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Der 3. Detektiv

GeschichteKrimi / P16 Slash
Conan Edogawa / Shinichi Kudo Heiji Hattori Kogoro Mori OC (Own Character) Ran Mori Shiho Miyano / Ai Haibara
15.11.2020
22.11.2020
3
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22.11.2020 1.462
 
Der Hokuriku-Shinkansen Express fuhr nun mittlerweile dreieinhalb Stunden, von Japan Richtung Präfektur Gunma. James ist vor ungefähr 40 Minuten aufgewacht und schaut durch die atemberaubende Landschaft. Er schaute wie die Kirschblüten von den Kirschbäumen wehten, wenn man es wolle, könnte man sogar Figuren in den verwehten Blüten sehen. Sterne, Blitze oder kleine Kristalle. Er fand, dass die Landschaft Japans wirklich jedes Mal eine wahre Augenweide war. James schaute durch die Gänge des Zuges, welcher nur von wenigen Passagieren besessen war. Die kleine Familie, welche er am Bahnhof sah, saß anscheinend ein paar Abteile weiter weg, weil er diese hier nicht sah. Die einzigen Leute, die er sah, waren einige Geschäftsleute und klein Familien. Eine der Familien bestand aus 2 Kindern und deren Mutter. Die Mutter hatte Probleme damit ihre Kinder zu bändigen. Von Sprüchen wie „Was sind wir da?“ bis „Mama, er hat mich getreten!“, gar nichts wurde ausgelassen. Er musste bei diesen Sprüchen ein wenig Schmunzeln, denn das ließ ihn an damals denken, als Shinichi und James noch kleine Kinder waren. Da wurde so etwas sehr oft gesagt, vor allem als Shinichi’s Freundin Ran dabei war. James selbst kannte sie nicht so gut, aber trotzdem mochte er sie, aber James war klar, dass Shinichi in Ran verliebt war. Spätestens nach deren Trip nach Los Angeles von vor ca. einem Jahr. Es war wirklich interessant, weil Shinichi immer die Gefahr auf sich zu ziehen scheint. Er hätte noch sehr lange über diese Zeit nachdenken können, doch die Ansage, dass der Zug in 5 Minuten am Bahnhof einfahren wird, riss ihn aus seinen Gedanken. James stand also auf und griff sich seinen Koffer. Er blickte aus dem Fenster und sah wie der Zug am Bahnhof einfuhr, weshalb er sich zum Eingang begab. Er zog vorher eine Cap aus seinem Koffer, welchen er dann aufsetzte. Als der Zug anhielt, öffnete der Zug die Tür und James stieg aus.

