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Your Dreams are my goal

GeschichteRomance, Freundschaft / P16
Kuroo Tetsurou Nishinoya Yuu OC (Own Character) Tanaka Ryuunosuke
19.11.2020
27.11.2020
3
3.479
6
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
22.11.2020 1.097
 
How I met the big Softie


Einige Tage später war Ayaka gerade dabei, Tanzschritte zu verfeinern, als es klingelte. Da Dracula eins und zwei natürlich noch schliefen, drückte sie etwas missmutig die Pausetaste und ging zur Haustür. Dort stand ein Riese. Jedenfalls im Vergleich zu ihr. Der Mann lief leicht rot an und starrte auf sein Handy, „Äh… wohnt hier ein… ein Nishinoya Yuu?“, „Ja, der schläft allerdings noch.“. Typisch für Noya, ein Treffen zu verschlafen. Der Kerl wurde noch roter, „Äh… ich… also ich bin ein alter Schulfreund und… also…“. So groß und dann so schüchtern, dachte Ayaka schmunzelnd und trat beiseite, „Ich wecken ihn mal, komm solange rein!“, „Äh also… ich…“, „Ich bin Ayaka.“. Der junge Mann sah immer noch recht hilflos aus, folgte ihr aber dann ins Wohnzimmer. „Und wen darf ich ankündigen?“, „Oh ja natürlich. Mein Name ist Asahi Azumane.“, „Freut mich!“. Als Ayaka das Zimmer der beiden Jungs betrat, musste sie erstmal tief Luft holen. Warum roch es in männlichen Zimmern immer so?! Rasch zog sie die Vorhänge auf, worauf hin der Haufen Decken auf dem Bett und auf der Schlafcouch laut stöhnte.

„Ein sehr großer, sehr schüchterner Asahi sitzt im Wohnzimmer, Noya.“, „Das ist kein Grund…. ASAHI?!“. Das Knäuel aus Decken rollte zu Ayaka‘s Füßen und Noya sah Schlaftrunken zu ihr hoch, blinzelte mehrmals und errötet leicht, „So… so hast du ihm die Tür geöffnet?“. Ayaka sah verwirrt an sich herunter, „Was stimmt denn damit nicht?“. Sie trug ein knappes Crop-Top in rot und eine graue Leggings, ihre reguläre Tanzkleidung. „Es … zeigt es nicht zu viel Haut?“. Nun blinzelte Ayaka mehrmals. Daher war der Mann so verlegen? „Habt ihr noch nie einen weiblichen Bauchnabel gesehen?“, fragte sie lachend. „WEIBLICHER Was?!“, Ryu saß plötzlich kerzengerade im Bett. „Ein Schulfreund namens Asahi Azumane sitzt im Wohnzimmer.“, „Was?! Du hast ihn echt erreicht?!“, „ASAHII!“, und damit waren beide aus dem Zimmer gesprintet. Ayaka zupfte an ihrem Oberteil und entschied, sich eine Trainingsjacke überzuziehen.

„Was hast du so getrieben, mein Großer?“, Ayaka betrat das Wohnzimmer mit einem Tablett voll O-Saft. Noya und Tanaka saßen auf dem Boden, der Neue auf dem Sofa. Wie zwei Hunde, die ihr Herrchen bewundern, dachte Ayaka schmunzelnd. „Aya-chan! Oh O-Saft!“, Noya griff sofort nach einem Glas. Nachdem alle bedient waren, setzte sich Ayaka auf den alten Ohrensessel, der gemütlichste Platz in der gesamten Wohnung. „Du hast Ayaka schon kennengelernt!“, grinste Ryu mit hochgezogener Augenbraue und einem frechen Grinsen, was den Neuankömmling erneut erröten ließ. „Äh… Ja…“, „Ihr wart also zusammen in der Schule?“, fragte Ayaka stattdessen und der junge Mann nickte dankbar.  „Asahi ist ein Jahr älter als wir!“. Ah, er wirkte tatsächlich älter, mit dem leichten Kinnbart und dem sexy Männerdutt. „Wir haben zusammen Volleyball gespielt! Asahi war unser Ass-Spieler!“. Anerkennend nickte Ayaka, auch wenn sie nicht viel von diesem Sport verstand. Ryu erklärte ihr zwar immer wieder die Regeln, wenn ein wichtiges Match im TV lief, aber Ayaka hatte nie richtig viel Interesse gezeigt. Was ihren Mitbewohner aber nie entmutigt hat, es ihr wieder und wieder zu erklären.

