute ist die Party“, war mein erster Gedanke als ich meine Augen aufschlug. Nachdem ich mir meine Augen gerieben hatte und mich dazu fähig fühlte aufzustehen, blickte ich auf den Wecker in Form eines Schnatzes, welchen meine Eltern mir zum letzten Weihnachten geschenkt hatten. Noch zu sehr in Gedanken an die Party und den heutigen Tag vertieft merkte ich erst nach einigen Sekunden, welche ich damit verbracht hatte auf den Wecker zu starren, dass ich viel zu spät dran war und anscheinend verschlafen hatte. Das Frühstück konnte ich jedenfalls schön vergessen und ich ärgerte mich sehr über mich selbst, da ich jetzt, wo ich ans Essen gedacht hatte, merkte wie sehr ich eigentlich Hunger hatte. „Tja, das hat sich wohl jetzt erledigt“, schalte ich mich selbst und sprang zügig aus dem Bett um meine Schuluniform anzuziehen. Schnell schlüpfte ich in meine Strumpfhose, den Rock und das weiße Hemd. Den dünnen Strickpullover mit meinem rot-goldenen Hauswappen ließ ich weg, erstens weil ich keine Zeit hatte und außerdem war es im Spätsommer sowieso noch viel zu warm dafür, da konnten mir die Lehrer so viel erzählen wie sie wollten. Ich schnappte mir meine Tasche, welche ich zum Glück gestern Abend schon gepackt hatte und wollte gerade aus dem Raum rauschen, als mir mein Umhang und meine Krawatte einfielen. Mit einer schnellen Bewegung warf ich mir den Umhang über die Schultern und hängte mir meine Krawatte lose um den Hals. Die musste ich mir wohl oder übel einfach im Laufen umbinden, denn in zehn Minuten begann mein Verteidigung gegen die Dunklen Künste Unterricht bei Professor Umbridge, die gestern nicht unbedingt sehr freundlich gewirkt hatte, als sie sich beim Festessen vorstellte.
Also lief ich los und versuchte währenddessen vergeblich meine Krawatte umzubinden. Die Betonung lag auf „vergeblich“, da meine Versuche kläglich scheiterten und ich es schließlich aufgab und einfach nur lief, damit ich den Raum pünktlich erreichte und mir einen guten Platz zusammen mit meinen Freunden suchen konnte. Ich rannte durch die schon ziemlich leeren Flure von Hogwarts und war schon ziemlich außer Atem, als ich um eine Ecke bog und plötzlich mit jemandem zusammenstieß. Der Aufprall war so stark, dass ich auf den Boden fiel und mich erstmal kurz orientieren musste bevor ich merkte wer da überhaupt vor mir stand und die Hand zum Aufhelfen hinhielt. „Oh, entschuldige, das wollte ich nicht! Geht’s dir gut?“, fragte mich die Person vor mir und ich wollte gerade genervt antworten, als ich aufblickte und in Cedric Diggory’s graue Augen sah.
Ich wollte ihm wirklich antworten, aber kurz bevor die Worte aus meinem Mund kamen, waren sie wieder weg und ich stammelte nur herum. „Mein Gott ist das peinlich, Sophia Greenfield, jetzt reiß dich mal zusammen“, dachte ich mir und ließ mich von ihm hochziehen, während ich erwiderte: „Ach quatsch, das war meine Schuld, ich bin total zu späte. Ist bei dir alles in Ordnung?“ Als ich direkt vor ihm Stand konnte ich seine Gesichtszüge noch besser erkennen als sonst. Seine Wangenknochen waren sehr gut definiert und als er mich schief anlächelte sah ich, dass er Grübchen hatte. Und seine Augen, ich konnte einfach nicht damit aufhören immer wieder in seine Augen zu gucken. Sie waren so anders als meine hellbraunen, haselnussfarbenen, Augen. Dieses tiefe Grau war wie ein Sturm, der mich immer tiefer in den Bann zog. „Ähm, mir geht es gut. Tut mir nochmal leid“, meinte Cedric nach einem kurzen Räuspern und musterte mich dann einmal von oben nach unten. Auch wenn ich ewig so vor ihm stehen hätte können, fiel mir ein, dass ich ja jetzt weiter musste zu meinem Unterricht. Ich blickte ihm noch einmal in die Augen und lächelte schüchtern, dann entschuldigte ich mich mit einem: „Ich muss jetzt zum Unterricht, bis dann“, lief wieder los und lies den verwunderten Hufflepuff zurück. Ich widerstand meinem Wunsch mich nochmal nach Cedric umzudrehen. Kurz bevor ich außer seiner Reichweite war hört ich ihn rufen: „Hey du! Deine Krawatte! Bleib stehen, wie heißt du?“. Erst jetzt fiel mir auf, dass meine Krawatte mir vom Hals gerutscht sein musste, aber ich musste mich jetzt wirklich beeilen, ansonsten wäre ich wirklich schlecht dran. Deshalb blieb ich nicht mehr stehen, auch wenn mir nach Cedric’s Frage nach meinem Namen das Herz bis zum Kopf schlug.
