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Rose und Jack Dawson - ein gemeinsames Leben

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Caledon Hockley Harold Lowe Jack Dawson Margaret Brown Rose DeWitt Bukater Ruth DeWitt Bukater
15.11.2020
11.06.2021
5
8.548
7
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11.06.2021 1.006
 
Wir machen weiter mit Jack und Rose erstem Tag in New York

Am nächsten Morgen fühlten sich Rose und Jack wie neugeboren. All die Strapazen und Entbehrungen der letzten Tage waren wie weggeblasen. Besonders für Jack war es etwas besonderes, hatte er doch seit langem nicht mehr in einem richtigen Bett mit Daunendecken geschlafen. Die Betten auf der Titanic hatten zwar auch für ihn einen gewissen Luxus geboten, doch nichts übertraf die weichen Matratzen im Waldorf-Astoria, wo sie auf Einladung von Molly Brown nun untergekommen waren. Rose und Jack schliefen tief und fest, ehe das einfallende Sonnenlicht sie weckte.
„Guten Morgen Mr. Dawson!“ flüsterte Rose in Jack‘s Ohr und lächelte ihn an.
„Guten Morgen Mrs. Dawson“ erwiderte Jack und grinste zurück.
„Hast du gut geschlafen?“ wollte sie wissen.
„So gut wie schon seit Jahren nicht mehr!“ gähnte Jack und streckte sich genüsslich, wobei man fast jeden Knochen seines Körpers krachen hörte.

„Alles in Ordnung Rose!“ meinte er, als er ihren entsetzten Blick sah.
„Du hast bestimmt schon länger nicht mehr in solch einem bequemen Bett geschlafen oder?“ erwiderte Rose und musste anfangen zu lachen.
„Nein hab ich auch nicht, genauer gesagt noch nie!“ antwortete Jack und fing ebenfalls an zu lachen.
„Ich brauche jetzt dringend ein Bad!“ stellte Rose fest, nachdem sie an ihren Achseln gerochen hatte.
„Darf ich Ihnen Gesellschaft leisten, Mrs. Dawson?“ fragte Jack und setzte einen verführerischen Blick auf.
„Oh aber Mr. Dawson, wie können Sie es nur wagen?“ erwiderte Rose mit künstlich gehobenem Akzent und fing an zu kichern.

Rose stand auf und ging ins Badezimmer. Als sie sich gerade entkleidet hatte und das Badewasser aufdrehen wollte, spürte sie von hinten plötzlich Jack‘s Arme an ihrer Taille.
„Du hast mir das Leben gerettet Rose, ich kann dir dafür niemals genug danken!“ flüsterte er ihr ins Ohr, während seine Hände langsam in Richtung ihrer Brüste wanderten.
„Ich wäre für dich in den Tod gegangen Jack und ich würde es jederzeit wieder tun!“ erwiderte sie, während ihr Atem langsam lauter wurde.
„Berühre mich Jack!“ sagte sie mit demselben Verlangen, wie sie es bereits im Laderaum der Titanic zu ihm gesagt hatte.
„Ich bin doch schon dabei!“ entgegnete er grinsend.
Sie mussten beide kurz lachen, danach gaben sie sich ihrem Verlangen hin. Es war genauso leidenschaftlich wie auf der Titanic, nur dass diesmal nicht das Risiko bestand, erwischt zu werden.
„Irgendwann sollten wir es auch mal im Bett versuchen!“ kicherte Rose als sie fertig waren.
„Ich glaube wir haben noch viele Tage und Nächte um das auszuprobieren, Rose!“ antwortete Jack lachend.
„Ich will jede Minute meines Lebens an deiner Seite sein, Jack!“ erwiderte sie und gab ihm einen innigen Kuss.
„Das werde ich, ich verspreche es dir!“ antwortete er und gab ihr ebenfalls einen innigen Kuss.