Es war ein unbelebter Bahnhof gewesen. Viel weniger als in Tokio. Er ging dann Richtung Ausgang des Bahnhofs, als er dann mit jemanden zusammen stieß. Sein Koffer fiel um, ebenso wie der Koffer der Dame die er anrempelte. Anstatt das sie ihn anschrie deswegen, maulte ihn ein erwachsener Mann an, mit den Worten: „Hey haben sie keine Augen oder warum rempel sie meine Tochter an?!“ Er schaute hoch und sah dann, dass es die Familie vom Bahnhof gewesen war. Den Mann allerdings hatte er noch nicht gesehen. Er war ein großer, gut gebauter Mann, mit einem kurzen Schnurrbart. Er besaß schwarzes, zurück gegeltes Haar, aber noch keinerlei Anzeichen von grauen Haaren, also konnte er nicht so alt gewesen sein. Nach einigen Anläufen sprach er: „Es tut mir sehr leid. Ich hatte leider gerade nicht auf das, was vor mir war, geachtet. Ich bitte vielmals um Entschuldigung die Dame“, dazu verbeugte er sich noch leicht. Der immer noch wütende Mann wurde jedoch von seiner Tochter aufgehalten. „Paps. Hör doch auf den jungen Mann hier anzuschreien. Wir hätten uns auch nicht mitten in den Weg stellen sollen“, sagte die Jugendliche und sagte dazu, nun mit dem Blick zu James gerichtet, „Es tut mir leid der Herr. Geht es ihnen gut?“ James schaute ihr ins Gesicht, wo sich ein zum Teil besorgtes, aber auch freundliches Lächeln spiegelte. Er lächelte ebenfalls freundlich und sagte schließlich: „Ja, alles gut, danke der Nachfrage.“ Sie lächelte nun mehr freundlicher. „Ich bin übrigens Ran Mori. Und sie der Herr?“, fragte sie. In diesem Moment schreckte James innerlich zusammen. Ran Mori? Die Kindergartenfreundin von Shinichi? Unter allen Leuten die er treffen konnte in diesen Millionen schweren Land auf dieses Mädchen. Sie erkannte ihn nicht wieder, wahrscheinlich wegen seiner Cap, welche aufgrund des Lichtes sein Gesicht verdeckt. Er musste schnell einen Namen sich einfallen lassen. Einen japanischen konnte er schlecht wählen, man hört ihm leider zum Teil seinen Akzent raus. James überlegte schnell und kam zu einem Namen und sagte dann: „Mein Name ist Michael Wright. Freut mich sie kennenzulernen Ran“, sagte er und reichte ihr die Hand. Diese Geste erwiderte sie und die beiden schüttelten sich die Hände. Wir hörten kurz danach wieder auf und erst dann bemerkte James wieder den kleinen Jungen, welcher ihn mit durch seine Brille angeguckt hatte. Dieser sagte: „Sie sind Amerikaner, liege ich richtig?“ Ein leicht schockiertes Gesicht bildete sich bei James ab und er fragte nach. „Du hast recht kleiner, wie bist du darauf gekommen?“, fragte James. „Wenn man hinhört, kann man ihren Akzent heraushören“, sagte er mir und hatte dabei ein selbstsicheres Lächeln auf seinem Gesicht. James hätte schwören können, diese Art Lächeln schon einmal irgendwo gesehen zu haben. Dieser Mix aus Selbstsicherheit und leichter Arroganz war unverkennbar, ihm fiel leider nicht ein woher. James nickte ihm zu und sagte dann: „Da liegst du richtig kleiner. Hast ein gutes Ohr auf jeden Fall. Cleveres Kerlchen.“ Dieser nickte James zu, dann sagte er freundlich: „Mein Name ist übrigens Conan. Conan Edogawa.“ James musste kurz bei dem Namen etwas überrascht gucken. Conan ist kein häufiger Name, vor allem in Japan. Den einzigen Conan den er kannte, war Sir Arthur Conan Doyle, der Autor der Sherlock Holmes Bücher. Und den Namen Edogawa kannte er auch irgendwo her, nur fiel ihm beim besten Willen nicht ein woher. Doch der Name Conan kam ihm nach wie vor seltsam vor, weshalb er fragte: „Conan? Ein seltsamer Name tut mir leid. Waren deine Eltern Fans von Conan Doyle?“, dazu setzte er noch ein freundliches, aber auch interessiertes Lächeln auf. Conan schaute leicht überrascht, als würden nicht viel diesen Namen hinterfragen. Dies brachte neue Fragen in James’ Kopf auf. Er hätte fast die Antwort von Conan verdrängt, welcher sagte: „Genau. Meine Eltern waren große Bewunderer von seiner Arbeit.“ „Ach, genau wie meine Eltern. Wir haben alle seine Werke bei uns stehen“, dabei lächelte James voller Freude, weil auch er ein großer Fan von Sherlock Holmes war. Seine detektivischen Fähigkeiten waren atemberaubend und ein großer Leitgeber für James. James und Conan haben sich noch eine Weile über Arthur Conan Doyle und Sherlock Holmes geredet, bis Ran sich einmischte und fragte: „Warum sind sie eigentlich hier in Gunma?“ Er schaute ihr wieder ins Gesicht. „Ich mache hier gerade Urlaub. Bevor ich wieder zurückmuss“, James musste sich diese Notlüge einfallen lassen, weil es logischer ist, dass ein Amerikaner hier nur Urlaub macht und nicht zur Schule geht. „Oh. Und warum ausgerechnet Gunma?“, fragte ihm das braunhaarige Mädchen. Er entgegnete ihr schlicht: „Wegen dem Herbstfest hier. Damals als ich mit meinen Eltern hier war, habe ich viele positive Erinnerungen an diesen Ort gesammelt. Deshalb wollte ich nochmal hier unbedingt her“, am Ende konnte James sich kein leichtes Lächeln, aufgrund der Erinnerungen, verkneifen. Ran belächelte das. „Freut mich, wir sind genauso hier wegen des Herbstfestes. Die Ferien haben genau rechtzeitig begonnen, dadurch konnten wir auch rechtzeitig hier herfahren“, Sie strahlte regelrecht über beide Ohren. James erinnerte sich an damals, wo er, Ran und Shinichi, mit Shinichi’s Eltern, auf dem Herbstfest hier waren. Zu dieser Zeit war noch alles in Ordnung gewesen. Ran, Conan und James hätten sich noch eine Weile unterhalten können, hätte nicht auf einmal Ran’s Vater sich eingemischt und gesagt: „So, das wars jetzt aber auch. Wir müssen noch ins Hotel.“ „Aber Paps, es ist noch so früh“, sagte Ran. Unterstützt von Conan der sagte: „Ach Onkelchen. Bitte bitte lass uns noch weiter hier bleiben“, dann setzte er ein trauriges Gesicht auf. James war überrascht darüber, dass Conan ‘Onkelchen’. War Conan nicht das Kind von Ran’s Vater? Von wem dann? Diese Fragen gingen ihm durch den Kopf, dass er beinahe die Antwort von Ran’s Vater überhörte. „Mäusespatz. Wir haben noch viel zu tun. Der große Kogoro Mori hat noch viel hier zu tun“, sagte Ran’s Vater, der anscheinend Kogoro heißt, und brach danach in einem lauten Gelächter aus. „Was ist denn mit dem los?“, dachte sich James. Er hatte nicht gedacht das er ein solch eingebildeter Mann sei. Aber Kogoro Mori? Über ihn hat James Artikel gelesen. Kogoro Mori ist ein berühmter Privatdetektiv in Japan. Er war früherer Kommissar bei der Polizei, doch wurde danach zum Privatdetektiv. Warum wusste er nicht. Was fest stand war, dass Kogoro Mori auch unter dem Namen ‚schlafender Kogoro‘ bekannt gewesen war, weil er seine Fälle angeblich im Schlaf lösen soll. Dabei sprechen Ermittler von einer Art Trance, in welcher sich Kogoro befindet und dann spektakulär die Fälle löst. Was ihm seltsam vorkam war, dass Herrn Mori berühmt wurde, nachdem Shinichi verschwunden ist. Ein bloßer Zufall? Oder doch ein Zusammenhang. Die Antwort konnte James sich nicht annähernd erahnen. Auf jeden Fall verabschiedeten sich Ran, Conan und Kogoro von James. Sie wünschten ihn einen guten Urlaub und ein erholsames Fest. Dies wünschte er ihnen ebenfalls, und nun begaben sich die Mori’s und James in andere Richtungen.
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