Völlig außer Atem platzte ich in den Raum, in dem zu meinem Leidwesen schon alle Anderen saßen und mich nun anstarrten. Ich hatte überhaupt keine Zeit mit einer Entschuldigung anzufangen, da hatte Professor Umbridge mich schon im Visier und fragte mit ihrer piepsigen Stimme: „In der ersten Stunde zu spät zu kommen macht nicht gerade einen guten Eindruck, Ms…?“ Sie blickte mich fragend an, und jetzt erst fiel mir auf, dass sie meinen Namen wissen wollte. Leider hatte ich mich nicht ganz auf ihren Tadel konzentrieren können, da ich erstens mit meinen Gedanken irgendwo zwischen grau und süßem Lächeln hängen geblieben war und zweitens hörte sie sich an wie eine wütende Maus, was die Sache nicht gerade weniger komisch machte. Nachdem ich mich geräuspert hatte antwortete ich: „Mein Name ist Sophia Greenfield, Professor, es tut mir leid, ich habe verschlafen!“ „Verschlafen? Wie auch immer, egal aus welchem Grund Sie zu spät sind, Ms. Greenfield, dafür ziehe ich Ihnen 20 Hauspunkte ab! Und bitte, nächstes Mal, wenn Sie zu meinem Unterricht erscheinen, dann hoffentlich pünktlich und ordentlich angezogen“, war ihre Reaktion auf meine Entschuldigung und mit einer Geste deutete sie mir an, dass ich mich jetzt setzen konnte.
Beschämt ging ich durch den Mittelgang zu Hermines Bank in der zum Glück noch ein Platz frei war. Fragend blickte sie mich an und flüsterte dann in einem Moment in dem Umbridge irgendetwas von „keine Zauberstäbe“ und „Theorie anstatt Praxis“ faselte: „Soph, du kannst doch nicht am ersten Tag schon zu spät kommen. Und dann auch noch als Vertrauensschülerin. Ich meins wirklich nur gut mit dir, aber du hast eine Vorbildfunktion für Jüngere, wenn die sehen, dass wir Älteren zu spät kommen, dann nehmen die den Unterricht doch nicht mehr Ernst und dann…“
„Hermine!“, unterbrach ich sie genervt und verdrehte meine Augen, „Ich hab verschlafen und es tut mir wirklich leid, aber dann bin ich noch mit Cedric Diggory zusammengestoßen und bei Merlin, jetzt hat er meine Krawatte und ich hab mich benommen wie ein Kobold als ich mich bei ihm entschuldigt habe!“. Verwirrt schaute sie mich an, schüttelte den Kopf und musste dann grinsen: „Das hätte ich ja gerne gesehen, was du als Kobold so anstellst! Aber warum hat er jetzt deine Krawatte?“ Gerade als ich zu einer Erklärung ansetzten wollte, hörte ich ein piepsiges Räuspern und wir wandten unsere gesamte Konzentration dem wohl langweiligsten Verteidigung gegen die Dunklen Künste Unterricht zu den es auf der Welt gibt.
Der restliche Tag verging ziemlich schnell und ich fieberte die ganze Zeit auf die Party der Slytherins hin. Nach dem Abendessen wollte ich mich gerade gemeinsam mit Harry auf den Weg zum Gryffindor Gemeinschaftsraum machen, als meinen Namen hörte. „Sophia, Harry, wartet mal kurz!“ Wir beide drehten uns um und zu meinem Erstaunen stand Draco Malfoy vor uns und sah mir direkt in die Augen. Auch wenn unser Verhältnis mit ihm sich deutlich gebessert hatte, war es immer noch merkwürdig, dass wir außerhalb des Unterrichts miteinander redeten. Vor allem zwischen ihm und Harry war es manchmal noch angespannt, auch wenn das natürlich nichts im Vergleich zu unseren früheren Diskrepanzen war. „Ich wollte nur fragen, ob ihr auch gleich dabei seid?“, fragte er und ich hatte komischerweise das Gefühl, dass obwohl er uns beide fragte, die Frage eher an mich gerichtet war, weshalb ich mich dazu gezwungen fühlte zu antworten.
