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18. November: Gemeinsam [by Sira-la]

DrabbleFamilie / P12 / Gen
Alejandro Herrera Maya Herrera
18.11.2020
18.11.2020
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18.11.2020 434
 
Tag der Veröffentlichung: 18.11.
Zitat: „Ich werde deine Dunkelheit versiegeln!“ (Fairy Tail)
Titel der Geschichte: Gemeinsam
Autor: Sira-la
Hauptcharaktere: Maya und Alejandro Herrera
Nebencharaktere: //
Pairings: //
Kommentar des Autors:
Schon als ich das Zitat das erste Mal gelesen habe, musste ich an Maya und ihre schwarzen Tränen denken. Und da ich ja bei meinem ersten OneShot zu diesem Projekt entschieden habe, doch alle Beiträge zu unterschiedlichen Fandoms zu schreiben, konnte ich diesen ersten Gedanken umsetzen.
Viel Spaß also mit dieser zusätzlichen Szene zur Folge „Vier Monate zuvor …“
Sira

Gemeinsam
Alejandro dachte gar nicht lange nach. Er rannte los, zog Maya mit sich mit. Als sie das Kloster verließen, wurde er für einen Moment von der Sonne geblendet. Er griff wieder nach Mayas Hand, um sie im Gewirr der Gassen und zwischen den Menschen nicht zu verlieren. Erst einige Straßenzüge entfernt blieben sie stehen. Er hatte zwar nur einen Polizisten mit zum Kloster genommen – der jetzt wohl kaum in der Verfassung war, ihnen zu folgen – dennoch erschien es ihm so sicherer.
Maya keuchte und zerrte sich die Haube vom Kopf, während sie sich in einen Hauseingang drückten. Sie zitterte und Alejandro, der befürchtete, dass das Böse erneut aus ihr hervorbrechen könnte, griff nach ihren Händen. „Bleib ruhig“, beschwor er sie.
Sie atmete tief durch, aber die Angst stand ihr ins Gesicht geschrieben. „Was sollen wir jetzt tun?“
Alejandro zuckte hilflos mit den Schultern. Wenn er ehrlich war, dann hatte er keine Ahnung, was sie tun sollten. Er hatte in dem Kloster nur reagiert. Es war ihm klüger vorgekommen, seine Schwester ganz weit weg von diesem Polizisten zu schaffen. Es war nicht ihre Schuld, das wusste er jetzt. Und er würde nicht zulassen, dass sie deswegen eingesperrt wurde.
„Immer, wenn … wenn ich …“ Maya schluchzte, und er schloss sie in seine Arme. „Das Böse …“ Er spürte, dass sich ihr Zittern verstärkte. „Es ist in mir … Es tut mir so leid, Alejandro.“ Tränen, zu seiner Erleichterung normale, liefen ihr über die Wangen.
Sanft wischte er sie fort. „Ich werde das Dunkle in dir versiegeln. Ich lasse nicht zu, dass es noch einmal hervorbricht, hörst du. Und wir werden einen Weg finden, es zu vertreiben.“ Er berührte für einen Moment das Kreuz um seinen Hals, bevor er sie wieder an sich zog. „Gemeinsam schaffen wir alles.“
Sie nickte und schmiegte sich an ihn. „Gemeinsam.“





~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Lulas Nachwort ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Eine wirklich süße, kleine Geschichte, die perfekt zum Zitat passt. Das Fandom kenne ich mal wieder nicht.

Eure lula-chan
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