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Vertigo

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Blaine DeBeers Det. Clive Babineaux Don E. OC (Own Character) Olivia "Liv" Moore
15.11.2020
17.11.2020
3
2.918
 
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15.11.2020 491
 
2013




Ein kleiner Wunsch. Mehr war es nicht. Wozu waren große Geschwister sonst auch da? Um hin und wieder dann ein Auge zuzudrücken, wenn die Eltern Nein sagen würden.

Nicht mehr lange und die Tage an der High School waren vorbei. Ein großes Thema war daher der Abschlussball, doch der Ball war auf einem Schlag unwichtig geworden und nicht mehr der Rede Wert als bekannt gegeben wurde, dass Max Rager eine Bootsparty veranstaltete. Jeder wollte dorthin. Egal zu welchem Preis.

Der Lichtblick am Horizont, um auf das Event der Stadt zu gelangen, war für Tessa ganz einfach ihre ältere Schwester. Viel einfacher ginge es nicht, zumindest glaubte Tessa dies, da Jeanne definitiv ja sagen wird außerdem sah sie älter aus, als sie in Wahrheit war und dürfte somit keine Probleme geben, wie sie beide zusammen dort auftauchen werden.

"Vertigo", verkündete eine begeisterte Stimme, als würde dies ein Treffen von zwei Freunden sein, die sich lange nicht mehr gesehen haben oder wo die eine Person nicht erwartet hatte, die andere zu sehen, "Ich kenn nur eine Person damit. Ist es nicht mal langsam an Zeit mir davon zu erzählen?"

"Uhm....", beim Umdrehen musste Jeanne zunächst einmal herausfinden, wer dies gesagt haben könnte und ob sie überhaupt damit gemeint war, aber eine Minute später sah sie eine Person, aus vergangenen Zeiten, auf sich zu kommen, "Wirklich? Wann wirst du endlich erwachsen Peter Pan?"

"Sehe ich für dich etwa aus wie ein Kind?", lachte Blaine, "Ich bin über einundzwanzig, was bedeutet, ich gelte nach dem Gesetz als erwachsen."

"Bist du es denn auch? Ich erinnere mich daran, dass du das College immer als einen Freifahrtschein für alles gesehen hast", genau da, warf Jeanne einen Blick nach Links, wo eine kleine Gruppe aus vier Leuten stand und sich ausgelassen unterhielt, "Kannst du mir nur einen kleinen Gefallen tun? Tessa hältst du daraus. Sie bekommt nichts von dem was du hier vertickst.... naja, doch was ist schon Blaines Wort wert?"

"Wow, ich wusste gar nicht, dass du so wenig von mir hältst. Ich wusste zwar, dass es wenig ist aber so wenig, war mir nicht klar. Und dabei bist du fast meine Stiefmutter geworden", eine Sache, die nie alt wird und ein wenig falsch klang, "Kein Utopium für die kleine Tessa Vert, okay?"

"Mag sein, dass du es mir jetzt versprichst doch im nächsten Moment, wenn ich weg bin, verkaufst ihr deinen Kram, bloß weil sie dir die richtige Zahl nennt", und davon ging Jeanne sehr stark aus, "Am liebsten würde ich sagen, ich verlasse mich darauf, doch das kann ich nicht. Anders als wir beide hat sie ihr Leben noch vor sich."

Ob es nun ein Fehler war, die Party zu verlassen, konnte Jeanne im Nachhinein noch immer nicht sagen. Einerseits ja, anderseits nein. Es war einfach nur schwierig.
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