„LEHRER?!“, „Ja… Grundschule. Für Sport und Ernährung.“. Während Noya und Ryu das Wort „Lehrer“ immer wieder wiederholten, sah Asahi hilfesuchend zu Ayaka. „Ich mag Kinder, aber sie unterrichten stelle ich mir schwierig vor.“, gab sie offen zu, was Asahi lächeln ließ. „Noch bin ich im Referendariat. Aber es ist toll. Die Kinder sind noch voller Träume und lassen sich inspirieren.“. Das konnte Ayaka gut nachvollziehen, „Noya, Ryu!“. Beide schienen aus einer Trance zu erwachen. Ayaka hatte sich bei Ryu schon gedacht, dass er kein besonders guter Schüler gewesen war. Das gleiche galt wohl für Noya. „Wieso ist also Mr. Grundschullehrer hier?“, Noya grinste breit. „Um Volleyball zu spielen!“. Volleyball? Asahi sah genauso verwirrt aus wie Ayaka. „Wie meinst du das?“, „Wir trommeln das alte Team zusammen! Lasst uns wieder zusammen in die Höhe steigen!“. Noya war aufgesprungen und in seinen Augen brannte ein Feuer. Sexy. Ryu nickte begeistert, Asahi wirkte jedoch etwas überrumpelt.

Das heitere Gespräch war plötzlich eingefroren. „Volleyball?“, „Ja! Wir waren so gut damals! Und wir können es wieder sein!“. Das meinte Noya also im Kursraum… Aber… Asahi betrachtete mussmutig den dunkelgrünen Flauschteppich, der fast das gesamte Wohnzimmer einnahm. „Ich weiß nicht… Ich meine… Es ist schon recht lange her und wir alle, sind, nun… unsere Wege gegangen.“, „Ja und?“, Noya ließ nicht locker. „Ich meine, aktuell sind Frühlingsferien. Ich hätte also theoretisch Zeit, aber…“, „Wenn ich uns ein Match organisiere, würdest du dann wieder mit uns trainieren?“. Noya’s dunkelbraune Augen leuchteten voller Enthusiasmus. Aber seine Idee war… utopisch. Sicher waren die meisten ehemaligen Spieler von Karasuno berufstätig oder hatten Familie oder oder… Das Leben ging eben weiter. Man konnte nicht in der Zeit zurückreisen. Ayaka trank stumm ihren Saft und erhob sich, „Ich werde eine Runde joggen gehen.“. Sie war schon fast zur Tür raus, als Noya sie am Arm packte, „Nein! Wir brauchen dich auch.“, „Mich?“. Und da war es wieder, dieses gefährliche Grinsen, dass ihren Puls schneller schlagen ließ. „Du wirst uns nämlich managen!“. WAS?!

Am nächsten Tag stand Ayaka vor einem schnuckligen Café, in dem sie schon öfters war. Allerdings war sie diesmal etwas nervös. Sie sollte sich hier mit Kiyoko Shimizu treffen. Ebenfalls ein ehemaliges Mitglied des Volleyballteams und zusätzlich Ryu’s große Liebe. Er und Noya hatten beide in der Schule für sie geschwärmt. Doch während Noya sich mit der Zeit davon losgelöst hatte, wie er selbst sagt, war Ryu ihr „treu ergeben“. Seine Worte. Dass sie aber eine absolute Schönheit war, da waren sich beide nach wie vor einig. Und auch Ayaka stimmte dem zu. Sie erspähte die schöne Schwarzhaarige an der anderen Seite des Cafés. Natürlich erkannte sie Ayaka sofort und ihr Blick hinter den Brillengläsern wanderte umher. Sie suchte nach Ryu. Kurz darauf kam sie an Ayaka’s Tisch, „Hallo. Wie geht es dir? Bist du heute alleine hier?“, „Ja. Ryu muss arbeiten.“. Die Schwarzhaarige nickte, „Das übliche?“, „Eigentlich… wollte ich mit dir reden?“. Verwirrt legte Kiyoko den Kopf schief. Tja, wie sollte sie dieses Gespräch nun beginnen? Und wie hatte sich Ayaka zu dieser ganzen Aktion überhaupt überreden lassen?!  

|| Nachwort

Erstmal vielen Dank an alle, die bereits favorisiert haben und einen Stern gegeben haben! T_T Das motiviert! Ich denke, ich werde immer freitags und sonntags uploaden. Ich hoffe, ich habe bis jetzt alle Canons gut getroffen! Ich habe mich dazu entschieden, nicht zu spoilern und werde demensprechend allen Canons andere Berufungen geben, als das was im Manga (in Japan beendet) vorkommt. Bis nächsten Freitag also!
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