„Ähm ja, hatten wir vor. Wieso fragst du? Sollen wir irgendetwas mitbringen oder so?“ „Nein, eigentlich nicht… wir haben alles da. Ich wollte nur wissen, ob ihr auch kommt.“, erwiderte er und ergänzte dann noch mit einem leichten Grinsen: „Achso, wenn ihr wollt könnt ihr natürlich etwas Eigenes zu essen oder zu trinken mitbringen. Ich weiß ja nicht, ob ihr unseren Feuerwhiskey abkönnt!“ Harry und ich wechselten einen kurzen Blick und schauten ihn dann wieder beide an. „Du kannst dich darauf gefasst machen, dass wir mehr abkönnen als du, Malfoy!“, grinste Harry herausfordernd zurück, woraufhin er sich umdrehte, ging und mich am Arm mit sich mitzog. „Ich bin gespannt, Potter!“, rief Draco uns lachend hinterher und machte sich dann ebenfalls auf den Weg zu seinem Gemeinschaftsraum.
Als wir im Gryffindor Turm angekommen waren, trafen wir kurz mit unseren Freunden zusammen. „Von wegen wir würden nichts vertragen, Fred, George, Ron, wir zeigen es Malfoy heute Abend so richtig!“, regte Harry sich immer noch über Dracos Kommentar auf. Ich verdrehte nur lachend die Augen und zog Hermine und Ginny mit mir in Richtung unseres Schlafsaals, damit wir uns gemeinsam für die Party fertig machen konnten. Wirklich etwas schickes zum Anziehen hatte ich nicht, da wir ja die meiste Zeit sowieso unsere Uniform trugen. Deshalb kramte ich etwas verzweifelt in meinem Koffer und suchte nach etwas, was ich tragen könnte. Schließlich wurde ich doch noch fündig: Ich zog ein schwarzes Top mit einer dünnen, dunkelroten Strickjacke darüber an. Untenrum behielt ich einfach meinen Rock an, zog jedoch die Strumpfhose darunter aus. Auch Ginny und Hermine, waren beide eher gemütlich/schick gekleidet und nicht komplett hergemacht, was mich ein wenig beruhigte. „Sophia, ich finde du könntest dich ausnahmsweise auch mal schminken!“, äußerte sich Hermine, die gerade selber dabei war, sich ein dezentes Makeup und eine schöne Frisur zu hexen. „Hermine, wie oft soll ich dir noch erklären, dass mir diese Schönheitszauber nie so gut gelingen wie dir!“, erwiderte ich ehrlich frustriert, da ich ewig versucht hatte die Zauber so gut zu beherrschen wie Hermine, die wirklich jeden erdenklichen Look zaubern konnte. Da normale Schminke in Hogwarts jedoch nicht erlaubt war, war ich eher arm dran. „Du hast mich doch nicht umsonst zur Freundin, komm her“, lachte sie und Ginny stimmte mit ein, während Hermine anfing mir Gesicht und Haare zu machen. Nach kurzer Zeit war sie fertig und ich betrachtete mich im Spiegel. Meine dunkelblonden Haare waren leicht gelockt und ich strahlte mich selbst mit meinen haselnussbraunen Augen an, die von leicht getuschten Wimpern umrahmt wurden. Wir alle bewunderten uns gegenseitig und wurden zunehmend aufgeregter, denn sobald wir alle fertig waren, konnte es losgehen. Ich hatte lange keine richtige Party mehr gefeiert und als Hermine Ginny auf dem Weg zu den Slytherins von meinem Zusammenstoß mit Cedric erzählte freute ich mich umso mehr auf den heutigen Abend. Denn vielleicht würde ich ihn ja kennenlernen.
Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, wie gut ich ihn tatsächlich kennenlernen würde und das sich ab dem heutigen Abend vieles für mich ändern würde.
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