Nachdem sie beide ein Bad genommen und sich die frischen Sachen, welche der Concierge ihnen vor die Tür hatte legen lassen, angezogen hatten, gingen sie nach unten in den Speisesaal des Hotels. Es war ein großer, heller, mit Marmor verzierter Raum, mit vielen Kaminfeuern und einem großen Kronleuchter. Als sie den Saal betraten, kam ein Mann mit weißem Frack auf sie zu und verbeugte sich höflich.
„Mr. & Mrs. Dawson? Mein Name ist Miles und ich werde mich während Ihres Aufenthalts um Ihr leibliches Wohl kümmern!“
„Guten Morgen Miles, bitte nennen Sie mich Jack, ich mag es nicht beim Nachnamen angesprochen zu werden!“ erwiderte Jack höflich und reichte ihm die Hand.
Miles, der soviel Höflichkeit anscheinend nicht gewohnt war, schaute kurz etwas überrrascht, erwiderte Jack‘s Händedruck aber jedoch sichtlich erfreut.
„Und ich bin Rose, Miles!“ sagte Rose und hielt ihm ihre Hand entgegen.
„Meine Verehrung Ma‘am!“ erwiderte er und gab ihr mit einer leichten Verbeugung einen Kuss auf die Hand.
„Darf ich nun bitten?“ fuhr er fort „Mrs. Brown erwartet Sie bereits!“ und deutete auf einen Tisch am Fenster, wo Molly bereits eine große Portion Rührei mit Speck verspeiste.

„Ah guten Morgen, meine Täubchen! Habt ihr gut geschlafen?“ fragte Molly an Jack und Rose gewandt, als Miles die beiden an ihren Tisch führte.
„Wie ein Stein Molly! Und tausend Dank nochmals für deine Hilfe!“ erwiderte Rose, nachdem sie sich gesetzt hatte.
„Ach Unsinn, das ist nicht der Rede wert! Und das war erst der Anfang!“ antwortete Molly und nahm einen kräftigen Schluck aus ihrer Teetasse.
„Was meinst du damit Molly?“ erwiderte Jack mit hochgezogenen Augenbrauen.
„Kleiner du weißt zweifellos wie es ist, mittellos zu überleben, keine Frage! Aber vergiss nicht du hast jetzt eine Frau zu ernähren und auch wenn ihr euch aus eigener Kraft etwas aufbauen wollt, ich möchte nicht, dass ihr dabei komplett auf euch gestellt seid! Ihr bekommt von mir das Geld, das ich euch versprochen habe, ich möchte euch aber auch aktiv beim Aufbau eurer Existenz behilflich sein. Gleich vorab, ihr steht in keiner Abhängigkeit zu mir, ihr trefft eure Entscheidungen selbst! Aber ich würde euch mit Hilfe meiner Beziehungen gerne beratend zur Seite stehen!“ erwiderte Molly mit einem Lächeln.

Rose und Jack wussten nicht, was sie sagen sollten. Das war einfach zuviel des Guten. Nicht nur, dass Molly ihnen finanziell helfen wollte, sie wollte ihnen nun auch beim Aufbau ihrer gemeinsamen Existenz behilflich sein.
„Molly…..das…..das ist einfach zuviel des Guten!“ stammelte Rose, nachdem sie sich wieder etwas gefangen hatte.
„Unsinn Rose! Wie ich es euch gestern schon gesagt habe, ihr zwei verdient ein Happy End und ich möchte, dass der Name Dawson in diesem Land eine Bedeutung hat, damit es euch und zukünftigen Generationen an nichts fehlt. Vielleicht nicht superreich, denn dieser Gesellschaft wollt ihr ja entkommen, aber dass man euren Namen in positiver Erinnerung behält und dass ihr immer genug Geld habt, um eure Träume zu verwirklichen!“ antwortete Molly und tätschelte Rose und Jack auf die Schulter.
„Das nenne ich mal eine unerwartete Überraschung!“ grinste Jack und nahm einen Schluck aus seiner Teetasse.
„Das ist die richtige Einstellung! Und jetzt esst, ihr braucht etwas im Magen. Nach dem Essen machen wir uns frisch und dann kümmern wir uns um eure Zukunft!“ entgegnete Molly lachend.
 
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