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Jeder verdient eine Chance

von Momo5008
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Aomine Daiki OC (Own Character)
19.11.2020
21.12.2020
4
7.669
2
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19.11.2020 877
 
Die Laternen beleuchten die verlassenen Straßen mit gelben fahlen Neonlicht. Einzelne arme Seelen wandern durch die Gassen. Vereinzelnd hört man Hunde um die Wette Bellen. In den dunklen Seitengassen versuchen oft Obdachlose zur Ruhe zu kommen. Viele wandern, auf der Suche nach einem geeigneten Schlafplatz, umher. So auch ein Mädchen mit schwarzen schulterlangen Haare ihr Blick stumpf auf den, vor ihr liegenden, Weg gerichtet.

Die ungewöhnlichen Augen starren immerzu auf den Boden. Das rechte Auge blau, das linke grün. Stumpf blicken die ungewöhnlichen Augen hin und wieder nach vorne auf der Suche nach Gefahren. In der viel zu großen Weste scheint das  1,64 große Mädchen förmlich zu versinken. Sie scheint es gewohnt zu sein alleine Nachts herum zu laufen. Ihre Anziehsachen sprechen für sich "Klamotten sind Nebensache Hauptsache warm". Jetzt im Sommer ist es noch warm genug um am Abend  ohne dickere Sachen auszukommen. Doch es bleibt nicht ewig warm und so hat die Jacke sicher schon viele Winter miterlebt. Die Hände des Mädchens sind trotz der relativ warmen Temperatur in den Jackentasche versteckt. Der Grund scheint das Geld, was sie fest in der rechten Hand hält, zu sein. Sie hat ungefähr 8 000 Yen gesammelt. Das ist viel Geld für sie doch es reicht nicht. Sie weis genau das wenn sie so nach Hause geht bekommt sie großen Ärger. Da schläft sie lieber eine weitere Nacht auf der Straße. Solange es nicht Winter ist scheint das die bessere Variante zu sein. Vermissen würde sie eh keiner. Seufzend sucht sie weiter einem geeigneten Unterschlupf für eine weitere Nacht.

Mikas Sicht:
Ich sehe mich weiter um. Zum Glück weis ich ungefähr wo ich bin. Vielleicht wollte ich an der Brücke, die ich vor ein paar Tagen gefunden habe, schlafen. In der Nähe scheint auch ein 24h Shop zu sein. Dann kann ich mir noch eine Kleinigkeit zu essen und trinken kaufen, dann brauche ich mich morgen nicht darum kümmern. Wenn ich den Weg entlang gehe, müsste ich bald auf den Shop treffen. Mit einem nicken beschließe ich das der Plan die beste Möglichkeit ist. Langsam setze ich mich in Bewegung und schlendere die Gasse entlang. Dabei halte ich immer Ausschau nach ein bisschen Kleingeld. Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist und man glaubt gar nicht was da zusammenbekommt wenn man alles aufhebt was man findet.
Seufzend denke ich daran das ich morgen wieder zum Basketballplatz muss. Die Wetteinsätze werden aber auch immer niedriger. Um Geld zu spiele zahlt sich fast nicht mehr aus. Vielleicht sollte ich mal zu einen anderen Park gehen. Vielleicht in einen anderen Teil der Stadt. Ich könnte zwar auch besser in stehlen werden aber da bin ich echt mies drin. Schnell verwerfe ich den Gedanken daher wieder. Durch die vielen Gedanken an morgen wäre ich fast am Supermarkt vorbei gelaufen.
Durch die Spiegelung im Glas kann ich mich selbst sehen. Ein abgemagertes, normales Mädchen wenn nur nicht meine Augen wären. Böse starren ich in mein Gesicht wende mich dann aber seufzend zum gehen. Die paar Schritte in Richtung Tür sind schnell überwunden. Eine Glocke kündigt den Mitarbeitern an das ein Kunde kommt und lässt die Aufmerksamkeit einer älteren Dame zu mir wandern. Der entsetze Blicke wandelt sich fast Augenblick zu einen Mitleidigen. Ich kann den Blick nicht ertragen und wenn mich schnell den vielen Produkten zu. Auf der Suche nach Melonen-Brötchen und Wasser.

Schnell habe ich die gesuchten Produckte gefunden und gehe mit ihnen zur Kassa. Kalt sehe ich die alte Dame an. "Wie viel macht das?" Statt einer Antwort bekomme ich eine Gegenfrage "Was machst du so spät noch hier kleine du solltest schon längst zu Hause sein." Seufzend da ich eigentlich nur mehr zur Brücke will, wiederhole ich meine Frage "Wie viel macht das?" Sie scheint zu bemerken das ich nicht auf Ihre Fragen antworten werde und gibt mir die Sachen wieder ohne sie in die Kassa eingetippt zu haben. Ich ziehe eine Augenbraue hoch. "Nimm schon. Ich schenk es dir." Mit einem Nicken wende ich mich seufzend zum gehen. Ich hasse es zwar Almosen anzunehmen aber was bleibt mir anderes übrig. Schnell nuschel ich ein "Danke." Bevor ich mich dazu zwinge nicht aus dem Laden zu rennen sondern langsam hinaus zu schlendern. Immerhin will ich nicht noch mehr auffallen als ich es eh schon tue.

Endlich draußen angekommen lasse ich erleichter die Luft aus meinen Lugen strömen und atme tief durch. Ich blicke mich kurz um nur um mich dann mit meiner Beute langsam auf dem Weg zu meinem Schlafplatz auf zu machen. Ich bewege mich eher im Schatten und achte noch darauf das ich Betrunkenen und anderen Leuten so wenig wie möglich begegne. Da ich auf diesen Straßen quasi aufgewachsen bin kenne ich sie besser als viele andere hier und finde mich fast Blind zu recht. Zwar finde ich hin und wieder neue Plätze aber den großen Teil der Umgebung kenne ich sehr gut.


Falls ihr die Geschichte lesen wollt zeigt es mir idem ihr entweder schreibt oder die Geschichte aufruft.
Ich hatte schon einmal einen Account wo ich geschriebn habe und habe den dann gelöscht also bitte nicht so hart zu mir sein ich nehme alles immer sehr ernst.

Trotzdem danke fürs lesen.
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